Fang die Wurst!

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Ekel Fetisch Neugier Intim

Hiermit möchte ich beichten, dass ich schon mal meinen eigenen Kot probiert habe. Es ist nicht so, als hätte ich irgendeinen Fetisch, obwohl mich die Idee schon irgendwie angeturnt hat, aber das Erlebnis war irgendwie weit weniger geil als die Vorstellung. Falls ihr […]
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Beichthaus.com Beichte #00033283 vom 16.05.2014 um 09:16:05 Uhr (33 Kommentare).

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Waschmaschinen in der Nacht

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Dummheit Peinlichkeit Nachbarn

Vor ein paar Jahren war der Sommer extrem heiß und die Luft stand. Eine wirkliche Abkühlung in der Nacht kam leider nicht. Meine Frau und ich wohnten in einer Reihenhausanlage, in der alle Häuser raumtechnisch identisch sind. Somit waren alle Schlafzimmer direkt unter dem Schrägdach, welches noch in der Nacht die Hitze des Tages abstrahlte. Zum Schlafen haben wir nach Sonnenuntergang sämtliche Fenster des Obergeschosses weit geöffnet. Wir lagen gerade ein paar Minuten im Bett und es war kurz nach Mitternacht. Auf einmal hörte ich ein Quietschen, wie bei einem defekten Waschmaschinenlager beim Schleudergang. Schrill, zuerst langsam und dann immer lauter und schneller. Da ich wusste, dass meine Frau noch nicht eingeschlafen war, sagte ich nur: "Die neuen Nachbarn scheinen den Nachttarif des Stromanbieters zu nutzen. Aber ich finde es schon ein bisschen laut! Und das Lager scheint auch kaputt zu sein!" Daraufhin meine Frau: "Du Depp! Die machen gerade etwas anderes!" Nur Sekunden nach dieser Bemerkung kam ein Schrei, der dies bestätigte. Und dann war Ruhe! Am nächsten Tag hat dann meine Frau der Nachbarsfrau gesagt, dass ihre Waschmaschine kaputt und der Nachtstromtarif nicht zwingend besser sei. Natürlich mit einem Schmunzeln! Seitdem werde ich geneckt, weil wir mittlerweile gute Freunde sind und natürlich auch bald gebeichtet haben. Aber peinlich ist es mir immer noch! Gut, dass es in der Nacht war. Meinen hochroten Kopf konnte meine Frau daher nur erahnen. Und nein – in der besagten Nacht haben meine Frau und ich unsere Waschmaschine nicht mehr angestellt. Ich war zu beschämt!

Beichthaus.com Beichte #00033276 vom 15.05.2014 um 10:22:30 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das Bambi-Prinzip

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Verzweiflung Aggression Gewalt Hass WG

Vor ungefähr zwei Jahren wurde ich für eine schulische Ausbildung in einer zwei Stunden entfernten Stadt angenommen - ebenso wie eine gute Freundin. Da lag es natürlich nahe, dass wir zusammenziehen wollten, schließlich wohnten wir beide noch bei unseren Eltern […]
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Beichthaus.com Beichte #00033245 vom 10.05.2014 um 22:42:07 Uhr (26 Kommentare).

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Die Wahrheit übers Jobcenter

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Zorn Ungerechtigkeit Vorurteile Arbeit

Die Wahrheit übers Jobcenter
Ich arbeite in einem Jobcenter. Das allein ist für viele Leser bestimmt schon ein Beichtgrund und in den Kommentaren wird dann wieder um die Wette gehetzt. Und ich möchte beichten, dass mich genau das ankotzt. Egal wo in den Medien ein Bericht zum Thema Agentur für Arbeit oder Jobcenter auftaucht - die Texte sind voller Fehler, da wird ein Arbeitsvermittler innerhalb eines Textes plötzlich zu einem Sachbearbeiter, was zwei völlig unterschiedliche Arbeitsbereiche sind. In den Kommentaren finden sich die übelsten Beschimpfungen, Hetze und Gutmenschen, die alles besser machen würden. Beim Lesen könnte ich regelmäßig ausrasten und bekomme regelrecht Aggressionen. Wir arbeiten täglich nur von 8-12 Uhr, verdienen dabei einen Haufen Geld, verhängen liebend gerne 500 Sanktionen an kranke Menschen, sind alles nur Kaffeetrinkende Beamten ohne Ahnung. Nur einen Tag lang möchte ich mal mit einem dieser Leute tauschen, die die jeden Tag Zeit hätten, ihre Unterlagen rechtzeitig einzureichen, dann aber an einem Freitag, zwei Minuten vor Ende der Öffnungszeit, im Jogginganzug, nach Zigarette stinkend und mit einem verknitterten Zettel vom Stromanbieter ankommen, auf dem Kaffeeflecken und Popel kleben. Nur um dann auf umgehende Bearbeitung zu bestehen, da am selben Tag sonst noch der Strom abgestellt wird. Dann aber ausrasten, wenn man auf Bearbeitungszeiten hinweist und sofort zum Anwalt rennen, weil dieser mit Beratungsschein ja kostenlos ist.

Zu gerne würde ich diese Leute einen Tag ins Jobcenter stecken, wo die meisten Kollegen schon um sechs Uhr zum Sortieren der Post am Schreibtisch sitzen, mit zu wenig Personal nur zur Hälfte ausgefüllte Anträge und Anliegen von Tausenden Kunden möglichst sofort fehlerfrei bearbeiten sollen, dabei Kundengespräche in 18 verschiedenen Sprachen führen und gleichzeitig telefonisch erreichbar sein sollen. Sich dabei anschreien lassen müssen, Gerüche wie Alkoholfahnen, kalten Qualm, Schweiß und Fäkalien regelmäßig im Büro ertragen sollen, Druck von Vorgesetzten bekommen, auf die Mittagspause verzichten und jede neue Vorschrift und Gesetzesänderung kennen müssen. Und dabei selbst einen befristeten Arbeitsvertrag haben - ich könnte noch ewig so weiter schreiben. Liebe Leute, wir sind auch nur Menschen, wir haben Familien, sind auch mal gestresst und machen Fehler, die meisten Leistungsempfänger sind durch ihre schlecht geführten Unterlagen, Umgang mit Geld, Suchtproblematiken und schlicht chronischer Faulheit jedoch selbst schuld daran, wie es bei uns läuft, wir sind eben keine Maschinen!

Vor allem bei Fällen, wo eine wichtige Kontodatenänderung auf einem Stück Kaugummipapier geschrieben eingereicht wird, und man sich hinterher beschwert, dass der Zettel verloren gegangen sei! Es kotzt mich an! Und dann immer dieses Gejaule über Maßnahmen, die unnütz sind! Leute, wenn ihr so überqualifiziert seid, warum bezieht ihr dann Arbeitslosengeld? Diese Maßnahmen werden eingekauft und müssen voll werden, damit sie für die Leute, denen es etwas bringt, überhaupt stattfinden können. Klar sind auch mal ehemalige IT-Fachleute im Kurs "Windows für Einsteiger" aber das ist eben das, was passt, oder wollt ihr lieber den Gabelstaplerschein machen? Mit mehr Eigeninitiative blieben euch solche Maßnahmen erspart - ich könnte schon wieder kotzen!

Beichthaus.com Beichte #00033238 vom 09.05.2014 um 20:19:34 Uhr (70 Kommentare).

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“Beichte

Selbstmord am Gleis

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Engherzigkeit Tod Bahn & Co. Wien

Selbstmord am Gleis
Ich bin U-Bahn-Fahrer von Beruf. Ich mache den Job gerne, auch wenn es von den Dienstzeiten her manchmal etwas unangenehm ist, aber es macht Spaß und ist ein krisensicherer Job. Vor einiger Zeit hatte ich meinen ersten Selbstmörder. Es ist keine Frage, ob man einen Springer hat oder nicht, sondern bloß, wann es so weit sein wird. Bei mir hat es doch einige Jahre gedauert, aber dann kam es so. Viele Kollegen haben nach so einem Erlebnis den Job geschmissen, weil sie nicht damit klarkamen, doch bei mir war es genau das Gegenteil. Ich habe nicht einmal damit gerechnet, weil der Mann plötzlich aus heiterem Himmel losgerannt und gesprungen ist. Ich habe noch das Geräusch gehört, als ich ihn überfuhr und die entsetzten Gesichter der Menschen am Bahnsteig gesehen, als der Vorfall mitten in der Rush Hour am Nachmittag passiert ist. Aber ich war weder schockiert noch sonst etwas. Leitstelle angefunkt, Stromschiene erden, Fahrgäste aus dem Zug bringen, und so weiter, machte ich einfach so, wie ich es gelernt hatte. Kurz danach waren schon die ersten Einsatzkräfte da und für mich war der Arbeitstag ab diesem Moment gelaufen. Mir ging es nach dem Vorfall nicht schlecht, und alle haben sich vorbildlich um mich gekümmert. Ich war sogar bei einem Psychologen, weil die Firma das anbietet. Dem konnte ich aber auch nur sagen, dass alles in Ordnung ist und dass ich seine Hilfe eigentlich nicht benötige.

Ich bekam eine Woche frei und mein Vorgesetzter meinte, dass ich noch eine weitere Woche freibekommen und auch danach noch eine Weile "Innendienst" machen könnte. Das habe ich aber dankend abgelehnt und mich über die eine Woche Sonderurlaub gefreut. Ich bin nach Hause zu meiner Frau und meinen Kindern, habe von der Sache erzählt und zu Abend gegessen als sei nichts gewesen. Eigentlich ist man in der Firma ein gesichtsloser Niemand mit einer Personalnummer. Nach dem Unfall haben sich aber alle so toll um mich gekümmert und jeder fragte, wie es mir geht und so weiter. Aber das Beste war, dass ich eben eine Woche Sonderurlaub bekommen habe. Aber jetzt zu meiner eigentlichen Beichte. Auch wenn es verrückt klingt, aber irgendwie warte ich schon darauf, dass sich wieder eine arme Seele genau vor meinem Zug das Leben nimmt. Auch wenn es gefühlskalt klingt, bin ich sonst ein herzlicher Mensch, der viele Freunde hat und seine Familie liebt, aber durch den Selbstmörder hatte ich eigentlich nur Vorteile. Ich bitte um Absolution für meine Einstellung.

Beichthaus.com Beichte #00033194 vom 03.05.2014 um 22:40:36 Uhr in 1100 Wien (Favoritenstraße) (32 Kommentare).

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