Noch nie eine Freundin gehabt

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Lügen Peinlichkeit Verzweiflung Wien

Ich (m/30) hatte noch nie eine Freundin, den Rest könnt ihr euch denken. Ich verschweige das praktisch so gut es geht, weil mir das sehr peinlich ist. Das ist natürlich mit mehreren leichten Lügen verbunden. Ich habe die Hoffnung schon aufgegeben und mich damit schon abgefunden. Allerdings muss ich etwas gestehen, was ich beichten möchte, was aus meiner Sicht sehr in die Tiefe geht. Meine Unfähigkeit vor der Öffentlichkeit zu vertuschen ist das eine. Ich habe in der Vergangenheit meine Mutter und einige Leute aus dem engsten Familienkreis angelogen und betrogen, indem ich einfach eine Fernbeziehung mit einer Frau vorspiele, die es gar nicht gibt. Ich fälsche e-mails, Briefe, Geburtstags- und Weihnachtskarten von "ihr", die es gar nicht gibt. Manchmal bezahle ich am Straßenstrich junge wehrlose Frauen. Das schlimme an der Sache ist, dass ich praktisch nicht nur meine Freundin erfunden habe. Sondern, dass ich vor den Augen meiner Mutter, meine moralische Vorstellungen verlautbare. Kurz gesagt ich gebe mich als attraktiver Mann aus und weise Frauen ab, die sowieso nichts von mir wollen, nur um meiner Mutter zu zeigen, wie treu ich meiner Freundin bin die es sowieso nicht gibt. Warum tue ich das? Aus Liebe zu meiner Mutter, der ich mein Scheitern verheimlichen will. Ich möchte mich für diese Vorgehensweise entschuldigen. Es tut mir Leid. Manchmal hoffe ich, dass sie mir auf die Schliche kommt. Früher oder später werde ich einen Fehler machen, dann bin ich dran. Sollte jemand eine Lösung für mein Problem haben, so wäre ich sehr dankbar. Denn trotz meiner Lügen und meiner unverzeihlichen Taten, bin ich bestrebt mich zu bessern.

Beichthaus.com Beichte #00028318 vom 21.11.2010 um 16:19:20 Uhr in Wien (49 Kommentare).

Gebeichtet von YefgenyKafelnikov
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Vier Wochen Spielsucht

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Sucht Verschwendung Verzweiflung Games Luzern

Ich (w/19) habe beinahe mein ganzes Leben weggeschmissen. Ich war süchtig nach WoW. Am Anfang waren es abends so 2-3 Stunden. Dann jeden Abend 6-7 Stunden. An der Spitze der Sucht habe ich von morgens um 6.30 Uhr bis abends 23.15 Uhr WoW gespielt und dann ab 23.15 Uhr CoD MW2 bis morgens um 6.30 Uhr. Ich habe mich nur noch vom Pult wegbewegt um aufs Klo zu gehen. Ich hatte einen Vorrat Eistee neben dem Pult stehen. Gegessen habe ich quasi nicht mehr. Ich hatte anfangs noch zwei Packungen Toastbrot und zwei Packungen Chips in der Wohnung. Als die alle waren, habe ich nicht mehr gegessen. Geschlafen habe ich meistens nach 3 oder 4 Tagen mit dem Kopf auf der Tastatur. Das Ganze habe ich vier Wochen durchgezogen und danach hat meine Psychologin (bei der ich vier Termine versäumt hatte) mich in die geschlossene Psychiatrie einweisen lassen. Ich bereue, dass ich meine Ausbildung wegen einem Spiel verloren habe und meine Wohnung aufgeben musste. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00028306 vom 17.11.2010 um 19:17:42 Uhr in Luzern (39 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Geheimtipp unter Freunden

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Dummheit Verschwendung Habgier Waghalsigkeit Geld Berlin

Ich (m/22) habe, nach dem Tipp eines guten Freundes, der bei einer bekannten Bank arbeitet, mein ganzes Geld verloren. Er riet mir an, als Geheimtipp unter Freunden sozusagen, mein ganzes Geld in polnische Zloty zu wechseln, da der Euro seiner Meinung nach nicht mehr lange existiert. So investierte ich vor zwei Jahren mein Geld in Zloty. Ich holte das Geld (umgerechnet circa 15.000 Euro) in bar ab, und nun, da der Zloty nicht mehr so viel Wert ist, tauschte ich es nach einem Jahr wieder mit Verlust zurück. Der Kollege von der Bank tröstete mich und riet mir, diesmal einen riskanten Optionsschein zu kaufen, um das Geld wieder reinzuholen. Diesmal auf den US-Dollar. Nun bin ich völlig pleite. Die Bank besuche ich zur Zeit nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00028304 vom 17.11.2010 um 12:34:27 Uhr in Berlin (49 Kommentare).

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Der Tätowierer

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Begehrlichkeit Wollust Fremdgehen München

Alles fing damit an, dass ich (w/20) 2009 zum ersten Mal mein heutiges Stammtattoostudio besuchte. Dort lernte ich meinen Tätowierer kennen. 84er-Baujahr, groß, verdammt gut gebaut und natürlich komplett tätowiert. Eine richtige Drecksau, wie wir im Rheinland sagen […]
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Beichthaus.com Beichte #00028301 vom 17.11.2010 um 10:50:19 Uhr in München (39 Kommentare).

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MMORPG hätte mich fast das Leben gekostet

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Sucht Waghalsigkeit Gesundheit Games Verl

MMORPG hätte mich fast das Leben gekostet
Ich möchte gerne beichten, dass mich ein gewisses MMORPG damals fast mein Leben gekostet hat. Wer hätte gedacht, dass man wirklich so süchtig werden kann. Ich war es. Ihr fragt euch jetzt sicher, wie man bei einem Online Spiel sterben kann. Naja, das ist möglich - unter gewissen Voraussetzungen. Damals kam ein Add-on raus, für das ich mir dann freigenommen habe. Eine Woche. Ich hatte geplant, die Woche durchzuzocken. Doch in meinem Spielwahn habe ich irgendwann weder getrunken noch gegessen. Ich habe wirklich vergessen zu essen und zu trinken. Das klingt unmöglich, aber es geht. Wenn man allein lebt, dann sagt dir ja niemand außer Dein Körper "iss doch mal was" oder "trink mal". Somit ist dein Körper der Einzige, der dir diese Dinge sagen kann. Wenn du aber extrem in etwas vertieft bist, werden diese Signale ignoriert. Nach drei Tagen hatte ich endlich Level 70 (maximales Level damals) erreicht. Das war extrem schnell.

Nun stand ich seit der letzten Pinkelpause, die glaube ich zu dem Zeitpunkt lange Zeit zurückging zum ersten Mal entlastet vom Spielen auf. Nach nicht mal drei Sekunden wurde mir schwarz vor Augen. Ich wachte in meiner Wohnung wieder auf, mein Kumpel war da, er hatte auch einen Zweitschlüssel. Er gab mir was zu trinken und was zu essen und danach ging es mir auch wieder ganz gut. Doch jetzt kommt der Hammer: Er ist nur vorbeigekommen, weil er sich gewundert hat, dass ich in dem Online-Rollenspiel AFK war und nicht geantwortet habe.

Beichthaus.com Beichte #00028300 vom 16.11.2010 um 11:21:19 Uhr in Verl (56 Kommentare).

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