Menschliches Leben ist nicht immer schützenswert!

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Mord Vorurteile Gesellschaft

Ich beichte hiermit, dass ich inakzeptable Ansichten pflege. Meiner Meinung nach ist menschliches Leben nicht um jeden Preis schützenswert. Ich bin der festen Überzeugung, dass es Menschen gibt, die einfach durch und durch schlecht und eine Zumutung sind, es hierbei […]
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Beichthaus.com Beichte #00036645 vom 16.09.2015 um 13:19:09 Uhr (11 Kommentare).

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Die schönste Jahreszeit

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Ignoranz

Ich möchte beichten, dass ich den Frühling und den Sommer nicht leiden kann. Eben gerade, weil da viel zu sehr die Sonne vom Himmel brennt und es so heiß ist, dass man kurze Klamotten anziehen muss, was ich auch nicht mag. Ich bedecke mich lieber, keine Ahnung warum. Außerdem gibt es im Frühjahr zu viele Pollen (Heuschnupfen). Ich kann die Leute nicht verstehen, die total ausflippen und happy sind, sobald die Sonne unerbittlich vom Himmel strahlt. Sie rennen dann sofort raus und braten sich stundenlang, in der Hoffnung, eine "gesunde Bräune" zu erhalten oder machen den ganzen Tag draußen Sport. Das ist doch nervig. Ich begegne solchen Leuten mit viel Skepsis, weil sie oft behaupten, durch die Sonne Energie zu erhalten und andere Leute, die nicht den ganzen Tag draußen rumrennen werden dann als langweilig abgestempelt. Irgendwie ist mir das alles unheimlich.


Ich mag es, wenn es draußen regnet, hagelt, schneit oder einfach nur bedeckt ist. Ich mag es, viel Stoff anzuziehen, der den ganzen Körper bedeckt. Mit mehr Stoff kann man sich modisch auch mehr austoben, ohne schlampig zu wirken. Ich mag es, blass zu sein. Ich mag die "hässlichen" Jahreszeiten. Übrigens werde ich auch im November heiraten. Kein Heuschnupfen, kein Schwitzen im dicken Hochzeitskleid.

Beichthaus.com Beichte #00036640 vom 15.09.2015 um 11:47:04 Uhr (16 Kommentare).

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Leben auf Staatskosten

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Zorn Ungerechtigkeit Faulheit Gesellschaft

Ich habe mich für die nächsten drei Wochen krankschreiben lassen und werde das so lange machen, bis ich gefeuert werde, und dann werde ich schön von Arbeitslosengeld leben - und nebenbei noch ein bisschen was schwarz machen. Und warum? Weil ich nicht mehr einsehe, dass ich als ehrlicher Arbeitnehmer und Steuerzahler die Sozialstation der Welt bin und mich nicht für Griechenland, Flüchtlinge, und Andere kaputtarbeiten werde, für eine spätere Rente, die nicht mal für die Miete reicht. Die halbe Welt kommt hierher, um sich kostenfrei durchfüttern zu lassen, also wird das jetzt auch von mir so gemacht. Geld ist ja scheinbar genug da. Für die Flüchtlinge wurden plötzlich über sechs Milliarden Euro aus dem Nichts hergezaubert. Komisch. Für die Schulen und Straßen ist nichts da. Ich mache mir jetzt ein schönes Leben auf Staatskosten, und sollen doch die Fachkräfte arbeiten, die brauchen wir hier ja so dringend. Mich dürft ihr übrigens als Schmarotzer bezeichnen, ich bin Deutscher. Ja, nicht die Kulturbereicherer, wenn ihr das macht, seid ihr rechts und gegen euch wird mit der vollen Härte des Rechtsstaates vorgegangen.

Beichthaus.com Beichte #00036633 vom 14.09.2015 um 17:46:41 Uhr (44 Kommentare).

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Eine Katze vom Bauernhof

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Diebstahl Waghalsigkeit Tod Tiere Weeze

Gestern ist meine Katze gestorben. Sie wurde ungefähr 14 Jahre alt, ist eingeschlafen und wurde nicht mehr munter. Sie hatte ein schönes Leben und einen großen Garten mit viel Auslauf, und obwohl sie jederzeit die Möglichkeit zum Streunen hatte, ist sie nie davongelaufen. Sie war auch nie krank - und außer dass wir beim Tierarzt zu Beginn zum Impfen und Sterilisieren waren und hin und wieder mal die Krallen schneiden ließen, war sie immer kerngesund. Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Vor ungefähr 14 Jahren machten meine Eltern mit einer Schulfreundin und mir einen Ausflug aufs Land. Wir waren Mittagessen auf einem Bauernhof und anschließend spielten wir mit den kleinen Kätzchen, von denen dort sicher an die 10 Stück herumliefen. Als es an der Zeit war, zu gehen, steckte ich das süßeste der kleinen Kätzchen in die Bauchtasche meines Kapuzenpullis und wir fuhren weiter. Meine Freundin meinte noch, ich solle das lassen, denn es würde garantiert auffallen, aber für mich war es beschlossene Sache.


Dem Kätzchen schien es zu gefallen, in der weichen warmen Bauchtasche des Pullis, und sie schlief den restlichen Tag und wurde erst wach, als wir abends wieder zu Hause angekommen sind. Natürlich hatte sie Hunger und miaute, was meinen Eltern nicht verborgen blieb. Da wir mehrere hunderte Kilometer von dem Bauernhof, von dem ich das Kätzchen mitgenommen hatte, entfernt waren, blieb meinen Eltern nichts anderes übrig, als sie zu behalten. So hatte ich von da an eine Katze und ich kann sagen, dass es ihr an nichts gefehlt hat in diesen 14 Jahren. Ich denke, ich werde mir wieder eine Katze besorgen. Dieses Mal aber auf legalem Wege aus dem Tierheim oder vom Land, wobei ich allerdings vorher fragen werde, ob ich ein Kätzchen mitnehmen darf. Ich bitte um Vergebung für den 14 Jahre zurückliegenden Diebstahl eines kleinen Kätzchens und verspreche, dass ich so etwas nie wieder tun werde.

Beichthaus.com Beichte #00036629 vom 14.09.2015 um 08:14:17 Uhr in Weeze (20 Kommentare).

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“Beichte

Wasser an der Kasse

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Shopping Kenia

In einem Supermarkt in Nairobi habe ich mir einen 5-Liter-Kanister Wasser genommen. An ihnen ist immer so ein Tragegriff dran, und mit dem Kanister bin ich noch etwas durch den Supermarkt geschlendert, und dann ist der Griff abgerissen. Einfach ein Materialfehler. Der Kanister ist auf den Boden geprallt und unten aufgeplatzt. Etwa ein halber Liter Wasser lief aus, und ich habe mich bemüht, den Kanister schnellstmöglich wieder aufzuheben und das Loch nach oben zu drehen. Eine Mitarbeiterin hat das Ganze gesehen und die Administration benachrichtigt. Der Vice Manager kam dann zu mir und meinte, ich solle das bezahlen. Ich antwortete natürlich, dass es nicht meine Schuld sei - was ihm allerdings egal war. Ebenso wie die Tatsache, dass ich in dem Markt noch für dreißig Euro einkaufen wollte. Ich habe ihm gesagt, dass ich einfach gehe, wenn er mir das Geld für den Kanister berechnet. Jeder denkende Geschäftsmann hätte auf die knapp zwei Euro verzichtet, da das Geld meinen 30 Euro Einkauf nicht wettgemacht hätte. Er begründete das übrigens damit, dass der Supermarkt Tragetaschen bereitstellen würde, damit so etwas nicht passiert.


Ich habe dann vorschriftsmäßig die 4,5 Liter Wasser in dem Kanister in den Korb gelegt und bin damit noch durch den Laden geschlendert. Nachdem sich dann fast der ganze Inhalt des Kanisters auf dem Boden befand, bin ich an die Kasse, habe den Korb auf das Band gestellt, mein Geld rausgesucht, den Kanister auf den Laser gestellt und die Scheine sortiert. Als der Kanister endgültig leer war und die Kasse nicht mehr ging, stand wieder der Vice Manager vor mir. Ich sagte ihm, wie leid es mir täte, aber ich hätte ja den Korb benutzt und habe ihm etwa 100 Schilling einfach vor die Füße geworfen und bin rausgegangen.

Beichthaus.com Beichte #00036623 vom 13.09.2015 um 15:38:35 Uhr in Kenia (Nakumatt, Nairobi) (12 Kommentare).

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