Frauenheld mit Image-Problemen

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Verzweiflung Falschheit

Frauenheld mit Image-Problemen
Ich (m/22) habe mir durch meine Lügerei das Leben unnötig schwer gemacht. Angefangen hat alles mit 17-18 Jahren. Ich hatte relativ viele Freundinnen, kein Sex inbegriffen. Da ich mich zu der Zeit fast jeden Tag mit einer anderen getroffen habe, nahm mein männlicher Freundeskreis natürlich irgendwann an, dass ich mit jeder von ihnen schlafe. Zu der Zeit habe ich dies weder bestätigt noch geleugnet. Ich habe jedem das Denken selbst überlassen. Über die Jahre hat sich das so gehalten und da ich sowieso eine Partysau bin, heißt es nun, dass ich besoffen jedes Wochenende jemand Neues abschleppe und alle meine Freundinnen schon im Bett hatte.

Ich bin an sich kein schüchterner Mensch, daher lerne ich auch viele Leute kennen und darunter auch Frauen, die mir wirklich gefallen. Leider sind diese meist sehr desinteressiert, da ich ja ein totaler Frauenheld bin, was früher oder später durch jeden, den ich kenne, auf eine Art und Weise bestätigt wird. Meine Freunde beneiden mich darum und fragen andauernd, wie sie mit ihren Frauenproblemen besser klarkommen, während ich eigentlich kaum Sex habe, da alle Frauen durch meinen Ruf das Weite suchen. Natürlich habe ich schon mehrmals versucht, das irgendwie aus der Welt zu schaffen. Leider traue ich mich nicht, zu sagen, dass es alles eigentlich auf Lügen basiert. Wenn ich sage, ich bin nicht mehr so und habe mich verändert, glaubt mir das keiner - aufgrund meines hohen Alkoholkonsums und meiner offenen Art. Nun habe ich alles aufgegeben und lasse alles so, wie es ist, da ich absolut keine Möglichkeit habe, dies zu verändern. Mir tun dabei alle Frauen leid, mit denen ich befreundet bin, da ich bereits mit allen Sex gehabt haben soll. Ich warte schon seit Jahren, dass dieses Kartenhaus aus Lügen zusammenbricht, jedoch scheint es ziemlich gut zu stehen, da es nicht einmal Kratzer hat oder irgendwie droht, zusammenzubrechen.

Beichthaus.com Beichte #00036318 vom 06.08.2015 um 17:47:21 Uhr (10 Kommentare).

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Der rassistische Weltenbummler

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Vorurteile Urlaub

Der rassistische Weltenbummler
Ich möchte beichten, dass ich durch meine Reisen in der Welt zum Rassisten geworden bin. Ich komme aus einer weltoffenen und toleranten Familie, habe studiert und bin viel in der Welt herumgekommen, habe jeden bewohnten Kontinent der Erde bereist und Zeit in über 30 Ländern verbracht. Nun habe ich aber überall Erfahrungen gemacht, die alle gängigen Vorurteile, auch über mein eigenes Volk, zu bestätigen scheinen. Jedes Mal, wenn ich neue Erfahrungen mit Menschen sammele, scheinen sich die alten Vorurteile irgendwie und irgendwann zu bestätigen. Das macht mich irgendwie traurig und ich würde gerne wieder so unbedarft wie in meiner Jugend sein, aber das scheint mir nicht mehr möglich zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00036301 vom 04.08.2015 um 10:41:18 Uhr (22 Kommentare).

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Verrückte Tierschützer

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Maßlosigkeit Zorn Tiere

Ich hasse Tierschützer, die so tun, als wären Tiere das Wichtigste auf der Welt und sich wegen jedes Furzes aufregen. Wenn zum Beispiel mal ein Hase tot am Straßenrand liegt, geht doch die Welt nicht unter! Versteht mich nicht falsch, ich mag Tiere und habe selbst sogar einen Kater, den ich sehr liebe, aber so etwas geht gar nicht.

Beichthaus.com Beichte #00036295 vom 02.08.2015 um 13:06:07 Uhr (10 Kommentare).

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Wasserflaschen am Bett

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Ekel Unreinlichkeit Faulheit

Ich bin ein absoluter "Wasserflaschen am Bett"-Messi. Und das treibt meine Eltern nicht selten auf die Palme. Oft stehen in meinem Zimmer nämlich vier, fünf oder manchmal sogar sechs fast leere Wasserflaschen. Warum ich den Rest nicht trinke oder wegschütte? Keine Ahnung. Das ist wohl die Faulheit. Doch gestern Abend kam mir eine alte Kindheitserinnerung wieder in den Sinn. Als ich ungefähr 10 Jahre alt war, zogen wir um, da wir es in unserem schrecklichen Dorf nicht mehr aushalten konnten. Als damals meine kleine Schwester auf die Welt kam, richtete mein Vater den Dachboden neu ein und machte ihn zu meinem Zimmer. Er baute in die Wand Schubladen ein, die man komplett rausziehen konnte. Dahinter war dann ein Hohlraum, in den man sogar reinkriechen konnte. Ein paar Tage vor unserem Umzug fand ich unter alten CDs eine halb leere Apfelschorle-Flasche, die wohl schon etwas älter war. Ich ging zu der eingebauten Schublade, zog sie raus, warf die halb leere Flasche mit leicht gammliger Apfelschorle hinein und schob die Schublade wieder zu.


Ein paar Wochen nach unserem Auszug zogen wieder neue Mieter ein. Gestern Abend ist mir dieses alte "Erlebnis" wieder eingefallen und ich fragte mich, ob die neue Familie nach einiger Zeit die verschimmelte Schorle gefunden hat, oder ob die neuen Mieter seit sechs Jahren eine gammlige Apfelschorle auf ihrem Dachboden haben. Im Nachhinein tut mir diese Aktion irgendwie leid. Stellt euch mal vor, ihr hättet eine steinalte, gammlige und schimmlige Apfelschorle auf eurem Dachstuhl.

Beichthaus.com Beichte #00036262 vom 27.07.2015 um 22:22:03 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Pastors Tochter im Freudenhaus

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Prostitution Morallosigkeit Neugier Last Night Berlin-Kreuzberg

Pastors Tochter im Freudenhaus
Es ist ein später Sommerabend in Berlin. Heute treffe ich (w/23) mich mit Jan. Zumindest ist das sein Deckname, während meiner Alicia ist. Wir sind undercover für einen Radiospot unterwegs. Es geht um das erotische Nachtleben Berlins. Den Job habe ich angenommen, weil ich der Überzeugung bin, dass niemand ehrlicher sein könnte, als die Tochter eines Pastors. Ich bin sehr streng aufgewachsen und machte erst spät sexuelle Erfahrungen. Mir war all das nicht wichtig. Ich wurde schließlich auch religiös erzogen.

Doch dieser Job bedeutete viel für mein Ego. Ich wollte ausbrechen, nicht etwa weil man mich gefangen hielte, sondern mehr weil ich mich selbst gefangen hielt. Ich musste mein Ego auf die Probe stellen. So bewarb ich mich auf die Ausschreibung und bekam eine Aufgabe zur Probe. Ich sollte mit meinem Radiokollegen in eine Art Freudenhaus gehen, verdeckt als Paar, um zu sehen, wie es so ist. Natürlich darüber erzählen, unauffällig bleiben und mitmischen. Das war mir alles unangenehm und suspekt. Bis zur letzten Sekunde wollte ich noch einen Rückzieher machen, aber ich packte meinen ganzen Mut zusammen. Wir trafen uns in Berlin Kreuzberg. Nicht weit von einer berühmten Straße entfernt, sollte eine Privatwohnung sein, die dafür genutzt wird, sexuelle Abenteuer zu erleben. Ich wusste nicht, wie ich mich kleiden sollte. Mein Kollege sagte etwas freches, aber nackt sein wollte ich nicht. Also entschloss ich mich für den Schulmädchen-Look.

Strümpfe, ein Schweifrock und oben rum ein BH mit Spitze - golden und schwarz. Meine Haare ließ ich offen. Und steckte meinen Pony in eine Klammer. Rosa Lipgloss und ein wenig Rouge. Schon war der "Süßes Mädchen"-Look geboren. Dort angekommen fühlte ich mich zunächst ziemlich unwohl. Ich setzte mich in eine Ecke - Jan hingegen flirtete los. Wir waren als Pärchen da, damit wir umsonst reinkamen. Die Tarnung durfte nicht auffliegen, aber ich hatte zuvor noch nie meinen Kollegen geküsst. Strange, diese Situation. Ich trank Wein und wurde bald auch angeflirtet: "Eigentlich ein ganz süßer Typ" - dachte ich, doch direkt kam mir der Gedanke, dass er für Sex zahlt. Wieder ein komisches Gefühl.

Ich ging in das Raucher-Zimmer. Julia, die dort als festes Girl arbeitet, war auch gerade dabei zu rauchen. Sie war mir schon beim Reingehen aufgefallen. Sie hat gemachte Brüste, aber ehrlich gesagt hätte ich sie gerne genommen, wenn ich ein Mann wäre. Auch als Frau hätte ich mir ihr rummachen wollen. Die Gedanken an Kontakt mit einer Frau kamen mir an diesem Abend übrigens das erste Mal. Wir rauchten und unterhielten uns. Sie fasste mir ans Knie und ich wollte sie am Liebsten packen, aber die Arbeit ging vor. Ich stellte ihr also Fragen, wie alt sie sei und wieso sie diese Arbeit verrichtete. Die Antwort war so klar - ich hätte es mir denken können: Geld!

Julia ist gerade einmal 20 Jahre jung. Drei Jahre jünger als ich und verdient wahrscheinlich das Dreifache. Sie musste dann aber wieder rein und ich war in Gedanken versinken. Irgendwie bemitleidete ich sie. "Armes Ding", dachte ich. Wie kann Geld einen dazu bringen. Doch was später kommen sollte, hat mich umso mehr mitgenommen. Ich ging wieder ins Zimmer. Dort sind noch weitere Girls. Eine ist Rosalia. Sie ist aus Bulgarien und kann kaum ein Wort Deutsch. Wir unterhalten uns irgendwie, ich hatte tatsächlich absolut kein Interesse an den Männern dort. Und auch kein sexuelles Interesse mehr an Frauen, aber ich war neugierig und wollte wissen, wieso diese Mädchen dort sind. Rosalia hat einen Sohn, ist alleinerziehend und braucht Geld, erfahre ich.

Während dieser Zeit kümmerte sich Jan um die hübsche, mit den gemachten Brüsten - Julia. Dabei beobachte ich die beiden und empfinde Scham, gemischt mit Eifersucht, denn er war ja mit mir da. Er hätte auch mich haben können. Doch dieser Gedanke ging so schnell, wie er kam. Er nahm sie von hinten, es gab nicht einmal einen Kuss oder irgendeine Zärtlichkeit. Er nahm sie einfach von hinten. In ihren Augen sah ich nichts. Leere machte sich breit, während er sie ohne Gefühl, wie ein Stück Fleisch durchnahm. Ekel durchflutete mich. Er fickte sie, weil er geil auf sie war. Nichts davon gehörte zum Job. Währenddessen war ich dennoch von Eifersucht umklammert. Ich wollte herkommen, um mich von meinen eigenen Fesseln zu lösen, doch ich blieb des Pastors braves Mädchen. Julia war völlig emotionslos. Sie ließ sich ficken, bestimmt 100 Mal. So sah es jedenfalls aus.

Ich fragte mich, ob sie auch lieben könnte oder ob sie wisse, wie es sich anfühlt, Sex aus Liebe zu haben. Ich musste gehen. Doch Jan kam mir nach und hielt mich am Arm fest. Wohin ich denn wolle, fragte er, und mein Blick neigte sich. Er bemerkte meine Scham, vielleicht auch meine Sehnsucht. Er küsste mich. Ich war überwältigt und im nächsten Moment angeekelt. Erst fickt er eine Nutte und denkt, er könne das auch mit mir machen. Der Job war mir plötzlich scheißegal! Ich stieß ihn von mir, nahm meine Sachen, zog mich an und ging hinaus. Ich lief die dunkle Straße entlang. Ich kaufte Zigaretten. Mir war auf einmal nach rauchen. Obwohl ich es aufgegeben hatte und vorher mit Julia nur dachte, dass ich so einfacher Antworten auf meine Fragen bekommen würde. Ich rauchte und lief die Straßen lang. Genervt und verletzt von den Umständen, in denen sich einige Frauen wohl befinden, nicht nur in diesem Haus, sondern in vielen weiteren Häusern. In Deutschland und überall auf der Welt.

Ich rief einen alten Freund an. Wollte reden und kuscheln. Ich wollte Sex haben - mit jemandem, den ich mag und kenne. Mich jemandem widmen, der sich meiner Seele widmet. Wir trafen uns und tranken viel Wein und bald darauf Jacky Cola. Ich regte mich auf und wieder ab. War laut, dann wieder leise. Stefan nahm meine Hand und küsste sie sanft. Ich sah ihn an und lachte und er lachte auch. Es war so kitschig und süß und dennoch komisch. Wir zahlten, gingen nach Hause und wollten wilden, geilen Sex haben. Doch am Ende schliefen wir ein, nebeneinander. Hand in Hand, ab und zu umarmte er mich im Schlaf und küsste meine Stirn und meinen Hals. Wir knutschten rum und leckten auch ein bisschen, aber wir wollten einfach nur beieinander sein. Was aus Jan und der Radio Show wurde, weiß ich bis heute nicht. Er hat sich zwar gemeldet, aber irgendwie wollte ich nicht so ganz reagieren. Und Stefan und ich? Ab und zu haben wir Sex. Wir haben uns lieb, aber mehr ist nicht daraus geworden.

Wie auch immer. Ich habe meine Fesseln gelöst, und auch wenn ich nicht in diesem privaten Liebeshaus mitgemacht habe, habe ich doch etwas Neues für mich entdeckt: Geld verdienen kann einfach sein, Spaß machen und den Kick verleihen, der nötig ist, um aus dem langweiligen Alltag auszubrechen. Ich würde mich nicht als Nutte bezeichnen, dafür bin ich in einer ganz anderen Gesellschaft unterwegs. Man könnte meinen, ich weiß jetzt einfach, worauf es im Leben ankommt und kommt es mal hart, bin ich gut vorbereitet.

Beichthaus.com Beichte #00036239 vom 25.07.2015 um 21:13:28 Uhr in Berlin-Kreuzberg (17 Kommentare).

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