Misshandelt

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Missbrauch Hass Rache Familie Paderborn

Meine (m/26) Kindheit war scheiße. Familie zerrüttet, brutal, aber nach außen streng christlich und happy. Wir wurden regelmäßig verprügelt. Es war ein elender Kampf und meine Adoptivbrüder haben ihn am ehesten verloren. Alle haben sich gegenseitig verpfiffen, in der Hoffnung, dass unsere Eltern mit Kochlöffel, Kleiderbügel und Gürtel sich an einem Anderen austoben. Ich schäme mich dafür wie ich im speziellen mit meinen adoptierten Brüdern umgegangen bin (2 von 7 Kindern). Sie standen eh immer auf der Abschussliste ganz oben. Haben nur das alte Obst bekommen, wurden bei Geburtstagen übergangen, sind nie neu eingekleidet worden. Manchmal haben sie Brötchen aus der Tiefkühltruhe genommen und versucht auf der Heizung aufzutauen, weil sie nichts zu essen bekommen haben. Sie waren einfach zu bequeme Opfer und es tut mir unendlich Leid. Ich werde nie nie nie vergessen wie mein Vater einen von ihnen in einen Backofen gesteckt hat und gedroht hat ihn anzuschalten.


Nachdem die beiden vom Jugendamt abgeholt wurden, rückte ich; ob leider oder zum Glück (quasi als Strafe) wieder in den Mittelpunkt. Einmal habe ich mein Pausenbrot nicht aufgegessen und stattdessen in meinen Putzlappen aus dem Kunstunterricht eingewickelt und vergessen. Tage später roch es streng im Zimmer und ich musste das verschimmelte Brot aus dem dreckigen Lappen essen. Lyoner Wurst, ich kann mich sogar noch daran erinnern.
Zu meiner Beichte: Ich habe Buch geführt (ein kleines grünes Buch) und jeden Tritt und jeden Schlag und jede Misshandlung durch meine Mutter notiert. Scheidung hatte ihre Laune nicht verbessert. Sobald sie so hilflos ist wie ich es damals war, werde ich ihr es 1:1 heimzahlen. Scheiß drauf ob sie dann 70 ist. Und wo ich schon dabei bin: Ich hasse meine Geschwister dafür, dass sie so tun als sei nie etwas passiert.

Beichthaus.com Beichte #00028980 vom 30.05.2011 um 01:01:50 Uhr in 33100 Paderborn (Storchenweg) (34 Kommentare).

Gebeichtet von Dreamgirl
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Seitensprung geplant

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Verzweiflung Fremdgehen Ehebruch Begehrlichkeit Partnerschaft Bielefeld

Ich beichte, mich in einem Seitensprung-Portal angemeldet zu haben um fremd zugehen. Ich beichte, dass ich endlich mal wieder Sex haben will, nicht nur alle paar Wochen und nicht nur Blümchensex, sondern richtigen Sex, der ewig dauert und man am Ende schweißgebadet und außer Atem ist. Ich beichte, dieses ewige Genörgel nicht mehr aushalten zu wollen. Es tut mir Leid, dass ich mich nach neuen Frauen sehne, mit denen man sich auch unterhalten kann, auch mich nicht permanent rechtfertigen muss für warum und weshalb ich so bin, dieses und jenes getan habe oder mich ab und zu abends mit Kollegen treffe. Aber ich habe nun mal das Bedürfnis danach. Nach gutem Sex, nach einigermaßen Harmonie, danach, mich nicht dauernd rechtfertigen zu müssen und danach, mich mal abends mit Freunden treffen zu dürfen. Ich beichte, dass ich mich auch weiterhin auf diesem Seitensprung - Portal rumtreiben werde, und irgendwann werde ich wohl auch fremd gehen. Ach ja, und ich beichte, jemals überhaupt geheiratet zu haben. Vielleicht sollte ich mich trennen, aber ich hänge sehr an den Kindern.

Beichthaus.com Beichte #00028968 vom 25.05.2011 um 08:32:48 Uhr in 33609 Bielefeld (Seidenstickerstr.) (29 Kommentare).

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Ich bin ein A-Loch

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Lügen Faulheit Selbstsucht Falschheit Drogen Wien

Ich bin ein A-Loch, das ständig masturbiert, seine Freundin belügt, bescheißt und ihr die Kohle abzwickt. Bin zu nichts zu gebrauchen und ein fauler Sack, der seinen Arsch nicht bewegen will. Habe Schulden, die höher sind als mein bisheriges Lebenseinkommen und kann trotzdem nicht mit Geld umgehen, geschweige denn sparen. Habe seltsame Neigungen, bin nahe am Alkoholismus und lasse auch sonst eigentlich keine Droge aus, die sich anbietet. Ich lüge eigentlich ständig und das mache ich schon mit soviel Routine, dass es mir teilweise gar nicht mehr auffällt, wie perfide genau ich dabei bin und für jede Lüge eine ganze Geschichte erzählen kann. Wo ich kann nutze ich meine Mitmenschen aus und tue dabei so als wäre ich der nette Samariter, weil ein guter Lügner ein guter Zuhörer ist und bei Problemen tatsächlich helfen kann, in dem er für andere Lügenkonstrukte erstellt. Kurz und gut: Ich bin ein ziemlich egoistisches Arschloch, aber ich würde mich ganz gern ändern.

Beichthaus.com Beichte #00028926 vom 13.05.2011 um 16:44:14 Uhr in 1160 Wien (Thaliastraße) (29 Kommentare).

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Das junge Pärchen nebenan

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Neugier Wollust Begehrlichkeit Sex Intim Bergisch Gladbach

Im Alter von etwa 8-12 habe ich (w) mit meiner Familie in einer WG gewohnt. Eine Etage tiefer wohnte eine Klassenkameradin. Neben ihrem Zimmer wohnte wiederum ein Paar, etwa im Alter von 20. Die Beiden hatten meist drei mal am Tag Sex und das nicht gerade leise. Hier meine Beichte: Meine Freundin und ich haben uns fast jeden Tag, wenn es wieder soweit war, vor die Tür des Pärchens gesetzt und dem wilden Treiben zugehört. Danach sind wir in ihr Zimmer gegangen, haben uns ausgezogen und gegenseitig befummelt. Nach einiger Zeit machten wir dieses Spielchen, während die anderen es nebenan trieben. Nach längerer Zeit holten wir uns einen Klassenkameraden dazu und vergnügten uns im Gartenhäuschen, weil man von da aus einen wunderbaren Blick ins Zimmer des Paares hatte.


Wir haben uns nach vielen Jahren vor kurzem bei mir wieder getroffen. Gegen Abend setzten wir uns dann in mein Bett und unterhielten uns. Nach 5 Minuten spürte ich, wie ihre Hand zwischen meine Beine ging. Wir befummelten uns fast die ganze Nacht und befriedigten uns gegenseitig. Sie sagte mir, dass sie sich in mich verliebt habe und ob ich denn auch lesbisch oder bi sei. Ich sagte, dass ich es nicht genau weiß und das noch rausfinden muss, dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass ich auf Schwänze stehe. Ich habe das Ganze auch nur gesagt, damit wir damit weitermachen können. Inzwischen habe ich das Ganze beendet und fühle mich schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00028919 vom 10.05.2011 um 17:27:00 Uhr in Bergisch Gladbach (Sudermannstraße 11) (21 Kommentare).

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“Beichte

Der Mann in der Nachbarkabine

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Masturbation Feigheit Ignoranz Gesundheit Berlin

Vor circa 15 Jahren war ich (heute m/35) alle zwei Wochen Kunde in einem Wohnungsbordell in der Antonstraße in Berlin-Wedding. Das wäre ansich schon eine Beichte wert, aber es kommt noch schlimmer. In jungen Jahren kam ich immer zu schnell, was natürlich schade ums Geld und zudem auch noch recht peinlich war. Deshalb ging ich vor jedem Besuch in ein nahegelegenes Karstadt Kaufhaus. Dort fuhr ich in die oberste Etage, wo sich eine Toilette befand. Dort masturbierte ich, um dann später die Zeit selbst mit den hübschesten Mädels noch länger genießen zu können. Dies war eines Tages auch wieder mein Plan. Also bin ich an der Klofrau vorbei, in die Kabine und habe begonnen mir schnell einen runterzuholen. Plötzlich bemerkte ich, dass jemand in der Nachbarkabine ebenfalls schwer atmete. Ich wunderte mich und guckte runter zur Lücke der Kabinenbegrenzung. Dort war am Boden liegend eine Hand zu sehen. Offenbar saß jemand am Boden. Ich beugte mich weiter runter und sah, dass die Hand und der Boden darum herum blutverschmiert war. Als hätte ich nichts gesehen masturbierte ich für einen kurzen Moment weiter. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Weiter machen als wäre nichts geschehen? Der Klofrau bescheid sagen, dass da was nicht in Ordnung sei? Einfach abhauen? Ich entschied mich für letzteres. Ich weiß nicht mehr ob ich dann auch noch im Puff war. Ich war irgendwie in einem Schockzustand. Im Nachhinein gesehen wäre es ja ganz einfach gewesen der Klofrau bescheid zu geben, in der Situation habe ich mich einfach nicht richtig verhalten. Ich hoffe, dass es diesen Mann heute noch gibt und es ihm gut geht. Fast jedes mal, wenn ich heute in eine Toilettenkabine gehe, muss ich an dieses Erlebnis denken. Das wird mich wahrscheinlich bis an mein Lebensende verfolgen. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028878 vom 29.04.2011 um 18:07:34 Uhr in 13353 Berlin (Karstadt, Müllerstraße 25) (15 Kommentare).

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