Die Tampons der Handtaschen-Tussis

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Aggression Hass Arbeit Shopping

Ich bin Student und in meinem letzten Mastersemester. Als Nebenjob arbeite ich seit Beginn meines Studiums in einer bekannten Supermarktkette und der Job macht mir wirklich Spaß. Hin und wieder angenehm mit jemandem plaudern und ja, es ist auch eine Möglichkeit nette Mädchen kennenzulernen. Es gibt nur eine Sache, die mich einfach wahnsinnig macht: Es geht um diese Damen, die drei Minuten in der Schlange stehend auf ihr Handy tippen, um dann für ihr 85 Cent Kaugummi noch länger zum Bezahlen zu brauchen. Da wird erst einmal zwei Minuten in der überdimensionalen Handtasche gewühlt, die ich als Urlaubskoffer benutzen würde - nur um mir dann ihren gefühlt halben Haushalt als Inhalt auf den Tresen zu kippen. Als ob ich, und vor allem die Kunden dahinter, sonst nichts Besseres zu tun hätten. Ich finde das einfach absolut unverschämt. Die bevorzugte Tamponmarke möchte ich darüber hinaus eigentlich auch nicht kennen. Wo ist verdammt noch mal das Problem, sein Portemonnaie vorher rauszusuchen oder es an einem Ort zu verstauen, an dem man es gleich findet? Nun hat mich das früher einfach immer nur aggressiv gemacht, aber seitdem ich Vollhorst mir natürlich ausrechnen musste, dass ich schon unfassbare sieben Tage meines Lebens damit verschwendet habe, solchen Frauen beim Durchwühlen der Handtasche zuzugucken, ist es zu einem richtigen Hass geworden. Ich möchte mich also jetzt schon mal bei der Dame entschuldigen, die ich wegen so einer Lappalie richtig zur Sau machen werde.

Beichthaus.com Beichte #00033156 vom 28.04.2014 um 21:17:11 Uhr (8 Kommentare).

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Kobold im Kaninchenstall

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Boshaftigkeit Lügen Morallosigkeit Kinder

Als Kinder haben wir meinem kleinen Bruder mal etwas Gemeines angetan. Er war damals erst vier Jahre und meine Mutter hatte ihn die Geschichte von Nils Holgersson vorgelesen, wie viele sicher wissen, wird die Figur in der Geschichte von einem Kobold geschrumpft, weil er diesen verärgert hat. Mein kleiner Bruder hatte durch dieses sehr harmlose Märchen jedoch unglaubliche Angst vor Kobolden bekommen, die wir schamlos ausnutzen. Wir verkleideten eine Puppe und sperrten sie in einen Kaninchenstall, ein Freund von mir versteckte sich auf der Rückseite und stellte eine piepsige Stimme nach. Schließlich führten wir meinen kleinen Bruder zum Kaninchenstall und zeigten ihm, wie wir mit einem Stock den vermeintlichen Kobold ärgerten - der Anblick des fluchenden Kobolds reichte bereits, damit er anfing zu heulen und wegrannte. Ich habe hinterher einen unglaublichen Ärger von meinen Eltern bekommen, die verkleidete Puppe reichte aber nicht aus, um meinen noch sehr jungen Bruder davon zu überzeugen, dass alles nur ein Spiel war. Er pinkelte sich daraufhin noch Wochen später nachts ins Bett und machte allgemein einen verstörten Eindruck. Heute ist er natürlich ganz normal und wir haben vor Kurzem wieder über die Sache gelacht, irgendwie ist es ja schon lustig.

Beichthaus.com Beichte #00033143 vom 26.04.2014 um 23:39:42 Uhr (6 Kommentare).

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Spiegelbild statt Mitgefühl

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Selbstsucht Familie Ex Amelinghausen

Der Tag, an dem ihr Freund mit meiner Schwester Schluss machte, war schrecklich. Nicht, weil ich es nicht aushalten konnte, wie sehr sie weinte, sondern wegen meinem eigenen Verhalten. Es war noch früh am Abend. Wir hatten gerade gegessen. Meine Schwester hatte schon seit einiger Zeit Probleme mit ihrem Freund, da er sie ständig ignorierte und ihr aus dem Weg ging. Wir rieten ihr, Schluss zu machen, denn dieses Verhalten war ja unerhört, aber sie weigerte sich. Nun, irgendwie ist es dann gekommen, dass sie mit mir reden wollte. Nach dem Essen also gingen wir in ihr Zimmer. Ich setzte mich vor ihren Schrank auf den Boden, sie auf ihr Bett. Meine Schwester sagte mir, dass ihr Freund ihr erzählt habe, er sei von mehreren Mädchen nur benutzt worden. Deswegen dachte sie, zwischen ihnen sei etwas Ernstes. Ich weiß nicht mehr genau, was sie sonst noch sagte. Irgendwann meinte ich, er würde bestimmt nur darauf warten, dass sie Schluss machte. Womit ich mir übrigens zu 100 Prozent sicher war. Naja, meiner Schwester kam dann jedoch die glorreiche Idee, ihren Freund anzurufen. Sie wollte mich rausschicken, aber ich bestand darauf, im Zimmer zu bleiben. Ich wünschte, ich hätte es nicht getan. An das Gespräch erinnere ich mich nicht mehr so gut. Am Anfang plauderte sie ein wenig mit dem Vater ihres Freundes. Aber irgendwie sah es so aus, als würde sie jeden Moment in Tränen ausbrechen. Als dann ihr Freund am Apparat war, fragte sie ihn gleich, warum er nicht angerufen hätte, was er doch schon vor Tagen machen wollte. Ihre Sätze wurden immer kürzer, bis dann der Satz kam, bei dem es mich immer noch schaudert. "Ich glaube, ich weiß schon, was du sagen willst." Es folgte eine erdrückende Stille. Meine Schwester sagte kein Wort. Nach wenigen Sekunden beendete sie das Gespräch mit einem: "Okay, Tschüss" Ich saß völlig hilflos am Boden und musste mir ansehen, wie meine Schwester anfing zu weinen.

Ich wünschte mir, sie hätte mir diesen Moment erspart. Ich wusste nicht, was man in solchen Situationen tat. Wirklich. Alles, wozu ich mich aufraffen konnte, war, mich neben sie auf das Bett zu setzen. Ich fragte, ob ihr Freund Schluss gemacht hätte, obwohl die Antwort natürlich klar war. Ihr Make-up verlief und ich versuchte es mit einem Witz. Was natürlich nicht klappte. Ich sah mich um und entdeckte den Spiegel. Da ich direkt davor saß, hatte ich eine perfekte Sicht auf mich selbst. Und anstatt irgendein Hauch Mitgefühl zu spüren, empört darüber zu sein, dass er am Telefon Schluss gemacht hatte oder zu überlegen, wie ich meine Schwester trösten könnte, bewunderte ich mein Spiegelbild. Ich war entzückt darüber, wie niedlich ich war. Ich lächelte mich an, während meine Schwester neben mir laut schluchzte. Ja, es war grässlich. Ich konnte gar nichts tun. Und in Wahrheit wollte ich das auch gar nicht. Ich wollte einfach nur, dass sie aufhörte.

Beichthaus.com Beichte #00033124 vom 24.04.2014 um 15:50:16 Uhr in 21385 Amelinghausen (Uelzener Straße) (12 Kommentare).

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Das Schwägerinnen-Monster

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Misstrauen Falschheit Neid Eifersucht Familie Koserow

Seit nun gut zehn Monaten sind mein Schwager und seine Verlobte zusammen, was natürlich ein Grund der Freude sein sollte, doch leider ist von meiner Seite aus alles anders. Sie brachte zwei Kinder mit in die Beziehung - das ist auch nicht weiter schlimm, denn schließlich haben mein Mann und ich selbst auch zwei Kinder zusammen. Aber mein Schwager war gerade mal acht Wochen mit meiner zukünftigen Schwägerin zusammen, als er ihr den Antrag machte. Was die Familie meines Mannes auch sehr freute, nur meine Freude war gespalten. Zum Einen war ich froh, dass mein Schwager endlich die Frau seines Lebens traf, zum anderen wurde ich den Gedanken aber nicht los, dass sie mehr bezweckte und so kam es auch bald darauf. Sie wurde schwanger und brach ihre Ausbildung nur vier Monate vor Beendigung einfach aus dem Nichts ab, was mich sehr schockierte. Mit 25 und dann drei Kindern eine Ausbildung zu bekommen ist heutzutage fast unmöglich! Mein Schwager hat dagegen einen unbefristeten Arbeitsvertrag und ist im Beamtenstatus beschäftigt, sodass er fast unkündbar ist. Nun entwickelt sich die ganze Situation zu einer Komischen, denn mir kommt es vor, als ob sie das alles geplant hätte, um sich auf dem Verdienst und dem guten Willen meines Schwagers auszuruhen. Sie hat sehr große Ansprüche und erwartet das mein Schwager diese Ansprüche befriedigt. Ein neues Auto, natürlich mit Vollausstattung und in Sonderlackierung, eine neue Küche sowie Möbel in speziellen Farben und Ausstattungen sind da ein Minimum - und das, obwohl nur noch ein Verdiener im Haushalt ist.


Ein anderer Grund liegt darin, dass mein Schwager sowie meine Schwägerin meinen Mann meiner Meinung nach ausnutzen - sie melden sich nur, wenn sie etwas wollen oder sie ihn brauchen. Mein Mann, der jahrelang ein kritisches Verhältnis zu seinem Bruder hatte, tut nun alles für ihn und fährt, schleppt, transportiert alles, was die beiden möchten. Ich bin für die beiden ein unerwünschtes Anhängsel, einfach nur die Frau seines Bruders und die Mutter seiner Neffen und mehr nicht. Nun heiraten die beiden und zeigen mir erneut ganz arg, wo ich stehe. Nämlich am liebsten nicht auf der Gästeliste - aber weil ich die Frau des Bruders bin, werde ich für diesen Tag geduldet. Die ganze Situation belastet mich so sehr, dass ich kaum noch über etwas anderes nachdenken kann, als über die beiden, was natürlicherweise auch meine Ehe belastet. Leider geht es aber noch viel weiter, denn meine zukünftige Schwägerin nimmt die Familie meines Mannes nun für sich ein, redet allen nach dem Mund und erzählt jedem das, was er hören will. Sie ist stets überfreundlich und sehr einschmeichelnd zu jedem, und ich muss gestehen, ich selbst habe keine Familie weder Mutter noch Vater, Geschwister oder Großeltern - es kann also Eifersucht sein. Wären da nicht ihre dauernden Widersprüche und Lügen - ich habe einfach das Gefühl, dass sie mir nehmen will, was mir nun seit zehn Jahren lieb und teuer ist. Natürlich bemühe ich mich um ein besseres Verhältnis, aber es klappt einfach nicht - alle stellen sich auf ihre Seite. Ich verstehe mich nicht mehr. Ich will nichts von meinem Schwager, falls es jemand denken sollte, denn ich bin glücklich mit meinem Mann und meinen Kindern. Will ich meine Familie schützen oder bin ich wirklich neidisch und eifersüchtig?

Beichthaus.com Beichte #00033101 vom 20.04.2014 um 18:57:32 Uhr in Koserow (9 Kommentare).

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Missbrauch durch den Onkel

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Missbrauch Verzweiflung Peinlichkeit

Ich (w) möchte etwas beichten, das mir schon lange auf dem Herzen liegt und dessen ich mich heute noch schäme. Damals, vor ungefähr zehn Jahren, hat sich etwas zugetragen, was ich niemandem wünschen möchte. Ich war ein relativ früh entwickeltes Kind und begann schon zwischen meinem achten und neunten Lebensjahr meinen Körper zu erforschen. Mit zehn oder elf Jahren kamen sogar schon Fantasien mit älteren Männern und erste Selbstbefriedigungsversuche hinzu. Ich kann wirklich bis heute nicht sagen, wann oder wie es begonnen hatte, aber mein Onkel beziehungsweise der damalige Freund meiner Tante missbrauchte mich. Das Schlimmste an der Ganzen Geschichte war: Es gefiel mir. Er fingerte und leckte mich, ein neun Jahre altes Mädchen, und ich musste ihn gelegentlich sogar Oral befriedigen. Eines Tages ging es sogar so weit, dass er mich - ja, er wollte mich wirklich f*cken. Zu der Zeit war ich ungefähr zehn Jahre alt und war inzwischen durch den Biologieunterricht einigermaßen aufgeklärt, sodass ich anfing, zu protestieren und mich wehrte. Es endete damit, dass ich mich losriss, als er anfing, mir den Mund zuzuhalten. Das Perverse an der Geschichte war, dass zeitgleich meine damalige beste Freundin und ihre kleine Schwester da waren. Mein Bruder und meine Eltern waren ebenfalls anwesend und die Freundin des besagten pädophilen Arschs auch. Es war oft so: Die ganze Familie war anwesend und er lebte seinen kranken Trieb im Nebenzimmer an mir aus und ich verstand einfach nicht, dass es falsch war.


Nun war es so, dass nach dem Vergewaltigungsversuch die Beziehung der Beiden in die Brüche ging und da er in Köln und ich mit meinen Eltern in Frankfurt lebte, sah ich ihn zum Glück nie wieder. Das Ganze hatte aber noch ein Nachspiel, denn ich fing an, Pornos von jüngeren Frauen mit älteren Männern zu schauen allerdings unterschätzte ich damals noch den Suchverlauf des Browsers und meine Mutter kam dahinter. Sie war sehr verständnisvoll und schimpfte nicht, denn sie war selbst sehr jung (Mitte 30). Ich fing vor Scham natürlich an, zu heulen und in meiner Hysterie kam ich irgendwie auf den damaligen Missbrauch zu sprechen. Ich war zu der Zeit schon fast 12 und verriet ihr nicht alles. Ich sagte ihr, dass er mich gelegentlich angefasst hatte und sich das falsch angefühlt hätte. Die versuchte Vergewaltigung hatte ich mit keinem Wort erwähnt, denn ich empfand in dem Moment einfach zu viel Scham. Das Ganze hat sich natürlich auf mein heutiges Sex-Leben ausgewirkt. Ich bin inzwischen mit meinem damaligen Stiefbruder zusammen, er ist drei Jahre älter als ich und der Sex ist einfach nur wundervoll. Allerdings habe ich gelegentliche Schamattacken und würde mich am liebsten nicht mal mehr von ihm anfassen oder küssen lassen. Er weiß von dem, was sich damals zugetragen hat, nichts, und ich bin unsicher, ob ich es ihm erzählen soll. Im Moment bin ich glücklich, aber ich habe oft noch damit zu kämpfen. Was ich hier eigentlich beichten wollte? Ich habe es bis heute nicht geschafft, richtig mit jemandem darüber zu reden.

Beichthaus.com Beichte #00033100 vom 20.04.2014 um 17:41:21 Uhr (13 Kommentare).

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