Tiger Balm

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Rache Boshaftigkeit Intim

Ich beichte hiermit, dass ich mich vor einigen Jahren bei einem Mädel aus meiner Schulzeit gerächt habe. Sie war eine von denen, die nicht gerade nett zu mir waren, als wir noch in die Schule gingen. Etliche Jahre danach haben wir uns zufällig in einer anderen Stadt getroffen und uns ganz gut verstanden. Das Ergebnis war, dass wir im Bett gelandet sind. Sie hatte scheinbar vergessen, dass wir nicht unbedingt gut miteinander ausgekommen sind, ich jedoch nicht. Also habe ich das Kondom vor dem Geschlechtsverkehr mit Tiger Balm (ein Menthol-Gel) eingerieben und dann ging es zur Sache. Da das Gel einige Minuten braucht, um seine brennende Wirkung zu entfalten, konnte ich sie ausführlich "innerlich einreiben" bis sie dann schreiend ins Bad gerannt ist und versucht hat, sich auszuwaschen. Nur bedingt erfolgreich. Nach einer Stunde hatte sie keine Schmerzen mehr und hat noch gedroht, mich wegen Körperverletzung anzuzeigen. Hat sie nicht gemacht, vermutlich war es ihr zu peinlich. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich es bereue, aber auf jeden Fall war es lustig.

Beichthaus.com Beichte #00028341 vom 28.11.2010 um 14:13:49 Uhr (41 Kommentare).

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Martingal

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Neid Habgier Verschwendung Geld Bietigheim-Bissingen

Ich habe heute innerhalb von noch nicht einmal 5 Minuten stolze 60 Euro beim Online-Roulette verloren. Alles fing mit meiner Glückssträhne an. Gleich die ersten 5-6 Dreher waren alle richtig, aber dabei gewann ich nur so 12 Euro. Dann wollte ich diese "Verdoppel wenn Du nicht gewinnst - Strategie" versuchen. Schwarz wollte natürlich nicht kommen. Ich dachte da ist die Chance fast 50:50 (wegen grün). Nach ungefähr 8 Drehern kam wieder schwarz und ich war bei 10 Euro. Von 70 Euro auf 10 Euro in einer Minute. Das restliche Geld habe ich dann auf Sportwetten gesetzt auf den aktuell Tabellenletzten. Ich möchte beichten, dass ich die letzten Monate fast ein ganzes Gehalt verspielt habe nur um rauszufinden, ob ich irgendwann auch einmal Glück habe, denn ich habe weder Freunde noch Partnerin. Ich laufe ungefähr jeden zweiten Tag in Hundescheisse und arbeite ausgerechnet in der beschissensten Firma des Landes. Und dazu muss man sich noch jeden Tag angucken, wie viel Glück doch alle anderen haben. Was bei mir schon sowas wie ein Wunder ist, ist für andere noch nicht mal erwähnenswert. Fortuna, wo bist du?

Beichthaus.com Beichte #00028337 vom 26.11.2010 um 23:52:37 Uhr in Bietigheim-Bissingen (30 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Unbespielbarkeit des Platzes

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Vandalismus Selbstsucht Sport Gütersloh

Ich spielte damals als 21-jähriger in einer Kreisliga-A-Mannschaft und war, ohne Übertreibung, ein ganz guter Spieler. Dummerweise war ich vor unserem wichtigen Derby am Knie verletzt. Ich war sehr enttäuscht, wütend und mit Gott und der Welt am hadern. Doch nach langem überlegen kam mir eine Idee und hier beichte ich sie zum ersten mal. In der Nacht vor dem großen Spiel, habe ich trotz schmerzendem Knie schwer gearbeitet. Ich bin zu unserem Sportplatz und dort in den angrenzenden Wald. Da habe ich Äste und alles was ich sonst noch brauchen konnte gesammelt. Mit diesen Utensilien habe ich wie ein Biber den Bach neben unserem Sportplatz gestaut und mit Erde und Grasplaggen verfestigt. Nach getaner Arbeit bin ich dann nach Hause und habe mich ins Bett gelegt. Unser Spiel war am nächsten Tag das einzige im Kreis, welches wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden musste. Zu meinem Entsetzen sah ich bei Ankunft am Ort des Geschehens jedoch das Ausmaß meiner nächtlichen Arbeit. Ich hatte nicht nur den ganzen Rasenplatz geflutet, nein auch das ganze Vereinsheim samt Umkleidekabinen. Das Wasser stand etwa 10cm hoch überall. Die Aufräumarbeiten haben einiges an Arbeitszeit und auch ein wenig Geld gekostet. Irrsinniger Weise durfte ich, wegen meines Knies, mich nicht daran beteiligen, obwohl ich doch ein sehr schlechtes Gewissen hatte. Keiner kam auf die Idee, dass ich es war und man tat es als Kinderstreich ab. Im Nachholspiel war ich übrigens fit auf dem Platz und gab den entscheidenden Pass zum 2:1 Siegtreffer. Heute (20 Jahre später) finde ich, dass es doch sehr egoistisch und dumm war.

Beichthaus.com Beichte #00028331 vom 24.11.2010 um 18:32:33 Uhr in Gütersloh (23 Kommentare).

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Von der Wollust regiert

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Wollust Sucht Maßlosigkeit Verzweiflung Frankfurt

Ich (m/25) habe ein riesiges Problem zu beichten. Ich wurde vor circa einem Jahr in einem recht großen Konzern zum Marketingleiter einer Tochtergesellschaft befördert. Dafür wurde ich von der Firma aus einer kleinen Stadt in Bayern nach Frankfurt versetzt und habe da meine neue Stelle angetreten. Ich war da häufig auf Veranstaltungen habe viele Leute kennengelernt. Ich hatte riesigen Spaß an meinem neuen Job. Plötzlich ging es auch ganz einfach mit den Frauen, ich musste nicht mehr wie früher die Frauen im Club ansprechen, sondern das ging plötzlich anders herum da ich durch meinen Job viele wichtige Leute kennenlernte. Alles super, eigentlich sogar traumhaft. Doch knapp vier Monate später kam das eigentliche Problem auf, ich habe die völlige Kontrolle über mein Geilheit verloren. Ich habe in meiner Abteilung 9 Mitarbeiterinnen alle sind so 2-3 Jahre älter. Ich habe 5 von ihnen schon geschrubbt. Wir haben auch öfter Praktikantinnen von der Uni, bei denen ich es auch nicht lassen kann. Ich ziehe häufig mit Geschäftspartnern um die Clubs in Frankfurt und kann meine Geilheit kaum zurückhalten ständig muss ich irgendeine neue Frau begatten. Wobei das aussehen oder der Charakter noch nicht mal eine Rolle spielt. Ich weiß häufig auch den Namen nicht mehr. Ich bin häufig Montag früh schon geil bis zum Anschlag und gucke mich wieder um, wo ich die nächste Nummer schieben kann. Dass ist eigentlich gar nicht meine Art es ist schon fast eine Sucht. Ich erkenne mich beim Anbaggern manchmal selbst nicht wieder mit welchen primitiven Gequatsche ich die Frauen zutexte, um sie ins Bett zu kriegen. Hatte jemand mal was ähnliches? Wenn ja, wie kann man diese Dauergeilheit stoppen?

Beichthaus.com Beichte #00028328 vom 23.11.2010 um 22:53:54 Uhr in Frankfurt (44 Kommentare).

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“Beichte

Noch nie eine Freundin gehabt

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Lügen Peinlichkeit Verzweiflung Wien

Ich (m/30) hatte noch nie eine Freundin, den Rest könnt ihr euch denken. Ich verschweige das praktisch so gut es geht, weil mir das sehr peinlich ist. Das ist natürlich mit mehreren leichten Lügen verbunden. Ich habe die Hoffnung schon aufgegeben und mich damit schon abgefunden. Allerdings muss ich etwas gestehen, was ich beichten möchte, was aus meiner Sicht sehr in die Tiefe geht. Meine Unfähigkeit vor der Öffentlichkeit zu vertuschen ist das eine. Ich habe in der Vergangenheit meine Mutter und einige Leute aus dem engsten Familienkreis angelogen und betrogen, indem ich einfach eine Fernbeziehung mit einer Frau vorspiele, die es gar nicht gibt. Ich fälsche e-mails, Briefe, Geburtstags- und Weihnachtskarten von "ihr", die es gar nicht gibt. Manchmal bezahle ich am Straßenstrich junge wehrlose Frauen. Das schlimme an der Sache ist, dass ich praktisch nicht nur meine Freundin erfunden habe. Sondern, dass ich vor den Augen meiner Mutter, meine moralische Vorstellungen verlautbare. Kurz gesagt ich gebe mich als attraktiver Mann aus und weise Frauen ab, die sowieso nichts von mir wollen, nur um meiner Mutter zu zeigen, wie treu ich meiner Freundin bin die es sowieso nicht gibt. Warum tue ich das? Aus Liebe zu meiner Mutter, der ich mein Scheitern verheimlichen will. Ich möchte mich für diese Vorgehensweise entschuldigen. Es tut mir Leid. Manchmal hoffe ich, dass sie mir auf die Schliche kommt. Früher oder später werde ich einen Fehler machen, dann bin ich dran. Sollte jemand eine Lösung für mein Problem haben, so wäre ich sehr dankbar. Denn trotz meiner Lügen und meiner unverzeihlichen Taten, bin ich bestrebt mich zu bessern.

Beichthaus.com Beichte #00028318 vom 21.11.2010 um 16:19:20 Uhr in Wien (49 Kommentare).

Gebeichtet von YefgenyKafelnikov
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