Ich hasse Berlin!

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Hass Vorurteile Engherzigkeit Gesellschaft Berlin

Ich hasse Berlin!
Seit Februar 2011 wohne ich aus beruflichen Gründen in Berlin. Der Job ist eigentlich ganz gut. Aber ich verachte inzwischen die arroganten Berliner, egal ob zugezogen oder gebürtig. Jeder Berliner hat grundsätzlich Recht und alle Wessis erstmal nicht. Fehler machen […]
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Beichthaus.com Beichte #00029780 vom 06.02.2012 um 14:29:53 Uhr in 10117 Berlin (Friedrichstraße) (97 Kommentare).

Gebeichtet von Trigger77 aus Neuenkirchen
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Stromausfall bei meinem Vermieter

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Dummheit Falschheit Peinlichkeit Nachbarn

Im Moment gebe ich vor, dass ich schon im Bett liege, damit meine Vermieter nicht bei mir klingeln. Ich lebe im unteren Teil eines Hauses, der obere ist von meinen Vermietern, einem freundlichen etwas älterem Ehepaar, bewohnt. Diese waren die ganze Woche nicht da, was öfters mal der Fall ist. Wenn das so ist, gehe ich immer heimlich ins obere Stockwerk und leihe mir den Staubsauger der beiden aus, weil ich mir zurzeit keinen neuen leisten kann (mein alter hat sich vor ein paar Monaten leider verabschiedet). Die beiden sind so gutgläubige Menschen, dass sie ihre Wohnungstür nie abschließen. Der Staubsauger steht auch direkt im Gang und ich gehe auch nie weiter in die Wohnung hinein, wie nötig. Als ich den Staubsauger vorhin zurückgestellt habe und das Licht ausschalten wollte, gab es ein kurzes Funkengestöber und plötzlich ging das Licht nicht mehr. Das ganze obere Stockwerk war dunkel!

Daraufhin überprüfte ich alle Sicherungen, doch es war keine rausgesprungen. Bei mir unten geht das Licht noch, weswegen mich die ganze Situation nicht wirklich störte und ich nach einigen Minuten die Suche nach der Ursache aufgab. Nun kamen meine Vermieter vor ein paar Minuten nach Hause und ich habe aus Reflex mein Licht gelöscht und bin in mein Bett gehüpft. Ich hörte eindeutig, wie beide feststellten, dass das ganze obere Stockwerk keinen Strom mehr hat. Außerdem fragten sie sich, so lieb wie sie sind, ob denn bei mir noch alles in Ordnung wäre und sie bei mir mal anklopfen sollten. Sie wollten mich aber auch nicht wecken, da sie wissen wie früh ich morgens immer aufstehen muss. Es tut mir wirklich Leid, dass ich diesen zwei lieben Menschen wohl eine lange Nacht beschert habe. Ich traue mich aber nicht dort hinaus zu gehen und ihnen zu beichten, dass ich ja eigentlich nur das Licht ausgemacht habe. Da würden nur Fragen aufkommen, warum ich denn bei ihnen im Stockwerk war. Ich beichte also, dass ich ein feiger Mensch ohne Rückgrat bin und mich jetzt mit einem schlechten Gewissen ins Bett lege.

Beichthaus.com Beichte #00029769 vom 02.02.2012 um 22:24:21 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Das Gästezimmer bei Oma

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Dummheit 50+ Chemnitz

Ich (w/21) und mein Freund hatten neulich zwei Freistunden. Uns war langweilig, deswegen setzten wir uns in den Park. Dabei fiel unser Blick auf ein anderes Pärchen, das gerade heftig am Knutschen war. Da bekam mein Freund große Lust, dieser Tätigkeit doch auch nachzugehen, allerdings bin ich in der Hinsicht doch etwas verklemmt und will sowas nicht in der Öffentlichkeit machen. Also überlegten wir uns, wo wir ungestört sein konnten. Wir hätten zwar in ein leeres Zimmer in der Schule gehen können, aber da war die Gefahr zu groß, dass jemand reingeplatzt wäre. Und sich in einer Kabine auf der Toilette einzuschließen war mir zu eklig. Da kam mir die Idee, doch in das Haus meiner Großmutter zu gehen. Die wohnt nämlich keine 500 Meter von unserer Berufsfachschule entfernt. Ich habe auch einen Schlüssel, da ich mal ein Jahr dort gewohnt habe, weil mein großer Bruder, bei dem ich eigentlich gelebt habe, für ein Jahr ins Ausland musste. Dementsprechend habe ich auch ein eigenes Zimmer, welches meine Oma so gelassen hat, weil sie es nicht braucht.
Wir gingen also hin und überprüften erst mal, ob die Tür verschlossen ist. Sie war auf, was hieß, dass meine Oma da war. Wir wollten nun wirklich nicht, dass sie das alles mitbekam, also sind wir durch die Kellertür von unten rein gekommen, haben uns in mein Zimmer geschlichen und unsere Taschen in eine Ecke gestellt. Nun weiß ich aus eigener Erfahrung, dass die Wände ziemlich dünn sind, deswegen mussten wir unbedingt leise sein. Nach etwa einer halben Stunde Knutschen bekam mein Freund dann aber doch große Lust auf mehr und auch ich war nicht unbedingt abgeneigt. Noch schnell aus der Tasche ein Kondom gegriffen und los ging es. Wie das nun mal so ist, vergisst man im Eifer des Gefechts doch mal die guten Vorsätze - heißt im Klartext, wir waren relativ laut. Als wir fertig waren, ist uns das dann auch mal so langsam klar geworden und prompt war es uns beiden extrem peinlich. So schnell wie nur irgend möglich hechteten wir aus der Wohnung zurück durch die Kellertreppe. Als wir auf halbem Weg zurück zur Schule waren, fiel es uns plötzlich wie Schuppen von den Augen: Wir hatten unsere Taschen in meinem Zimmer liegen lassen. Bevor wir allerdings was machen konnten, hupte es plötzlich hinter uns. Wir drehten uns um und da fuhr uns doch tatsächlich meine Oma hinterher, hielt neben uns an, kurbelte das Fenster runter und reichte uns unsere Taschen. Wir beide waren mehr als rot und meine Oma hatte die ganze Zeit so ein fettes, festes Grinsen im Gesicht. Sie kurbelte das Fenster wieder hoch und ich dachte schon es wäre überstanden, aber da hielt Oma ihren Daumen hoch, so nach dem Motto: "Na, war's gut? Dann weiter so!", zwinkerte uns nochmal zu und fuhr schließlich davon. In den nachfolgenden zwei Stunden, die wir noch hatten, konnte ich vor Lachen fast nicht mehr und unsere Lehrerin hätte mich beinahe sogar aus dem Raum geschickt.

Beichthaus.com Beichte #00029726 vom 16.01.2012 um 02:33:27 Uhr in 09111 Chemnitz (Annaberger Straße) (26 Kommentare).

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Keine Freizeitbeschäftigungen

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Fremdgehen Engherzigkeit Partnerschaft Ex

Ich war mit meinem Ex-Freund fast sieben Jahre lang zusammen. Die ersten zwei Jahre war ich wirklich treu, denn es war sehr schön mit ihm, dann schlief ich mit meinem besten Freund, immer wieder. Mein Exfreund hatte sich irgendwie nie für meine Freizeitbeschäftigungen interessiert, so konnte ich tun und lassen was ich wollte, ich weiß, dass es das letzte ist, jedoch war es mir in diesem Moment egal. Ich lernte irgendwann über das Internet einen netten Typen kennen, mit dem ich mich traf und dann Sex hatte. Er nahm mich mal mit auf einen Spieleabend bei einem Freund mit, ich hatte mir dabei nichts gedacht, am Ende hatten wir einen Dreier. So fing eigentlich das ganze "Unglück" an. Ich traf mich immer wieder mit diesem besagten Typen und wir hatten öfters Dreier und auch Vierer sowie kleine BDSM-Parties.


Irgendwann verliebte ich mich in einen Mann aus Köln, mit dem ich dann während der Beziehung auch zusammen war, eine Beziehungsinception. Naja ich habe ihn wirklich sehr geliebt, daher auch nach drei Monaten Schluss gemacht, weil ich ihm diesen Scheiß nicht zumuten konnte. Wäre ich lieber bei ihm geblieben und hätte mit meinem langjährigen Freund Schluss gemacht, der immer noch nichts merkte und fröhlich vor sich her gammelte.
Ich bin heute der Meinung Fremdgehen ist scheiße. Hätte mir der Mann mehr Aufmerksamkeit gegeben und sich für mich interessiert, so wie in den ersten zwei Jahren, wäre ich nie fremd gegangen, weil ich keinen Grund gehabt hätte. Bevor es hier negative Kritik hagelt, ich habe echt alles probiert! Sexy Dessous, Romantik, Kurzurlaub zu zweit. Es hat nichts bewirkt. Auch alle meine Vorschläge gemeinsam etwas zu machen, waren ihm zu langweilig oder er mochte es nicht. Ich habe ihn wirklich sehr geliebt, deswegen habe ich auch nicht Schluss gemacht. Es ist einfach ein Wahnsinn gewesen, den ich so im Nachhinein sehr bereue.

Beichthaus.com Beichte #00029721 vom 15.01.2012 um 01:49:21 Uhr (28 Kommentare).

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“Folge

Ich bin asexuell

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Eitelkeit Selbstsucht Verzweiflung Stollberg

Ich (w/20) gestehe hiermit, dass ich immer wieder wissentlich Beziehungen eingehe, allerdings von Anfang an konsequent den Sex verweigere. Ich mag sowohl Frauen als auch Männer, bevorzuge aber doch Männer. Ich hatte bis jetzt eine Freundin und fünf Freunde, aber sobald der jeweilige Partner Anstalten gemacht hat, mir an die Wäsche zu wollen, habe ich immer wieder abgeblockt. Ich sagte immer ganz klar und deutlich, dass ich nicht will. Wahrscheinlich interpretierten sie es immer so, dass ich zu verklemmt sei, keinen Sex vor der Ehe will oder ähnliches. Das stimmt allerdings alles nicht. Nennen wir das Kind beim Namen: Ich bin asexuell. Ich habe einfach keine Lust auf Sex, ich will so was nicht und empfinde es als nichts Erquickendes. Allerdings lehne ich Beziehungen, wie oben erwähnt, keineswegs ab. Ich wünsche mir schon einen Partner, ich bin auch gerne verliebt, ich stehe auf Romantik und Kitsch aller Art, auch gegen Küssen habe ich nichts einzuwenden, aber da ist dann auch schon Schluss. Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass ich keinen Sex will? Meine Mutter meinte sogar schon zu mir, ich solle mir da doch mal Hilfe besorgen, denn mit meinen 20 Jahren sei das doch nicht mehr normal.
Meine bisherigen Partner haben dann aufgrund des fehlenden Sex recht schnell mit mir Schluss gemacht. Am längsten hat so eine Beziehung drei Monate bisher gedauert. Ist mit mir wirklich etwas nicht in Ordnung? Fest steht auf jeden Fall, dass ich auch weiterhin versuchen werde, einen Partner zu finden, der mich versteht, ich bin schließlich nicht die einzige Asexuelle.

Beichthaus.com Beichte #00029712 vom 12.01.2012 um 23:04:46 Uhr in 09366 Stollberg (Hohensteiner Straße) (39 Kommentare).

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