Die Erniedrigungen meines Partners

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Gewalt Aggression Fremdgehen Partnerschaft

Endlich ein Mann an meiner Seite der mich auf Händen trägt. Ich redete mir ein ihn zu lieben. Er konnte meine Wünsche aus den Augen lesen. Ein Monat verging und ich beschloss zu ihm in die Wohnung zu ziehen. Es schien perfekt. Doch das Blatt wandte sich. Ein EM Spiel wurde live in der Stadt übertragen. Ich besuchte dieses Spiel mit einem guten Freund. Mein Freund bat mich freundlich um 23 Uhr wieder zu Hause zu sein. Ich stimmte zu. Um 22:30 Uhr betrat ich wieder die gemeinsame Wohnung. Er besuchte die selbe Veranstaltung mit seinen Freunden. Kam aber erst um 2 Uhr in der Nacht wieder nach Hause. Ich war noch wach, lag aber schon im Bett und murmelte leise zu ihm rüber: "Dann hätte ich ja auch noch länger in der Stadt bleiben können." Er war leicht alkoholisiert. Er sagte kein Wort, sondern riss meine Schultern herum und schmiss sich auf meinen Oberkörper um mich runterzudrücken. Er schrie mich an und biss seine Zähne dabei aufeinander. Sein Kopf wurde rot und in seinen Augen sah man den Zorn. Er drückte seinen Arm auf meine Hals und drückte mit den Worten: "Wenn ich jetzt will kann ich dich töten" zu. Ich weinte bitterlich und versuchte mich loszureißen. Er verdrehte mir meine Armgelenke. Aus dem Augenwinkel sah ich, dass meine Haut durch die Reibung aufgerissen war. Er schmiss mich gegen einen Heizkörper. Immer wieder versuchte er mich zu erniedrigen. Ich konnte mich vor Schmerzen kaum noch bewegen. Immer wieder versuchte ich aufzustehen. Immer wieder stand er lachend vor mir und schmiss sich mit einer leichten Bewegung auf die selben Körperstellen. Ich rannte aus dem Raum und rettete mich ins Bad. Doch der Schlüssel steckte nicht im Schloss. Ich stemmte mich mit meinem Bein am Waschbeckenunterschrank ab, um die Kraft meines Freundes standzuhalten. "Glaubst du ich kriege dich darin nicht?" hörte ich es. Und schon wieder lachte er dabei. Ich sah zum Fenster. Stand auf und riss die Fensterdeko hinunter und ließ in Sekunden die Jalousie nach oben krachen und sprang aus dem im Erdgeschoss liegenden Fenster. Ich fiel unglücklich.


Man mag es kaum glauben, aber bei diesem Mann bin ich ein ganzes Jahr geblieben. Alle zwei bis drei Tage wiederholten sich diese und ähnliche Misshandlungen. Er erniedrigte mich. Er versuchte mir mein Auge auszustechen. Doch ich blieb. Warum? Früher habe ich immer dazu geraten so einen Mann sofort zu verlassen. Ich konnte es nicht verstehen warum eine Frau bei so einem Mann bleiben kann. Heute weiß ich es. Ich bin eine starke junge Frau. Ich bin immer wieder aufgestanden.


Meine Beichte ist daher die folgende: Ich habe meinen Körper nicht geschützt und respektiert wie ich es eigentlich hätte tun sollen. Drei Krankenhausaufenthalte und eine psychologische Therapie sind die Folge.
Ich lernte in dieser Zeit meinen jetzigen Partner kennen. Mein Ex isolierte mich. Ich hatte nur noch über mein Notebook Kontakt zu alten Freunden und lernte eine alte Schulbekanntschaft aus Teenagertagen wieder kennen. Wir unterhielten uns, verliebten uns. Nach ein paar Tagen erzählte ich ihm was bei mir los ist. Wir wurden ein Paar. Ich genoss die Zeit mit ihm. Mein Ex hatte viele Schichtdienste, sodass ich meine wenige Zeit mit meiner neuen Liebe verbringen konnte. Mit vielen Vorwänden schaffte ich es immer wieder das Haus zu verlassen. Doch er ahnte etwas. Er lief mir teilweise hinterher. Es wurde gefährlich. Ich hatte Angst und Gewissensbisse. Nächtelang konnte ich kein Auge zu bekommen. Doch er hat mir wehgetan. Ich fand Ruhe indem ich ihm Sex bot. Ihm das Gefühl gab das ich ihn Liebe. Das war der einzige Weg das Haus in aller Ruhe verlassen zu können ohne die Angst der Kontrolle zu haben. Meinem jetzigen Partner habe ich dieses nicht erzählt. Ich weiß nicht ob es eine Entschuldigung ist. Spaß hatte ich dabei keinen. Ich habe es gemacht, damit ich ihn sehen kann. Geliebt habe ich meinen Ex nicht mehr. Mir tut dieses Vergehen von Herzen Leid. Ich habe Angst es meinem Partner zu sagen, doch irgendwann ist die Zeit gekommen. Mit ihm bin ich glücklich, er behandelt mich gut und hat mir wieder beigebracht, dass ich meinen Körper und meine Seele zu schätzen habe. Ich bin froh, dass ich aus dieser qualvollen Hölle raus bin. Ich wünsche keinem diese Todesangst und ich wünsche niemanden zum Sex aus Angst gezwungen zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00028092 vom 25.08.2010 um 18:44:23 Uhr (39 Kommentare).

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Die neue Mutter

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Dummheit Peinlichkeit Schamlosigkeit Familie

Als ich (w) 10 Jahre war, ist die Mutter meiner besten Freundin gestorben. Es war natürlich total schlimm für sie und auch ich litt darunter. Ich wollte ihr irgendwie helfen denn es war für mich unvorstellbar keine Mutter mehr zu haben.
So überlegte ich in meiner kindlichen Naivität, wie ich ihr eine neue Mutter finden könnte, aber mir fiel nichts ein. Irgendwann kam mir der aus heutiger Sicht total bescheuerte Gedanke, dass ich ja ihre neue Mutter werden könnte.
Den Vater mochte ich auch, weil er sehr nett wahr. Ich habe meiner Freundin von der Idee erzählt und sie fand sie gut.
Nun mussten wir also mich und ihren Vater zusammen bringen. Also haben wir das Zimmer meiner Freundin ganz romantisch gestaltet mit Kerzen und Blumen und abgedunkelt und so. Dann rief sie ihren Vater zu uns.
Als er im Zimmer war nahm ich allen Mut zusammen und fragte ihn, ob er mich heiraten wollte. Ich glaube er wusste gar nicht was er sagen sollte, er meinte das ich ein sehr schönes Mädchen sei, aber leider viel zu jung für ihn. Okay, dachte ich mir: "das wahr wohl nichts."und hatte die Sache schon abgehakt aber da schaltete sich meine Freundin ins Geschehen ein: "Aber du brauchst doch eine neue Frau, und sie wäre perfekt für dich, sie ist zwar noch etwas jung aber sie wächst ja noch und das mit dem Sex bekommt sie auch noch hin!"
Da wurde es ihrem Vater zuviel er erklärte uns, dass es auf gar keinen Fall ginge, auch vom Gesetz nicht. Er fand es gut, dass ich meiner Freundin helfen wollte, aber nicht auf diese Art. Und er meinte das wir die Sache alle wieder vergessen sollten, weil da niemals was daraus wird. Ich dachte mir danach nur schade leider hat es nicht geklappt. Aber was solls. Heute ist mir das natürlich sooooo was von peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00028089 vom 25.08.2010 um 10:58:16 Uhr (28 Kommentare).

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Der surfende Kollege

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Verrat Kollegen Chef Arbeit Oberammergau

Ich möchte beichten, dass ein Arbeitskollege durch mich seine Stelle verloren hat. Ich bin Auszubildender in einer kleinen Firma und bin mit verantwortlich für die Sicherheit unserer Systeme. Nach einer internen Umstellung der Firewall konnte man nun den Traffic, den die Benutzer verursachen besser analysieren (von intern nach extern, Protokoll etc.). Mir fiel dabei auf, dass besagte Kollege täglich eine VPN-Verbindung offen hat, welche ich zunächst für die Einwahl zum Kunden hielt, nach Überprüfung musste ich leider feststellen, dass dieses nicht der Fall war. Da es sich bei der IP um eine dynamische handelte, habe ich einen bestimmten Adressbereich geblockt um so den Verbindungsaufbau zu verhindern. Am nächsten Morgen habe ich gesehen, wie der Kollege versucht hat eine VPN-Verbindung aufzubauen, welche durch die Sperrung der IPs natürlich nicht möglich war, dieses zog sich über den ganzen Tag. Ich dachte, er wird schon gemerkt haben, dass es keinen Zweck mehr hat und aufgeben, jedoch nahm er die UMTS Karten eines Kollegen und versuchte darüber die VPN-Verbindung auf zu bauen.


Als Hinweis: Die Nutzung des Internets ist bei uns für private Zwecke komplett verboten!
Wenn jedoch einer in der Pause mal was macht, ist das vielleicht noch in Ordnung, aber besagter Kollege hat über 1 GB Traffic verursacht innerhalb von einer Woche. Da ich als direkten Vorgesetzten nur meinen Chef habe, habe ich dieses Verhalten gemeldet. Der Chef hat sich daraufhin mit den Kollegen zusammen gesetzt und ihm die Chance gegeben, es zuzugeben, jedoch verneinte er dieses komplett und sagte er wüsste von nichts. Nun, habe ich eine Email erhalten, mit der Bitte, den externen Zugang zu sperren, sowie den Domänen Account zu deaktivieren. Über einen Kollegen habe ich erfahren, dass der besagte Kollege gekündigt wurde.
Ich habe deswegen ein schlechtes Gewissen, da er nun gekündigt wurde, jedoch hat auch er ein wenig selbst Schuld, wenn man merkt, es geht nicht mehr und man wurde erwischt, muss ich nicht noch ein drauflegen und es per UMTS Karte versuchen, oder?
Beruflich gesehen, habe ich das Getan, für was ich zuständig bin, menschlich gesehen fühle ich mich teilweise als Verräter.

Beichthaus.com Beichte #00028078 vom 20.08.2010 um 21:57:16 Uhr in Oberammergau (48 Kommentare).

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Einbrecher gedeckt

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Lügen Diebstahl Polizei

Meine schlimmste Lüge verdränge ich immer wieder, so sehr, dass ich selber manchmal fast vergesse, dass das, was ich an diesem Abend erzählt habe, eine Lüge war. Ich hatte während meines Austauschjahres einen Freund, in den ich unglaublich verschossen war. Er war arbeitslos und ich ahnte, dass er ab und zu ein paar krumme Dinger drehte, um etwas Geld zu verdienen. Diese dunkle Ahnung verdrängte ich aber immer. Eines Abends war ich bei ihm, und die Polizei stand plötzlich vor der Tür. Am vorhergehenden Abend war in ein Elektrogeschäft in der Nähe eingebrochen worden, und es war ein sehr hoher Sachschaden entstanden. Sie fragten meinen Freund, wo er an diesem Abend gewesen sei, was mir große Angst einjagte. Mein Freund zögerte kurz, schaute mich an und sagte: "Ich war mit ihr zusammen." Mir blieb fast das Herz stehen, denn es stimmte nicht. Ich war daheim geblieben an jenem Abend, weil er mir gesagt hatte, er hätte keine Zeit. Die Polizisten sahen mich fragen an. Ich sagte ja, er war mit mir zusammen. Mit meiner Lüge hatte ich einen Verbrecher gedeckt. Bis heute verdränge ich diese dunkle Seite dieses Jungen, den ich nach meinem Austauschjahr nie mehr sah.

Beichthaus.com Beichte #00028071 vom 19.08.2010 um 01:17:57 Uhr (21 Kommentare).

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All You Can Eat in Las Vegas

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Neugier Urlaub USA

Ich war vor einigen Jahren in Las Vegas. Ich war 13 und meine ganze Familie, also mein Bruder, mein Vater, meine Mutter und ich, waren mit. Wir saßen also in einem der "All-You-Can-Eat-Restaurants". Hatten alle einen Bärenhunger und hatten das 1. mal Nachschlag genommen. Danach konnten wir auch alle nicht mehr. Aber ein Tisch weiter saß ein wirklich "kräftiger" Amerikaner, der aß und aß. Ein riesiges Steak nach dem anderen, mehr und mehr Fritten und einen halben Liter Barbecue-Soße hat er bestimmt auch schon verdrückt. Mein Bruder, mein Vater und ich starrten immer wieder mal rüber, weil es für uns unfassbar war. Wir hatten gerade die Rechnung bestellt und blitzten dann wieder zu unserem Nachbarn. Der hatte schon bezahlt und war gerade noch dabei die Soße vom Teller zu lecken, als er aufstand und sich vor uns stellte. Er war ziemlich groß und wie gesagt auch schon ziemlich dick. Da stand er also, uns war die Angst ins Gesicht geschrieben. Er schrie: "Your staring at me the whole time, thats not polite, so what the hell is driven into your guys?" Er ging. Wir auch. Seitdem habe ich in keinem Urlaub mehr jemanden beim Essen beobachtet. Ich schäme mich in gewisser Hinsicht immer noch dafür.

Beichthaus.com Beichte #00028067 vom 17.08.2010 um 16:50:27 Uhr in USA (Las Vegas, Nevada) (28 Kommentare).

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