Abendliches Pinkel-Ritual

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Ich wohne mit einem guten Kumpel seit zwei Monaten in einer WG. Ich bin 19, er 18. Wir wohnen ganz oben und haben einen schönen breiten Balkon. Schon seit dem ersten Tag stellen wir uns jeden Abend, wenn es dunkel wird, auf die Balkonstühle und pinkeln auf die Wiese und den Weg vor dem Haus, wedeln wild mit dem Strahl in der Gegend herum und schütteln die letzten Tropfen in den Blumenkasten des Bewohners der unteren Wohnung. Und genau so geschah es auch diesen Abend. Was wir jedoch nicht ahnen konnten: Der besagte Bewohner unter uns saß auf dem Balkon und beobachtete wahrscheinlich die Sterne und dachte sich neue Namen für die Sternenbilder aus.

Er wird philosophiert haben, was es wohl mit Gott und der Welt auf sich hat, wo wir herkommen, wohin wir gehen. Mit einem Mal wird seine Grübelei ein Ende gehabt haben, als da plötzlich zwei gelbe Strahle durch sein Blickfeld plätscherten. Doch das alles wussten wir bis dahin noch nicht. Erst als er dann den Kopf vorstreckte und uns böse ansah und uns anbrüllte "SACHT MAL GEHTS NOCH BEI EUCH!?" ging uns ein Licht auf. Wir waren so geschockt, uns fiel einfach nichts ein. Wir sahen ihn also an, brachten sie Sache zu Ende, schüttelten ab und gingen. Morgen wird das gesamte Haus wissen, was für Ferkel wir sind und warum das Gras vor dem Haus unter unserem Balkon so hoch wächst. Aber peinlich ist uns das nicht, das werden wir bestimmt weiterhin so machen.

Beichthaus.com Beichte #00021908 vom 29.05.2007 um 21:47:32 Uhr (8 Kommentare).

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Das eigene Bierzelt

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Maßlosigkeit Trunksucht Diebstahl Gesellschaft

Hallo, ich (m) 16 Jahre alt baue gerade mit 3 Kumpels in einem Wald mittlerweile schon fast eine Art Bierzelt. Doch lasst es mich genauer erläutern: Es fing mit Langeweile an und endete in einer Rauschorgie ohne gleichen. Wir errichteten inmitten eines Waldes, in einem schönen Bayrischem Dorf ein ca. 5 x 4 m großes Holzgerüst. Der erste Bierkasten lies nicht lange auf sich warten. Um uns nicht in den Dreck setzen zu müssen, erbauten wir einfache Holzbänke. Selbstredend stammt das Holz von den umliegenden Bäumen. Auf das Holzgerüst lehnten wir große Baumstämme, sodass es nun innen drin gut 2,30m hoch ist. Die Sauferein wurden immer länger, immer mehr. In der Winterzeit wurde es früh dunkel, sodass wir aus dem, nicht einmal 150 m entferntem Kloster, Opferkerzen taschenweise ins Lager schafften und kombiniert mit Marmeladengläsern eine super Lichtquelle machen. Wir schämen uns dafür in keinster Weise, schließlich bezieht die Kirche, immer noch, trotz Austritt, ungerechtfertigter Weise die Kirchensteuer vom Bruder einer meiner Kumpels. Die sollen bloß nicht meckern. Im übrigen möchte ich beichten, dass so ziemlich alles, in dem Lager geklaut ist. Angefangen bei den Nägeln die das ganze zusammenhalten, bis hin zum Tisch aus dem Wertstoffhof. Auch wir merkten, dass dies ein neue Heimat für uns wird, und dass das ganze Potential dieses Ortes ausgeschöpft werden muss. Deshalb begannen wir mit dem Bau eines ordentlichen Bierregals. Dies hat einige Vorteile:
- Zum einen haben wir das erste mal seit langem wieder gebaut statt gesoffen.
- Zum Zweiten, ergötzen wir uns täglich an diesem kaiserlichen Anblick, meterhoch gestapelter Leergutflaschen, sowie einer 2,5 m breiten Bayernfahne. Wir knieten uns förmlich in dieses Lager und steckten unsere ganze Kreativität hinein. So kam es, dass wir die Seitenwände mit herablassbaren Folien ausstatten, um auch bei Wind und Hagel schön saufen zu können.Dies setzt natürlich ein Wasserdichtes schräges Dach aus Folie und ebenfalls geklauten Holzbrettern voraus. Wir besorgten uns Kies und verteilten diesen auf dem Erdboden. Das Lager wurde mehr und mehr zum Ort der Gemütlichkeit. Eine Reihe Holzregale unterhalb des Daches schmücken mit den seitlich angenagelten Kronkorken das Lager und verleihen ihm den gewissen Touch. Das Lager wurde immer perfekter! Kürzlich bauten wir eine Holztür und sicherten sie mit 3 Zahlenschlössern vor ungebetenen Bierdieben. Denn selbst einem blinden, sind die Jugendlichen, die regelmäßig mit mehreren Kästen Bier in den Wald gehen und anschließend besoffen wieder heraustorkeln nicht abgegangen.
Wir verbrachten mehrere Wochenenden in diesem Lager uns es ist eine 2. Heimat. Heimat setzt Luxus voraus. Auch wir sind gesellschaftlich integriert und wollten ab sofort nicht mehr aus Flaschen trinken, sondern klauten einfach insgesamt 15 Maßkrüge, Weißbier- und Radlergläser, welche selbstverständlich ihren Platz über dem Bierregal finden werden. Im Vollrausch kommen einem auch immer die besten Ideen. So zum Beispiel, die nackte Holzwand mit selbstverständlich geklauten, Verkehrsschildern zu verkleiden. Nun schmückt ein Baustellenschild, ein 30er-Zonenschild, ein "Hunde, kacken verboten"-Schild, sowie das auf die Adalmundstraße hinweisende Schild diese Wand.
Zu gerne würde ich euch nun Bilder, des Bierregales, der Fahne, der Folien und überhaupt des gesamten Lagers zukommen lassen.
Zum Schluss möchte ich euch noch aufs Knie drücken, dass wir letztens das Leergut abgaben und somit direkt unseren nächsten Vollrausch finanzierten. Wir sind Stolz auf uns! Gott mit dir, Du Land der Bayern!

Beichthaus.com Beichte #00021351 vom 06.04.2007 um 01:25:41 Uhr (17 Kommentare).

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Ich bin nicht obdachlos!

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Peinlichkeit Gesellschaft Esens

In der Fußgängerzone bekomme ich immer von gutherzigen Mitbürgern Geldscheine zugesteckt, weil sie mich aufgrund meiner zerschlissenen und durchlöcherten 250-Euro-Designer-Jeans für obdachlos halten.

Beichthaus.com Beichte #00020057 vom 01.01.2007 um 23:18:24 Uhr in Esens (0 Kommentare).

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Wenn ich betrunken bin sterben alle Tiere!

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Trunksucht Drogen Tod Tiere

Ich war gestern auf einer Einweihungsfeier und begutachtete ein 900kg schweres Plattenregal aus Nirostahl, welches sich nach meiner Anfixierung und ohne Berührung plötzlich von der Wand magisch löste. Ich konnte noch mein Bier retten, jedoch kam jegliche Hilfe für die drei im Terrarium befindlichen Springmäuse zu spät. Nachdem die Sprüche von alkoholisierten mitstaunenden Gästen immer lauter wurden, die Mäuse zu grillen, musste ich mich nach drei Rosenkränzen verabschieden und machte mich auf dem Weg nach Hause.

Kaum angekommen stolperte ich über eine angefahrene Katze am Straßenrand. Es war wohl ihr neuntes Leben. Kann mich auch irren -- sie bewegte sich jedenfalls nicht. Hoch beeindruckt von der allgemeinen Situationen, das Grübeln, mit welchem Wachmittel man Blut aus Fellen entfernen kann und den Gedanken über das all zu kurze Leben, musste schließlich eine Flasche Jim Beam-Cola auf der Terrasse daran glauben. So ging die Sonne auf und die Vögel zwitscherten ein beruhigendes Hallelujah. Obgleich mein Gehör durch den Alkoholkonsum stark litt. Aus heiterem Himmel entnahm ich dann doch noch ein Geräusch aus dem Off: Ein Zaunkönig flog direkt hinter mir gegen mein Fenster. Nun hatte ich endgültig genug. Ich redete mir ein, dass es ein Kamikaze-Vogel war, der unter H5N1 litt und selbst Ehrenhaft nach einem Glas Sake den Weg zur Selbsttötung wählte.

Nun bin ich wieder nüchtern und habe mir gerade eine Flasche Gin und Plastikhandschuhe besorgt. Hoffen wir einmal, dass sich durch die Wahl eines anderen Getränkes, die Todesrate sinkt und mir keiner mehr halluzinogene ins Bier haut

Beichthaus.com Beichte #00010327 vom 17.06.2006 um 02:42:46 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Parasitäre Internetnutzer

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Morallosigkeit Selbstsucht Lügen Sucht Internet

Ich muss etwas Grässliches beichten. Mein Papa zahlt mir mein Internet nicht mehr. Nicht, weil es zu teuer ist, nein, weil ich angeblich sonst nur den ganzen Tag vorm PC hocke, was ich eigentlich auch tue. Wir sind Kinder des Elektronikzeitalters, meine Fresse, soll ich mit den Kühen auf die Weide gehen und mit Onkel Josef auf die Jagd? Naja, was ich beichten muss, ist: Mein Papa denkt, dass ich jetzt total vom Web abgeschnitten bin, aber das stimmt nicht. Ich gehe einfach über die etwa acht ungesicherten WLAN-Netzwerke der Nachbarhäuser mit meinem Laptop rein, wie etwa just in diesem Moment. Und als wäre das nicht parasitär genug, weiß ich ganz genau, dass viele Netze nur Volumen-Flatrate haben, und lade daher jeden Müll runter. Je größer, umso besser. Bin ich ein schlechter Mensch? Oder mein Vater? Oder vielleicht die Nachbarn, weil ich wegen ihnen immer noch am Internet hänge wie an der Spritze? Fragen über Fragen.

Beichthaus.com Beichte #00005516 vom 23.02.2006 um 12:21:14 Uhr (5 Kommentare).

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