Dementer Großvater im Pflegeheim

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Aggression Falschheit Zorn 50+ Familie Dettelbach

Ich (m/20) möchte meine erste Beichte ablegen. Mein Opa ist sehr stark an Demenz erkrankt und ist somit nicht mehr die Person, die er früher war. Meine Oma, welche sich nicht in der Lage sieht, ihn zu pflegen, hat ihn in ein Krankenhaus bringen lassen und ist selbst in Urlaub gefahren. Außerdem denkt sie auch nicht daran, ihn länger als 20 Minuten zu besuchen. Da mein Opa nun im Pflegeheim ist, hat sie nun keine Verpflichtungen mehr. Obwohl, doch hat sie schon: Sie gaukelt irgendwelche Ängste vor, um meine Mutter terrorisieren zu können. Sie ruft täglich an und stresst meine Mutter. Es ist schon so weit gekommen, dass sie bei uns schläft. Ich sehe nur, dass innerhalb der Familie Spannungen entstehen. Ich selbst sehe, dass diese Situation einen negativen Einfluss auf mich hat. Ich fühle mich nicht mehr zu Hause, da ich mich nicht verhalten kann wie sonst auch.


Ich erwische mich selbst immer wieder bei dem Gedanken, ihr so etwas von unverblümt die Meinung um die Ohren zu pfeffern, wie es noch nie jemand getan hat. Ich möchte diese ganze negative Energie endlich in aggressives Verhalten gegenüber dem Erzeuger dieser inneren Spannung loswerden, da deutlich klar wird, dass sie uns alle an der Nase herumführt und ihr äußerst respektloses Verhalten durch Geldgeschenke zu rechtfertigen versucht. Ich möchte einfach mal eskalieren und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036039 vom 29.06.2015 um 02:41:34 Uhr in Dettelbach (12 Kommentare).

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Verschwundene Koffer am Flughafen

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Rache Engherzigkeit Flug & Co. Arbeit Eschau

Ich arbeite am Flughafen als Check-in-Agent und ich hasse gewisse Billigflieger-Passagiere so dermaßen, dass ich sie wortlos einchecke und hinterher ihr Gepäck aus dem System auslade. So erleben sie ihr blaues Wunder, wenn sie am Zielflughafen ankommen und ihr Gepäck noch in Deutschland liegt. Jeder, der fliegt, sollte sich drei Mal überlegen, wie er mit Bodenpersonal umgeht. Ich musste mir schon schlimme, rassistische und beleidigende Sachen anhören. Ich kann nichts dafür, wenn der Gast zu spät zum Flughafen erscheint und seinen Flug verpasst. Auch ist es nicht meine Schuld, wenn die Maschine Verspätung hat. Ich kann es verstehen, wenn es Unannehmlichkeiten gibt und der Passagier sich bei mir auskotzt. Ich höre jedem gerne zu. Ich bin nett, auch zu Schweinen, aber ich muss mich nicht von einem Fatzke mit sexistischen Beleidigungen heruntermachen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00036038 vom 29.06.2015 um 01:20:55 Uhr in Eschau (18 Kommentare).

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“Beichte

Irrwege der Liebe

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Gewalt Trunksucht Misstrauen Last Night

Ich habe letztens mit einem guten Freund von mir getrunken, der seinerseits zwei gute Freunde von sich zu Besuch hatte, die ich wiederum nicht sehr gut kannte. Mit jeder Stunde erhöhte sich der Alkoholpegel beträchtlich und nach einer Weile verwandelten Promille und […]
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Beichthaus.com Beichte #00036037 vom 28.06.2015 um 21:44:17 Uhr (10 Kommentare).

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Der Skorpion im Zoo

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Diebstahl Kinder

Ich (w) war vor ein paar Jahren mit meiner Familie im Zoo. Am Eingang des Zoos gibt es immer einen Souvenir-Shop, in dem es Taschen, T-Shirts, Kuscheltiere und kleine Gummitiere gibt. Ich habe mich an dem Tag bei diesem Shop umgeschaut und mein Blick fiel auf einen schwarz-roten Gummiskorpion, den ich total cool fand. Da meine Eltern ihn mir nicht kaufen wollten, wartete ich, bis niemand zu mir sah, und schnappte mir einen der Skorpione. Mein großer Bruder hatte damals bald Geburtstag und ich hatte noch kein Geschenk. Also schenkte ich ihm kurzerhand den gestohlenen Skorpion. Ich beichte also, dass ich etwas gestohlen habe und es dann meinem Bruder geschenkt habe.

Beichthaus.com Beichte #00036036 vom 28.06.2015 um 20:57:32 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das Karma und die Mobber

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Engherzigkeit Rache Overath

Ich (m/32) stamme aus sehr einfachen Verhältnissen. Mein Vater war Gelegenheitsarbeiter, wir lebten in einer sehr kleinen Wohnung zu sechst, doch ich hatte ein großes Ziel: Irgendwann rauskommen aus dieser Spirale, aus diesen beengten Verhältnissen und diesem Ghetto. Schon in der Grundschule war das für mich klar, und so schaffte ich nach der vierten Klasse den Übertritt aufs Gymnasium. Dummerweise gab es in der Nähe unserer Siedlung kein Gymnasium, und so musste ich auf eine Schule, die in einem sehr gehobenen Wohnviertel lag, und die meisten meiner Mitschüler kamen aus ebensolchen Familien. Natürlich war schnell bekannt, dass ich aus ärmlichen Verhältnissen komme, und war ab diesem Zeitpunkt als das asoziale Dreckskind bekannt. Ich litt still, denn auf meine sachlichen Wehrversuche wurden lediglich mit Gelächter und weiterem Mobbing reagiert. Schlagen wollte ich nicht, denn mir war klar, dass ich dann endgültig als das böse, asoziale Kind abgestempelt war. Das psychische Mobbing - Gewalt war nicht dabei, aber Verbales kann genauso schlimm sein - ging die ganzen Jahre weiter, bestand nicht nur während der ersten Jahre, als man ja noch ein Kind war, sondern auch in den späteren Stufen als Jugendlicher. Und ich hatte denen ja nichts getan. Es war nicht jeder aktiv beteiligt, aber die Mitläufer lachten zumindest mit und das verurteile ich genauso. Ich überstand die Schulzeit, konzentrierte mich auf meine Leistungen, studierte und wurde Maschinenbauingenieur. Zu den beiden großen Klassentreffen, zu denen alle eingeladen wurden, ging ich nicht hin - warum auch. Scheinheilig.


Vor zwei oder drei Jahren brannte in einem anderen Ortsteil unserer Stadt ein großes Einfamilienhaus bis auf die Grundmauern aus. Todesopfer oder Schwerverletzte gab es zum Glück nicht, aber das junge kinderlose Ehepaar, beide im gleichen Alter wie ich und meine Frau, stand vor dem Nichts. Es war quasi nichts übrig. Ich fand das furchtbar, doch dann las ich in der Zeitung den Namen der Familie: XY. Moment einmal, den Namen kennst du doch, dachte ich, denn der Name ist recht selten. Ich fand heraus, dass es sich tatsächlich um meinen ehemaligen Klassenkameraden vom Gymnasium und einen der aktivsten Mobber, handelte. Ich erfuhr außerdem, dass die Guten nicht ordentlich versichert waren. Und das Haus war noch längst nicht abbezahlt, sie hatten es wohl während des Studiums fast ohne Eigenkapital gekauft. Ich beichte, dass ich an diesem Tag mit einem zufriedenen Grinsen ins Bett gegangen bin. Meine Frau hat den Leuten etwas gespendet, ich wäre im Traum nicht auf die Idee gekommen. Ich bin kein Mensch, der an Rache denkt. Aber als dann ohne mein Zutun etwas geschah, spürte ich doch innere Zufriedenheit. Wären Kinder mit im Spiel gewesen, wäre das nicht so gewesen, das weiß ich. Ich bitte trotzdem um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036035 vom 28.06.2015 um 20:18:58 Uhr in Overath (15 Kommentare).

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