Ich würde gerne Behinderte schlagen!

1

Hass Zorn Gewalt

Jeden Tag in der Schule hege ich schlimme Gedanken über einige meiner behinderten Mitschüler (besonders die kleinen Drecksplagen). Jedes Mal, wenn ich deren unbeschreiblich hässliche Gesichter (ganz zu schweigen von den Körperformen) sehe, träume ich davon meine Faust direkt in diese dummen Visagen zu zentrieren. Ich hätte kein Problem damit, dies mit meinem (nicht vorhandenem) Gewissen zu vereinbaren, doch haben sich diese kleinen Freaks mitlerweile leider angewöhnt jede kleinste Schikane von Größeren (wie mir) zu petzen.

Ich meine, wir damals hatten ja noch Respekt vor den Älteren. Es bleibt mir also nichts anderes übrig als mich nur über ihre Quasimodo-Körper lustig zu machen, was zwar auch Spaß macht, aber bei Weitem nicht die gewünschte Befriedigung erzielt. Darum gehe ich mir jetzt einen hobeln, tschüss.

Beichthaus.com Beichte #00007382 vom 03.04.2006 um 23:42:06 Uhr (1 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Freakshow im Kino

3

Trunksucht Maßlosigkeit Schamlosigkeit

Als ich nach einer langen Zeit mal wieder einen guten alten Kumpel getroffen habe, haben wir uns natürlich standardmäßig ein paar Tüten geperzt. Das ging so ein Weilchen und es gesellten sich auch noch ein paar Bier dazu und schnell waren wir auf dem Höhepunkt unserer geistigen Leistungsfähigkeit. Zu diesem Zeitpunkt überlegten wir uns die sinnvollsten Pläne den Erdkern zu zerstören, was sehr amüsiant war. Da wir noch nichts vorhatten, sind wir dann einfach zur Prime-Time am Freitagabend ins größte Multiplex-Kino gegangen, das es gibt. Natürlich mit von der Partie war der gute Gerstensaft.

Wir setzten dann unsere Zwei-Mann-Freakshow im Kino fort und einige Gäste beschwerten sich aufgrund unseres, ja ich möchte schon behaupten, asozialen Verhaltens. Aber da der Film so ätzend war, entschlossen wir uns, nachdem wir beraten hatten, dass wir zu allem bereit sind, einfach einen weiteren Johnny zu heizen, mitten im Kino. Dass das nicht gut gehen konnte, war klar und so mussten wir auch bald mit lautstarken Gejohle unsererseits das Kino verlassen. Ich fand es so witzig, dass ich heute noch darüber lache. No Regrets.

Beichthaus.com Beichte #00007338 vom 02.04.2006 um 22:53:19 Uhr (3 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Die Nachbarn haben uns verpfiffen!

2

Rache Vandalismus Maßlosigkeit

Einst hatten wir eine kleine Schrauberhalle in W. Wir wollten dort trinken und unsere Autos tieferlegen, ich hatte einen Ford Mustang. Die Nachbarn fanden es nie so richtig gut, dass eine Werkstatt betrieben wurde und haben uns immer und immer versucht rauszuekeln und verärgert. Als eines Tages Kumpel "Inge" sein Moped aus dem Winterschlaf erweckte und eine Runde fuhr, kam prompt die Polizei und nahm ihn mit. Zum Dank hat er unter unserer Aufsicht den Wohnwagen des Verursachers nach allen Regeln der Kunst vollgeschifft! Kein Polster wurde ausgelassen und das war auch gut so. Weil wir häufig von den Nachbarn angeschissen wurden, dachten wir anscheißen - scheißen.

Die hatten gerade einen neuen Swimming-Pool gebaut. Onkel M. hat in demselben seinen Darm entleert. Kumpel (damals) N. hat unter Alkoholeinfluß die sehr fettleibige Frau unseres Feindes (der immer besoffen war) im Kornfeld... Warum auch immer. Ich werd es nie verstehen. Er hat sie... Pfui, er hat die fette Sau - gef*****! Ohne Skrupel - Ich habe zum Auferhalten des guten nachbarschaftlichen Verhältnisses den Opel Ascona des Nachbarn komplett niedergebrannt - Er hatte es verdient! Es war eine schöne Zeit und ich möchte sie nicht missen.

Beichthaus.com Beichte #00007293 vom 01.04.2006 um 07:36:56 Uhr (2 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aufgebrochener Süßigkeiten-Automat

2

Vandalismus Waghalsigkeit Diebstahl Polizei

Ich wollte mit einen guten Freund, der gleichzeitig auch stadtbekannter Dealer ist, zu einer Party in die Stadt fahren, dafür haben wir uns die letzte S-Bahn ausgesucht, die dorthin fährt. Als wir am Bahnhof ankamen, haben wir gemerkt, dass der Süßigkeitenautomat aufgebrochen war. Mein Kollege fand ein ca. ein Meter langes Metallrohrstück, das wohl als Werkzeug diente, und sagte im osmanischen Akzent "Hehe, Mortz Keule, OIDA!" Ich fand im ganzen Automaten, der komplett leergeräumt war, noch ein Snickers, das die Diebe wohl vergessen hatten. Ich schnappte mir dieses also und machte den Riegel gerade auf, als hollywoodmäßig eine Streife auf den Parkplatz bog. Ich kaute genüsslich weiter, doch mein osmanischer Freund türmte mit den Worten "Aboo, Ibesh weg aller".

Ich war so überrascht von seiner routinierten Flucht, dass ich gar nicht die zwei Drei-Meter-Schränke in Uniform vor mir sah, die mich fragten, wo den mein Kollege hin will. "Ja äh? Was? Den kenn ich garnicht - ja öhm. - und das mit dem Automaten war ich nicht, ehrlich! Das Snickers lag so drin!" Ich war zwei Tage in U-Haft, da auch noch verschiedene Fahrkartenautomaten aufgebrochen wurden, und mir das zu Last gelegt worden war. Ich glaube, wäre ich mit der Aussage "Wo soll ich den das ganze Zeug hingesteckt haben? Ich bin doch mit einem Fahrrad gekommen!" nicht erst nach zwei Tagen angehört worden, hätten die mich auch früher rausgelassen. Und mein Kollege hat sich da nie gemeldet, kam aber nach einem Tag auch in U-Haft - wegen eines Drogendeliktes.

Beichthaus.com Beichte #00007288 vom 01.04.2006 um 05:40:47 Uhr (2 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Kaffee im Büro

5

Feigheit Lügen Selbstsucht

Mein Ex-Chef war im Gegensatz zu mir – einem chaotischen Wassermann – pedantisch, ordnungsliebend und korrekt. Er hat seinem Leben ganz der Arbeit gewidmet. Er hasste unnötige Kommunikation und hatte uns verboten, Kaffee am Arbeitsplatz zu trinken, wohlweislich habe ich meinen Kaffee trotzdem am Arbeitsplatz getrunken, natürlich nur, wenn er nicht da war. Ich gebe zu, ich hatte große Probleme in Ernst zu nehmen, gab es doch soviel Wichtigeres im Leben und was ist schon einzuwenden gegen einen netten Plausch unter Kollegen und ein gemütlicher Kaffee am Arbeitsplatz?

Im Gegensatz zu meinem eigenen gebrühten Kaffee, den ich morgens durchaus hätte auch trinken können, liebte ich den Bürokaffee. Wie jeden Morgen bin ich auch an diesem einen besagten etwas später gekommen, die Zeit bei einem Schwätzchen mit dem Lieblingskollegen verbummelt und ein Tässchen Kaffee rauslassend, mit dem Hintergedanken, heute ist der Chef ja nicht im Haus! Das Telefon klingelte und ich rannte in mein Büro, stolpere über die Akten und SCHREI, NEIN nicht über die weiße Knitterbluse. Die Tasse fliegt im hohen Bogen gegen die Wand! SUPER, die Bluse ist gerettet - aber oh mein Gott. Das darf jetzt nicht wahr sein!

Die Wand war voll mit einem hellbraunen Kaffeefleck. Mein erster Gedanke: Wie erkläre ich das meinem Chef? Meine Entscheidung: am Besten gar nicht und retten, was zu retten geht! Ich eile in die Küche, versuche mir vor den Kollegen nicht anmerken zu lassen, die übrigens so brav sind und ihren Kaffee immer in der Küche getrunken haben, und holte einen Putzlappen! Ich kam mir derweil vor wie in einem schlechten Sketch, denn trotz intensivem Rubbeln wird es nur noch schlimmer. Meine Idee, mittags weiße Wandfarbe zu holen, verwerfe ich auch gleich wieder. Da kommt mir doch der rettende Einfall! Die Putzfrau, die muss jetzt herhalten!

Ich rufe meinen Chef an und sage: "Herr X, Sie werden es nicht glauben, aber ich habe doch tatsächlich heute morgen die Putzfrau erwischt, wie sie einen Kaffeefleck von der Wand weg machen wollte, sie wollte auch nicht so recht rausrücken, wie das passiert ist. Ich vermute ja mal, sie hatten noch jemanden dabei", selbstredend, dass mein Chef stinkesauer war. Was soll´s er wird sich schon wieder beruhigen, denke ich mir und war froh, dass ich doch so ein ideenreicher, kluger Mensch bin!

Ganz so glimpflich lief die Geschichte nicht ab. Er hat der Putzfirma gekündigt und die Putzfrau zusammen geschissen. Ich stand im Hintergrund, immer wieder den Kopf schüttelnd, mit schlechtem Gewissen. Aufgeklärt habe ich es aber nie!

Beichthaus.com Beichte #00007204 vom 31.03.2006 um 05:37:55 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000