Das ungeplante Kind

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Stolz Ex Kinder Ahlen

Das ungeplante Kind
Mein inzwischen dreijähriger Sohn ist nicht aus Liebe entstanden, sondern diente meiner damaligen Freundin als Druckmittel mir gegenüber sie nicht zu verlassen. Unsere Beziehung war schon am Ende, ich suchte schon eine neue Wohnung worüber wir uns immer heftiger stritten. Sie drohte mit Selbstmord etc. Sie setzte außerdem die Pille mit Absicht ab, wie sie mir in einem späteren Streit erzählte. Außer Sex war unsere Beziehung in den letzten 1,5 Jahren die reinste Katastrophe. Wir haben uns regelrecht gehasst. Aufgrund dieser neuen Situation blieb ich dann noch ein halbes Jahr lang bei ihr, bin dann aber irgendwann geflohen, weil ich es nicht mehr aushalten konnte mit ihr. Als sie merkte, dass sie mich mit einem Kind nicht an sich binden konnte, drehte sie völlig durch, machte zwei weitere halbherzige Selbstmordversuche und wollte das Kind zur Adoption freigeben. Per Kaiserschnitt entbunden hat sie meinen Sohn gleich abgelehnt und wollte keine Beziehung zu ihm aufbauen. Sie könne es nicht ertragen immer an seinen Erzeuger erinnert zu werden.

Per Anwalt und gerichtlich konnte ich durchsetzen, dass ich das alleinige Sorgerecht für meinen Sohn bekomme, zumal sie eh nichts von ihm wissen will. Gemeinsam mit meiner älteren Schwester, deren Mann und den Kindern konnte ich meinem Sohn eine intakte Familie und ein heiles Zuhause ermöglichen. Ich konnte mit meinem Sohn in die Einliegerwohnung ziehen und mein Sohn ist tagsüber, während ich arbeite, oben bei meiner Schwester und fühlt sich wohl. Mein Leben hat sich damals mit 23 Jahren ganz schön rapide verändert und mein Lebensweg ist ganz klar ein anderer als geplant, aber einen eigenen Sohn zu haben ist das tollste auf der Welt. Ich beichte, dass ich froh bin, dass meine Ex damals durchdrehte und meinen Sohn quasi erzwungen hat. Es ist das beste, was mir passieren konnte.

Beichthaus.com Beichte #00024877 vom 01.10.2008 um 15:46:59 Uhr in Ahlen (28 Kommentare).

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Das Schwarzgeld meines Chefs

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Habgier Hass Diebstahl

Ich muss beichten, dass ich meine Arbeit und meinen Chef hasse. Ein stets schlecht gelaunter, über andere lästernder, geiziger, überpenibler Perfektionist, der vom alltäglichem Leben nicht die geringste Ahnung hat. Da passt es, dass ich für die Art meiner Arbeit und dem damit verbundenen Zeitaufwand vollkommen unterbezahlt bin. Um dies alles auszugleichen, wandert immer ein Teil des Schwarzgeldes, was eigentlich für die Firma bzw. den Chef gedacht ist, in die eigene Tasche und die meines Kollegen. Bis ich kündige (was bald soweit ist, denn ich halte es nicht mehr aus) werde ich mich noch etwas bereichern. So kann man dann doch ganz gut Leben. Man vergebe mir.

Beichthaus.com Beichte #00024712 vom 11.09.2008 um 07:45:28 Uhr (11 Kommentare).

Gebeichtet von blibla123
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Zufallsbeichte
“Ein


Dünnhäutige Nervenbündel

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Hass Ignoranz Arbeit

Ich arbeite in einem Büro und mir ist scheiße warm. Ich habe schon Schweißränder. Gerade habe ich das Fenster aufgemacht und die olle Zippe neben mir zieht sich ihre Strickjacke an. Ich hasse diese dünnhäutigen Nervenbündel. Die sehen super aus, überleben aber den nächsten Winter nicht.

Beichthaus.com Beichte #00024705 vom 10.09.2008 um 12:27:14 Uhr (19 Kommentare).

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Wie ich wegen meiner Affäre beinahe mein Kind verlor

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Ehebruch Fremdgehen Lügen Verzweiflung Ehebruch

Ich (w) bin seit zehn Jahren verheiratet und habe eine Tochter (6). Seit fast zwei Jahren habe ich nun ein Affäre. Zwar sehe ich den anderen Mann sehr selten (in diesem Jahr vielleicht 2-3 Mal) weil er in einer anderen Stadt lebt und ich auch Angst habe erwischt zu werden, aber wir telefonieren fast jeden Tag miteinander. Ich weiß nicht, ob ich ihn liebe, aber ich kann es nicht beenden weil er mir so viel gibt - in seiner Gegenwart fühle ich mich einfach liebens- und begehrenswert. Wenn ich mit meinem Mann zusammen bin, habe ich das Gefühl, dass ich ihm einfach nur auf die Nerven gehe. Einerseits weiß ich, dass meine Ehe am Ende ist, ich mag meinen Mann, aber ich liebe ihn nicht mehr. Ich habe keinen Job und habe große Angst vor der Trennung. Wir haben ein Haus und damit verbunden einen Berg Schulden. Vor 1,5 Jahren hat er von der Affäre erfahren. Er ist ausgerastet. Da hat er mir meinen Hausschlüssel, Handy, Autoschlüssel und mein Portemonnaie mit der EC-Karte weggenommen, das Online-Banking gesperrt und wollte unser Kind wegbringen.

Ich habe geweint und ihn angefleht, mir mein Kind nicht wegzunehmen! Das war echt der schlimmste Tag in meinem Leben. Es hat mich gezwungen die Affaire zu beenden. Er hat mir bis heute verständlicherweise nicht 100-prozentig verziehen. Schlimm ist, dass ich trotzdem weitergemacht habe, obwohl ich ihm versprochen hatte, es zu beenden. Ich fühle mich so schuldig meinem Mann gegenüber! Und ich habe Panik, dass das Theater noch mal passiert. Ich weiß nicht mehr aus noch ein. Mein Kind braucht doch auch seinen Vater und ich habe Angst, durch eine Trennung in die Armut abzurutschen! Andererseits beraube ich mich und meinen Mann um die Möglichkeit, noch mal eine glückliche Partnerschaft zu finden.

Beichthaus.com Beichte #00024620 vom 29.08.2008 um 17:07:04 Uhr (30 Kommentare).

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“Beichte

Die Zähne meines Vaters

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Dummheit Lügen Peinlichkeit Verschwendung Last Night

Mein Vater packt seine Zahnprothese vor dem Schlafengehen immer in Klopapier und verstaut sie bei seinen Rasiersachen. Das sind, so weit ich weiß, 3-5 künstliche Zähne. Na ja, gestern habe ich das nicht gewusst, ich habe mich nicht mehr erinnert, dass er das tut, und habe das Bündel Klopapier also einfach in die Kloschüssel geworfen und habe auch so ein metallisches Krachen gehört, mir aber nichts dabei gedacht. Er weckte mich dann knapp um 2 oder 3 Uhr auf, um zu fragen, ob ich denn wüsste, wo die Zahnprothese sei.

Erschrocken sagte ich, dass ich es nicht wüsste. Ich fühle mich so mies, ihn angelogen zu haben, er sucht sie den ganzen Tag, er kann ohne die Prothese gar nichts Festes essen. Wieso packt er sie in Klopapier? Oh Mann, ich kann ihm jetzt hier nicht die Schuld geben, ich bin Schuld an allem und jetzt wird er 600 Euro zahlen müssen, um sich neue Zähne zu machen und dieser Umstand ist wieder absolut grässlich, weil wir nicht gerade reich sind. Ich bin so ein Arschloch, ich kriege den Gedanken nicht weg, dass ich sein Leben unbeabsichtigt schlimmer gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00024571 vom 25.08.2008 um 10:27:24 Uhr (16 Kommentare).

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