Lady Bitch Ray

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Rache Diebstahl Boshaftigkeit Shopping Ex

Als ich (m/29) vorgestern im allseits bekannten Drogeriemarkt MÜLLER oben in der - und Spieleabteilung war (wollte mir eigentlich nur schnell ein neues PS3 kaufen) und an nichts Böses dachte, erblickte ich auf einmal meine Ex-Freundin. Ich bin nicht besonders gut auf diese Person anzusprechen, da sie mich, bevor sie Schluss gemacht hat, nochmal richtig ausgenutzt hat, indem ich ihr beim stressigen Umzug in ihre gewünschte Studentenstadt noch helfen durfte. Es dauerte dann allerdings keine zwei Wochen, als sie dann dort in der Mensa einen anderen Typen kennenlernte und mit diesem dann auch gleich durchbrannte. Egal, das könnte ich jetzt noch ausführlicher beschreiben aber im Grunde ist alles gesagt.


Zurück zur CD-Abteilung im Müller. Jedenfalls hab ich sie beobachtet, wie sie so rumstöberte. Da ich schon lange Rachegedanken mit mir herumtrug, aber seit ihrem Umzug kein herankommen mehr an sie war, empfand ich dies als die perfekte, von Gott gesandte Gelegenheit. Kurzerhand beschloss ich, explizit eine CD von "Lady Bitch Ray" (das Wort Bitch fand ich passend) aufzusuchen, diese zu nehmen und mich in einem unbeobachteten Augenblick an meine Ex von hinten heranzuschleichen. Sie trug an diesem Tag eine Winterjacke mit Fell-Kapuze. Als ich dann direkt hinter ihr stand (sie war gerade damit beschäftigt, die Rückseite einer CD zu lesen), ließ ich die CD ganz sachte in ihre Kapuze gleiten. Dies hat sehr gut geklappt, denn sie hat davon rein gar nichts mitbekommen. Danach wandte ich mich wieder zügig von ihr ab, zog meine Baseballmütze tief ins Gesicht und ging in die gegenüberliegende Ecke, damit sie mich nicht entdeckt. Mit einem Auge tat ich so, als würde ich mich für DVDs interessieren, mit dem anderen Auge beobachtete ich sie stets. Als sie dann - ohne etwas zu kaufen - wieder die Abteilung verlassen wollte, kam das, was kommen musste: es piepste ganz laut und alle Kunden waren am Gaffen, was da ist und wer schon wieder was mitgehen lässt. Prompt waren zwei Mitarbeiter in Alarmbereitschaft und kamen zur "Diebin" geeilt, um sie am Weitergehen aufzuhalten. Sie beteuerte natürlich, nichts geklaut zu haben und dass die Diebstahlschranken wohl auf ein anderes Metallteil anspringen würden. Daher musste sie noch zwei mal durch die Schranke durch, um einen Fehlalarm auszuschließen. Jedes Mal piepste es aber und der halbe Müller war schon am Gaffen. Ihr war es sichtlich unangenehm, da sie ziemlich rot im Gesicht wurde. Als sie dann etwas hysterisch und ausfallend wurde, musste sie den zwei Mitarbeitern in ein Zimmer mit der Aufschrift "Privat" folgen, um das Problem zu klären. Ich hatte wirklich Pippi vor Schadenfreude in der Hose. Hinter einem Verkaufsregal stehend beobachtete ich durch die Lücken von Shampoo & Haargel die Tür, wie es denn nun weiterging. Als sich nach einer dreiviertel Stunde immer noch nichts tat, bin ich aber dann einfach gegangen. Ob die Polizei kam und sie durch einen ggf. befindlichen Hintereingang in das Privat-Zimmer gelangte und meine Ex dann unauffällig fernab der Kundschaft zur Polizeiwache abtransportierte, oder ob sie noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen ist, kann ich hiermit leider nicht sagen. Gefunden wurde die CD mit Sicherheit - egal ob vom Personal oder von der Polizei. In Erklärungsnot war sie daher auf alle Fälle. Ob man ihr die Geschichte "ich weiß nicht, wie die CD da hinten reingekommen ist" abgekauft hat, wage ich jedoch sehr zu bezweifeln. Summa summarum hatte ich bis dato noch nie so ein Gefühl von Genugtuung. Krasse Aktion aber ich bin ein Mensch, der nie vergisst. Wie sagt Hannibal Smith vom A-Team immer so schön: "ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!"

Beichthaus.com Beichte #00028255 vom 31.10.2010 um 22:17:18 Uhr (77 Kommentare).

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Hauspost

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Rache Morallosigkeit Chef Arbeit Bonn

Ich arbeitete damals bei dem großen Telekommunikationsunternehmen, das hier sicherlich jeder kennt. Ich hatte damals einen Chef, der mich total auf dem Kicker hatte. Unser Verhältnis war ziemlich schlecht und der einzige Grund war, dass ich mit seiner Tochter befreundet war. Als ich erfuhr, dass mein Zeitvertrag auch wegen ihm nicht verlängert wurde, überlegte ich ihn rein zulegen.
Und zwar hatten wir eine interne Haus-Post, zwischen Niederlassungen und zwischen den Büros. Da wurde dann eine weiße Mappe genommen, in dem die Post gelegt wurde und auf die Mappe kam dann die Personalnummer oder die Organisationseinheit. Jedenfalls habe ich dann als mein Chef nicht da war eine leere Mappe genommen, in diese das schmierigste Hardcore Magazin gelegt was ich am Bahnhof fand und noch einen Zettel auf das Cover gelegt mit dem Text "Danke, hat mir die Mittagspause echt versüßt. Gruß XXXX". Die Hauspost habe ich dann in seinen Postausgang gelegt und dann an meine Abteilung geleitet. Der Bote kam alle 2 Stunden und ich werde nicht vergessen, wie unser Disponent die Post öffnete und ich "zufällig" daneben stand. Ging natürlich sofort rund und ich hatte meine Rache. Das komische war nur, dass jeder dachte die Post sei authentisch und nur aus versehen bei uns gelandet. Im Nachhinein fand ich den Scherz doch relativ kindisch und pubertär.

Beichthaus.com Beichte #00028241 vom 26.10.2010 um 12:25:19 Uhr in Bonn (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Reißzwecken Fieber

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Boshaftigkeit Dummheit Vandalismus Bahn & Co. Kinder Berlin

Ich hatte früher ab dem 5. Lebensjahr wöchentlich Klavierunterricht, der am Nachmittag in einer Schule etwas weiter weg stattfand. Ich konnte auch schon alleine die zwei Stationen mit der U-Bahn da hinfahren. Nach der Stunde lief ich immer noch einen Moment durch die Schule und klaute allerlei Reißzwecken mit denen ich dann "eine Spur legen" spielte. Manchmal hatte ich jedoch noch welche übrig, wenn ich an der U-Bahn-Station ankam. Nachdem ich ausstieg, habe ich sie dann allesamt in einen Baum gepiekst, der in einem Garten wuchs, der auf dem Heimweg lag. Einmal jedoch habe ich mit den Nadeln etwas anderes angestellt. Ich hatte eine Reißzwecke, die grün beschichtet war und fast so aussah wie das Sitzpolster in der U-Bahn. Ich legte beim Aussteigen blitzschnell die Reißzwecke auf den Sitz. Nachdem ich die U-Bahn verlassen hatte und die Türen sich fast geschlossen hatten, hörte ich einen brüllenden, männlichen Schrei den ich auch heute nicht vergessen habe. Heute tun mir meine Taten Leid, ich bin ein normaler und freundlicher Mensch geworden und könnte nie einer Fliege etwas zu leide tun.

Beichthaus.com Beichte #00028238 vom 26.10.2010 um 04:51:52 Uhr in Berlin (11 Kommentare).

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Kino statt Berufsschule

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Dummheit Faulheit Schamlosigkeit Schule Arbeit Köln

Es war damals ein sonniger Tag in der Berufsschule, als mein Freund mich anrief und erzählte, dass ein neuer Kinofilm angelaufen ist und ich in die Stadt kommen soll, damit wir uns den Film nicht entgehen lassen. Nach dem Telefonat hat sich mein Leben geändert, aber es war mir in diesem Moment noch nicht klar. Nachdem ich meine Sachen packte und vor der Klasse lauthals gebrüllt habe, dass ich mir jetzt einen Film anschauen gehe und den heutigen Unterricht hinschmeiße, hat mein Klassenlehrer mir noch einen wunderschönen Tag gewünscht. Er sagte jedoch auch, dass ich spätestens nächste Woche eine fristlose Kündigung bekommen werde, was ich jedoch verneinte. Danach bin ich in die Stadt gelaufen und wir haben uns wie geplant um 12 Uhr getroffen und uns den Film angeschaut. Das war sehr angenehm die Schule hinter sich zu lassen und anderen Tätigkeiten nachzugehen. Als ich zu hause ankam, habe ich meinen Eltern nicht von den Geschehnissen berichtet. Es hat mich aber in der folgenden Woche getroffen wie ein Schlag ins Gesicht.


Mein Klassenlehrer hatte mit allen Mitteln dafür gesorgt, dass ich gekündigt worden bin. Ich war am Boden zerstört. Eine Welt brach für mich zusammen. Natürlich habe ich meinen Eltern und anderen Familienmitgliedern nichts von der Kündigung gesagt, das hätte wahrscheinlich alles noch schlimmer gemacht. Ich habe daraufhin versucht mir schleunigst einen anderen Job zu suchen und nicht auf der faulen Haut zu liegen. Ich rappelte mich wieder auf und klapperte diverse Unternehmen ab. Meine Eltern dachten ich würde ganz normal wie immer zur Arbeit gehen. Ich habe es letztendlich geschafft nach den ganzen Bemühungen in einem Fleischgroßhandel eingestellt zu werden und wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Jetzt bin ich auf der einen Seite froh darüber, dass ich eine Vollzeitstelle habe und auf der anderen Seite bitter enttäuscht darüber, dass ich meine Ausbildung nur aufgrund eines Kinofilms aufgegeben habe. Umso mehr werde ich wert auf die jetzige Stelle legen und nicht nach Lust und Laune meinen Arbeitsplatz verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00028226 vom 21.10.2010 um 00:41:49 Uhr in Köln (44 Kommentare).

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Begehrlichkeiten

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Begehrlichkeit Fremdgehen Partnerschaft

Ich (w/45) möchte beichten. Ich lebe seit 7 Jahren sehr glücklich mit meiner Partnerin (48) zusammen. Mit einem befreundeten Paar (m/53, w/48) unternehmen wir viel und laden uns gegenseitig zum Essen ein. Ende August fand wieder ein gemeinsames Abendessen bei ihnen zu hause statt. Wir feierten die neuen Jobs von ihm und mir. Die Freude war groß und wir haben gut gegessen und einiges getrunken. Circa ab Mitternacht war ich mit der Freundin noch allein. Die anderen zwei, also ihr Mann und meine Partnerin, gingen bereits zu Bett. Wir saßen auf dem Fußboden, hörten Musik, tranken Wein und unterhielten uns sehr gut. Eine erzählte der anderen so einiges aus ihrem Leben.
Die Freundin lag vor mir und plötzlich hatte ich das Verlangen sie küssen zu wollen. Dies sagte ich ihr auch und sie lachte. Ich fragte sie was denn wäre, wenn ich es tun würde. Sie antwortete mit einem lächeln. Ich küsste sie ganz leicht und kurz. Beim zweiten Kuss spürte ich Ihre Hand an meinem Hinterkopf wie sie ihn fest zu sich drückte. Wow. Sie wollte es auch. Doch ich habe gleich einen Rückzieher gemacht und gesagt, das können wir nicht tun. Ich liebe meine Frau. Ich verlies die Wohnung, nach einer Minute klopfte ich wieder an ihre Tür und sie öffnete sofort. Wir küssten uns wieder sehr lang und zärtlich. Gemeinsam saßen wir auf dem Boden, sie lehnte an mir und unsere Hände verschlungen sich ineinander. Plötzlich lag sie auf mir und streifte meine Bluse nach oben und küsst mir den Bauch. Und wieder hatte ich Angst, meine Partnerin zu betrügen. Ich sagte ihr, komm wir lassen es lieber sein. Ich stand auf und ging zur Tür. Zum Abschied küssten wir uns noch einmal sehr innig.

Am nächste Morgen war ein gemeinsames Frühstück geplant. Komische Situation. Ich konnte sie kaum anschauen und ich wusste nicht, was sie empfand. Zwei Tage später hielt ich es nicht mehr aus. Ich hatte nur noch den Wunsch sie zu sehen und mit ihr zärtlich zu sein ohne an die Konsequenzen zu denken. Ich fragte sie per SMS wie es ihr geht und dass ich meinen Kopf nicht frei bekomme. Sie schrieb, dass sie das auch denkt, aber wir sollten das alles nicht überbewerten. Nicht überbewerten? Oh man, ich kann an nichts anderes denken und meine Nerven liegen blank. Mir geht es seit dieser Zeit nicht besonders gut. Ich denke immer darüber nach und bin meiner Partnerin sehr ungehalten gegenüber. Ich bereue es zu tiefst, dass ich diese Schwäche hatte. Diese und alle meine Sünden tun mir von Herzen Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028223 vom 20.10.2010 um 13:42:04 Uhr (24 Kommentare).

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