Dumme Impfgegner

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Zorn Dummheit Gesundheit Gesellschaft

Dumme Impfgegner
Ich möchte beichten, dass ich mittlerweile nur noch genervt bin, von den sogenannten "Impfgegnern" oder "Impf-Kritikern". Auf allen sozialen Netzwerken wird man mit diesem Stuss konfrontiert - völlig egal, was ein Kind hat, sei es eine Erkältung, Husten, Neurodermitis, Mittelohrentzündung oder noch viel schlimmer Leukämie oder eine Behinderung, alles wird auf Impfungen geschoben. Und wenn ein nicht geimpftes Kind krank wird, dann waren es die Chemtrails oder irgendwelche Illuminaten-Verschwörungstheorien werden ausgegraben. Esoterische Handauflegungen und weiß der Geier welche Quacksalber-Praktiken sind das einzig Wahre, blablabla. Ich habe auf einem bekannten sozialen Netzwerk schon mindestens 10 Leute geblockt, weil mir ihr endloses hysterisches Geschreibe schon dermaßen auf den Sender ging.

Und ständig das Gerede von wegen "Nach der ersten Impfung verschwindet das Leuchten in den Augen des Kindes!" - wenn ich so einen Schwachsinn nur lese, könnte ich im Strahl kotzen! Wann sind denn bitte solch mittelalterliche Ansichten wieder in Mode gekommen?! Ich bin geimpft und ich konsultiere sogar zur Unterstützung der Medikation meines Hausarztes zusätzlich gelegentlich einen Homöopathen. Auch gehe ich meiner Migräne wegen sehr gerne zur Akupunktur - die übrigens mein Hausarzt, ein Schulmediziner, durchführt - aber wieso geht es in die Köpfe dieser Leute nicht hinein, dass die heutige Schulmedizin auf mehreren Jahrhunderten der Forschung aufbaut und die Wirkung in den meisten Fällen mehrfach und zweifelsfrei bewiesen wurde? Ich beichte, dass ich solchen Leuten im Geiste gleich mindestens 30 IQ-Punkte aberkenne, wenn sie mit diesem Geschwafel anfangen. Und am allerschlimmsten finde ich, dass ich mich darüber auch noch aufrege, anstatt diesen ganzen Blödsinn einfach zu ignorieren!

Beichthaus.com Beichte #00035752 vom 19.05.2015 um 20:53:49 Uhr (41 Kommentare).

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Ich putze besser als die Putzfrau!

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Rache Unreinlichkeit Arbeit

Ich putze besser als die Putzfrau!
Ich (m/38) habe die Putzfrau gemobbt. In meinem Büro liegt PVC-Fußboden, der dreckig ist, noch vom letzten Umbau vor einem Jahr. Die Putzfrau - darauf angesprochen - gibt mir zur Antwort "Junger Mann, ich gehe in einem halben Jahr in Rente, da fange ich doch hier keine Grundreinigung mehr an!" Also machte ich mit Spülmittel aus der Teeküche eine der PVC-Fliesen so sauber, als wäre sie neu. Nun strahlte eine Fliese aus dem Dreck der Umgebung heraus. Was für ein Theater, aber es kam Tage später einer von der Reinigungsfirma mit einem elektrischen rotierenden Bohnerbesen und hat alles richtig sauber gemacht. Aber die Frau tut mir doch leid.

Beichthaus.com Beichte #00035596 vom 30.04.2015 um 07:44:24 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Ein unbeschwertes Leben als Prostituierter

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Prostitution Lügen Falschheit

Ich (m/21) bin homosexuell. Vorab: Ich bin keine dieser Schicki-Micki-Tunten, die geschminkt und mit Tütü auf der Straße zur "Gay Pride"-Parade rumhüpfen und T-Shirts mit dem Aufdruck "I'm proud to be gay" tragen, ich bin ein ganz normaler junger Mann mit leicht femininen Zügen, aber ansonsten ist alles ganz normal an mir, davon abgesehen, dass ich nicht auf Frauen, sondern auf Männer stehe. Ich habe sowieso noch nie verstanden, wie man stolz auf seine Sexualität sein kann. Soll doch jeder knattern und pimpern, wen und wie er will, vorausgesetzt, beide Parteien haben ihren Spaß an der Sache. Mit 13-14 merkte ich, dass mich Jungs viel mehr interessierten als Mädchen und so kam es, dass ich mit 16 mein erstes Mal mit einem anderen Jungen hatte. Kurz darauf habe ich mich dann geoutet und nach dem ersten Schock innerhalb der Familie glätteten sich die Wogen und man akzeptierte meine Sexualität. Unter meinen Freunden gab es zwar einige, die sich schockiert von mir abgewendet haben und mir Wörter an den Kopf warfen, oder schlechte Dinge über mich verbreiteten, aber zu denen habe ich den Kontakt abgebrochen und damit war die Sache gegessen.


Nun zu meiner Beichte: Ich habe nach der Schule eine gute Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik gefunden und angefangen. Über die Jahre nach meinem Coming-out und ab meinem 18. Lebensjahr hat sich bei mir eine Art Vorliebe für sogenannte Gangbang-Partys breitgemacht, das heißt, ich treffe mich mit mehreren Männern - meist etwas älter, so um die 40-45 - und lasse mich an einem Abend mehrere Stunden lang nach allen Regeln der Kunst benutzen. Dabei bin ich größtenteils der passive Part. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass es auf gewissen Seiten Leute gibt, die genau solche Jungs, auch "Sissys" genannt, für einen Abend und mehrere hundert Euro quasi mieten. Am Anfang war mir zwar etwas mulmig bei dem Gedanken, mich für Geld mit diesen Männern zu treffen, doch ich nahm Kontakt zu einem der Männer auf und nach einigen Stunden des Hin und Her fasste ich einen Entschluss und sagte zu, mich für 500 Euro mit fünf Männern zu treffen und mich von ihnen benutzen zu lassen. Zuerst war es komisch, doch das änderte nichts daran, dass der Sex mit den Kerlen unbeschreiblich gut war. Und durch den Gedanken, mich zu prostituieren, wurde ich richtig wuschig. So kam es dazu, dass ich am nächsten Morgen um 500 Euro reicher war und mich nicht einmal dafür schämte. Im Gegenteil, ich habe es regelrecht genossen, was an diesem Abend mit mir gemacht wurde. Das Ganze wiederholte ich noch ein paar Mal und teilweise sprangen noch ein paar Scheine mehr dafür für mich heraus, doch es war neben meinem eher bescheidenen Gehalt als Azubi ein schöner Nebenverdienst.


Dann kam es dazu, dass ich nach meiner Ausbildung nicht von meiner Firma übernommen wurde, da der Betrieb rote Zahlen schrieb und man es sich nicht leisten konnte, weitere Gesellen einzustellen. Das war vor zwei Jahren. Seitdem habe ich nicht mehr in einer Firma gearbeitet, sondern verdiene mir mein Geld durch Abende, an denen ich mich mit Männern treffe und dort ordentlich die Sau rauslasse. Da ich ursprünglich vom Land komme und es immer eine Tortur war, mit dem Bus oder der Bahn in die große Stadt zu fahren, um mich mit anderen zu treffen, habe ich mittlerweile eine eigene Wohnung. Und ich nage mit meinem neuen "Beruf" nicht am Hungertuch. Wenn ich an einem Abend teilweise 600-700 Euro kriege und das auch mehrmals im Monat mache, habe ich mehr Geld zusammen, als ich in einer Firma verdienen würde. Bei den Preisen ist teilweise sogar noch Luft nach oben zum Verhandeln.


Das Problem an der Sache ist: Mein Freundeskreis und meine Familie gehen davon aus, dass ich wieder eine Arbeit in einem Logistikzentrum gefunden habe. Ich weiß bis heute nicht, warum ich mir ein Gestrüpp aus Lügen aufgebaut habe, um meine wahre Tätigkeit zu verheimlichen, aber ich würde es einfach nur komisch finden, wenn die Welt erfährt, dass ich mich beruflich mehrmals im Monat von einer Horde Männer benutzen lasse. Und bevor jetzt wieder die Moralapostel- und Gutmenschen-Welle über mich hereinbricht: Ich bin homosexuell, habe Sex mit Männern und lasse mich für Sex mit Männern bezahlen. Ob das jetzt moralisch verwertbar ist, kann jeder für sich selbst entscheiden. Ich hingegen sage mir immer, dass ich quasi mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Nur wegen des Gestrüpps aus Lügen habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen. Ich erbitte die Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035440 vom 12.04.2015 um 11:40:16 Uhr (30 Kommentare).

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Ein Stein für den ehemaligen besten Freund

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Vandalismus Boshaftigkeit Hass

Ich (m/18) habe einem meiner ehemaligen besten Freunde etwas ziemlich Fieses angetan. Wir waren mehrere Jahre lang ziemlich dicke und konnten uns über alles und jeden unterhalten und hatten viele Gemeinsamkeiten. In den letzten Monaten allerdings hat er sich sehr stark ins Negative verändert und ist seit dem Beginn seiner Ausbildung ein richtiger Kotzbrocken geworden. Sein gesamtes Azubi-Gehalt wirft er für unnötigen Scheiß aus dem Fenster und reibt es mir oft unter die Nase, dass ich als Schüler nicht annähernd so viel Geld habe wie er. Auch bekommt er von seinen Eltern noch einiges an Kohle in den Arsch geblasen. Dazu kommt noch, dass er innerhalb der letzten Monate ziemlich fett geworden ist und bei 1,80 bestimmt 120 Kilo auf die Waage bringt. Allgemein ist er ein ziemlich ekliges und faules Stück Scheiße geworden. Wenn wir, also ich und ein paar andere Freunde, bei ihm zu Besuch waren, war es für ihn völlig legitim, dass er vor sich hin rülpst und furzt wie das letzte Warzenschwein und sich am Sack und am Arsch kratzt - sprich seine Manieren lassen wirklich zu wünschen übrig. Auch ist er der Ansicht, dass er sich über alles und jeden lustig machen darf, flippt jedoch sofort aus, wenn man aus "Rache" einen kleinen Witz über sein Gewicht oder Ähnliches macht.


Der Umstand, dass er ein richtig ekelhafter Mensch geworden ist und er eine absolut verkorkste und dumme Weltanschauung hat, hat mich dazu gebracht, vorgestern weit nach Mitternacht mit dem Fahrrad bei ihm vorbeizufahren und aus dem nahegelegenen Wald neben seinem Haus einen fetten Stein zu holen und ihn mit voller Wucht auf die Windschutzscheibe seines 5er Golfs zu werfen. Die Scheibe war zwar nicht komplett im Arsch, aber es war mehr als ein kleiner Steinschlag. Am nächsten Tag bin ich "völlig ahnungslos" zu ihm gefahren, da ich ihm ein mir von ihm ausgeliehenes Spiel zurückbringen wollte. Dort war dann die Polizei anwesend und er saß heulend wie ein Schulmädchen am Küchentisch und jaulte dem sichtlich nicht amüsierten Polizisten die Ohren voll. Auf meine Frage hin, ob ich etwas von dem Vorfall wüsste, antwortete ich eiskalt mit "Nein" und durfte nach mehreren Minuten wieder gehen. Auf meinem Weg nach Hause kam ich aus dem Lachen nicht mehr heraus und ich wäre mit meinem Fahrrad fast in ein anderes Auto gekracht. Auf der einen Seite tut es mir schon etwas leid, auf der anderen Seite geschieht es diesem ekelhaften fetten Stück Scheiße ganz recht, vielleicht überlegt er es sich in Zukunft besser, ob er sein gesamtes Geld für unnötigen Bullshit aus dem Fenster wirft. Ja, ich bin ein hasserfüllter und verbitterter Mensch, man möge mir vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00035391 vom 04.04.2015 um 13:37:32 Uhr (15 Kommentare).

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Gestohlene Lebensmittel

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Diebstahl Schamlosigkeit Geiz Shopping Greifenstein-Ulm

Hiermit möchte ich beichten, dass ich in einem Einkaufsladen im Ort immer wieder Lebensmittel klaue. In dem Laden gibt es keine Überwachung und die Mitarbeiter sind strohdoof und merken das nicht einmal. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen und bin ziemlich nervös - dann bin ich froh, wenn ich aus dem Laden raus bin. Aber sobald ich das Diebesgut esse und genieße, ist das schlechte Gewissen weg. Manchmal muss ich auch über die Dummheit der Mitarbeiter lachen. Und außerdem wird sowieso alles immer teurer.

Beichthaus.com Beichte #00035344 vom 28.03.2015 um 22:18:56 Uhr in Greifenstein-Ulm (10 Kommentare).

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