Zwischen dem Geld und der Moral

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Prostitution Habgier Verzweiflung Geld Bergisch Gladbach

Ich bin seit langer Zeit pleite und finde einfach keinen Job. Ich habe irgendwie nicht so das Glück gehabt mit dem Geld. Hatte nie viel, und das fand ich nie schlimm, aber ich bin in so einem Chat für Schwule angemeldet. Heute schrieb mich einer an, der schon 50 ist, und hat mir Geld dafür geboten, Zeit mit ihm zu verbringen bzw. ihn zu ficken. Ich habe einfach zugestimmt, weil ich derzeit in einer misslichen Lage stecke und dringend Geld brauche. Er ist hergekommen und hat mich in so einem richtig teuren Auto abgeholt. Habe mich auch reingesetzt, weil von ihm keine Gefahr auszugehen schien, was sich auch so bestätigt hat. Er war ziemlich nett und sympathisch, wollte aber nicht unbedingt Sex, sondern mich erst einmal kennenlernen. Also sind wir ein paar Mal um den Block gefahren und haben uns unterhalten. Ich habe ihm nichts versprochen, aber er hat mich gefragt, ob ich denn ein anderes Mal gerne mehr mit ihm tun würde als nur reden und hat mir dabei 50 Euro zugesteckt. Ich habe das Geld angenommen und habe gesagt, dass ich es mir vorstellen kann. Jetzt frage ich mich - wenn ich 50 Euro fürs Reden und 20 Minuten im Auto sitzen bekomme, was kriege ich für Sex mit ihm? Ich glaube, es würde mir nichts ausmachen ihn zu poppen. Der hat sich gut gehalten. 50 Jahre ist echt nicht gerade jung. Jetzt stehe ich zwischen schnell und leicht verdientem Geld und der Moral.

Beichthaus.com Beichte #00026193 vom 02.05.2009 um 01:02:23 Uhr in 51469 Bergisch Gladbach (Braunkohlenstraße) (28 Kommentare).

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Ich bin doch kein Assi!

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Ungerechtigkeit Vorurteile Shopping Trunksucht Hamburg

Ich bin doch kein Assi!
Letztens im Supermarkt meines Vertrauens stand ich an der Kasse hinter einem Mann, dessen Fahne sogar noch an der Fischtheke zu riechen war. Er schaffte es gerade noch, seine Flasche Sternburg Export unfallfrei auf das Band zu balancieren, als die Kassiererin ihn darauf aufmerksam machte, dass ihm einige Cent fehlten und er somit nicht bezahlen könne. Weiterhin bot sie ihm noch an, lieber eine Flasche Hansa Bier zu kaufen, da dies noch billiger sei. Da antwortete dieses völlig verdreckte, stinkende, unrasierte, zerfetzte Kleidung tragende, und schon mit einem Auge auf die nahe Parkbank schielende, Individuum doch tatsächlich total entrüstet und mit vollem Ernst: "Hansa?! Nee, ich bin doch keen Assi!" Im selben Moment sprang ich hinter das nächste Regal außer Sichtweite und lachte so herzhaft, wie ich noch nie gelacht habe, weil diese Situation einfach zu köstlich war. Ich weiß, dass es falsch war und das es echt bitter sein muss, nicht einmal so eine Plörre bezahlen zu können, doch in diesem Moment konnte ich einfach nicht anders.

Beichthaus.com Beichte #00026187 vom 01.05.2009 um 00:21:25 Uhr in 22765 Hamburg (Barnerstr. 44) (21 Kommentare).

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“Beichte

Speiübel im Fahrgeschäft

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Peinlichkeit Ekel Dummheit

Vor ungefähr fünf Jahren war ich (w/19) mit meiner damaligen besten Freundin auf dem Bergfest in der Nachbarstadt. Wir sind bestimmt viermal "Break Dance" gefahren, ohne dass es mir in der Magengegend etwas ausmachte. Als es uns allmählich zu langweilig wurde, bummelten wir weiter über den Platz. Im hintersten Teil stand ein Fahrgeschäft, das eigentlich relativ harmlos aussah: eine flache Scheibe mit mehreren drehbaren Sitzkabinen drauf, optisch nichts Besonderes also. "Gut", dachten wir. "Lass uns das Ding mal ausprobieren!" Also fix die paar Euro an der Kasse hingeblättert, reingesetzt und abgewartet. Nach ein paar Minuten ging es los. Die Scheibe fing an, sich zu drehen. Allmählich begann sie, sich senkrecht aufzustellen. Die Kabinen drehten sich nun ebenfalls wirr umher, mal schaute man von oben auf den gut fünf Meter entfernten Boden, dann "lag" man quasi wieder in seinem Sitz und konnte für einen Augenblick den Himmel anstarren. Die Scheibe änderte mehrfach ihre Drehrichtung. Ich wurde erst in die eine, dann in die andere Richtung geschleudert, wenn sich die Sitzkabinen urplötzlich auch dazu entschlossen, die Drehrichtung zu ändern. Grausam!

Kurzum: Nach diesem Gefährt war mir speiübel und ich hatte eine Leichenblässe im Gesicht! Meine Freundin war noch wohlauf, sie wollte sofort zurück zum "Break Dance" um noch eine Runde zu fahren, eh es heimgeht. Da mir aber schlecht war und sie unbedingt mit mir zusammenfahren wollte, warteten wir eine halbe Stunde. Als die Zeit um war, hatten wir gerade noch zehn Minuten, bevor uns ihre Eltern ohnehin abholen wollten. Mir war jedoch noch immer nicht gut. Schließlich konnte mich meine Freundin doch noch zu einer Fahrt überreden. Ich wünschte, ich hätte sie allein fahren lassen oder in Kauf genommen, dass sie wütend auf mich ist. Stattdessen war ich so dumm und fuhr mit! In so einem "Break Dance" Fahrgeschäft geht es ja auch ordentlich zur Sache. Nach den ersten 30 Sekunden wurde mir erneut kotzübel. Ich versuchte, es zurückzuhalten, doch das ging nicht. Mein gesamter Mageninhalt entleerte sich noch während der Fahrt. Dummerweise habe ich einen so unpassenden Moment abgepasst, dass die Sitzkabine, die eben noch nach links drehte, plötzlich ihre Richtung änderte. Somit traf die Kotze nicht nur meine damalige beste Freundin und mich, sondern dank Fliehkraft auch eine Gruppe Jugendlicher, die sich um das Fahrgeschäft herum versammelt hatte. Ich hörte nur noch entsetzte Schreie. Als die Kotzmühle endlich anhielt, setzte ich einen angewiderten Gesichtsausdruck auf, den man sich vorstellen kann. Ganz nach dem Motto: "Pfui Teufel! Welche Sau war das denn?!" Himmel, war mir das peinlich. Meine Freundin und ich sind schnell abgedüst und amüsieren uns noch heute köstlich über diese Geschichte. Seitdem habe ich mich allerdings nie wieder getraut, "Break Dance" zu fahren.
An alle, deren Kleidung ich an diesem Tag schmutzig machte: Es tut mir leid, aber lustig war es trotzdem!

Beichthaus.com Beichte #00026186 vom 30.04.2009 um 14:24:24 Uhr (18 Kommentare).

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Meine Stasi-Nachbarn

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Vandalismus Boshaftigkeit Hass Nachbarn

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus und meine Nachbarn über mir, sind elende Dreckschweine. Die alte Kuh ist ungefähr 55 Jahre alt, saublöd und hat früher bei der Stasi gearbeitet. Fast jeden Tag bringt die alte Nutte einen anderen alten Kerl mit nach Hause. Dann geht das Rammeln über mir los, es hört sich an, als wenn die Alte Schnitzel klopft und ich habe Bedenken, dass der Putz von der Decke kommt. Seit einiger Zeit hat das alte Raff wahrscheinlich einen festen Kerl, denn es rumpelt nicht mehr so oft, als wenn jeden zweiten Tag ein Anderer da wäre. Vor vier Tagen genau, lief der Kerl an meiner Wohnungstür vorbei, als ich diese gerade geöffnet habe. Ich kann euch sagen, dass so ein Mensch stinken kann, Schweiß, Scheiße, Urin, wie auch immer, es war nicht zum Aushalten. Ich hielt mir die Nase zu und ging hinter der alten Drecksau die Treppe hinunter und an der Haustür, hat mir der Stinker fast die Finger eingeklemmt, weil dieser mir die Tür vor der Nase zugezogen hat. Ich riss die Tür wieder auf und schrie, du stinkender Idiot, ich trete dir gleich in deinen Arsch. Er drehte sich um und sagte, für Arschlöcher hält er keine Tür auf! Ich glaubte, dass jetzt bei mir alle Krampfadern platzen werden, so eine Wut hatte ich!

Dann habe ich mir überlegt, wie ich es der alten Sau heimzahlen könnte, und bin ihm am nächsten Tag, früh, hinter ihm hergefahren, um herauszufinden, wo der Stinkmorchel arbeitet. Gegen Mittag habe ich mich auf den Parkplatz, vor seiner Arbeitsstätte geschlichen, weil dieser ein wenig abseits ist, und habe mit einem dünnen Stahlseil seinen Auspuffkrümmer angebunden und dieses fest mit dem Zaunpflock verankert. Das Stahlseil habe ich mit dem vorhandenen Erdreich abgedeckt und habe mich anschießend ca. 100 m weiter auf Lauer gelegt. Zwei Stunden später, die Wartezeit war mir egal, kam das Arschloch aus dem Betrieb, rein ins Auto, volle Kanne zurück, bis ein ohrenbetäubender Lärm, den Feierabend der anderen Kollegen aufgeschreckt hat. Bis heute hat er das Auto noch nicht, muss wohl noch in der Werkstatt stehen, auf alle Fälle ist dies keine billige Reparatur, mir egal, ich hatte meine Genugtuung!

Beichthaus.com Beichte #00026184 vom 30.04.2009 um 01:56:07 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Grillen mit den Türken

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Aggression Gewalt Vorurteile Freizeit

Grillen mit den Türken
Letztes Wochenende waren ein paar Freunde und ich Grillen im Grünen. Wir waren natürlich nicht die Einzigen, die diese Idee hatten, und mussten gegen die gesamte türkische Belegschaft der Stadt angrillen. Nebenbei: ich hab überhaupt kein Problem mit Türken, wenn sie sich korrekt benehmen, also die folgende Schilderung nicht missverstehen.
Es waren etliche türkische Familien, bzw. vollständige Familienclans über drei Generationen. Die meisten hatten sogar Campingmöbel mit der türkischen Flagge drauf dabei. Die Leute haben uns nicht weiter gestört, obwohl ich offensichtlich der Einzige auf dem gesamten Platz war, der imstande war einen Grill zu entzünden ohne dabei vierzig Liter Petroleum zu benötigen und die ganze Landschaft mit Qualm einzudecken. Ihre Musik haben sie auch über die Autoanlage gespielt. Kein Problem, einer meiner Kumpels hatte einen selbstgebauten Verstärker, PC-Lautsprecher und eine Autobatterie dabei, ich meinen Laptop voll mit Metal-MP3s.
Was allerdings zum Kotzen war waren die Fußball spielenden Kinder. Eine richtige Plage. Die haben vollkommen rücksichtslos ihren Ball kreuz und quer in der Gegend rumgeschossen. Ein Schuss hat unseren Grill getroffen und einige Bratwürste in die Glut fallen lassen. Kann passieren. Kurze Zeit später trifft ein zweiter Schuss unseren Verstärker. Der steckt in einer Holzkiste, kein Problem, bitte seid vorsichtig. Paar Minuten später wird unsere Shisha von einem Volltreffer umgehauen. Verdammt nochmal, langsam reichts!
Wieder hat es nicht lange gedauert und die Pille kam zum vierten Mal geflogen. Diesmal trifft sie mich am Hinterkopf und ich schlage mir die Oberlippe an meiner Bierflasche auf. Dann ist bei mir die Sicherung durchgeknallt. Unter mächtigem Gebrüll habe ich den Fußball mit einem beeindruckenden Vollspann (barfuß) quer über die Wiese in den Fluss geschossen.
Dann kamen natürlich die ganzen großen Brüder angerannt und haben sich aufgeregt. Zu allem Überfluss bekam ich dann noch einen Anruf auf mein Handy. Mein Klingelton besteht aus dem Ruf eines Muezzin, dem Ladegeräusch eines Gewehrs, einem Schuss, dem schlagartig abgewürgten Muezzinruf, dem Geräusch eines fallenden Körpers und nach einer Sekunde Stille einigen Riffs aus Cloud Connected von In Flames. Wie die Türken darauf reagiert haben brauche ich wohl nicht näher zu erläutern. Jedenfalls war es die geilste Keilerei meines Lebens. Mein linkes Auge ist mittlerweile soweit abgeschwollen, dass ich es öffnen kann, meine Nase ist vermutlich nicht gebrochen, die Platzwunden an meinen Fingerknöcheln heilen gut und die ganzen Prellungen tun auch nicht mehr so weh.
Wie es den Türken geht weiß ich nicht. Wird sich aber am kommenden Wochenende zeigen.
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Beichthaus.com Beichte #00026181 vom 29.04.2009 um 15:10:29 Uhr (92 Kommentare).

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