Der Brief, der das Leben meiner Freundin zerstörte

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Rache Hass Zorn Partnerschaft

Vor knapp sechs Wochen ist meine Freundin zu mir in die Wohnung gezogen. Es ist eine gute Gegend mit einigen Parks, Seen und tollen Wiesen. Jeden Tag wartet sie auf meine Heimkehr und begrüßt mich mit einer freundlichen Umarmung und einem sanften Kuss auf die Lippen. Während ich sie an mich drücke, durchströmt mich ein unbeschreibliches, nicht in Worte zu fassendes Glücksgefühl. Ich fühle mich ruhig, entspannt und einfach nur gut, wenn sie in meiner Nähe ist. Während unserer dreijährigen Beziehung haben wir uns gut aufeinander abgestimmt. Auch eine Vertrauensbasis wurde geschaffen, bis eines Tages eine mir unbekannte Person auf die geniale Idee kam, meiner Freundin ein angeblich von mir verfasstes Schreiben an eine gewisse "Verena" zu schicken. An dem Tag wartete sie nicht auf mich. Keine Umarmung, kein Kuss. Als ich die Wohnung betrat, war alles ruhig.

Die Rosen vom Valentinstag lagen direkt neben einem zerknüllten Zettel am Boden. Nachdem ich diesen Zettel gelesen habe, überkam mich eine Panik, denn mir dämmerte langsam, warum ich heute nicht wie gewöhnlich empfangen wurde. Ich rannte wie ein Irrer durchs Haus, um sie zu suchen, sofern sie noch nicht weg ist. Im Schlafzimmer lag sie weinend am Boden, eingewickelt in bestimmt zwanzig Decken. Auf ihr lagen zum Teil zerknüllte und zerrissene Briefe, die ich damals an sie geschrieben habe. Bevor ich jedoch reagieren konnte, gar meine Unschuld beteuern konnte, stand sie auf und sah mich mit ihren verweinten, mittlerweile roten Augen an und verließ den Raum ohne ein Wort mit mir gewechselt zu haben. In dem Augenblick brach mir fast das Herz.

Warum ich das hier schreibe? Weil ich demjenigen, der meine Beziehung zerstört hat, den Hals brechen werde, und das so langsam, wie es mir möglich wird. Er soll den Schmerz in jedem einzelnen Wirbel spüren, den er meiner Freundin durch den Brief zugefügt hat. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00023427 vom 16.02.2008 um 06:28:59 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von 011100111
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Hilfe, meine Vorhaut ist gerissen

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Dummheit Gesundheit

Ich kriege meine Vorhaut nicht zurück. Habe sie jetzt so fest runtergezogen, dass sie Risse bekam.

Beichthaus.com Beichte #00023210 vom 30.11.2007 um 06:34:20 Uhr (23 Kommentare).

Gebeichtet von blablah
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Zufallsbeichte
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Wie kurze Haare mein Leben veränderten

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Aggression Hass Gewalt Boshaftigkeit Marienhafe

Seit ich mir die Haare abgeschnitten habe, verspüre ich eine gewisse, mich beunruhigende Aggressivität. Ich habe mir die Haare damals auf Anraten meiner Freunde abgeschnitten, sie behaupteten, es würde meine freundlichen Augen betonen - wie sie sich doch täuschten. Seit meine schwarzen Locken weg sind, habe ich meinen Hamster getötet, er widerte mich einfach an - immer nachts dieses Knabbern, dieses Rascheln. Ich konnte es nicht mehr hören und habe ihn mit dem Bettkissen erstickt. Meinen schockierten Eltern habe ich damals erzählt, es sei ganz normal, dass Hamster nach drei Jahren sterben, sie glaubten mir. Später begann ich damit, andere und jünger Kinder in meiner Schule mit Prügeln zu drohen. Manchmal steckte ich sie auch einfach so in Mülleimer. Es wurde immer schlimmer mit mir, meine Lehrer wussten nicht mehr, wie sie mit mir zurecht kommen sollten.

Meine Mitschüler fürchtete mich und ich wurde nur einsamer und wütender. Wütend auf diese Gesellschaft, die es erlaubte, mich so werden zu lassen, die es nicht schaffte, den ehemals harmlosen Durchschnittsmenschen, der sich nun in einen innerlich zerrissen Dämonen verwandelt hatte, wieder zu besänftigen, ihn zu heilen. Die Jahre vergingen, es erfolgt nie eine Verurteilung oder gar eine Anzeige gegen mich, immer schaffte ich es, meine Ausbrüche zu verschleiern - oder zumindest ihre Folgen. So konnte ich ungestört eine Ausbildung beginnen und lernen mit meiner Wut umzugehen. Heute bin ich Beamter, verheiratet und habe zwei normale Kinder. Mein letzter Wutausbruch liegt nun genau ein Jahr zurück.

Beichthaus.com Beichte #00023207 vom 27.11.2007 um 01:06:46 Uhr in Marienhafe (19 Kommentare).

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In der Bahn mit einer Terminator-Oma

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Hass Zorn Dummheit Gesellschaft Bahn & Co.

Ich hasse mehr und mehr meine Mitmenschen auf der Straße und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das fängt schon morgens im Bus an, wo ein ca. 17-Jähriger es nicht mal schafft, seinen fetten Körper von Schweiß und Restalkohol zu befreien. Dazu ungekämmte fettige Haare und verklebten Augen, feine Sache! Dann gebe ich hiermit feierlich zu, dass ich die gleiche Abneigung gegenüber Schulkindern empfinde, die es im vollgestopften Bus nicht mal schaffen, ihren Schulranzen vom Nebenplatz zu entfernen, sodass andere Leute sich auch hinsetzen könnten. Oder aber, sie stehen im Gang und nehmen ihre Taschen nicht ab. Während der Bus um die Kurve rast, fordern sie einen zur Krönung auf, doch Platz zu machen, weil sie gleich aussteigen müssen.

Gibt man ihnen zu verstehen, dass man erst Platz macht, wenn der Bus hält, damit man nicht auf die Fresse fliegt, schieben sie sich halt rotzfrech mit ihrem Schulranzen durch die zusammengepferchte Menge - nicht ohne einem noch einmal kräftig auf den Fuß getreten zu haben - und hinterlassen so Striemen an Armen und Beinen, zerrissene Klamotten und blaue Flecke. Weiterhin hasse ich Menschen, die mit offenem Mund atmen und einem somit die Luft verpesten. Ich hasse Leute, die sich in aller Öffentlichkeit permanent kratzen, auf den Boden rotzen, stinken oder sich krankhaft räuspern. Noch mehr aber empfinde ich Aggressionen gegen alte Menschen, die gebückt und ächzend, am besten noch mit Gehstock, langsam vor sich hinschlurfen. Öffnet sich aber die Fahrgasttür, mutieren sie zu aggressiven Kampfmaschinen und drängen einen zur Seite, damit sie im leeren Bus einen Sitzplatz ergattern.

Sind sie erst mal drinnen, bildet sich hinter ihnen eine Traube von Menschen, weil es ihnen erst jetzt einfällt, sich in aller Seelenruhe ein Plätzchen im Bus zu suchen, wo sie dann ihre vergilbten Einkaufsbeutel auf den Nachbarplatz legen können, damit sich kein weiterer neben sie hinsetzen kann. Lässt sich dann die 80-jährige Nachbarin auch noch nieder, kann wieder in aller Ruhe über sämtliche Gebrechen debattiert werden, die sich beim Einstieg in ein öffentliches Verkehrsmittel seltsamerweise immer in Luft auflösen. Seien wir mal ehrlich: Ich selbst habe noch nie eine alte Oma oder einen gebrechlichen alten Mann im Bus stehen sehen, sobald ein älterer Mensch den Bus betritt, wird sofort von mindestens einer Person der Sitzplatz angeboten. Es gibt also keinen Grund, sich wie ein greisenhaftes Arschloch zu benehmen!

Ich könnte ewig so weiterschreiben. Da hat man einen Audi daheim und muss sich trotzdem tagtäglich den Hackfressen aussetzen und sich von alten Spannern begaffen lassen, weil man mit Auto in die Stadt noch länger braucht als eine gebetsmühlenartige Leidensgeschichte einer Terminator-Oma beim täglichen Arztbesuch. Es ist traurig. Einfach nur traurig.

Beichthaus.com Beichte #00023047 vom 28.09.2007 um 18:54:33 Uhr (38 Kommentare).

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Die Kondome meiner Ex-Freundin

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Fremdgehen Hass Rache Ex

Seit ich nicht mehr mit meiner Freundin zusammen bin, denke ich nur noch an sie. Wir waren drei Jahre zusammen. So weit ich weiß, hat sie mich vier Mal betrogen, vielleicht sogar öfters. Ich habe ihr alles verziehen. Dann hat sie vor ca. 4 Monaten Schluss gemacht - ich habe es mit Fassung getragen. Aber jetzt, wo ich mir alles noch mal durch den Kopf gehen lasse, hätte ich sie Grün und Blau schlagen können. Ich habe mir den Arsch aufgerissen für sie. Aber ich hatte eine bessere Idee gehabt, ich hatte noch einen Wohnungsschlüssel von ihr, den ich mir nachmachen lassen habe.

Ich bin dann bei ihr rein, als sie nicht zu Hause war und habe sämtliche Kondome angestochen. Das habe ich nun ca. zwei Monate regelmäßig gemacht. Jetzt ist die dumme Schlampe schwanger und kommt nicht drauf klar. Ich habe mich tierisch amüsiert, als ich das dann erfahren habe. Als ich dann auch noch erfahren habe, wer der Vater ist, konnte ich mich vor lauter Schadenfreude nicht mehr halten. Als sie mir dann zufällig in der Stadt über den Weg gelaufen ist, meinte ich dann nur: "Tja das wäre mit mir nicht passiert" und habe sie mir meinem breitesten Grinsen verlassen. Ich muss noch dazu sagen, dass sie momentan 18 Jahre alt ist und studieren wollte. Tja, scheiße!

Beichthaus.com Beichte #00022883 vom 24.09.2007 um 06:11:44 Uhr (3 Kommentare).

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