Das dreckige Haus meiner Familie

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Zorn Zwang Verzweiflung Unreinlichkeit

Ich (15) beichte, dass ich am Liebsten mein Elternhaus verlassen würde. Der Grund ist mein Vater, der sich andauernd darüber beschwert, wie unordentlich es bei uns aussähe, obwohl er selbst nichts dagegen macht. Eine kleine Vorgeschichte: Meine Eltern waren vor einiger Zeit für zwei Wochen weg und so mussten meine ältere Schwester und ich den Haushalt schmeißen und alles, was dazugehört. Es lief gut, das Haus sah tipptop aus und es hat mir Spaß gemacht, alles sauber zu machen, was davor katastrophal aussah, wie zum Beispiel ihr Schlafzimmer. Wir haben auch einen Hund, der ziemlich viele Haare hinterlässt, weshalb er unter meiner Aufsicht nicht in die Küche gehen durfte. Doch kaum waren meine Eltern zurückgekommen, fing es wieder an, nach Schweinestall auszusehen. Den Hund lassen sie übrigens wieder in die Küche, was es bei mir nicht gegeben hätte. Und dann wären wir wieder am Ausgangspunkt, ich sehe es nicht ein, unter der Präsenz meiner Eltern den Haussklaven zu spielen, und Verantwortung für das ganze Haus zu übernehmen, wenn es am Ende eh zerstört wird. Mir gehen diese heuchlerischen Wutausbrüche meines Vaters sowieso gegen den Strich! Ich würde am Liebsten ausziehen und anfangen, alleine zu leben, da ich sowieso nicht so der Familienmensch bin. Bitte vergebt mir meine unhaltbaren und undankbaren Gedanken, da ich meine Eltern ja trotzdem liebe.

Beichthaus.com Beichte #00036329 vom 09.08.2015 um 22:19:25 Uhr (6 Kommentare).

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Der Duft der Spülmaschine

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Fetisch Masturbation Verschwendung

Ich (m/18) muss dringend etwas beichten. Ja, ich bin kaputt im Kopf, und das nicht nur ein bisschen. Allerdings muss ich sagen, dass ich dadurch weder körperlich beeinträchtigt noch geistig unterentwickelt bin, im Gegenteil sogar. Ich gehe aufs Gymnasium und habe gute bis sehr gute Noten. Zurzeit wohne ich noch bei meinen Eltern, und wie es in einem normalen Haushalt nun mal so ist, haben auch wir eine Spülmaschine in unserer Küche. Und ich liebe diesen Geruch. Er macht mich regelrecht geil. Jedes Mal, wenn unsere Maschine fertig ist, öffne ich sie und stehe erst einmal 10 Minuten davor und schnüffele gedankenverloren vor mich hin. Nicht selten werde ich da ziemlich geil und muss mich im Anschluss erleichtern. Was gäbe ich für ein Parfüm mit diesem Geruch. Eau de Spülmaschine wäre die perfekte Kreation.


Natürlich achte ich darauf, dass mich niemand sieht, was ganz schön schwer ist in meiner Familie, da eigentlich fast immer jemand in der Küche ist. Ich kann mir nicht vorstellen, was sie denken, wenn sie mich vor der geöffneten Spülmaschine kniend sehen - mit einer Pyramide in meiner Unterhose, die selbst die Bauwerke in Gizeh überragt. Nun zur eigentlichen Beichte: Vor circa zwei Wochen sind meine Eltern für ein Wochenende verreist und es war auch sonst niemand mehr zu Hause. Ich hatte also für zwei Tage sturmfrei. Andere in meinem Alter würden wohl die wildesten Hauspartys schmeißen und sich zusaufen, aber ich hatte ganz andere Pläne. Ich stand extra früh auf und wartete, bis meine Eltern weg waren. Nach zehn Minuten hielt ich es nicht mehr aus. Ich ging nach oben in die Küche, und obwohl die Spülmaschine leer war, schmiss ich fünf von diesen Tabs rein - einer hätte normalerweise gereicht - und schaltete sie auf die höchste Stufe ein.


Die nächsten 130 Minuten waren eine Qual für mich. Währenddessen kam der Anruf meiner Eltern, sie seien gut angekommen. Gut, ich war also ganz alleine in unserem Haus. Es war wie eine Erlösung für mich, als die Spülmaschine endlich fertig war. Ich setze mich also nackt und breitbeinig vor die Maschine und dann kam der entscheidende Moment. Ich öffnete sie und es kam mir eine Dampfbad-ähnliche Wolke entgegen, die meinen kleinen Freund sofort zum Explodieren brachte. Noch nie zuvor hatte ich so einen geilen Orgasmus. Es war, als würden mir tausend Engel gleichzeitig die Palme wedeln. Ich war danach so fertig, dass ich erst einmal zusammensackte und für circa 20 Minuten auf dem Küchenboden liegen blieb. Oh Gott, wenn mich jetzt jemand so sehen würde. Ich wüsste nicht, wie ich das erklären könnte. Später sah ich dann, dass ich die Soße fast überall in der Küche verteilt hatte. Sogar auf der Herdplatte, die circa einen Meter höher als der Boden ist, lagen einige Spritzer. Ich putzte alles fein säuberlich auf und legte mich dann schlafen. Ich schlief so gut wie nie zuvor.


Ich hoffe, dass niemand meiner Freunde und erst recht nicht meine Eltern erfahren, was an diesem Wochenende passiert ist. Man könnte mich dann wahrscheinlich direkt in die geschlossene Anstalt einweisen. Irgendwie tut es mir auch leid, dass ich so viele von diesen recht teuren und bestimmt auch umweltschädlichen Tabs verschwendet habe, aber was tut man nicht alles für seine körperliche Befriedigung. Ich bitte um Absolution für diese verschwenderische Tat.

Beichthaus.com Beichte #00036181 vom 16.07.2015 um 23:18:05 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Von der Brücke fallen Flaschen

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Feigheit Selbstsucht Trunksucht

Ich (m/24) möchte beichten, dass ich jemanden vermutlich verletzt habe, wenn auch aus Versehen. Zugetragen hat sich der Vorfall vor einigen Jahren, als ich mit einem Kumpel am Wochenende auf einer Brücke vorglühte, weil wir später in den Club gehen wollten. Da ich schon gut getankt hatte und betrunken immer dazu neige, mich leicht asozial zu verhalten, habe ich einige Glasflaschen, die auf dem Brückengeländer standen, einfach umgestoßen. Warum ich das gemacht habe? Einfach so, weil es einfach Spaß machte, Glas zu zerschmettern. Jedenfalls hatte ich das schon zuvor einige Male gemacht und es war nie etwas passiert, aber an jenem Wochenende war plötzlich alles anders: Gerade in dem Moment, als wir gehen wollten, tauchte wie aus dem Nichts auf einmal ein hochaggressiver Typ vor mir auf, der breit wie ein Kleiderschrank war und mich anbrüllte, wer das getan habe und dass unter der Brücke eine Person verletzt sei. Natürlich versuchte ich, mich herauszureden, aber der Typ ließ einfach nicht locker und versuchte mich zu zwingen, mit ihm zur angeblich verletzten Person zu gehen, um alles Weitere zu klären. Da er auch in Begleitung war und mein Kumpel und ich gegen ihn und seine Begleitung keine Chance gehabt hätten, wusste ich, dass Mitgehen nur eines für mich bedeutet hätte: Entweder hätte er mir unter der Brücke einfach selbst die Fresse poliert oder mich festgehalten und die Bullen gerufen.


Da ich weder Bock auf das Eine noch auf das Andere hatte, nutzte ich einen winzigen Moment seiner Unaufmerksamkeit, und bin wie von der Tarantel gestochen plötzlich losgestürmt, während der Muskelberg mir nur noch diverse Flüche und Beleidigungen hinterherschreien konnte. Noch nie im Leben war ich jemals so schnell gerannt wie an dem Abend. Nachdem ich gefühlt einen Kilometer durch irgendwelche Seitenstraßen gerannt war, versteckte ich mich in einer vollen Kneipe und versuchte, meinen Kumpel auf dem Handy zu erreichen, der sich zum Glück auch meldete, wobei ich bis heute nicht weiß, wie er es geschafft hatte, dass die Typen ihn nicht auch angegangen haben. Jedenfalls sind wir danach nach Hause gefahren, weil ich keinen Bock hatte, den aggressiven Leuten aus Versehen noch einmal über den Weg zu laufen.


Zum Schluss möchte ich sagen, dass ich nicht weiß, was aus der angeblich verletzten Person geworden ist: Vielleicht hat sich der Typ, der mich unter die Brücke zerren wollte, auch nur aufgespielt, obwohl alles nur halb so schlimm war, vielleicht habe ich aber auch wirklich Schaden angerichtet. Jedenfalls gelobe ich, in Zukunft keine Flaschen mehr von Brückengeländern zu schmeißen und hoffe, dass sich die Person nicht allzu schlimm verletzt hat. Ich bin auch froh, dass mir der Freund, mit dem ich unterwegs war, nicht verübelt hat, ihn zurückgelassen zu haben, da ihm theoretisch auch etwas hätte passieren können.

Beichthaus.com Beichte #00036008 vom 23.06.2015 um 12:03:24 Uhr (16 Kommentare).

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Geschmolzene Schokolade

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Dummheit Peinlichkeit Ernährung

Ich (w/21) möchte beichten, dass ich heute im Zuge meiner unendlichen Naivität fast die Bude abgefackelt habe. Da mein Freund morgen Geburtstag hat, wollte ich ihm Plätzchen mit Schokoüberzug backen. Ihr denkt euch jetzt wahrscheinlich, ich hätte die leckeren Dinger im Ofen vergessen, aber nein, so war es nicht. Als es an die Schokogarnitur ging, dachte ich, man könne die Schokolade ja mal schnell in der Mikrowelle schmelzen, anstatt ein "aufwendiges" Wasserbad aufzusetzen. Gedacht, getan schmiss ich dann die Schokolade in meiner Lieblingsschüssel in die Mikrowelle und stellte den Timer auf fünf Minuten ein. Ich verließ die Küche und bemerkte kurz darauf einen seltsamen Geruch. Vor meinem Zimmer kam mir schon eine dicke Rauchschwade entgegen und meine Oma (direkt nebenan wohnend) kam schon panisch über den Hof gelaufen. Ich ignorierte den dramatischen Auftritt und versuchte noch zu retten, was zu retten war. Die Schokolade war natürlich völlig verbrannt und ich konnte alles wegschmeißen. Meine Lieblingsschüssel konnte ich aber noch retten. Positiv bei der ganzen Sache ist, dass ich mit meiner Aktion wenigstens meine Oma und meinen Bruder zum Lachen bringen konnte. Trotzdem sitze ich nun hier, rieche wie ein Hund, der sich im Kamin gewälzt hat, und beichte, dass ich mit 21 Jahren nicht in der Lage bin, Schokolade zu schmelzen und nicht auf den Trichter komme, Schokolade vielleicht besser nicht fünf Minuten lang in der Mikrowelle brutzeln zu lassen. Naja - Liebe macht bekanntlich dumm.

Beichthaus.com Beichte #00035951 vom 17.06.2015 um 20:22:48 Uhr (9 Kommentare).

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Schimmelkäse

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Ekel Unreinlichkeit Ignoranz Ernährung Shopping Ingolstadt

Ich arbeite seit Kurzem in einer sehr bekannten Metzgerei. Wir verkaufen auch Käse, der aber nicht so oft verkauft wird, wie Fleisch und Wurst. Deshalb passiert es oft, dass es zu Schimmel kommt. Das Schlimme daran ist, dass wir die Stücke nicht wegschmeißen, sondern die Schicht mit dem Schimmel entfernen und neu einpacken. Statt diesem Ekel ein Ende zu setzen, mache ich bewusst mit. Ich werde niemals Käse in einer Metzgerei kaufen.

Beichthaus.com Beichte #00035444 vom 12.04.2015 um 14:17:54 Uhr in Ingolstadt (6 Kommentare).

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