Frauen mit großen Koffern

30

anhören

Faulheit Ungerechtigkeit Vorurteile Bahn & Co.

Frauen mit großen Koffern
Wenn ich mit dem ICE reise, sehe ich oft, dass Frauen mit großen Koffern einsteigen. Und ich finde es als Mann total interessant, Frauen zuzuschauen, wie sie ihr Gepäck in den Zug tragen. Oft setzen sie einen hilflosen Gesichtsausdruck auf, nur um Männer dazu zu bringen, ihnen das Gepäck in den Zug zu tragen. Ich meine, wenn eine der Frauen höflich fragen würde, ob ich ihr helfen kann, würde ich das selbstverständlich tun. Aber dass sie davon ausgehen, dass man einfach nur Mitleid erregen muss, damit Männer einer Frau "körperlich" helfen, finde ich eine Frechheit. Und wie dumm muss man sein, soviel einzupacken, dass man es nicht mal mehr heben kann?

Beichthaus.com Beichte #00032035 vom 11.10.2013 um 14:19:23 Uhr (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die fanatischen Sportler

17

anhören

Zorn Hass Vorurteile Sport

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich Sportler hasse, und zwar zutiefst! Ausgenommen sind hier allerdings Hockey und Brettsportarten. Vorneweg, ich bin weder fett noch unansehnlich, aber diese verdammten "vitalen" Fitnessgurus gehen mir gewaltig auf den Sack! Seien es diese Möchtegern-Fahrradprofis, die nach Feierabend ihren tollen Overall anziehen und sich auf das 3000 Euro Fahrrad setzen und den Autofahrern auf die Nerven gehen, oder die gesundheitsbewussten Jogger, die abends an meinem Haus vorbeilaufen und mir stets einen verächtlichen Blick zuwerfen, wenn ich mit Bier und Zigarette auf der Terrasse sitze. Aber am allermeisten hasse ich die Typen, die vier Mal in der Woche im Fitnessstudio sind und ihre Muskeln lieben wie einen Bruder.


Diesen Hass habe ich aber erst nach und nach entwickelt, als so einer bei uns angestellt wurde. Er ist von der Sorte Selbstdarsteller, fährt einen geleasten 5er BMW und trägt am liebsten Tanktops. Morgens darf ich mir jeweils Geschichten anhören, wie hart er am Tag zuvor wieder trainiert hat und wie und warum er seinen Trainingsplan anpassen will. Alle möglichen Desinteressebekundungen meinerseits halten ihn leider auch nicht davon ab. Typen von dieser Sorte sind die größten Kotzbrocken und Machos. Und natürlich haben sie auch weibliche Gegenstücke, die ich in meinem Weltbild auch unter "verhasst" einordne - nur das diese die "arrogante Schlampen" sind. Und nein, ich bin kein neidischer Loser, der keine abkriegt. Vielleicht nicht so oft, wie ein typischer Macho, dafür aber seelisch stabile Mädels. Mein Lebensstil mag nicht halb so gesund sein, wie der eines Sportlers - und ich werde daher wohl auch etwas früher abdanken, als dieses Pack. Aber um gesund zu sterben, ist das Leben ja auch zu schade. Ich bitte also um Absolution für meinen Hass auf Menschen, die meist nur etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Beichthaus.com Beichte #00032032 vom 11.10.2013 um 16:01:28 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein

Mein starker Kinderwunsch

39

anhören

Habgier Kinder Schwangerschaft

Mein starker Kinderwunsch
Ich (w) beichte, dass ich besessen von Babys bin. Ich bin mittlerweile richtig neidisch auf Frauen in freudiger Erwartung oder mit Kind und könnte jedes Mal heulen, wenn ich ein Baby sehe. Schon mit 18 fing es an, dass ich mir sehr ein Kind wünschte. Ich hatte auch einen Freund, der dieser Idee nicht abgeneigt war, allerdings steckte ich damals mitten im Abitur und habe mich deswegen zusammengerissen. Der Wunsch in mir ist jedoch immer stärker geworden. Ich beschäftige mich seitdem ständig mit Babys und Schwangerschaft, lese Bücher und Blogs zu dem Thema und schaue sogar regelmäßig nach Angeboten in Internetshops für Babysachen. Mittlerweile habe ich einen neuen Freund und bin deswegen froh, von meinem Ex nicht schwanger geworden zu sein. Doch mein Babywunsch wird jetzt noch stärker.

Mein Freund ist schon über 30, war schon verheiratet und hat einen süßen Sohn, der mehrere Tage die Woche bei uns ist. Ich kümmere mich viel um ihn und habe ihn schon richtig lieb. Wir verstehen uns so gut, dass seine Mutter schon richtig eifersüchtig ist, weil der Kleine ständig sagt, dass er mich viel lieber als Mutter hätte. Die Beziehung der Beiden ist dadurch schon geschädigt und das tut mir auch wirklich leid, aber ich finde auch, dass sie selbst schuld ist, da sie fast nie mit ihm kuschelt und generell sehr wenig liebevoll ist. Ich beichte also, dass ich einer Frau das Leben zur Hölle mache, indem ich ihre Beziehung zu ihrem Sohn beeinträchtige und aktuell wenig auf Verhütung achte, da ich mir eigentlich ein Kind wünsche. Ein Kind wäre jetzt gerade nicht ganz so praktisch, da ich gerade erst angefangen habe zu studieren, aber lange halte ich das nicht mehr aus. Ich glaube einfach, dass Kinder das größte Glück sind, das einem passieren kann. Vielleicht ist das jugendliche Dummheit, deswegen bitte ich um Absolution. Ich sollte meine Mutterinstinkte besser im Griff haben.

Beichthaus.com Beichte #00032031 vom 10.10.2013 um 14:20:31 Uhr (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Als Lehrer versagt

27

anhören

Engherzigkeit Falschheit Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Schule

Ich bin seit über 20 Jahren Lehrer an einer Grundschule und ja, ich gebe es, wenn auch nur anonym zu: Ich kann einige Schüler/innen nicht ausstehen. Ich mag Kinder, sonst wäre ich nicht Lehrer geworden, aber es gibt auch die Sorte von Kids, die man einfach nicht geschenkt haben möchte und die einen innerlich zur Weißglut treiben. Ich bin Pädagoge genug, um mir vor ihnen nichts anmerken zu lassen oder sie zu benachteiligen - meinen (zum Glück noch) starken Nerven sei Dank! Ich versuche immer, alle Kinder gleich zu behandeln, was gewiss nicht einfach ist. Ich habe ziemlich gute und nette Kollegen, die ein Lied von schwierigen Schülern und deren ebenso komplizierten Eltern singen können. Das lässt einiges leichter ertragen! Nun ist es mir allerdings doch passiert. Ich schäme mich dafür, denn meine Fairness und Selbstbeherrschung hat plötzlich komplett versagt. Ich hatte gestern einen Schüler im Unterricht, der ohnehin schon einige Schwierigkeiten macht und mir in der Mathematik-Stunde den letzten Nerv geraubt hat. In der Pause ging er mit den anderen Schülern dann auf den Schulhof, ich blieb im Klassenraum, um mich auf die nächste Stunde vorzubereiten. Vom Fenster aus konnte ich dann beobachten, wie er von ein paar anderen Jungen aus der Parallel-Klasse in die Ecke gedrängt und ausgelacht wurde.


In diesem Moment stand ich nur da und wartete ab. Beim Auslachen blieb es aber nicht, sie schubsten ihn grob herum, rissen ihm seine Brotbüchse aus der Hand und warfen ihm - wohl wegen seines Übergewichts - gehässige Gemeinheiten an den Kopf. Ich hätte normalerweise sofort eingegriffen, doch ich stand gefühlte fünf Minuten noch immer wie angewurzelt da und dachte mir im Inneren, dass der kleine Satansbraten genau das verdient hat. Im Unterricht hatte er ständig die große Klappe und nun konnte er sich nicht mal verteidigen. Ja, es war eine Genugtuung für mich, nach all dem Ärger, den er mir bereitet hatte, zu sehen, wie hilflos er sich nun fühlte. Im gleichen Moment schämte ich mich aber für diese wirklich dummen Gedanken und konnte noch sehen, wie die Jungs wieder wegliefen und er ganz betrübt dastand. Dieser Moment war für mich als Lehrer wirklich erschreckend, ich bekam ein schlechtes Gewissen und musste mich erst wieder sammeln. Warum schritt ich nicht sofort ein, sondern blieb stehen und freute mich innerlich, dass er mal eine Abreibung bekam? Hatte ich als objektiver, sachlicher Lehrer versagt? Warum ließ ich mich von meinen Emotionen so dermaßen leiten und wieso hatte ich das Gefühl, bei etwas ertappt worden zu sein? Er war doch ein Kind und ich der Erwachsene! Als er den Klassenraum wieder betrat, konnte ich ihm nicht mehr in die Augen blicken und hatte das Gefühl, er wisse von meinen Gedanken, dass ich am Fenster stand und alles, ohne mit der Wimper zu zucken, beobachtet hatte. Ich fühle mich so mies und ungerecht, dass ich das hier beichten konnte, hat mein Gewissen zwar minimal erleichtert, aber bis ich die ganze Sache verdaut habe, dauert es wohl noch. Und egal, wie schrecklich sich auch ein Schüler im Unterricht aufführt, wenn er Hilfe braucht, werde ich trotzdem einschreiten, ich schwöre es!

Beichthaus.com Beichte #00032030 vom 10.10.2013 um 13:53:23 Uhr (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Zusammenziehen mit meinem Freund

12

anhören

Feigheit Partnerschaft

Ich (w/19) bin seit circa 1,5 Jahren vergeben und in etwa einem halben Jahr wollen wir auch zusammenziehen. Aber seit der Mietvertrag unterschrieben ist, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich das wirklich will. Ich verstehe mich selbst nicht mehr, zusammenzuziehen war genau das, was ich mir so oft gewünscht hatte, weil wir uns unter der Woche kaum sehen. Aber wenn er bei mir ist, möchte ich einfach nur meine Ruhe haben, kein Schmusen, kein Kuscheln, kein Sex. Kaum ist er weg, vermisse ich ihn aber wieder. Ich habe ihm das auch gesagt, ich wollte ihn mit meinem Verhalten auch nie verletzen, ich will ihn lieben, aber ich muss mich oft zusammenreißen, um ihn nicht einfach wegzustoßen. Ohne ihn kann ich nicht, mit ihm aber auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00032026 vom 10.10.2013 um 12:30:31 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht