Hilfe, ich bin süchtig nach Pornos

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Sucht Verzweiflung Zwang

Ich (m/20) denke, dass ich süchtig nach Pornos bin. Ich sage speziell Pornos und nicht Masturbation, weil ich manchmal nur ein Mal wöchentlich masturbiere, aber fast jeden Tag Pornos konsumiere, oft mehrere Stunden. Das macht sich auch dadurch bemerkbar, dass ich eindeutige Änderungen in meinem Pornokonsum feststellen konnte (also dass ich nur noch recht ungewöhnliche Fetisch-Pornos ansehe). Außerdem hatte ich noch nie eine Beziehung und auch erst einen einzigen Kuss. Das mag zwar nicht durch diese potenzielle Sucht kommen, da ich generell eher introvertiert bin, aber hilfreich wird es wohl kaum sein. Ich beichte, dass ich mich vor einem Tag dazu entschlossen habe, damit aufzuhören, aber nicht glaube, dass ich das auch wirklich schaffe. Außerdem denke ich, dass in unserer Gesellschaft viel zu wenig vor Pornos gewarnt wird und des Weiteren habe ich das Gefühl, dass Pornosucht bei Weitem nicht so akzeptiert ist, wie zum Beispiel Alkoholsucht, weswegen ich auch mit niemandem darüber reden kann.

Beichthaus.com Beichte #00038169 vom 01.05.2016 um 02:04:10 Uhr (5 Kommentare).

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Ich kenne keine Tabus!

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Verzweiflung Peinlichkeit Waghalsigkeit

Ich (w/Anfang zwanzig) beichte, dass ich es mir mit einem wirklich netten Typen verscherzt habe. Das kam so: Eigentlich bin ich für mein Alter stockkonservativ, zumindest was meine Ansichten betrifft, mit denen ich nicht hinterm Berg halte. Optisch bin ich auch eher zugeknöpft, trotz guter Figur. Und doch bin ich (in einer Beziehung) sexuell sehr offen, was man bei meinem Anblick wahrscheinlich nicht glauben mag. Zurück zum eigentlichen Thema: Wir haben stundenlang telefoniert, uns super verstanden und öfters getroffen. Und irgendwann hat sich das Gespräch in Richtung Sex entwickelt. Leider habe ich ihm die Wahrheit erzählt - nämlich, dass ich recht wenige Tabus kenne. Im Nachhinein schäme ich mich so sehr und könnte mich ohrfeigen für meine diesbezügliche Aufrichtigkeit. Ich mache mir seit Gesprächsende Gedanken, dass er das in den falschen Hals gekriegt haben könnte. Am besten hebe ich gar nicht mehr ab, wenn er wieder anrufen sollte. Welcher Teufel hat mich da bloß geritten?

Beichthaus.com Beichte #00038168 vom 01.05.2016 um 01:49:14 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gefangen in der Warteschleife

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Betrug Lügen Faulheit Telefon Arbeit

Ich beichte, dass ich als Callcenter-Agent einer Hotline bei einem DSL-Anbieter keine Lust auf die Gespräche mit Kunden habe. Ich schalte daher mein Telefon auf stumm, bevor ich einen Anruf entgegennehme, damit die Anrufer keine Hintergrundgeräusche hören, bevor ich sie direkt auf "Halten" drücke. Die Musik, die dann kommt, gleicht der in der Warteschleife. Daher denken die Kunden, sie befänden sich noch in der Warteschleife. Nach ungefähr sieben Minuten lege ich einfach auf und hole mir den nächsten Kunden ans Telefon, mit dem ich dasselbe mache. Damit diese Praxis meinem Chef nicht auffällt, tue ich manchmal sogar so, als würde ich mit den Kunden sprechen. Ich weiß, dass die Teamleiter nicht erkennen können, ob ich einen Kunden auf Halten gedrückt habe oder tatsächlich mit ihm spreche. Lediglich an Tagen, an denen die Anrufe mitgeschnitten werden, arbeite ich wirklich, das weiß ich aber im Voraus.

Beichthaus.com Beichte #00038167 vom 01.05.2016 um 00:56:07 Uhr (7 Kommentare).

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Früher war alles besser!

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Begehrlichkeit Sucht Falschheit Gesellschaft

Ich muss beichten, dass ich einen beachtlichen Teil meiner Zeit damit vertrödele, mir vorzustellen, im Amerika der 50er Jahre zu leben und dafür auch die eine oder andere Verpflichtung aus dem echten Leben verschiebe oder vergesse. Statt auszugehen oder mich zu verabreden, liege ich gemütlich im Bett und fantasiere oder schreibe Geschichten. Es wäre nur einfach so viel schöner, in einer Welt zu leben, die keine brutalen Religionskriege, keine militanten Veganer, keine halben T-Shirts und zerrissenen Hosen zum vollen Preis kennt. Weiße Zäune, eine kleine Familie, einen tollen Wagen. Ich kann die Leute, die sagen, dass früher alles besser war, voll und ganz verstehen. Wie es scheint, war es das nämlich. Heute hängt jeder am Smartphone, damals hat man wenigstens miteinander gesprochen oder telefoniert, statt Apps gab es Gesellschafts- oder Ballspiele. Ein weißer Zaun wäre sofort von irgendwelchen Kiddies mit Spraydosen besudelt.

Manchmal fühle ich mich schlecht, wenn ich Freunden absage, aber bevor ich einen ganzen Tag damit verbringe, die Wohnung in Ordnung zu bringen und ihnen Snacks und Getränke zu kaufen, von denen am Ende das meiste überbleibt, esse ich doch lieber für mich allein, flüchte mich in Gedanken und trinke nur für mich einen schönen Tee, ein Glas Sekt oder eine Tasse Kaffee.

Beichthaus.com Beichte #00038166 vom 30.04.2016 um 21:24:11 Uhr (19 Kommentare).

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Nebelschlussleuchte bei Sonnenschein

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Engherzigkeit Kinder Auto & Co.

Ich habe, als ich so ca. 13-14 war, in unserem Auto (als Beifahrer natürlich) hin und wieder mal die Nebelschlussleuchte ohne Grund eingeschaltet. Das starke rote Leuchten fand ich cool und besser zu viel als zu wenig Licht, dachte ich mir damals. Meine Mutter hatte ich davon überzeugt, dass dies so schon richtig sei. Heute weiß ich natürlich, dass es ziemlich asozial war, denn es blendet ja ordentlich und ist nicht umsonst verboten.

Beichthaus.com Beichte #00038165 vom 30.04.2016 um 20:43:16 Uhr (11 Kommentare).

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