Privatsphäre beim Fremdgehen

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Fremdgehen Schamlosigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Ich (w/18) beichte, dass ich schon ziemlich viel Mist gebaut habe, weil ich in einer Beziehung bin. Ich bin wohl beziehungsunfähig. Meine Beziehung, die seit eineinhalb Jahren anhält, lief gut an. Wir sind im Dezember 2013 zusammengekommen. September 2014 waren wir in Italien mit der Kursstufe. Am letzten Abend haben wir auf der Dachterrasse des Hotels ein bisschen gefeiert auf die gelungene Studienfahrt. Im selben Hotel waren Typen aus einer anderen Schule und einer anderen Stadt, die wir nicht kannten. Mein Freund ist recht früh ins Bett, weil es ihm nicht so gut ging und ich bin mit den zwei Mädels aus meinem Zimmer und drei von den anderen Typen auf unser Zimmer und wir haben Karten gespielt. Mit dem einen bin ich unter einem Vorwand mal raus, und wir haben rumgeknutscht, mehrmals. Mir tat das Ganze ziemlich leid im Nachhinein, der liebe Freund Alkohol. Ich habe es meinem Freund nicht erzählt, aber er hat es zwei Monate später rausgefunden, als er in meinem Tagebuch gelesen hat, weil er rausfinden wollte, was ich über unsere Beziehung denke, denn wir hatten es zu dem Zeitpunkt nicht leicht.


Auf jeden Fall gab es viele Tränen und Treueschwüre und Liebesbekundungen. Er hat mir letztendlich verziehen. Aber das Vertrauen war erst einmal hinüber. Bis April lief alles gut. In diesem April hatte allerdings mein erster Freund Geburtstag, mit dem ich immer noch ein freundschaftliches Verhältnis pflegte. Ich habe ihm geschrieben und ihm gratuliert, und irgendwann abends haben wir immer noch geschrieben, und sind in alte Muster abgerutscht. Als ich noch Single war, haben wir öfter geschrieben, was wir jetzt machen würden, wenn wir uns sehen würden und so - ihr wisst, was ich meine. Wir haben damals auch telefoniert, so auch im April. Und Bilder haben wir uns geschickt, nicht viele, zwei oder drei. Es war für mich im April nichts Schlimmes, denn es war nichts, was er nicht schon gesehen hat. Außerdem hatten wir einen Deal, die Bilder sofort zu löschen. Im Nachhinein denke ich mir allerdings, wie armselig das gewesen ist, denn ich hatte ja einen Freund - mit dem bis dahin auch alles super lief. Einige Wochen später las er jedoch wieder in meinem Tagebuch, als ich nicht im Zimmer war. So fand er es heraus und stellte mich zur Rede. Dass ich es ihm nicht gesagt hatte, machte ihn unglaublich wütend. Er wollte alles wissen. Stück für Stück rückte ich dann mit der Wahrheit raus.


Er wollte aber unbedingt den Chatverlauf lesen, um mir glauben zu können, dass da nicht mehr war. Er verstand jedoch nicht, dass ich das nicht wollte, da es immer noch meine Privatsphäre ist. Klar verstehe ich, dass es schwer für ihn ist, mir zu glauben, jedoch muss er auch verstehen, dass ich erstens nicht möchte, dass er meine Chats liest, und zweitens ist es auch zu seinem Schutz. Er weiß, was war, er muss es nicht auch noch lesen. Jetzt haben wir ausgemacht, dass ich ihm irgendwann den Chat zeige, aber er spricht mich nie wieder darauf an, bis ich von selbst diesbezüglich auf ihn zu komme. Außer mein Handy geht kaputt, dann kann ich es ihm ja nicht mehr zeigen. Aber das ist der einzige Grund, bei dem er nicht sauer wäre, dass er den Chat nicht zu lesen bekommt.


Ich beichte hiermit also, dass ich meinen Freund zwei Mal "betrogen" habe, es ihm aber nicht von mir aus gesagt habe, da ich zu viel Angst hatte, die Beziehung zu gefährden, und es somit auf schlimmere Art ans Licht kam. Es tut mir leid und ich gelobe Besserung. Ich liebe meinen Freund über alles, ich weiß aber nicht, was mich bei den Ereignissen geritten hat. Schatz, ich liebe dich! Und du kannst mir glauben, du weißt die komplette Wahrheit! Den Kontakt zu meinem Ex-Freund habe ich inzwischen abgebrochen. Ich bitte gar nicht um Absolution, da ich inzwischen hier genug Beichten gelesen habe, um zu kapieren, dass solche Frauen keine Absolution bekommen. Ich wollte es nur beichten, da ich es wirklich bereue.

Beichthaus.com Beichte #00036128 vom 09.07.2015 um 15:35:44 Uhr (25 Kommentare).

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Doppelleben als Medizinstudentin

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Lügen Falschheit Selbstsucht Schamlosigkeit

Ich (w/22) möchte etwas beichten, das schon viele Jahre zurückliegt. Ich war 15 und sah etwas älter aus, meistens wurde ich für 18 gehalten. An einem lauen Sommerabend war ich mit meinen Freundinnen in der Stadt. Man muss dazusagen, dass ich aus einem sehr wohlhabenden Elternhaus komme, und deswegen schon immer in teureren, edleren Restaurants bzw. Bars unterwegs war, wo ich auch nie Probleme hatte, reinzukommen, weil ich wie gesagt älter aussah. Ich war also mit meinen Freundinnen etwas trinken, als mir ein gut gekleideter, attraktiver Mann auffiel, der mit einem anderen Mann am Tisch neben uns saß. Er war ein gutes Stück älter als ich, später fand ich raus, dass er 31 war. Er gefiel mir, ich warf ihm Blicke zu, lief öfters auch arschwackelnd an ihm vorbei. Irgendwann ging sein Gesprächspartner, er saß allein am Tisch und ließ mir einen Aperol Sprizz bringen. Ich setzte mich zu ihm, wir unterhielten uns, und er fragte mich ein bisschen aus, wer ich sei und so weiter. Dabei tischte ich ihm folgende Story auf: Ich bin 22, studiere Medizin, lebe in einer WG in der Innenstadt. Die Wahrheit war allerdings, dass ich 15 war, gerade in der zehnten Klasse, und mit meinen Eltern am Stadtrand wohnte. Er glaubte mir den ganzen Schrott und es entspann sich eine Affäre daraus. Wir trafen uns dann 1-2 Mal in der Woche.


Mit der Zeit trieb ich es immer weiter. Fuhr extra zur Uni, damit er mich dort abholen könnte. Ich gab das WG-Zimmer, der älteren Schwester meiner Freundin als meines aus, als ich in den Semesterferien den Schlüssel dafür hatte, als Blumen-Gieß-Beauftragte. Ich fuhr sogar mal mit seinem Auto. Es war eine richtig dicke S-Klasse - was für ein Schaden das gewesen wär, wenn ich die geschrottet hätte - und ich hatte nicht einmal einen Führerschein! Naja, auf jeden Fall, ging das einige Monate so. Ich war echt ziemlich dreist, ließ mir immer neue Storys aus der Uni einfallen, und fuhr sogar mit ihm in den Urlaub, während meine Eltern dachten, ich wäre mit meiner Freundin und ihren Eltern in Italien.
Irgendwann waren wir bei ihm und hatten gerade Sex gehabt - ich war ins Bad gegangen, um mich frisch zu machen. Als ich wieder rauskam, stand er mit versteinerter Miene vor mir, meinen Personalausweis in der Hand. Er hatte mir Make-up ins Bad bringen wollen, und dabei war mein Ausweis aus der Tasche gefallen. Ich habe ihm dann alles gebeichtet, er wollte natürlich nichts mehr von mir hören und hat mich rausgeworfen. Ich war echt am Boden zerstört, auch weil ich ziemlich verknallt war.


Ich beichte also, dass ich diesen Mann belogen habe, und dafür verantwortlich bin, dass er sich strafbar gemacht hat. Es tut mir leid. Gleichzeitig bin ich auch stolz, dass er nie Verdacht geschöpft hat, und mir meine Lügen immer abgekauft hat. Heute bin ich wirklich 22, studiere aber Psychologie und denke immer noch oft an ihn.

Beichthaus.com Beichte #00035962 vom 19.06.2015 um 08:36:34 Uhr (23 Kommentare).

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Der Toilettenbrillen-Pinkler

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Unreinlichkeit Ekel WG Finnland

Ich habe seit etwa acht Monaten einen italienischen Mitbewohner, welcher die Eigenschaft hat, gern mal auf die Toilettenbrille zu pinkeln. Ich habe ihn bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass man diese auch hochklappen kann. Dagegen scheint er jedoch resistent zu sein. Ich möchte beichten, dass ich daraufhin beschlossen habe, die Sauerei einfach mit seinem Duschhandtuch wegzumachen. Das verschafft mir irgendwie innere Befriedigung.

Beichthaus.com Beichte #00035519 vom 21.04.2015 um 19:40:53 Uhr in Finnland (Helsinki) (12 Kommentare).

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Valentinstag in Italien

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Schamlosigkeit Urlaub Geld Italien

Passend zum Valentinstag habe ich eine Beichte. Meine Ex-Freundin und ich machten letztes Jahr bei meinen Verwandten in Italien Urlaub. Nun stand der Valentinstag kurz bevor und ich bummelte in den Straßenmärkten von Italien, die ja immer Verschiedenes anbieten, um ein Geschenk für meine Freundin auszusuchen. Da war so eine bezaubernde Halskette und ich fragte den afrikanischen Verkäufer nach dem Preis. Zu teuer, also ging ich meines Weges weiter.


Am nächsten Morgen ging ich zur Post, um einige Angelegenheiten für meine Großmutter zu klären. Als ich das Auto parkte, sah ich von Weitem schon eine Riesenschlange vor der Eingangstür. Und die Post hatte noch nicht geöffnet. Ihr müsst wissen, dass die Bürokratie in Italien eine Sauerei ist. Ein Riesenstress! Man bekommt etwas zehnfach kopiert, muss es an etliche Orte vorbeibringen oder wartet, wie in meinem Fall, stundenlang. Ich stellte mich hinten an, die meisten Personen waren am Handy oder lenkten sich mit Gesprächen ab. Eine Szene verblüffte mich wahrlich: Ein älterer Herr löste sich von der Schlange, ging zum Typ an vorderster Front, gab ihm einem 5-Euro-Schein und die beiden tauschten die Plätze. Wirklich verrückt, was man alles tut, um Zeit zu sparen. Diese Situation brachte mich jedoch auf eine Idee, die ihr euch denken könnt. Da ich am nächsten Morgen sowieso nochmals zur Post musste, stand ich eine Stunde vor Öffnungszeit vor der Post. An vorderster Front versteht sich! Die Minuten vergingen und als sich wieder eine Schlange bildete, hoffte ich auf eine gleiche Situation wie gestern. Da aber nichts geschah, rief ich den Menschen zu, für 20 Euro würde ich mit jemandem den Platz tauschen. Ein Mann war tatsächlich dazu bereit, und das Geschäft war getan.


Nach dem wahrlich komischen und langen Aufenthalt bei der Post fuhr ich gleich danach zum afrikanischen Händler, den nun hatte ich die Summe, um die Kette zu kaufen. Irrtum, denn der Händler hatte die Kette zu einem höheren Preis bereits verkauft. Ich war deswegen ein wenig verärgert, nahm es aber mit Humor. Er wollte mir die anderen Ketten anbieten, doch die gefielen mir weniger. Da am nächsten Tag Valentinstag war und ich immer noch nichts gekauft hatte, griff ich auf die Tradition zurück: ein Dutzend roter Rosen und Pralinen. Meine Freundin war damit dennoch zufrieden, Gott sei Dank. Ich erzählte ihr noch meine Geschichte von der Halskette und der Postschlange, was sie sofort zum Lachen brachte. Sie fand meine Mühe jedoch süß und am Abend wurde ich von ihr ordentlich belohnt, was für mich – in sexueller Hinsicht – der beste Valentinstag war. Im Nachhinein tut es mir schon leid, dass ich dieser Person am Posteingang das Geld abgezockt habe. Doch es war für einen guten Zweck gedacht, ich bin kein Ausnutzer. Und seien wir ehrlich, schuldig müssten sich viel mehr der italienische Staat und dessen überbezahlten Politiker fühlen, die in dieser aktuellen, miserablen Situation nicht intervenieren und Italien vor ganz Europa zum Affen machen.

Beichthaus.com Beichte #00035085 vom 14.02.2015 um 17:34:03 Uhr in Italien (Neapel) (13 Kommentare).

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Selfies in der Öffentlichkeit

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Peinlichkeit Urlaub Medien Italien

Ich muss beichten, dass ich es hasse, in der Öffentlichkeit Selfies zu machen. Manchmal nutze ich die Kamera auf der mir zugewendeten Seite, um ein Foto zu machen. So neulich auch in Venedig, auf einem Kurzurlaub. Man sieht aus wie ein Idiot und jeder schaut einen komisch an. Gar nicht wie in der Werbung, in der die Menschen lachen, Fotos machen und cool sind.

Beichthaus.com Beichte #00034697 vom 26.12.2014 um 08:37:12 Uhr in Italien (Venedig) (11 Kommentare).

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