Mein fauler, arbeitsloser Freund

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Verzweiflung Faulheit Partnerschaft Straßkirchen

Ich (w/24) bin im Moment ziemlich fertig. Aber der Reihe nach. Ich bin mit meinem Freund seit dem 16. Lebensjahr zusammen. Wir haben uns eine gemeinsame Wohnung eingerichtet und die Zukunft geplant. Bis zu diesem Augenblick war alles so weit in Ordnung, das war vor drei Monaten. Sein Arbeitgeber ging in die Insolvenz und er wurde dann arbeitslos. Ich muss sagen, fleißig war er noch nie, aber seit diesem Zeitpunkt hat sich sein Charakter ins Negative gewandelt, es ist unbeschreiblich. Ich musste noch einen Zweitjob annehmen, damit wir die Raten für das Auto und Ähnliches bezahlen konnten. Er dachte allerdings nicht daran, auch nur einen Finger für die Wohnungsreinigung oder das Essen krumm zu machen. Stattdessen liegt er jeden Tag, wenn ich um 21 Uhr heimkomme, noch genauso auf dem Sofa wie morgens. Vor Kurzem meinte er, dass die Kohle auch so reicht, wenn wir uns einschränken würden. Insgeheim denkt er gar nicht mehr dran, arbeiten zu gehen. Wenn ich dann abends heimkomme, bin ich fix und fertig und schaffe es nur noch kurz ein Brot zu essen. Er will dann natürlich mit mir schlafen und ich lasse es auch über mich ergehen, obwohl ich dazu meist überhaupt keine Lust mehr habe. Nachts kann ich nur schlecht schlafen, ich muss sehr häufig weinen, wenn ich über die gegenwärtige Situation nachdenke.

Wenn morgens um fünf Uhr der Wecker klingelt, bin ich meist genauso müde wie abends. Ich richte ihm sein Frühstück und rase davon. Das Wochenende besteht für mich nur noch aus Putzen, Einkaufen, Auto waschen, Garten richten und so weiter. Meine Eltern habe ich schon seit sechs Wochen nicht mehr besuchen können, einfach aus Zeitmangel. Um mit ihm herumzustreiten, fehlt mir einfach die Kraft. Körperlich habe ich stark abgebaut und habe in den letzten Wochen 15 Kilo abgenommen, wobei ich schon von Haus aus schlank bin. Er meint, dass ich mich nicht mehr pflege und aussehe wie ein Schreckgespenst - vor Monaten hat er mich noch als die attraktivste Frau der Welt bezeichnet. Vor zwei Wochen hat er zum ersten Mal neue Kumpels mitgebracht. Er hat sie auf dem Arbeitsamt kennengelernt. Diese Leute kommen jetzt fast jeden Tag und ich muss deshalb ständig Bier kaufen. Außerdem rauchen sie in unserer Wohnung, obwohl ich das nicht will. Die Leute gehen, wenn ich heimkomme, es sind manchmal aber auch ganz ordinäre Weiber dabei. Aber wie gesagt, ich habe keine Kraft mehr, um mich zu wehren, ich finde auch keine Lösung mehr für dieses Dilemma.

Am Wochenende war mein Bruder zufällig in der Stadt und hat mich besucht, er war schockiert, als ich ihm auf einem Spaziergang berichtet habe, was in den letzten Wochen abgelaufen ist. Er meinte, ich solle unverzüglich zu meinen Eltern zurückziehen, er würde die Sache mit meinem Freund, dem Mietvertrag, den Raten für unser Fahrzeug und die anderen Sachen schon regeln. Da er meinen Freund noch nie leiden konnte, habe ich nun Angst, dass er ihm vielleicht sogar wehtut. Daran wäre ich dann schuld, ich habe ihm schließlich alles erzählt - das möchte ich hiermit beichten.

Beichthaus.com Beichte #00034476 vom 02.12.2014 um 17:41:43 Uhr in Straßkirchen (33 Kommentare).

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Fachbegriffe auf Türkisch

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Schule Pfaffenhofen

Ich (w) beichte, dass ich langsam aber sicher richtigen Hass auf meine türkischen Mitschüler entwickele. Ich gehe auf eine Wirtschaftsschule und wir sind 25 Teenager in einer Klasse. Davon 16 türkisch, vier russisch, ein Asiat und vier Deutsche. Ich habe einige sehr gute Freunde, die auch Ausländer sind, also kann mir wirklich niemand Rassismus nachsagen. Wenn man dann ausgefragt wird, muss man sich vor den Lehrer stellen und bekommt dann Fragen gestellt. Ich bin eine gute Schülerin und bereite mich entsprechend der Stunden am nächsten Tag vor, denn ich mache dieses Jahr meinen Abschluss und möchte mit gutem Gewissen in die Prüfung gehen können, ohne dass ich mir Sorgen wegen meiner Note machen muss. Jetzt das Problem: Bei diesem Ausfragen kommt natürlich auch mal ein türkischer Mitschüler dran und dann geht es los: Fachbegriffe werden auf Türkisch vorgesagt. Am Anfang ist mir das gar nicht aufgefallen, was geht mich das auch an? Aber dann habe ich unschuldig bei einigen Klassenkameraden nachgefragt, wie sie ihre guten Noten beim Ausfragen bekommen, da sie normalerweise nicht so gut sind.


Danach war mir das eigentlich egal, was geht mich das auch an, ist schließlich nicht mein Problem. Aber jetzt regt es mich so auf! Ich will auch nur Gleichberechtigung! Ich kann aber auch keiner Lehrkraft was sagen, denn die meisten Türken an meiner Schule sind irgendwie immer miteinander verwandt, egal wie. Und es ist kein Geheimnis, dass ältere Brüder schon mal jemanden "gekillt" haben oder die Schwestern mit Ehrenmord bedrohen. Es herrscht also insgesamt eine sehr hohe Gewaltbereitschaft, die ich auch schon einmal erlebt habe. Ich muss mich also "gut stellen." Bis jetzt bin ich auch noch ziemlich beliebt und sie schätzen mich, weil ich immer hilfsbereit bin. Jetzt meine Beichte: Ich habe so einen Hass auf meine türkischen Klassenkameraden, dass ich sie am Liebsten verpetzen möchte, weil es einfach unfair ist. Übrigens nicht nur gegenüber uns Deutschen - der Asiat sitzt ja im selben Boot! Es tut mir leid, dass mir das nicht einfach am Po vorbeigehen kann und ich mir wünsche, dass sie alle miteinander durch die Abschlussprüfungen fallen.

Beichthaus.com Beichte #00034452 vom 29.11.2014 um 17:54:22 Uhr in 85276 Pfaffenhofen (Schmädelstraße) (17 Kommentare).

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“Beichte

Gemüse vom Wochenmarkt

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Waghalsigkeit Engherzigkeit Diebstahl Schönewalde

Ich (m/18) war heute mit meinen beiden jüngeren Brüdern auf dem Wochenmarkt. Wir mussten unserer Mutter beim Tragen helfen. Beim Gemüsestand hatte ein älteres Ehepaar den Korb auf den Boden gestellt, um diverse Blumengestecke am Nachbarstand zu begutachten. Ich habe dann einen Blitzentschluss gefasst und unter großem Gegrinse meiner Brüder Kartoffeln und Gurken in den fast leeren Korb gefüllt, ohne dass es jemand bemerkte. Der Mann hat dann, ohne sich umzudrehen, den Korb gefasst und ist mit seiner Frau weitergelaufen. Wir haben uns vor Lachen fast in die Hosen gemacht, als die beiden am Eierstand in den halb gefüllten Korb sahen, sich gegenseitig ungläubig anblickten und dann verunsichert umschauten. Ein herrlicher Scherz, der uns dann aber doch zum Nachdenken brachte, denn es handelte sich um holländisches Gemüse, welches vielleicht gespritzt war.

Beichthaus.com Beichte #00034450 vom 29.11.2014 um 12:15:24 Uhr in Schönewalde (10 Kommentare).

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Überraschung hinter dem Nachttisch

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Urlaub

Als Kind war ich (m) mit meinen Eltern im Italienurlaub. Das Hotel war sehr kinderfreundlich, und es gab in jeder Ecke irgendein tolles Spielzeug, mit dem man sich beschäftigen kann. Ich war damals so fasziniert von dieser schier endlosen Spielwelt, dass ich nicht auf die deutlichen Signale meines Darms gehört habe. Ich musste ihn zwar dringend entleeren, wollte aber erst diese absolut coolen Spielsachen benutzen. Leider zeigte sich mein Darm davon unbeeindruckt, sodass er seine naturgegebene Arbeit einfach verrichtete. Ich bemerkte das natürlich und rannte wie ein Bescheuerter auf mein Zimmer, das ich mir mit meinem jüngeren Bruder teilte. Da ich nicht wollte, dass meine vollgemachte Unterhose von meinen Eltern oder der Putzfrau gefunden wird, habe ich sie hinter einen Nachttisch geklemmt und somit gut versteckt. Am nächsten Tag sind wir abgereist und ich entschuldige mich hiermit bei der Putzfrau oder bei den nachkommenden Hotelgästen, dass sie eine vollgeschissene Unterhose hinter dem Nachttisch gefunden haben.

Beichthaus.com Beichte #00034440 vom 28.11.2014 um 12:15:34 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Streit im Familienunternehmen

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Ungerechtigkeit Zorn Engherzigkeit Arbeit Familie Ingolstadt

Manche mögen mich (w/18) jetzt als boshaftes Miststück bezeichnen, mir selber war nicht wohl dabei, aber es muss raus. Heute hat mich mein Vater mal wieder ohne Grund beschimpft - die schlimmsten Schimpfwörter von Hure bis sonst was, habe ich noch im Halbschlaf mitbekommen - obwohl ich nicht einmal schuld war. Wir haben einen kleinen Betrieb und ich hätte erst um neun Uhr anfangen müssen, davor wäre meine Mutti draußen. Jetzt kommt mein Vater um 8:15 Uhr in mein Zimmer gestürmt und wirft mir sämtliche Schimpfwörter an den Kopf. Dass er so viel Arbeit hätte, er sich alles bricht und ich faules Luder in meinem Bettchen liege und penne. Ich bin erst voll erschrocken, denn ich könnte ja tatsächlich verschlafen haben, aber nein, ich hätte sogar noch 15 Minuten Zeit gehabt, bis mein Wecker geklingelt hätte. Er hat mich wahrlich aus meinem Bett geworfen und ich bin schnell raus und musste schon los. Erst beim Mittagessen hat sich meine Mutter bei mir entschuldigt, dass sie verschlafen hätte und sie habe sich meinen Vater schon vorgeknöpft. Dann habe ich auch erfahren, dass ihm ein altes kleines Heizgerät einen heftigen Stromschlag verpasst hat.


Jetzt aber zur Beichte: Ich habe mich wirklich gefreut, wie ein Honigkuchenpferd gestrahlt und bin dann raus. Im weiteren Verlauf des Tages ist er dann noch schön hingefallen und hat sich seine Schulter aufgeschrammt. Ich bitte um Absolution, weil ich mich so gefreut habe, dass er Schmerzen hatte. Das mit den Schimpfwörtern geht übrigens schon so, seit ich 13 bin, bei einer Größe von 1.74 m bringe ich ca. 80 kg auf die Waage. Für einige mag das ganz schön viel sein, meine Hausärztin rät mir aber nicht zu einer Diät, sie sagte dazu nur: "Ok, das sind schöne weibliche Rundungen!" Deswegen muss ich mir auch einiges von ihm gefallen lassen, sowohl über mein Gewicht als auch mein Antlitz. Ich habe kurze Haare und er findet, ich sehe aus wie eine Kampflesbe. Ich selber stehe zwar auf Männer, habe aber sehr viele Homosexuelle als Freunde. Des Weiteren schimpft er ständig vor unseren Geschäftspartnern über mich und macht mich bei unseren Arbeitern und Zulieferern schlecht. Also das volle Programm. Ich bin wirklich froh, wenn ich eine Ausbildung finde, die genug Geld für eine eigene Wohnung oder WG abwirft und ich von meinem Vater wegkomme.

Beichthaus.com Beichte #00034404 vom 24.11.2014 um 22:49:30 Uhr in 85049 Ingolstadt (Aloisiweg) (14 Kommentare).

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