Eklige Füße in Badelatschen

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Rache Engherzigkeit Ekel Zorn

Ich (m) habe etwas Schlimmes verbrochen. Damit kann ich nicht weiterleben, ich muss es jetzt endlich loswerden. Im Schwimmbad hat jemand versehentlich meine Badelatschen benutzt. Ich habe mich gewundert, denn sie waren eigentlich alt und nicht mehr schön. Ich habe sie dann wiedergefunden - und zwar an den Füßen einer ziemlich fetten und ungepflegten Frau knapp Mitte 50. Als ich ihre Füße gesehen habe, mit den langen gelben Zehennägeln, wollte ich die Latschen nicht mehr zurückhaben. Aber so leicht wollte ich ihr es auch nicht machen. Im Außenbereich hingen am Imbiss eine Menge Angebote auf Papierblätter gedruckt an der Holzwand. Dort habe ich einen rostigen Reißnagel entfernt und mitgenommen. Ich habe dann die Fette verfolgt, bis sie in den Dampfraum ging und davor meine Badelatschen auszog. Ich habe mich dann hingeschlichen und den Reißnagel in den linken Latschen gelegt.


Vom Sprudelbecken habe ich folgende Szenerie beobachtet: Die Ungepflegte kam heraus, stützte sich an der Wand ab und schlüpfte in den Latschen, dabei verlagerte sie ihr Gewicht auf den hineinschlupfenden Fuß. Dann schrie sie auf einmal auf und rutschte mit dem rechten Bein, wo sich noch keine Latsche befand, weg. Sie machte praktisch fast einen Spagat, herrlich anzusehen, bei dieser unförmigen Figur. Ein älterer Herr stand hinter ihr und hat sie dann von hinten gepackt und vor dem Aufschlagen bewahrt. Er geriet auch in Gefahr heruntergerissen zu werden, konnte sich aber fangen. Ich selbst musste untertauchen vor Lachen und konnte die Szenerie nicht mehr weiterverfolgen. Es bildete sich eine Traube um die Fette, die laut rumwetterte und ich musste wegschwimmen, so gut es beim Lachen ging. Meine Latschen habe ich glücklicherweise nie wiedergesehen. Ich beichte hiermit, dass mir bei den Lachattacken zwei bis drei Tropfen Urin ins Wasser des Beckens entfleucht sind.

Beichthaus.com Beichte #00034435 vom 27.11.2014 um 17:44:31 Uhr (15 Kommentare).

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Horst, der Audianer

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Verrat Dummheit Ignoranz Kollegen Arbeit Mundelsheim

Ich muss gestehen, dass ich, sobald in der Firma der Schaden an einer sündhaft teuren Laserschneidanlage bemerkt wird, eiskalt zum Verräter mutieren werde. Warum? Das muss ein wenig länger erklärt werden. Vor etwas mehr als einem halben Jahr kam im Zuge einer Einstellungsphase ein neuer Mitarbeiter in die Firma. Ich nenne ihn jetzt einfach mal Horst. Besagter Horst scheint charakterlich vielleicht in Ordnung zu sein, ist aber ein "Audianer". Und da liegt das Problem. 20 Jahre bei Audi haben ihn wohl völlig verpolt. Er schlotet wie eine verrußte Dampflok, er rülpst wie ein brünftiger Hirsch herum und lässt sich auch nicht erklären, was Sache ist. Wenn ihm etwas nicht passt, wird zuerst in den Bart gebrummt, dann wird geknurrt, und dann schreit er ohne Vorwarnung los - wie ein Choleriker, der es nicht anders kennt. Horst sagt auch nicht, was ihm nicht passt, oder seiner Meinung nach falsch gemacht wird. Es wird nur gebrummt, geknurrt, geschrien. Dass er sich dann auch verbal im Benehmen vergreift, kommt dabei gerne vor. Kleine Kostprobe: Ein Auftrag wurde von mir erfolgreich abgeschlossen, und für den nächsten musste eine neue Vorrichtung installiert werden. Dafür haben wir eine elektrische Ameise. Ich baute die Vorrichtung ab, schnappte mir die Ameise und schon ging Horst los. Anstatt einfach zu sagen, dass er die Ameise selbst brauchte, wurde wieder herumgenölt. Dass dabei sogar ein Maschinenoperator in Hörreichweite war, schien ihm völlig egal gewesen zu sein. Anderes Beispiel: Um einen Schrottkübel - mit denen wir den Verschnitt sammeln - zum Rollcontainer zu bringen, musste ich zuerst eine Großpalette zur Seite stellen. Mit dem Stapler schnappte ich besagte Palette und stellte sie zur Seite. Aber kaum, dass ich den Schrottkübel holen konnte, nölte sofort wieder Horst los und ließ sich nicht erklären, was ich vorhatte. Da ich da schon kein Bock auf eine Zusammenarbeit mit ihm hatte, ließ ich ihn links liegen. So viel also zu seiner Person. Und jetzt kommt der Kracher, warum ich ihn garantiert nicht schützen, sondern eiskalt auflaufen lassen werde.


Letzten Freitag wurden tragende Teile geschnitten, die recht schwer sind. Daher ist auch die Vorrichtung, die benötigt wird, entsprechend schwer. Gegen Ende der Spätschicht haben wir den Verschnitt mit der Ameise wegbringen wollen. Also trabte Horst mit der Ameise an, stellte sie aber so dämlich unter die Maschine, dass der Hubmast genau unter dem Querträger der Tür stand - und warf den Hubarm an. Jeder, der weiter als zwei Meter Feldweg denken kann, weiß, dass nicht nur die Zinken der Ameise hochgehen, sondern dass auch der Hubarm, der ja die Last tragen muss, mitwandert. Der Hubarm kollidierte beim Hochfahren mit dem Querträger der Lasermaschine und wuchtete das Maschinengehäuse knapp eine Handbreit hoch. Die Ameise kann locker 1,5 Tonnen oder mehr heben. Ergebnis war, dass der Trägerholm samt Schiene und Schließmechanismus der Türanlage verbogen war. Wenn ich daran denke, wie hoch der finanzielle Schaden sein wird, dreht sich mir der Magen um. Zum Einen wird es vermutlich sehr teuer werden, wenn Trumpf bei uns zum Reparieren antraben darf, zum Anderen ist die Anlage eine Cashcow, da darauf auch Daueraufträge laufen, die nun auf andere Anlagen umgestellt werden dürfen. Und mal ganz ehrlich. Ich sehe es bestimmt nicht ein, für den Idioten meinen Kopf hinzuhalten.

Beichthaus.com Beichte #00033702 vom 03.08.2014 um 22:29:23 Uhr in 74395 Mundelsheim (Innere Au) (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kampf gegen die Rotznase

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Morallosigkeit Rache Engherzigkeit Kinder Gesundheit Altenburg

Kampf gegen die Rotznase
Ich (m) habe heute, als ich beim Arzt auf meinen Termin gewartet habe, etwas ziemlich Unreifes gemacht, um mir die Wartezeit zu verschönern. Neben mir saß ein Junge, der ungefähr acht Jahre alt war und ständig die Nase hochzog. Seine Mutter ermahnte ihn auch andauernd, endlich die Nase zu putzen, doch es war offensichtlich, dass er Schnupfen hatte. Und nach zwei Minuten schniefte er bereits wieder. Nun zur Beichte: Da die Frau mich mehr störte, als ihr kleiner Sohn, indem sie auf ihrem Smartphone rumspielte, bei dem der Ton an war, beschloss ich, mich an ihr zu rächen. Ich begann immer dann, wenn sie ihren Sohn wieder ermahnte, die Nase hochzuziehen. Nicht so laut, sondern gedämpft, aber so, dass sie es einfach gehört haben muss. Ich wollte ja auch die anderen nicht belästigen. Jedenfalls kam der Junge schnell auf denselben Trichter und schniefte beinahe synchron mit mir. Die Mutter ist nahezu verrückt geworden und hat ihm bestimmt alle 30 Sekunden ein neues Taschentuch gegeben. Irgendwann geschah dann das, worauf ich es angelegt hatte: Die Taschentücher waren alle! Nun lehnte ich mich in meinem Stuhl zurück und beobachtete, wie ihr Sohn permanent die Nase hochzog. Und sie musste es ertragen. Als sie dann aufgerufen wurden, konnte ich sehen, wie sie mir einen verächtlichen Blick zuwarf. Ich bereue eigentlich nur, dass ich die anderen Anwesenden genervt habe, aber ihr böser Blick und die Tatsache, dass sie ihrem Sohn das jetzt wieder abgewöhnen muss, entschädigten mich mehr als genug. Ich bitte dennoch um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033318 vom 22.05.2014 um 21:48:08 Uhr in 04600 Altenburg (Am Waldessaum) (8 Kommentare).

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Das Bambi-Prinzip

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Verzweiflung Aggression Gewalt Hass WG

Vor ungefähr zwei Jahren wurde ich für eine schulische Ausbildung in einer zwei Stunden entfernten Stadt angenommen - ebenso wie eine gute Freundin. Da lag es natürlich nahe, dass wir zusammenziehen wollten, schließlich wohnten wir beide noch bei unseren Eltern und wussten noch nichts von der Welt. Wir waren deshalb super aufgeregt und im Laufe der Zeit schmiedeten wir alle möglichen Pläne, von der Einrichtung bis zum Zusammenleben. Wir trugen eine rosa Brille. Der erste Dämpfer kam, als wir immer verzweifelter nach einer Wohnung suchten. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte sie mir hilflos das Feld überlassen. Und so hatte ich auch endlich eine passende Wohnung gefunden. Das Problem war geklärt. Als wir dann einen Termin zum Um- und Einzug vereinbarten, beschlossen wir, dass es das Beste sei, wenn wir eine Woche vor Ausbildungsanfang schon einmal die Stadt erkunden und dass wir uns die Zeit nehmen sollten, uns einzuleben. Dann war der große Moment da, meine tapferen Eltern und ich packten mein gesamtes Zimmer in einen Laster und fuhren in die WG. Ich hatte an diesem Tag sehr gemischte Gefühle. Einerseits freute ich mich auf das neue Kapitel in meinem Leben, andererseits hatte ich Angst.

Meine Mitbewohnerin, nennen wir sie mal V, und ich trafen uns an der neuen Wohnung. Der Umzug verlief gut und recht zügig. Als wir dann fertig waren, teilte sie mir in einem Nebensatz mit, dass sie diese eine Woche Eingewöhnungszeit nicht beanspruchen, sondern wieder mit ihren Eltern zurückfahre würde. Verdutzt und naiv, wie ich zu dem Zeitpunkt war, nickte ich das einfach ab. So stand ich, nachdem die Familie von V und meine wieder gefahren waren, alleine vor den Kisten. Die Wohnung war nicht besonders groß und wir hatten auch jeder nur ein Zimmer, aber die Küche musste dennoch eingeräumt werden. Verärgert machte ich mich daran, diese Aufgabe allein zu regeln. Als unsere Ausbildung dann anfing, teilte man uns in eine Klasse ein und wir bewältigten unser neues Leben recht gut. Ich kochte regelmäßig, was weiter nicht schlimm war, da die restlichen WG-Aufgaben gerecht verteilt waren. Doch wirklich wohl fühlte V sich nicht. Da machte es die Sache natürlich nicht besser, dass sie ihre Eltern und Freunde aus ihrer Heimatstadt schrecklich vermisste. Da ich die einzige Person war, die sie um sich hatte, bekam ich diese Trauer in Form von Anschuldigungen, wie: "Du bist wie meine Mutter, immer fragst du, was ich essen will!" an den Kopf geworfen. Weder nett noch logisch. Aber ich wollte ihr ja helfen. Nur waren all meine Bemühungen, für sie da zu sein, ihr zu zuhören und auf sie Rücksicht zu nehmen, genau das Falsche. So ging es nach einiger Zeit wieder los mit den Streitereien. Ich würde ja alles allein bestimmen und ihr nichts überlassen. Und da hatte sie sogar fast recht, denn ich habe mich allein um Dinge wie Strom- und Gasanbieter gekümmert, nachdem sie gesagt hatte, dass es ihr egal sei. Ihre Anschuldigungen und Vorwürfe waren im Nachhinein mehr als konfus. Auch an mir nagte es, dass ich nicht mehr in meiner Heimatstadt wohnte und meine Freunde und Familie nicht mehr oft sah.

Aber um sie nicht noch mehr zu demotivieren und zu belasten, versuchte ich für sie stark zu sein und legte meine Trauer über diese Tatsache auf die Nächte und klärte es für mich. Aber alles, was ich tat, tat ich falsch. Wir stritten uns immer öfter. Allerdings wollte sie diese Sachen einfach aussitzen, während ich versuchte, die Probleme wirklich zu lösen. Und diese Persönlichkeiten sind hochexplosiv, wenn man sie zusammen in eine Wohnung steckt. Und natürlich sind wir explodiert - oder vielleicht auch implodiert. Das äußerte sich in einer sehr unrühmlichen Tat meinerseits. Wir stritten mal wieder und sie verschwand schmollend in ihr Zimmer. Ich wollte das Ganze nicht auf mir sitzen lassen und ging ihr nach. Wir wurden noch lauter als schon vorher und als sie dann sagte, dass ich ihr das Leben versauen würde, knallte bei mir die Sicherung raus! Ich, die Person, die sich so zurückgenommen hatte, damit sie sich wohlfühlte, soll ihr das Leben versauen?! Ich hatte doch alles getan, damit es ihr gut ging und das hielt sie von mir? Ich erinnere mich nicht mehr genau an das, was dann geschah, aber so viel weiß ich noch: Ich ging auf sie zu, brüllte sie an, sie brüllte zurück und ich verpasste ihr eine saftige Ohrfeige. Damit war alles aus. Im ersten Moment war ich unglaublich geschockt von mir selbst. Im zweiten Moment hatte ich schreckliche Schuldgefühle. Als sie mich dann als Monster beschimpfte, kam die Wut zurück. Danach herrschte erst mal Funkstille, was erstaunlich gut geht, auch wenn man in einer Zwei-Zimmer-Wohnung lebt. Die folgenden Wochen waren die Hölle, wahrscheinlich für uns beide. Wir versuchten das Dilemma zwischen uns zu lösen, aber sie wollte und konnte mir nie wieder verzeihen. Und ich kann es ihr ehrlich gesagt nicht einmal verübeln. Was ich ihr allerdings sehr, sehr übel nehme, ist ihr folgendes Verhalten. Sie behandelte mich wie ein Stück Dreck. Jedes Mal, wenn wir uns über den Weg liefen, was ja unvermeidbar war, zeigte sie mir, wie sehr sie mich verabscheute. Ich beschloss auszuziehen und begab mich auf Wohnungssuche. Nachdem ich schließlich auch fündig wurde, meinte sie stinksauer, dass ich mich doch jetzt auch um einen Nachmieter kümmern müsste und wie sie das sonst alles stemmen solle.

Ich hatte mir sogar den Tag meines Auszuges im Kalender rot umkreist, weil ich es nicht mehr aushalten konnte. Ich finde, ein bisschen Respekt sollte man allem entgegen bringen, auch wenn man sich so sehr gestritten hat und wenn man geohrfeigt wurde. Es ist nicht so, als ob ich nicht wüsste, wie das ist. Als ich dann aus der gemeinsamen Wohnung raus und in meine Eigene gezogen war, fühlte ich mich unglaublich gut. Was teilweise sicher auch an der Portion Schadenfreude lag, denn die gesamte Kücheneinrichtung gehörte mir und man konnte schon vorher merken, wie sauer sie darüber war, bald ohne Küche dazustehen. Leider war es mit meinem Auszug aber noch lange nicht gegessen. Schon vorher habe ich bemerkt, wie unsere Klassenkameradinnen sich immer mehr von mir abwandten. Und das verschlimmerte sich. Ich traute mich am Anfang nichts zu sagen, da ich der Meinung war, dass ich es verdient hätte. Schließlich hatte ich V geohrfeigt und so etwas macht man einfach nicht. Ich habe bewusst nie vom Streit in der WG erzählt, da wir eben in dieselbe Klasse gingen. Aber sie hatte da wohl weniger Hemmungen. Denn die schrägen Blicke haben sich im Laufe der Zeit in Mobbing gewandelt. Das geht jetzt schon ein Jahr lang so. Aber ich muss ehrlich gestehen, wäre ein anderer in meiner Position, hätte ich mich wahrscheinlich auch von ihrer Masche einwickeln lassen. Sie gibt sich immer auf eine gewisse Art die alle dazu bringt sie schrecklich zu bemitleiden und dadurch entwickelt sich der Wunsch, ihr zu helfen. War bei mir am Anfang ja auch so. Ich nenne es das Bambi-Prinzip. Wie ein Rehkitz sitzt sie mit großen, unschuldigen Augen im Gras und alle finden sie niedlich und supersüß. Doch es ist nicht so, als ob sie nicht auch alles allein schaffen könnte. Aber warum denn, wenn es Leute gibt, die es für einen machen.

Und wegen so einer Scheiße bin ich ein Opfer von Mobbing! Ich habe mich lange geschämt, mir das einzugestehen. Es ist für mich jeden Tag aufs Neue eine Qual dort hinzugehen, sie alle zu sehen und ihren Gesprächen zuhören zu müssen. Auch wenn ich mir in den Pausen die Ohren mit Musik volldröhne, reden sie im Unterricht munter weiter. Ich bin nervlich total am Ende. Denn du kannst ein Selbstbewusstsein wie ein Berg haben, wenn dir jeden Tag vermittelt wird, wie scheiße und widerwärtig du bist, fragst du dich irgendwann, ob wirklich all diese Menschen falsch liegen können oder ob du wirklich so ein Monster bist. Meine einzige Rettung ist, dass ich in genau 55 Tagen nie wieder dahin muss. Dann bin ich endlich wieder frei. Das Thema Mobbing betrifft nicht nur mich. Auch viele andere leiden unter Schikane am Arbeitsplatz, in der Schule oder in einem anderen sozialen Umfeld. Ich habe das schon zu meiner Schulzeit erlebt. Doch das war bei Weitem nicht mit dem hier zu vergleichen. Ich bin weder ein schüchterner Mensch, noch habe ich wenig Selbstbewusstsein. Meine Mutter beschreibt mich als Frohnatur, aber momentan weine ich jeden Tag. Diese Scheiße kann jedem passieren und wir sollten uns alle fragen, ob wir nicht vielleicht doch schon Täter sind. Denn das geht viel schneller, als man denkt. Meine Klassenkameradinnen wissen sicher nicht, wie sehr sie mich quälen und zerstören. Allerdings habe ich weder eine perfekte Lösung für Opfer solcher Attacken, noch eine Idee, wie man dieses Gesellschaftsproblem im Gesamten lösen könnte. Nur eines will ich euch allen sagen: Passt auf, was ihr tut. Menschen sind unglaublich zerbrechlich. Und an alle, denen es gerade geht wie mir, ihr schafft das! Bleibt stark! Sprecht mit euren Eltern, Lehrern oder mit euren Freunden! Nur teilt euch irgendwie mit, sonst zerbrecht ihr völlig.

Beichthaus.com Beichte #00033245 vom 10.05.2014 um 22:42:07 Uhr (26 Kommentare).

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Missachtetes Postgeheimnis

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Betrug Neugier Falschheit Ex Winklarn

Mein Ex-Freund kommt jede Woche zu mir, um seine Post abzuholen. Das belastet mich zum einen ungemein und zum anderen kann ich es nicht lassen, seine Post aufzumachen. Ich halte die Briefe dann über Wasserdampf, öffne und lese sie und klebe sie wieder zu. Ich kann mich kaum zusammenreißen, denn ich muss noch zwei Tage warten, bis ich sein dämliches Gesicht sehe, wenn er liest, dass er wegen Erschleichung von Leistungen nun offiziell angeklagt wurde.

Beichthaus.com Beichte #00033153 vom 28.04.2014 um 13:45:16 Uhr in Winklarn (6 Kommentare).

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