Du stinkst nach Scheiße!

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Feigheit Ungerechtigkeit Gewalt Arbeit Berlin

Als ich (m/24) mit fünfzehn Jahren ein Praktikum in einem Büro machen musste, hatte ich viel zu oft Langeweile. Ein Mitschüler hatte dort zwar auch sein Praktikum gemacht, aber den konnte ich nicht leiden, also musste ich mich mit anderen Dingen beschäftigen. Da das Büro im Erdgeschoss lag und vor einem Schreibtisch ein Fenster, mit direktem Blick auf den Straßenverkehr, hatte ich genügend Zeit, um vorbeifahrende Autos zu beobachten. Mit der Zeit fiel mir auf, dass mich die Autofahrer am Fenster sehen konnten, als ich dann auch noch einen Typ des Kalibers “Gorilla“ auf einem Motorrad sah, konnte ich nicht anders. Während er an der Ampel stand und immer mal wieder zu meinem Fenster schaute, zog ich Grimassen, streckte ihm die Zunge raus und zeigte ihm den Mittelfinger, außerdem schrieb ich hastig den Satz: “Du stinkst nach Scheiße!“ auf ein Blatt Papier, klopfte wie ein Irrer gegen die Scheibe und zeigte sie dem Gorilla, dem das gar nicht gefallen hat und plötzlich auf das Gebäude zufuhr.

Scheiße, dachte ich mir und suchte schnell das Weite. Nachdem er vermutlich sein Motorrad abgestellt hatte, kam er in das Gebäude. Der Affe hat mich gesehen und rief: “Komm mal kurz her!“, zögernd ging ich zu ihm, ich hätte mir fast in die Hose gepisst. Er wollte gerade etwas sagen, doch dann kam mein Mitschüler vorbeigelaufen. Der Gorilla raste auf ihn zu, der Kopf hochrot, er brüllte ihn an: “Du kleiner Wichser, ich stinke also nach Scheiße?! Wenn ich mit dir fertig bin, wird Scheiße dein geringstes Problem sein!“ Bevor mein Mitschüler etwas sagen konnte, hatte er auch schon die Faust des Affen in der Fresse. Als dann endlich ein Kollege kam, war der Kerl schon weg. Sorry, Tim.

Beichthaus.com Beichte #00039878 vom 12.06.2017 um 12:20:50 Uhr in Berlin (8 Kommentare).

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Recycling wird doch überbewertet!

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Unreinlichkeit Faulheit Verschwendung Gesellschaft

Ich (m/36) praktiziere kein Recycling. Alles in denselben Eimer und ab damit in die Tonne. Ich bin schlichtweg zu faul. Und mit alles meine ich wirklich alles. Letzte Woche habe ich aufgeräumt: Zwei Handys, ein Computer und etwa 15 Flaschen und Dosen mit allerlei Farbresten und Holzbehandlungsmitteln wurden schön in XXL-Mülltüten abgepackt und verrotten mittlerweile vergraben auf irgendeiner Müllkippe. Mit meiner Aufräumaktion war ich somit extrem schnell fertig und mit der eingesparten Zeit bitte ich hier nun um Vergebung. P.S. Wenn ich unterwegs bin bin ich ebenfalls zu faul, um Mülleimer zu suchen, somit fliegt immer alles sofort auf die Straße, ins Gebüsch oder aus dem Autofenster, ohne zwei Mal zu überlegen.

Beichthaus.com Beichte #00039875 vom 11.06.2017 um 11:39:04 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Aktive Sterbehilfe für meinen Opa

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Mord Drogen Familie Stuttgart

Ich (m/32) habe aktive Sterbehilfe bei einem alten Mann geleistet. Es handelt sich um meinen Opa. Mein Vater hat mir damals weitgehend den Kontakt zu ihm untersagt, weshalb er damals auch in Vergessenheit geraten ist. Keine Besuche oder Ähnliches. Als vor circa elf Jahren meine Oma das Zeitliche gesegnet hat, musste sich jemand um den 86-jährigen Verbrecher kümmern. Er war erstaunlich fit für sein Alter und gab mir einen detaillierten Einblick, welche Verbrechen er im Krieg begangen hat.

Dabei haben wir, auf seinen Wunsch hin, sämtliche Drogen konsumiert. Er wollte das so und ich habe ihm meiner Meinung nach einen Gefallen getan. Nun muss ich mit den Geschichten meines Opas weiterleben, was keine leichte Last ist. Er hat mit seinen Kameraden, eine Familie dazu gezwungen Inzest zu treiben, was sie nicht davon abgehalten hat, die armen Seelen zu töten. Er konnte es selber nicht rechtfertigen und wir waren beide der Meinung, dass seine Zeit gekommen ist.

Beichthaus.com Beichte #00039867 vom 09.06.2017 um 19:00:01 Uhr in Stuttgart (89 Kommentare).

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Ich spucke Männer an!

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Prostitution Dummheit Fetisch Ekel München

Jeder, der in einer Ausbildung steckt, in der man wenig oder gar kein Gehalt bekommt und dessen Eltern einen nicht genug unterstützen können oder wollen, weiß, wovon ich spreche, wenn ich behaupte, wie bescheiden das Decken der Lebensunterhaltenskosten ausfällt. Deshalb habe ich (w/21) einen Weg gefunden, mir ein zusätzliches Taschengeld zu verdienen - dachte ich. Angefangen hat e,s als ich mich über das Thema in der Berufschule mit einer Mitschülern (w/17) unterhalten habe, der es ähnlich wie mir geht. Sie erzählte mir, wie man leicht an Geld komme: Durch das Verkaufen von getragener Wäsche. Ich meldete mich ebenfalls auf einer dieser Internetseiten an und bot von nun an meine getragene Sachen zum Verkauf. Nach einer Weile mit mäßigem Erfolg, stellte ich fest, dass der Großteil der Männer andere Dienstleistungen suchte. Mich hat es viel Überwindung gekostet, das Angebot, meine Fäkalien für Geld mit der Post zu verschicken, anzunehmen. Letztendlich setzte ich meinen Haufen in ein leeres Gurkenglas und brachte das nach Pups riechende Paket zu Post, was sich als schlimmster Tag meines Lebens rausstellte. Es war schrecklich - und das gerade mal für 40 Euro. Hier möchte ich mich recht herzlich für das Paket, welches Tage unterwegs war, und das die Postfrau austragen musste entschuldigen, sie muss geahnt haben, was sich darin befindet.

Da ich selbst zu "anständigen-Sorte-Mensch" gehöre und für solche Fetische keinerlei Verständnis aufbringen kann, fühlte ich mich danach dementsprechend genötigt. Der Mann meldete sich länger als eine Woche nicht, und ich war schon der Annahme, er sei gestorben, als er das Paket öffnete. Nun waren meine Geldsorgen noch immer nicht gelöst und da das Eis gebrochen war, ließ ich mich auf ein Angebot ein, welches ich nicht so schnell vergessen werde. Es war wieder einer dieser Tage in der Berufschule, der scheinbar nicht enden würde, da kam meine Mitschülern, die erst etwas zagte, zu mir und berichtete von einem Angebot ihrer Kunden, das für sie zu gefährlich wäre, es alleine durchzuziehen und dass ich denselben Betrag wie sie erhalten würde: Ein junger Mann möchte gedemütigt, angespuckt und angepisst werden. Er wünschte sich, ihre Wohnung zu putzten, während wir ihm Befehle erteilen. Ich sagte zu! Da wir beide mit solchen Sachen nur gering in Kontakt getreten waren, waren wir an dem besagten Tag außerordentlich nervös.

Wir "begrüßten" ihn mit Spucke und Schellen, zwangen ihn, unseren Urin zu trinken, furzten ihn in sein Gesicht und schrubbten ihm mit der Klobürste seinen Hintern. Nach Beendigung des Ganzen forderten wir unsere Bezahlung ein, was wohl der der Anfang des Missgeschicks war. Er sagte, er müsse das Geld aus seinem Auto holen, und weg war er. Wütend sind wir dann, mit einer Erfahrung, die vermutlich keine von uns beiden machen wollte, zurückgeblieben.

Beichthaus.com Beichte #00039865 vom 09.06.2017 um 14:06:45 Uhr in München (53 Kommentare).

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Mein plötzliches Verlangen nach ermordetem Tier!

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Ekel Verrat Ernährung Würzburg

Gestern hatte ich (m/25) einen langen Arbeitstag, durch die Hitze war es besonders schwer. Während also mein Chef gemütlich nach Hause gefahren ist, mussten meine Kollegen und ich den lästigen Papierkram im Büro erledigen. Nachdem wir um 19:00 Uhr Feierabend hatten, schlugen mir die Kollegen vor, etwas essen zu gehen. Ich hatte nichts zum Mittag, weshalb ich zusagte. Ein paar Straßen weiter gab es ein Restaurant, in dem es asiatische Gerichte, Pizza und Döner gab. Die Kollegen bestellten Pizza, ich bestellte eine Gemüsepfanne mit Tofu. Der Kellner brachte uns das Essen, allerdings hatte er meine Bestellung vertauscht, ich hatte also einen Döner vor mir. Gerade, als ich etwas sagen wollte, hatte ich plötzlich das Verlangen nach ermordetem Tier. Ich muss dazu sagen, dass ich seit zehn Jahren stolzer Veganer bin. Doch gestern habe ich auf barbarische Art und Weise gehandelt, ich kann mich nicht mehr im Spiegel ansehen und verachte ich mich. Ich habe meine Prinzipien, die anderen Veganer und die Tierwelt verraten.

Beichthaus.com Beichte #00039862 vom 08.06.2017 um 18:19:31 Uhr in Würzburg (23 Kommentare).

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