Lustobjekt für den Haarfetischisten

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Fetisch Betrug Verzweiflung Ekel Geld Herbstein-Stockhausen

Ich (w/23) möchte beichten, dass ich heute Abend aufgrund einer Werbeanzeige zu einem 50 Jahre alten Knacker nach Hause gehen werde. Dieser Typ sucht nach Frauen, die ihre Haare fotografieren lassen, manche lassen sich die auch abschneiden oder mit Öl einreiben und kassieren dafür Geld. Ich habe eingewilligt, dass er mir zehn Zentimeter abschneiden darf, da ich eh zum Friseur muss. Außerdem darf er sie mir mit Babyöl einschmieren und wird sich einmal mit seiner "Fahrradpumpe" auf meinen Hinterkopf erleichtern. Dafür kassiere ich innerhalb einer Stunde einen nicht kleinen dreistelligen Betrag. Da ich unbedingt meine Miete zahlen muss und meine anderen Jobs nicht reichen, muss ich so das schnelle Geld suchen. Aber wie soll ich mit zwei festen Nebenjobs und einem aufwandsstarken Studium sonst meine Miete und die monatlichen Kosten zahlen? Noch dazu ist mein kleiner Bruder schwerstbehindert und meine Eltern arbeiten rund um die Uhr, um für ihn zu sorgen - einen Teil möchte ich Ihnen abgeben, ohne zu sagen, woher es kommt. Ehrlich, ich weiß einfach nicht, wie sonst Geld zu machen ist, wenn ich in meinem studierten Beruf noch nicht arbeiten kann.


Das Schlimme ist, dass ich einen Freund habe, den ich unglaublich liebe und für das kein Geld der Welt Preis genug ist, ihn zu verlieren. Ich habe so etwas noch nie gemacht und fühle mich jetzt schon schmutzig, obwohl mich der Typ nicht einmal anfassen darf und auch sonst keine Dienste von mir bekommen wird. Ich nehme es auf mich, ihm das Detail mit dem "Eiweiß" auf meinen Haaren nicht zu sagen, damit es ihn nicht belastet. Zusätzlich ist es Strafe genug, dass ich das mein Leben lang als Geheimnis mit mir herumtragen werde. Da mein Freund sehr sensibel, liebevoll und unglaublich toll ist, tut es mir im Herzen jetzt schon extrem weh, ihm das Ganze zu verschweigen. Er denkt sehr viel nach, glaubt kaum noch an das Gute im Menschen und hat einen Hang zu Paranoia. Daher denke ich, dass es egal ist, was ich ihm erzähle - er wird sich mehr ausmalen als ist und wird sich quälen. Von seinen Ex-Freundinnen wurde er oft betrogen und ist deshalb extrem vorsichtig in dieser Hinsicht. Dabei bin ich zu ihm ehrlicher als zu mir selbst und würde mich auch niemals vor anderen Männern ausziehen oder Ähnliches, weil ich weiß, dass ich ihn dadurch verlieren würde. Und obwohl ich keine sexuellen Handlungen mit dem Knacker vollführen werde, fühle ich mich unglaublich schuldig und schmutzig. Vermutlich bin ich eine Schlampe, und ich verdiene es, dass ihr auch als solche über mich sprecht. Ich fürchte, für mein Handeln wird es keine Absolution geben.

Beichthaus.com Beichte #00032642 vom 28.01.2014 um 15:17:10 Uhr in Herbstein-Stockhausen (39 Kommentare).

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Verlorenes Geschwisterchen

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Selbstsucht Boshaftigkeit Falschheit Schwangerschaft Familie

Eigentlich war bis vor ein paar Wochen alles normal bei uns zu Hause. Ich (w/16) verstand mich gut mit meinen Eltern und auch meinen vier Jahre jüngeren Bruder habe ich ziemlich lieb, obwohl wir uns natürlich auch mal zoffen. Jetzt ist allerdings nichts mehr so wie vorher und das liegt daran, dass meine Mutter vor ein paar Tagen im fünften Monat ihrer Schwangerschaft eine Fehlgeburt erlitten hat. Ich muss zugeben, ich war geschockt, sauer und wütend, als meine Eltern uns vor knapp einem halben Jahr mitteilten, dass wir noch ein Geschwisterchen bekommen, was zwar nicht geplant, aber trotzdem herzlich willkommen war. Ich wollte nicht, dass meine Eltern sich in Zukunft mehr um ein Baby kümmern, als um mich und meinen Bruder, ich hatte vielleicht auch Angst, ihre Aufmerksamkeit und Liebe zu verlieren. Außerdem war ich immer so etwas wie ihre große Prinzessin und das sollte sich auf keinen Fall ändern.


Ich redete nicht mehr mit meinen Eltern, habe rebelliert und viele schlimme Dinge gesagt, aber eigentlich hatte ich wohl nur Angst. Mein Bruder war auch nicht begeistert von dem neuen Kind, nahm es aber stillschweigend hin und akzeptierte es. Meine Eltern gaben sich umso mehr Mühe um mich, aber ich habe mich immer mehr von ihnen abgewandt und ihnen absichtlich Kummer gemacht, sodass sich weiterhin alles um mich dreht - wenn auch im negativen Sinne. Vielleicht war der ganze Stress, den ich meinen Eltern gemacht habe zu viel für meine Mutter, ich kam nämlich vor ein paar Tagen spät nachmittags aus der Schule und da saß sie weinend im Wohnzimmer. Mein Vater sagte nur, dass sie eine Fehlgeburt hatte. Das Schlimme ist, dass ich mich wirklich gefreut habe, schließlich hatten sich mein Problem und auch alle Ängste damit wie von selbst erledigt. Auch jetzt bin ich sehr erleichtert, dass meine Eltern doch kein neues Baby bekommen. Sie sind traurig und haben eine Beerdigung organisiert, aber mich lässt das völlig kalt - was sie auch wissen und mir nicht mal übel nehmen.

Beichthaus.com Beichte #00032622 vom 25.01.2014 um 03:48:26 Uhr (35 Kommentare).

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Demenz und mein Hass auf die Gesunden

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Ekel Hass Rache Zorn Gesundheit

Als bei mir (m) vor einigen Monaten Demenz diagnostiziert wurde, brach für mich eine Welt zusammen. Ich verspürte einen tiefen Hass gegen Gott und beneidete und missgönnte allen Menschen in meinem Alter ihre Gesundheit. Dann wurde mir bewusst, dass ich die Zeit, in der ich noch klar im Kopf bin, so gut es geht nutzen muss! So habe ich mir dann ein paar Dinge erfüllt, von denen ich schon lange träumte. Ich fuhr zum Beispiel in die nahe gelegene Stadt und gönnte mir die schärfste Bratwurst, die man in Deutschland essen kann. Ein paar Wochen später fuhr ich über die Grenze gen Osten auf der Suche nach einer Dame, die ihre Dienste auch ohne Kondom anbietet. Ich fand die Vorstellung, irgendwo eine Horde von Kindern zu haben, von denen ich nichts weiß, die mir aber ähnlich sind und durch die auch nach meinem Tod etwas von mir auf der Welt zurückbleibt, immer schon sehr stimulierend. Indem ich meine preislichen Vorstellungen etwas anhob, wurde ich auch schnell fündig, Sorgen wegen sexuell übertragbaren Krankheiten stellten sich bei mir nicht ein. Sollte es dazu kommen, werde ich die wohl sowieso nicht mehr mitbekommen.

Als mir dann ein paar Monate später mitgeteilt wurde, dass ich wohl bald nicht mehr in der Lage sein werde, alleine zu wohnen und wohl in eine entsprechende Einrichtung übersiedeln müsse, erstellte ich eine Liste von Menschen, die mir in meinem Leben entweder gut oder schlecht mitgespielt haben, um sie entweder dafür zu belohnen oder sie für ihr Verhalten je nach Grad des Vergehens zu bestrafen. Meinen Freunden widmete ich vermehrt Zeit und machte ihnen Geschenke. Für die schlechten Menschen aus Kindergarten, Schule, Ausbildung und Beruf, hatte ich mir etwas Besonderes überlegt. Ich sammelte über mehre Tage meine Fäkalien. Mit meinem Urin füllte ich Wasserbomben, mit dem Kot kleine Beutel. Mit einer Schleuder und meinen Beuteln bewaffnet zog ich mehrere Nächte los und beschoss die Häuser der Übeltäter. Brav setzte ich anschließend hinter jeden Namen der Gemaßregelten in der Liste einen Haken.

Was ich nun eigentlich beichten möchte? Vor ein paar Tage fand ich eine weitere Liste, mit Namen von Leuten, die bestraft werden sollen. Auf dieser Liste fanden sich aber fast alle Namen wieder, die auch schon auf der alten Liste zu finden waren. Hinter jedem dieser Namen befand sich bereits ein Haken. Ich muss also beichten, dass ich versehentlich manchen Menschen doppelt bestraft habe und ich ihnen dabei anscheinend übler mitgespielt habe, als ich eigentlich wollte. Dafür möchte ich mich entschuldigen und um Verzeihung bitten, auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, was es mit dieser Liste genau auf sich hat und wie diese dort hingekommen ist. Vor allem aber bereue ich meine frevelhaften Gedanken gegen Gott, die ich in den ersten Wochen, als mir meine Krankheit mitgeteilt wurde, gehegt habe.

Beichthaus.com Beichte #00032576 vom 15.01.2014 um 11:21:14 Uhr (33 Kommentare).

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Was sie im Bett zum Besten gibt

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Masturbation Begehrlichkeit Wollust Zellingen

Ich (m/23) war letztens mit meiner Freundin, ihrem Bruder und weiteren Kollegen unterwegs. Nach ein paar Bierchen kam ich mit ihrem Bruder ins Gespräch. Wir kennen uns nun seit knapp sechs Monaten, aber tiefgründige Gespräche gab es bisher nicht, auch wenn wir uns sonst bestens verstanden. Nun lief das Gespräch natürlich auf die lieben Frauen raus - und da er im Moment seinen Dienst leistet, ist er unter der Woche abwesend, und sieht seine eigene Freundin nur am Wochenende. Wir fingen dann an, über die Vorzüge des weiblichen Geschlechts zu sprechen und es kam auch so weit, dass wir von den Erfahrungen mit unseren Frauen sprachen. Für mich war das ja nicht tragisch, ich bin ja nicht verwandt mit seiner besseren Hälfte. Aber nachdem ich ein oder zwei Dinge ausgeplaudert hatte, merkte ich plötzlich, dass mir ja ihr Bruder zuhört und nicht sonst irgendwer! Ihn schien es jedoch nicht wirklich zu stören, lag wahrscheinlich an der Menge Alkohol, die er konsumiert hatte. Aber jetzt zur Beichte. Seine Freundin sieht echt gut aus! Und nachdem ich gehört habe, was sie im Bett so zum Besten gibt, bekomme ich diese Vorstellungen einfach nicht mehr aus dem Kopf! Ich liebe meine Freundin und werde sie auch mit niemandem betrügen. Aber als Wichsvorlage werde ich die Kleine nutzen.

Beichthaus.com Beichte #00032564 vom 12.01.2014 um 23:14:36 Uhr in Zellingen (14 Kommentare).

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Die Blumen der Nachbarn

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Diebstahl Dummheit Vandalismus Familie Nachbarn

Als ich kleiner war, habe ich meiner Mutter allerhand Ärger gemacht. Als Jüngstes von vier Kindern hatte ich immer das Gefühl, ein wenig zu kurz zu kommen. Dadurch, dass meine Mutter uns allein großgezogen hat, weil mein Vater meinte, Alkohol und Fremdgehen gehöre zu einer guten Ehe, war die Scheidung nur eine Frage der Zeit. Danach hat er sich nach Kuba abgesetzt und meine Mutter ohne Unterhaltszahlungen alleine gelassen. Sie musste unglaublich viel arbeiten und ich musste aus Kostengründen natürlich immer die alten Sachen meiner Geschwister auftragen. An sich ist das natürlich nicht schlimm, aber da ich zwei ältere Brüder und nur eine Schwester hatte, musste ich oft in Jungenkleidern herumlaufen und wurde in der Schule deswegen gehänselt. Um dem zu entgehen, fing ich irgendwann an, die Schule zu schwänzen und rutschte extrem ab. Meine Mutter hat irgendwann dann die Anrufe von aufgebrachten Lehrern und der Polizei bekommen. Fehlzeiten in der Schule, Respektlosigkeit, Rauchen auf dem Schulgelände und so einem Schmarn. Dann kamen Landfriedensbruch und Diebstahl hinzu. Um mich für all den Blödsinn zu entschuldigen, wollte ich meiner Mama etwas Gutes tun. Also habe ich ihr einen riesigen Blumenstrauß geschenkt, den sie auch ganz stolz den Nachbarn gezeigt hat. Blöd nur, dass ich, da ich keine Kohle hatte, die Blumen aus dem Garten unserer Nachbarn gepflückt habe. Die haben es Gott sei Dank aber nicht so eng gesehen und nur gemeint, dass Kinder eben so sind. Dann haben sie mir lächelnd fünf Euro geschenkt, damit ich meiner Mama richtige Blumen kaufen konnte. Ich bitte um Absolution für meine Dummheit.

Beichthaus.com Beichte #00032562 vom 12.01.2014 um 20:18:56 Uhr (11 Kommentare).

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