Wo ist der Zettel?

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Betrug Schamlosigkeit Waghalsigkeit Schule

Ich (m/20) habe einen Betrug aus meiner Schulzeit zu beichten. In der Oberstufe ging es bei unserer Schule von den bis dahin benutzten Klausurheften zu gestempeltem, offiziellen Papier über, welches in einzelnen Blatt bei Klausurbeginn ausgeteilt wurde. Wenn ich dann in einer Arbeit (z.b. Physik oder Chemie) absolut keinen Plan hatte, was denn in der letzten Aufgabe (die war ja meist die schwerste) die Lösung ist, habe ich mehrfach für die ersten paar Aufgaben zwei Zettel benötigt und dann die letzte Aufgabe auf den letzten paar Zeilen des zweiten Zettels begonnen. Aber statt dann ein neues Blatt zu greifen habe ich ab da lieber die anderen Aufgaben Korrektur gelesen. 10 Minuten vor Abgabe habe ich dann immer die Zettel nummeriert. Zettel 1/3, Zettel 2/3, aber 3/3 gab es nie! Eigentlich absolut einfach und im gleichen Moment genial, der Lehrer bemerkte das dann bei der Korrektur und ging davon aus das er einen Zettel verloren hat, später wurde ich kurz darauf angesprochen, es wurde gesagt wie Leid es ihm/ihr tut und ich hab gesagt, dass das ja nicht so schlimm wäre, die Aufgabe war ja eh ganz einfach, da ging es ja da und dadrum und die Lösung war das. Die Lösung hatte ich mir natürlich nach der Klausur von Mitschülern sagen lassen und so habe ich so 6-8 mal volle Punkte für eine niemals bearbeitete Aufgabe bekommen. Ich möchte beichten, dass mir das bei manchen Lehrern doch etwas wehtat sie so verzweifelt zu sehen und bitte um Vergebung, es war nicht gegen sie gerichtet.

Beichthaus.com Beichte #00030074 vom 03.07.2012 um 21:48:18 Uhr (27 Kommentare).

Gebeichtet von kreppel
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Der ignorierte Freund

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Ignoranz Engherzigkeit Selbstsucht

Ich (w/27) muss beichten, dass ich meinen besten Freund in seiner schwersten Zeit im Stich gelassen habe. Wir waren zur Schulzeit die besten Freunde und nach unserem Abschluss bin ich in eine andere Stadt zum Studieren gezogen und er ist hier geblieben. Anfangs haben wir uns noch regelmäßig gesehen und geschrieben aber bei mir kamen neue Freunde, ein fester Freund und ein neuer Abschnitt meines Lebens und ich wurde immer ekliger zu ihm. Ich begann seine SMS zu ignorieren, habe ihn häufig ohne Kommentar versetzt und habe regelmäßig so getan als ob ich gerade keine Zeit hätte. Man sollte jetzt annehmen das er das Interesse verlieren würde aber das Gegenteil war der Fall. Er schrieb mir immer öfter ob mir unsere Freundschaft überhaupt noch irgendetwas bedeuten würde und andere sentimentale Nachrichten, die ich irgendwann nur noch als nervig empfand. Zu seinem Geburtstag versprach ich ihm dann uns zu treffen, versetzte ihn aber für meinen Freund. Eine Woche später schrieb ich ihm noch einmal wie es ihm geht, bekam aber nie eine Antwort. Zu dem Zeitpunkt dachte ich "scheiß auf ihn" und habe mit ihm endgültig abgeschlossen, immerhin verlief mein Leben super und er war der schwarze Fleck in meinem Leben. Heute lebe ich wieder in meiner Heimatstadt, mein Freund hat mich vor einer Weile betrogen, meine Freunde sind nach dem Studium wieder in ihre Heimatstädte zurück und für mich gab es keinen Grund mehr dort zu verweilen. Letzte Woche bin ich einem alten Schulfreund begegnet und habe ihn gefragt wie es meinem früheren, besten Freund gehen würde. Er erzählte mir, dass er wenige Monate nach unserem Abschluss an Krebs gestorben sei. Da ist für mich eine Welt zusammen gebrochen. Zuhause angekommen habe ich bitterlich geweint und allein der Gedanke, dass er dort im Krankenhaus lag, mir geschriebene hat wie es mir geht und ich ihn ignoriert habe, weil mir Party und Shoppen wichtiger waren, bricht mir das Herz. In ein paar Wochen wäre wieder sein Geburtstag und ich will ein paar Blumen an sein Grab legen. Ich konnte für ihn im Leben nicht die Freundin sein, die er gebraucht hätte aber zumindest jetzt will ich die Freundin sein, die er verdient.

Beichthaus.com Beichte #00030065 vom 25.06.2012 um 00:50:09 Uhr (52 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Straßenbau

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Boshaftigkeit Zwietracht Arbeit Kollegen

Ich (m/22) habe letztes Jahr vor meinem Studium 3 Monate als Hilfskraft in einem mittelständischen Straßenbauunternehmen gearbeitet. An meinem ersten Tag lernte ich einen Kollegen in meinem Alter kennen, mit dem ich mich beim Arbeiten etwas unterhielt und er schien auch sehr offen und nett zu sein. Am gleichen Abend meines ersten Arbeitstages rief mich ein sehr guter Freund an, der mich in diesen Job gebracht hatte und dort schon seine Ausbildung abgeschlossen hat. Er erzählte mir, dass dieser Typ, mit der ich zusammen gearbeitet habe, bei den anderen Kollegen über mich herzog. Ich würde jeden Tag kiffen und wäre faul, er hätte fast alles alleine gemacht. Tatsächlich hatte er mich gefragt, ob ich denn schon mal gekifft habe und ich bejahte, dass ich vor etwa 2 Jahren öfter mal geraucht habe, aber mittlerweile nicht mehr. Zudem war er der faule, der mich die offensichtlich schweren arbeiten machen ließ, dabei nicht einmal half und sogar zwischenzeitlich zum Metzger ging, um sich drei Mettbrötchen zu holen. Mein Freund erzählte mir aber außerdem, dass er sowieso bei fast jedem in der Firma aufgrund seiner Lügen, seiner Faul- und Dummheit unten durch sei.
Also machte ich mir nichts daraus und arbeitete die nächsten Tage so gut ich konnte weiter und habe mir dadurch auch recht schnell den Respekt der meisten dort verdient. Dieser Asoziale konnte nicht gefeuert werden, weil sein Vater der Meister des Unternehmens war (ein guter) und dieser bei der Kündigung seines Sohnes drohte, ebenfalls zu gehen.
So behandelte ich den Jungen ganz normal und ließ mir nicht anmerken, was ich von ihm hielt, obwohl er zwischendurch sogar noch mehr Lügen über mich verbreitete, vielleicht aus Neid oder sonst etwas. Ich habe zwar schon öfter unangenehme Kollegen bei meinen Nebenjobs gehabt, aber nie so einen. Das grenzte schon ans kriminelle, da er sogar verbreitete ich hätte mit dem Radlader (sowas ähnliches wie ein Bagger) Zinnkästen (Gullis) mutwillig zerstört und gesagt, dass wir so hier länger arbeiten können, weil es ja eine sehr angenehme Baustelle hier war, im Vergleich zu anderen.


Glücklicherweise glaubte ihm auch das keiner, der schon mit mir zusammen gearbeitet hat und es ja noch andere hätten mitbekommen müssen. Ich war mächtig angefressen, aber wollte keinen Ärger auslösen und blieb, wie immer, freundlich und unauffällig ihm gegenüber und lästerte auch nicht über ihn. Er wusste ja nicht, dass er diese Geschichten über mich auch im Beisein eines guten Freundes von mir zum Besten gab, der mir alles bis ins Detail erzählte. Nach mehreren kleinen und einer richtig üblen Aktion seinerseits, bei der ich mir den Fuß fast gebrochen hätte, war es mir dann zu viel. Also beschloss ich zu handeln und überlegte mir was richtig gemeines. Ich wusste, dass er schon zwei Abmahnungen bekommen hat und wollte ihm dann absichtlich die dritte und somit die Kündigung verpassen.


Eine Woche später bediente er eine Art Rüttelplatte zum verdichten des Erdbodens (das Teil wiegt bestimmt mehr als 2 Tonnen und wird per Fernbedienung gesteuert) und ließ mich dann auch zum ersten mal mit dem Gerät arbeiten.
Er sagte dann nachdem ich verdichtet habe, ich solle es ausstellen und das Gerät einfach stehen lassen. Ich sagte noch: "Jo, alles klar." Ich bin dann aber mit angeschalteter Rüttelfunktion auf die Straße gefahren. Natürlich brach nicht nur die Kante, sondern ein großer Teil des Asphalts mit langen rissen etwa 3 Meter lang ein. Das bedeutete dann natürlich, dass ein recht großer Teil des noch "guten Asphalts" auch erneuert werden musste und einige Stunden mehr Arbeit und Material, dass beim Auftraggeber (Der Stadt) nicht in Rechnung gestellt werden konnte. Der Vorarbeiter (Polier, mit dem ich nun schon öfter zusammen gearbeitet habe und mit dem ich mich gut verstand) machte mich nicht direkt dafür verantwortlich, weil ich ihm erzählte, der Asoziale hätte gesagt ich soll das machen, weil wir den Teil auch noch neu asphaltieren müssten, wahrscheinlich weil er mir wieder mal nur Ärger machen wollte.


Die Verwunderung, Aufregung und Beleidigungen des Asozialen waren ziemlich extrem, wenn kein anderer gerade in der Nähe war und er beteuerte seine Unschuld bei den anderen. Das freute mich aber und ich sagte ihm auch direkt, dass er das von seinen vielen Lügen über mich nicht anders verdient und ich ihm eine Abmahnung wünsche. Ich sollte noch am gleichen Tag nach Feierabend mit dem Opfer meiner Lüge zum Chef ins Büro gehen. Ich erzählte dem Chef schauspielerisch die gelogene Geschichte, der andere ihm seine und ich durfte danach nach Hause gehen. Also, ich durfte weiter dort arbeiten, da mir offensichtlich mehr Vertrauen als ihm geschenkt wurde und er erhielt seine dritte Abmahnung und war nun arbeitslos. Sein Vater ist dort geblieben und arbeitet auch heute noch dort. Ich Nachhinein tut es mir für den finanziellen Verlust (der zum Glück nicht so teuer war) des Unternehmens Leid und hätte vielleicht eine bessere Lösung finden sollen, die nicht dem unternehmen schadete.

Beichthaus.com Beichte #00030063 vom 24.06.2012 um 15:14:08 Uhr (27 Kommentare).

Gebeichtet von Reg12
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Getunte Motorroller

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Verrat Hass Auto & Co. Prien am Chiemsee

Ich beichte, dass mich speziell im Frühling und Sommer Leute, welche mit Mofas und Motorrollern umhergurken tierisch aufregen. Man muss sagen, ich wohne direkt an der Hauptstraße in einem kleinen Kaff. Nach einer mühsamen Arbeitswoche freue ich mich am Wochenende auszuschlafen, doch dies ist anscheinend zu viel verlangt. Gewisse Leute fahren Roller zu den unmöglichsten Zeiten. Viele von euch werden die lauten Roller schon mal gehört haben, aber diejenigen, die hier vorbeifahren, sind frisiert, und extrem laut, da es irgendwie zum Trend geworden ist den Auspuff von den Dingern zu manipulieren, um aufzufallen. Da ich weiß, welches Klientel diese Roller nutzt (16-18 Jährige), und in aller herrgottsfrühe damit umherfährt, habe ich einfach kurzer Hand der Polizei einen anonymen Tipp gegeben. Die haben sich heute tatsächlich in der Nähe von meinem Haus postiert, und alle Roller-Fahrer kontrolliert. Ich habe mir jedes mal gründlich ins Fäustchen gelacht, als ein Fahrer hops genommen wurde. Selber schuld. Wenn ihr schon mit diesen Dingern fahrt, dann habt bitte den Anstand die Schallschutzbestimmungen einzuhalten.

Beichthaus.com Beichte #00030062 vom 23.06.2012 um 11:59:12 Uhr in Prien am Chiemsee (44 Kommentare).

Gebeichtet von Reg12
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Die Katze ohne Zuhause

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Aggression Mord Tiere

Ich (m/22) möchte beichten, dass ich gestern etwas in meinen Augen sehr dummes getan habe. Ich wohne auf dem Land und besitze eine Katze. Nun ist es so, dass unsere Katze schon öfters mit Schrammen und Verletzungen nach einem Kampf mit anderen Katzen nach Hause kam. Mir viel dann des öfteren auf, das eine bestimmte Katze immer um unser Haus schleicht. Diese Katze sieht wirklich nicht topfit aus, da es eher eine wilde Katze ohne Zuhause ist. Nun ist es so, das meine Katze völlig durch dreht wenn diese Katze um unser Haus schleicht. Die sind wirklich verfeindet. Ich habe diese Katze gestern auf unser Mauer gesehen. Sie saß einfach da und schaute in die Welt hinaus. Da nahm ich ohne genau zu überlegen mein Luftgewehr weil sie mich, ich weiß auch nicht wieso, aggressiv machte (es ist ein eher starkes Luftgewehr mit Zielfernrohr etc.) und schoss auf die Katze. Die Katze ist danach von der Mauer gefallen und ich hab Sie nicht mehr gesehen. Danach hatte ich für mich einen Schock, hab nicht gut geschlafen. Ich hinterfrage mich die ganze Zeit wieso ich das überhaupt gemacht habe. Zum Teil Beschützerinstinkt für meine Katze oder ich weiß auch nicht. Ich bin überhaupt nicht der Typ, der auf Tiere schießt, vor allem nicht auf Katzen, denn ich liebe diese Tiere, doch in diesem Augenblick hat mein Hirn einfach ausgeschaltet. Da das Tier kein Zuhause hat wollten es meine Eltern einfangen und zum Tierarzt bringen, um es einzuschläfern. Das habe ich aber erst erfahren, nachdem ich das Tier angeschossen habe. Ich möchte am liebsten wissen wies es dem armen Tier geht. Ob die Verletzung stark ist. Es tut mir extrem Leid und ich bereue meine Tat zu tiefst. Ich möchte nie mehr einer Katze nur das geringste antun. Denn die Katze kann ja nichts dafür, dass Sie kein Zuhause hat, und ja streit zwischen Katzen gehört auch zum Leben. Ich hoffe, der Schuss hat dich, mein Kätzchen nicht zu stark verletzt und du kommst wieder gut auf die Beine. Falls du wieder einmal in der Nähe bist, ich habe Milch im Kühlschrank! Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00030050 vom 18.06.2012 um 11:46:08 Uhr (59 Kommentare).

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