Halbtot und erschöpft

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Selbstverletzung Eitelkeit Verzweiflung

Seit einer Lebensmittelvergiftung spielt mein Organismus verrückt: Ich (m/20) habe nie wirklich Hunger, erst recht keinen Appetit und muss mir alles hinterwürgen. Was anfangs noch erfreulich war (ich war übergewichtig) macht mir jetzt dezent Angst: ich nehme nicht mehr zu, sondern kontinuierlich weiter ab. Ich nähere mich der 80 Kilo-Marke, was bei einer Größe von 1,87 ja noch normal ist, aber ich sehe richtig fertig aus: Augenringe, eingefallenes Gesicht und nur noch wesentlich zu große Klamotten. Und genauso fühle ich mich auch: halbtot und erschöpft. Familie und Freundin loben meine Fortschritte bei meiner "Diät"- aber ich halte keine. Ich beichte, dass ich mich mit den 20 Kilo mehr auf den Rippen wesentlich gesünder und wohler fühlte, als jetzt, und würde gerne wieder dorthin kommen.

Beichthaus.com Beichte #00024449 vom 02.08.2008 um 14:08:37 Uhr (22 Kommentare).

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Werbefuzzies und Dreckskinder

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Hass Zorn Gesellschaft Medien

Ich beichte, dass ich Fernsehwerbung abgrundtief hasse und sämtliche Werbefuzzis für vollgekokste Hirnfucks halte. Ich hasse dämliche Hausfrauen, die zu dumm sind, ihren Scheißfußboden ohne die Hilfe eines dahergelaufenen Putzmittelmenschen sauberzuhalten. Ich hasse Kinder, die mit Absicht Dreck in ihre Klamotten schmieren, und noch mehr könnt ich die Mütter klatschen, die das Ganze auch noch fröhlich lächelnd rauswaschen. SPITZENVORBILDER! Kein Wunder, dass die Blagen heute alle den totalen Hau haben. Außerdem geht mir nicht in den Kopf, wie jede Woche irgendeine neue revolutionäre Kosmetik, Faltencreme oder irgendein Pickelzeug auf den Markt kommen kann, ich mir aber immer noch hässliche Bratzen auf der Straße antun muss. Ich könnte das unendlich weiterführen, dann rege ich mich aber wieder auf.

Beichthaus.com Beichte #00024258 vom 23.07.2008 um 13:54:43 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Klamotten im Wert von 2.000 Euro

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Diebstahl Sucht Selbstsucht Habgier Geld Komptendorf

Ich möchte hiermit beichten, dass meine beste Freundin und ich in den letzten 3-4 Monaten für rund 2.000 Euro geklaut haben. Mein schlechtes Gewissen ist allerdings nicht groß, denn viele Klamotten haben nicht mal Preisschilder dran, geschweige denn Sicherheitschips. Ich weiß, dass es nicht richtig ist, aber es ist wie eine Sucht geworden. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man einen BH für 12 Euro kauft, obwohl man weiß, dass man eigentlich nur in die Umkleidekabine gehen, das Schild abmachen (wenn überhaupt eins dran ist), den eigenen BH in die Tasche packen, den BH anziehen und rausgehen müsste. Ich weiß, dass es furchtbar wäre, wenn jeder das machen würde, aber in solchen Momenten bin ich wohl nicht selbstlos genug.

Beichthaus.com Beichte #00024240 vom 22.07.2008 um 13:25:16 Uhr in Komptendorf (20 Kommentare).

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Beziehung zu dritt

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Sex Wollust Verzweiflung Liebe Partnerschaft

An einem schönen warmen Sommerabend saßen wir mit ein paar Freunden zusammen im Garten, haben gegrillt und auch ein paar Bier getrunken. Gegen zwölf wurden die Gäste immer weniger, so das am Ende nur noch mein Freund (28), das Au-pair Mädchen meiner Eltern (19) und ich (23) den lauen Abend genossen. Als es anfing zu regnen, so ein richtig schöner warmer Sommerregen, kam mein Freund auf die Idee, eine Runde im Pool schwimmen zu gehen. Sagte es, zog sein Shirt aus und war mit ein paar Schritten im Pool verschwunden. Wir wollten dann natürlich auch ins Wasser. Als C. meinte, dass wir mit unseren Klamotten nicht ins Wasser könnten und sie schnell Badesachen holen wolle, hielt ich sie auf, lachte und zog mich aus. Es war bis auf ein paar Kerzen sowieso dunkel. C. ist Spanierin und recht konservativ erzogen. Erst wollte sie nicht mit, aber durch den Alkohol enthemmt entkleidete sie sich dann auch. So sprangen wir nackt ins Wasser und rissen meinem Freund förmlich die Shorts vom Leib. Wenn wir nackt waren, sollte er das auch sein. Wir alberten eine ganze Zeit im Wasser rum. Irgendwann fing ich dann an, meinen Freund zu küssen. C. schwamm von uns weg zum Rand des Beckens. Das Wenige, was ich von ihrem tollen Körper gesehen hatte, erregte mich zu tiefst. Bei meinem Freund war das nicht anders. Uns beiden war klar, dass wir sie wollten. Also schwammen wir beide zu ihr hin, merkten im letzten Moment, dass sie am schluchzten war. Ich nahm sie in den Arm und zog sie an mich. Auf Nachfrage, was denn los sei, meinte sie, dass sie, wenn sie uns zusieht, wie wir so liebevoll miteinander umgehen würden immer daran erinnert würde, dass sie noch nicht mal geküsst hätte.

Durch ihr strenges Elternhaus waren ihr jegliche körperliche Kontakte verwehrt geblieben. Ich schmiegte mich ganz eng an ihren Körper und küsste sie einfach. Anfangs wehrte sie noch einen Moment ab, gab sich dann aber hin und erwiderte meinen Kuss. Als der erste Blitz über den Himmel zuckte, gingen wir schnell aus dem Wasser, trockneten uns ab und verschwanden zu dritt im Bett. Seit dem sind wir drei zusammen. Noch weiß niemand außer meiner Familie davon. Aber wenn ihre Au-pair Zeit am Ende des Monats abgelaufen ist, werden wir das offiziell machen. Denn sie will nicht in ihr Heimatland zurückkehren. Ich habe die beiden tollsten Menschen gefunden, die ich mir nicht mal vorstellen konnte. Beichten möchte ich eigentlich nur, dass ich Angst habe, vor dem, was vor uns liegt. Denn es wird sicher nicht einfach, zumal wir auf dem Land wohnen und hier jeder jeden kennt. Dazu ist mein Onkel noch Pfarrer und drängt darauf, dass ich endlich heiraten solle, um nicht weiter in Sünde mit meinem Freund zu leben. Auf dem sein Gesicht bin ich gespannt.

Beichthaus.com Beichte #00024201 vom 03.07.2008 um 22:52:15 Uhr (43 Kommentare).

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Seid nett zu den Kassiererinnen!

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Faulheit Hass Zorn Arbeit

Ich habe neun Monate lang bei einer Discountkette an der Kasse gearbeitet. Seitdem hasse ich Mütter, die mit ihren kleinen, verwöhnten Gören Klamotten einkaufen gehen. Diese Kinder stellen den ganzen Laden auf den Kopf und die Mütter schauen nur froh lächelnd zu und denken sich dabei "Achja, die Tante wird es schon aufräumen!" Noch dazu hasse ich russische Touristen, die der Meinung sind, dass in Ostdeutschland jeder russisch kann. Leute, die DDR-Zeiten sind vorbei! Auch andere Touristen, die den ganzen Laden auf den Kopf stellen, sind zum Kotzen! Unfreundliche Kunden ebenfalls. Wenn mich einer dumm angemeckert hat, habe ich ihnen ihr Wechselgeld immer in Centstücken rausgegeben und behauptet, dass ich anders nicht wechseln kann. Das Ganze tat ich natürlich mit einem freundlichen Lächeln.

Innerlich lachte ich mich darüber tot, wie diese unfreundlichen Personen wütend aus dem Laden gestampft sind. Beschwerden gab es nie, schließlich bin ich trotz allem immer höflich geblieben. Seit diesen ganzen Erfahrungen weiß ich, wie scheiße es ist, als Verkäuferin in irgendeinem Laden zu arbeiten und gebe mir immer Mühe den armen Verkäuferinnen nicht so viel Arbeit zu machen! Das ist ein tolles Gefühl! Jeder sollte mal im Einzelhandel gearbeitet haben, damit er weiß, wie kacke es doch ist, immer lächeln zu müssen, egal wie bescheuert sich die Leute benehmen!

Beichthaus.com Beichte #00024118 vom 27.06.2008 um 22:26:26 Uhr (10 Kommentare).

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