Kampf gegen den Drucker

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Dummheit Feigheit Peinlichkeit Verschwendung Arbeit

Kampf gegen den Drucker
Ich (m/32/Informatiker) beichte, dass ich zu blöd war, auf meinem Arbeitsrechner den richtigen Druckertreiber zu installieren und das erst gemerkt habe, nachdem der Drucker im Kopierraum geschätzte 1.000 Seiten (bis das Papier leer war) mit willkürlichen Zahlenreihen bedruckt hat. Mein Chef meinte daraufhin, der Drucker wäre kaputt und hat einen Servicetechniker kommen lassen, der natürlich nichts finden konnte. Ich beichte, dass ich zu feige war, zu gestehen, dass es meine Schuld war. Es tut mir leid für die Bäume, die meinetwegen sterben mussten und das Geld, das meine Firma durch mich verloren hat.

Beichthaus.com Beichte #00038193 vom 06.05.2016 um 21:00:36 Uhr (9 Kommentare).

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Frauen haben mein Vertrauen zerstört!

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Verzweiflung Misstrauen Vorurteile Falschheit Celle

Ich (m/28) möchte hiermit beichten, dass ich das Vertrauen in Frauen so langsam verliere. Das äußert sich bereits in meinem Verhalten! Doch nun die Geschichte erst einmal von vorne: Alles fing mit meiner ersten großen Liebe an, als ich 18 war! Ich war verliebt - ich denke, sie auch! Wir hingen viel miteinander rum, besprachen bis dato noch viel, hatten ständig Sex und was man sonst noch so alles macht. Ein halbes Jahr ging das so, bis sie sich aus mir unverständlichen Gründen distanzierte! Auf meine Fragen, "ob denn alles in Ordnung sei", kamen immer nur die Standardantworten: "Ja, alles bestens!" Naja, sie ließ mich knapp zwei Wochen im Regen stehen, bis ein Anruf bei mir einging, sie müsse mir etwas sagen: Sie war mir fremdgegangen und jetzt schwanger und wisse nicht, von wem das Kind ist. Heute würde ich anders reagieren, aber damals habe ich aufgrund meiner guten Erziehung und meiner sozialen Kompetenzen gesagt, dass ich bleiben und auch für das Kind da sein würde!

Auch konnte ich es mit mir nicht vereinbaren (falls das Kind meins wäre), nach neun Monaten einfach nur Alimente zu zahlen, sondern ich wollte auch die Vaterfigur sein. Also wir zogen zusammen, richteten alles her für Nachwuchs und waren dann irgendwann eine kleine Familie. Ich ging auf in meiner Vaterrolle, und als ich dann bald das Kind in mein Herz geschlossen hatte, wollte ich auch nicht wissen, ob es meins ist, oder nicht. Wir machten keinen Vaterschaftstest. Zwei bis drei Jahre waren wir dann diese kleine Familie, bis ich wieder entdeckte, wie sie sich distanzierte. Viel gefragt habe ich dann nicht mehr, was kam waren Standardantworten. Da aber irgendwas war, überprüfte ich ihren ICQ-Eingang und siehe da, unter "Wiederherstellen" kam so einiges ans Tageslicht! Sie schrieb mit anderen Typen und zog über mich her. Als ich sie damit konfrontierte, war ich erst einmal der Doofe, weil ich ja in ihrem ICQ-Verlauf rumgeschnüffelt hätte! Es war mir dann endgültig zu viel, also zog ich den Schlussstrich! Nun war sie wieder da, die Frage der Alimente.

Die Antwort auf die Frage ist natürlich der Vaterschaftstest. Ich machte einen und nach drei Wochen war der große Umschlag bei meinen Eltern, wo ich inzwischen wieder lebte. Ich war NICHT der Vater! Da ich aber wusste, dass sie sich weiterhin wünschte, dass ich der Vater wäre, behielt ich dieses Wissen noch ein paar Tage für mich und klatschte ihr die Testauswertung schön an ihrem Geburtstag auf den Tisch! Jetzt war ich wieder Single und die Zeit heilte so langsam meine Wunden! So aufgeschlossen und offen wie vor der ganzen Geschichte war ich nicht mehr. So zogen ein paar Jahre ins Land, bis ich wieder eine Freundin fand. Ich ließ mir viel Zeit beim Kennenlernen, wir wurden aber schließlich ein Paar! Sie hatte nicht viel und zum Überfluss auch noch Mietschulden. Ich hingegen hatte mir in meinen Singlezeiten einen gesunden Grundstock zugelegt, ich war großzügig, half ihr mit meinen handwerklichen Fähigkeiten und teilte gerne. Nach 2-3 Monaten wachte sie neben mir auf und sagte ganz trocken, sie hätte keine Gefühle mehr für mich und sie könne nicht mehr mit mir zusammen sein. Ein weiteres Erlebnis, das meinen Eindruck von der Frauenwelt trübte!

Ich habe bis jetzt eigentlich immer noch den Traum, irgendwann einmal die Richtige zu finden. Ich komme, wie gesagt, aus einem guten Elternhaus und meine Eltern haben auch schon ihre Silberhochzeit hinter sich, also habe ich auch schon gesehen, dass es funktioniert! Ich verstehe nicht, warum es in der heutigen Zeit so schwer sein soll, sich an einen Partner zu binden! Und nun liest man andauernd überall diese ganzen Storys übers Fremdgehen, und diesen ganzen (aus meiner Sicht) Unehrenhaften-, Egozentrischen-, Selbstbewusstseinsstörungs-Mist! Auch wenn die ganze Welt nach Freiheit, Selbstverwirklichung, Feminismus und jetzt leider auch noch nach Gender und Veganern schreit, finde ich, dass eine Tugend sehr darunter leidet und das ist die Selbstbeherrschung!

Jetzt zur eigentlichen Beichte: Ich bin jetzt auch wieder Single und habe mich mit meinem Körper wieder unter das Partyvolk geschmissen. Ich habe mir ordentlich einen gebechert, durch Alkohol und meine Vorgeschichte habe ich mein Gentleman-Auftreten auf dem Abstellplatz geparkt und war selbst egoistisch! Die Weiber, die mich antanzten oder die ich antanzte, habe ich nicht auf ein Getränk an der Bar eingeladen, sondern habe sie alle nur blöd nach einer Kippe angeschnorrt. Wenn sie dann noch nicht verschwunden waren, ging es in die Offensive, bis es knallte! Doch auf diesen Kennenlernscheiß auf der Tanzfläche hatte ich überhaupt keinen Bock! Deshalb habe ich versucht, jede Frau nach ein paar Minuten zu küssen und hatte auch noch Hintergedanken dabei! Es klappte sogar mit mäßigem Erfolg. Drei Bier später waren mir diese paar Minuten sogar zu viel zum Kennenlernen und ich versuchte es richtig stumpf. An alle, die unter meiner Folter leiden mussten: Es tut mir leid! Ich beichte also, dass ich meine Selbstbeherrschung über Bord geworfen habe und auf einen Egotrip unterwegs war!

Beichthaus.com Beichte #00038188 vom 05.05.2016 um 09:04:09 Uhr in 29227 Celle (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mit dem Klapphandy im Internet

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Dummheit Waghalsigkeit Sucht Verschwendung Internet

Als ich so dreizehn Jahre alt war, habe ich ein neues Handy bekommen - derzeit ganz modern, ein flaches Klapphandy. Damals war das mit dem mobilen Internet noch nicht so wie heute und es wurde pro Minute getaktet, man konnte nicht einfach zwei Gigabyte buchen, sondern bei dem Vertrag wurde dann so bezahlt, wie man auch nutzte. Meine Eltern hielten mir dementsprechend eine Predigt, dass ich das Internet am Handy nicht nutzen durfte, weil es zu teuer war, um eine Abschaltung der Option kümmerten sie sich als Vertragsinhaber jedoch nicht. Für mich im Großen und Ganzen ein Schlag ins Gesicht, denn einen Router, also Hausinternet, hatten wir auch immer noch nicht, es war aber die Zeit, wo es dann losging, dass Sachen für die Schule online recherchiert und ausgedruckt werden mussten und sich privat auch schon jeder im Internet herumtrieb. Alle meine Freunde hatten schon gefühlt ewig Internet zu Hause, doch die einzige Möglichkeit, die mir blieb, war bei Wind und Wetter mit dem Rad in die Bibliothek zu fahren und dort mein knappes Taschengeld ins Internet sowie die Druckmöglichkeit zu investieren.

Bei Freunden ging das natürlich mal, aber auch nicht durchgehend. Geschichten aus Abenden im ICQ und solche Späßchen konnte ich in der Schule immer nur anhören, nie selbst erzählen. Ob es schließlich die Neugier oder der Gruppenzwang war, weiß ich noch nicht genau, doch ich kam auf die folgenschwere Idee, dennoch das Handyinternet zu nutzen. Man konnte das Gerät mit einem USB-Kabel an den PC anschließen und darüber im Browser am Computer surfen. Eine vollkommen neue Welt öffnete sich für mich, auch wenn ich anfangs sehr vorsichtig war und immer nur kurz für die Schule online ging. Es gab dann irgendwann eine Telefonrechnung im niedrigen dreistelligen Bereich und meine Eltern waren schon tierisch sauer, zwei Wochen hatte ich das Telefon abzuliefern: Handyverbot. Doch der Drang war weiterhin groß, irgendwann saß ich täglich stundenlang davor, auch wenn es enorm langsam war. Sogar einen Song lud ich herunter, lud meine eigenen Geschichten und Gedichte in Foren und auf Schreibplattformen hoch und chattete in ICQ, bis die Tasten glühten. Wenn ich online war, dachte ich gar nicht an die Kosten, die dabei entstehen könnten.

Da ich meist eher aus der Schule kam, als meine Eltern von der Arbeit, fand ich eines Tages einen Brief der Telefongesellschaft vor, der in Dicke und Schwere den Umfang der regulären Rechnung um ein Vielfaches überstieg. Für einen Moment ging mir der Hintern echt auf Grundeis, deswegen versteckte ich den Brief einfach in meinem Zimmer und das normale Leben ging weiter, es hatte wohl keiner etwas gemerkt und ein paar Tage später surfte ich auch lustig weiter. Ich verdrängte einfach, was da vielleicht per Post gekommen war und meine zahlreichen neuen Internetfreunde wollte ich nicht aufgeben, immerhin waren alle Klassenkameraden auch immer online. Ein paar Wochen später kamen meine Eltern schon mit einem Riesendonnerwetter unten reingepoltert, das war der Tag, an dem sie das auf ihren Kontoauszügen gemerkt hatten. Die Summe hatte sich durch mein Surfen auf einen fünfstelligen Betrag gesteigert und ich bekam natürlich im wahrsten Sinne den Arsch ab. Sie schoben total Panik, weil all das Ersparte weg war, und machten sich schon Gedanken über einen Auszug und den Verkauf diverser Wertsachen.

In der ersten Panik sollte auch mein selbst ersparter iPod verkauft werden, deswegen habe ich all meinen Wertkram vorerst versteckt, damit sie da nicht drankamen. Zum Glück klärte sich das Ganze am Ende aber nach Kontaktaufnahme mit der Telefongesellschaft auf. Ich war noch keine vierzehn Jahre alt, das erkannte die Gesellschaft an und gab selbst zu, dass ihr ein Fehler unterlaufen war. Eigentlich hätte in gewissen Abständen angezeigt werden müssen, dass die Rechnung einen bestimmten Betrag erreicht hat, beispielsweise bei 500, 1000 Euro und so weiter. Nachweislich war das bei uns nicht der Fall, wahrscheinlich hätte ich mit diesem Wissen auch direkt zu Anfang gar nicht weitergesurft.

Am Ende bekamen meine Eltern all ihr Geld zurück, sie sind heute noch Kunden dort, alles ist in Ordnung. Ich beichte, dass mir das Ganze trotz der zwischenzeitlichen Angst wegen der Rechnung eigentlich gar nicht so nahe gegangen ist und weiß, dass ich mich gerade dafür schämen sollte, aber ich denke noch immer ein bisschen, dass meine Eltern teilweise auch schuld sind, weil sie so lange keine Notwendigkeit sahen, einen Router nach Hause zu holen und es damit ständig zu Engpässen bei Hausaufgaben und der Zugehörigkeit in der Schule kam. Ich bin nur froh, dass sich der Vorfall noch zum Guten gewendet hat und direkt im Anschluss hatten wir dann auch endlich LAN zu Hause, sodass ich nie wieder in Not geriet und nie wieder - von schlechten Mathenoten und einmal Sitzenbleiben abgesehen - Mist baute.

Beichthaus.com Beichte #00038148 vom 27.04.2016 um 13:30:29 Uhr (17 Kommentare).

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Ich zocke, statt zu lernen

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Faulheit Lügen Waghalsigkeit Schule

Angestiftet von einer anderen Beichte möchte ich (m), auch meine Faulheit - bezogen auf das bevorstehende Abitur - beichten. Ich habe bereits eine Stelle für ein duales Studium und die Uni, die ich besuchen werde, hat keinen N.C.. Nun stellt sich mir die Frage, wieso ich dann Tag und Nacht lernen sollte, so wie andere in meiner Schule. Die einen lernen 10 Stunden am Tag Mathe und erzählen dann allen davon, wie schwer es doch sei und so weiter. Allerdings zeigen nur die wenigsten für meine Einstellung Verständnis. Selbst meine Eltern meinen, ich solle doch lernen, damit ich ein gutes Abitur bekomme und kein Schlechtes (das Schlechteste, was ich bekommen könnte, wenn ich nicht durchfalle, ist eine 2,7). In den Mathe-Klausuren, die ich bereits durchgerechnet habe, hatte ich immer so 9-10 Punkte, und das, obwohl ich den Stochastik-Teil nicht einmal bearbeitet habe. Ich beichte außerdem, dass ich meine Freunde und Eltern inzwischen anlüge, indem ich sage, dass ich keine Zeit habe, weil ich ja so unglaublich viel lernen muss. Stattdessen zocke ich lieber und vertrödele meine Zeit im Internet.

Beichthaus.com Beichte #00038147 vom 27.04.2016 um 12:12:45 Uhr (9 Kommentare).

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Wie man seine Freundin zum Abnehmen bringt

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Eitelkeit Völlerei Engherzigkeit Partnerschaft

Hiermit beichte ich (m/21), dass ich ein oberflächlicher Arsch bin. Ich bin schon seit vielen Jahren mit meiner Freundin zusammen und kürzlich sind wir auch zusammengezogen. Ich liebe sie eigentlich von ganzem Herzen. Auch wenn ich es aufgrund meiner komplizierten Persönlichkeit nicht immer zeigen kann. Aber eine Sache macht mir doch zu schaffen. Meine Freundin ist recht ansehnlich. Keine 90-60-90, aber von mir kann man auch nicht sagen, ich sei ein Adonis. Ich bin zwar weder dick noch dünn, aber auch nicht sonderlich trainiert. Einfach Durchschnitt. Dennoch hat sie in den letzten Jahren langsam zugenommen. Auch wenn das jetzt total oberflächlich klingt, ich finde sie einfach immer weniger anziehend. Das Sexleben ist auch sehr eingeschlafen, aber ich denke, das liegt auch einfach an der Routine des Alltags.

Warum ich beichte? Ich erwische mich selbst immer öfter dabei, wie ich ihr gegenüber irgendwelche Anmerkungen zu ihrem Gewicht mache. Oder, wenn sie beispielsweise wieder einen Schokoriegel isst. Ich merke, dass sie das trifft, aber dies ist nicht von langer Dauer. Daher habe ich einen Plan ausgearbeitet und ich werde mein Leben in nächster Zeit umkrempeln: Ich werde mich gesünder ernähren, Kraftsport betreiben und meinen Körper stählen. All das in der Hoffnung, dass sie bemerkt, wie mein Marktwert bei der Frauenwelt steigt und Angst bekommt, ich würde fremdgehen. Ich hoffe dann, dass sie es sich zum Anlass nimmt, um ebenfalls an sich zu arbeiten. Frauen denken immer so kompliziert, ich hoffe, sie tut es jetzt auch!

Beichthaus.com Beichte #00038141 vom 26.04.2016 um 14:26:06 Uhr (14 Kommentare).

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