Der Pflanzenwahn meiner Mutter

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Boshaftigkeit Vandalismus Familie Berlin

Der Pflanzenwahn meiner Mutter ging mir schon immer tierisch auf die Nerven. Überall stehen Blumenkübel rum und man muss aufpassen, diese an den unmöglichsten Stellen stehenden Kübel nicht im Vorbeigehen zu streifen, denn sonst darf man sich einen Vortrag anhören. Als meine Mutter mich dann zunehmend dafür verantwortlich machte, die Dinger artgerecht zu gießen, düngen und beschnippeln, habe ich sie heimlich mit Essig gegossen - etwa die Hälfte der Pflänzchen waren hinüber, so ein Pech, und meine Mutter hat es nie herausgefunden. Es tut mir im Nachhinein ein bisschen leid, weil offensichtlich auch eine seltene Pflanze darunter war, anderereits hätte sie ihren Gärtnermist ja auch selbst machen können.

Beichthaus.com Beichte #00026597 vom 30.06.2009 um 22:25:05 Uhr in Berlin (22 Kommentare).

Gebeichtet von heitzebub
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Mein Leben besteht aus Lügen und Diebstählen

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Falschheit Diebstahl Hochmut Berlin

Ich (w/26) hasse meine Mitbewohnerin und ihre Freundinnen. Ich durchsuche ihr Zimmer nach irgendwelchen peinlichen Dingen, Fotos oder ähnliches. ich entwende kleine Gegenstände und putze mit ihrem superteurem Duschgel die Badewanne. Wenn ich besoffen bin klaue ich Gläser, Stühle, Alkoholflaschen in Bars und Clubs. Wenn ich nachts komme und ich weiß ,dass meine Mitbewohnerin schon schläft, bin ich total laut und knalle die Türen und brülle durch die Wohnung. Ich klaue die Post meiner Nachbarn, lese sie dann genüßlich beim Kacken durch (zum Beispiel Zeitschriften, Zeitungen, Briefe).


Bisher habe ich alle meine Arbeitgeber beklaut, sogar Handtücher Geschirr und Besteck, Geld, Schmuck. Ich klaue Pflanzen, die ich dann auf den Balkon stelle oder in einer dunklen Ecke verrotten lasse. Auf Privatpartys lasse ich Radios, MP3-Player oder Memorysticks mitgehen, was unter anderem ein Grund ist, dass ich nicht mehr eingeladen werde. Ich bringe nie selbst Alkohol zu Partys mit, wenn ich nach Hause gehe, nehme ich immer die Schnapsflaschen mit. Ich habe in einer Bar eine Handtasche geklaut. Beim Pokern betrüge ich häufig, wenn ich mit Freunden spiele. Ich bediene mich an anderen Leuten Kleiderschränken oder klaue CDs und DVDs die mir gefallen. Ich klaue in der Bücherei Bücher und CDs, weil ich es sowieso vergessen würde sie zurückzubringen.

Ich erzähle immer nur Schwachsinn über andere Leute. Ich mache mich immer über Freunde lustig. ich habe behauptet, ich hätte schon Crack geraucht, dabei habe ich das nie. Ich schreibe schlimme Sachen in mein Tagebuch, wünsche anderen Menschen die Pest an den Hals und hoffe immer, dass das jemand liest. Ich fahre oft schwarz und wurde noch nie erwischt. Ich habe meinen Freund geschlagen vor seinen Freunden und ihm gedroht, dass ich ihn umbringen werde, als ich besoffen war. Ich helfe nie beim Umzug, obwohl ich immer ja sage, wenn man mich fragt. Ich gehe grundsätzlich nicht ans Telefon. Ich lasse meine Mitbewohnerin immer rangehen. Ich habe meinen Ex-Freund und meinen jetzigen Freund betrogen, einfach nur so aus Spaß.

Ich wasche mir nach dem Masturbieren nicht die Hände und auch nicht nach dem Pissen. Ich lüge bei Alter und Gewicht. Ich habe meinen Eltern erzählt, dass mein Freund viel Geld verdient und total erfolgreich ist, was nicht wahr ist. Ich hasse alle Freunde meines Freundes und lästere über sie. Wenn Freunde oder Verwandte meiner Mitbewohnerin anrufen und sie mich bitten ihr was auszurichten, mache ich das grundsätzlich nicht. Ich war nie regelmäßig in der Schule und habe die blauen Briefe abgefangen. Während meiner Ausbildung war ich mehr als die erlaubten 60 Tage nicht in der Schule. Es waren sicher 120 Fehltage.

Beichthaus.com Beichte #00026583 vom 28.06.2009 um 19:08:41 Uhr in Berlin (74 Kommentare).

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“Beichte

Die DDR-Grenzkontrolle

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Betrug Falschheit Waghalsigkeit Helmstedt

Als ich etwa um die 30 war, habe ich eine Urlaubsbekanntschaft aus Bulgarien von München aus in der DDR besucht. Und zwar in Ostberlin, der ehemaligen Hauptstadt der DDR. Mein Bekannter in der DDR wünschte sich das Buch von Gehlen "Der Dienst". Das war natürlich nicht so einfach und ziemlich gefährlich. Also bin ich mit dem Zug gefahren und habe das Buch in den Umschlag von "Der Graf von Montecristo" eingepackt. Der Buchumschlag hatte genau gepasst. Bei der DDR-Grenzkontrolle habe ich dann das Buch einfach auf der Ablage liegen lassen. Wir mussten ja alle das Abteil verlassen, während es durchsucht wurde. Niemand hat etwas bemerkt und mein Freund hat sich über das Buch sehr gefreut. Auf der Rückreise habe ich dann alle 8 Bände von "Die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung" mitgenommen. Eines habe ich in den Umschlag von "Der Graf von Monte Christo" verpackt und die Anderen in den Koffer. Bei der DDR Grenzkontrolle wieder das gleiche Spielchen, nur dieses Mal wollte der Grenzbeamte das Buch sehen. Der staunte nicht schlecht über den Inhalt und mein Kommentar "Die anderen sieben Bände finden Sie in meinen Koffer". Ich hatte das Gefühl, der Mann war sehr frustriert. Sorry guter Mann, damals eben Pech gehabt.

Beichthaus.com Beichte #00026559 vom 23.06.2009 um 13:52:00 Uhr in Helmstedt (8 Kommentare).

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Saubere Fingernägel

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Ignoranz Eitelkeit Berlin

Ich habe mir beim Liebesakt die Fingernägel sauber gemacht - einfach hinter dem Rücken meines Freundes. Er war allerdings nicht so begeistert, sondern ziemlich sauer.

Beichthaus.com Beichte #00026487 vom 11.06.2009 um 01:52:16 Uhr in 10369 Berlin (Paul-Junius-Str. 38) (47 Kommentare).

Gebeichtet von Rodrigo
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“35.000

“Beichte

Voll auf Hornhaut

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Betrug Ekel Drogen Berlin

Voll auf Hornhaut
Ich lege Wert auf meinen Körper und pflege ihn daher sorgfältig. Dazu gehört natürlich auch eine regelmäßige Fußpflege. So alle drei Monate feile ich dann mit einer extra dafür gekauften Raspel die Hornhaut an meinen Füßen ab, ganz besonders an den Fersen. Dabei bildet sich stets ein feiner weißer Staub, den ich nicht so einfach auf dem Boden verteilen möchte. Ich lege also immer ein Tablett unter den Fuß und lasse mein Hornhautpulver beim Abfeilen darauf rieseln. Jedes Mal kommt da eine gute Menge zusammen. Früher streute ich anschließend das Pulver auf die Blumenerde meiner Topfpflanzen, weil ich weiß, dass das ein guter Nährstoff ist. Eines Tages aber fiel mir auf, dass mein "Haut-Staub" auffallend weiß war, vielleicht deswegen, weil ich das Feilen seit Jahren regelmäßig mache und sich daher gar nicht erst eine unansehnliche und dunkle Hornhaut herausbilden kann. Ich schob aus Jux das Pulver mit meiner Kreditkarte zu einem Häuflein zusammen und man glaubt es kaum, es sah verdammt täuschend einem klassischen weißen Drogenpulver ähnlich. Mein Pulver war zwar eher etwas puderartig, also noch feiner als diese krümeligen Pulverdrogen à la Kokain oder Speed, aber der Unterschied war kaum auszumachen. Lediglich der Geruch war neutral und eher eine Spur muffig, aber auf keinen Fall käsig, stechend oder unangenehm.

Jetzt kam mir eine Idee: Warum nicht das Pulver in Tütchen oder Papierbriefchen abfüllen und als angebliche "Droge" in den Clubs verkaufen? Gesagt getan! Allerdings wollte ich dem Geruch meines "Hornhaut-Speed" etwas nachhelfen und sammelte zunächst leere Drogentütchen ein, die ich in Discos finden konnte. In den Plastik-Tütchen hafteten meist noch Drogenreste an und diese Reste rochen auch dementsprechend intensiv. In diese Tütchen füllte ich nun mein Hautpulver und jetzt war ich erst recht verblüfft über die frappierende Ähnlichkeit mit Originaldrogen. Außerdem roch es auch stärker nach "Droge". Nun probierte ich meinen ersten "Sündenfall". Da man ohnehin ständig auf Drogen angesprochen wird, brauchte ich nicht lange zu warten und ein junger Mann erkundigte sich bei mir, wo man was "auftreiben" könnte. Ich tat diskret so, dass er bei mir an der richtige Stelle sei und er war natürlich hocherfreut. Wir gingen zusammen auf die Toilette und vereinbarten einen Preis von 10 Euro für den "angeblich verbliebenen Rest", den ich noch bei mir hätte und deswegen billiger verkaufen würde. Innerlich zitterte ich vor Aufregung, wollte mir aber bloß nichts anmerken lassen. Der Typ aber blieb völlig ahnungslos und war sofort zum Deal bereit.

In einer Toilettenkabine zeigte ich meinen "Stoff" und bot ihm zunächst an, die Ware durch Schnuppern am geöffneten Tütchen vorab prüfen zu können. Er war aber bereits derart scharf auf das Zeug, dass er sich damit gar nicht aufhalten wollte und stimmte ohne Umwege dem Kauf zu. Er gab mir das Geld und wollte natürlich sofort eine Nase ziehen. Während er also niederkniete und auf dem Klodeckel mein Hornhautpulver zu einer Line ausstreute, wusste ich nicht, ob ich vor Scham im Boden oder vor Schadenfreude durch die Decke gehen sollte. Eigentlich hatte mir der Bursche ja nichts getan und er sah sogar ganz nett aus. Und vor allem: Hoffentlich wurde er nicht doch noch misstrauisch und roch Lunte im wahrsten Sinne des Wortes! Aber er inhalierte meine pulverisierte Körperoberfläche wie ein Profi, zog noch mal scharf Luft hinterher und machte einen zufriedenen Eindruck. Nun ja, dachte ich, schaden wird es ihm bestimmt nicht, denn dass meine Hornhautdroge toxischer wirken könnte als echte Drogen, wage ich zu bezweifeln. Letztlich habe ich ihn ja vor den schlimmen Folgen einer echten Drogeneinnahme bewahrt, in dem ich ihm einen natürlichen Ersatz "untergejubelt" habe. Aber ein klitzekleines schlechtes Gewissen blieb doch. Letztlich siegte aber mein Mut zur Frechheit und Geldknappheit. Daher habe ich das seit dem noch zwei mal gemacht, unter anderem kauften mir zwei Mädchen "ein Gramm" ab. Freunden und Bekannten würde ich aber meinen Körper nicht zum Einatmen anbieten, dazu habe ich denn doch zu große Skrupel.

Beichthaus.com Beichte #00026454 vom 06.06.2009 um 14:48:42 Uhr in Berlin (72 Kommentare).

Gebeichtet von kleiner_hanseat
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