Auto geklaut

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Diebstahl Dummheit Auto & Co.

Früher, als wir alle gerade 18 Jahre alt waren, haben wir oft auf einem Parkplatz an der Universität rumgehangen, an dem Abends nichts mehr los war. Eines Tages haben wir einen Autoschlüssel gefunden, der auch direkt auf das Auto daneben gepasst hat. Es war ein Kleinwagen, wahrscheinlich einer Studentin, den Sachen im Wagen nach zu urteilen. Wir haben uns umgeschaut und überlegt, und dann beschlossen den Wagen zu klauen.
Wir sind ein bisschen durch die Stadt gefahren, haben dann, als ein Polizeiwagen neben uns stand, Angst bekommen dass das Auto mittlerweile vermisst wird und als gestohlen gemeldet worden ist, und haben es in einem ganz anderen Stadtteil in einer ruhigen kleinen Straße abgestellt, alles abgewischt wegen Fingerabdrücken, und sind abgehauen. Den Schlüssel haben wir wo anders entsorgt.
Nach einigen Monaten sind wir mal dort vorbeigefahren, das Auto stand immer noch dort. Es tut mir wirklich Leid für die Besitzerin, zumal uns das rumfahren nichts besonderes gebracht hat, und wir nicht den Mumm hatten das Auto zur Universität zurück zu bringen. Ich glaube nicht dass sie von der Versicherung etwas wiederbekommen hat, da ja ein Fahrzeugschlüssel fehlen wird. Sie hat bestimmt nicht viel Geld gehabt und war vielleicht auf das Auto angewiesen. Jahrelang haben wir die Story niemandem erzählt, obwohl man in dem Alter durch so etwas "cooler" gewesen wäre.

Beichthaus.com Beichte #00027929 vom 24.06.2010 um 22:13:14 Uhr (29 Kommentare).

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Die Wollust siegt

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Wollust Engherzigkeit Begehrlichkeit Partnerschaft Viersen

Ich (m/27) will beichten dass ich sexsüchtig bin und seit ich geschlechtsreif bin die Frauen nur immer als Sexobjekte gesehen habe. Habe noch nie echte Liebe empfunden und deshalb dauerte meine längste Beziehung gerade mal 3 Monate. Beendet habe ich meine Beziehungen immer dann, wenn ich gemerkt habe, dass ich demnächst fremd gegangen wäre. Denn treu bin ich ausnahmslos schon immer gewesen, was aber auch der einzige Vorteil ist an einer Beziehung mit mir, außer vielleicht noch guter Sex, aber das ist halt nicht genug für eine richtige Beziehung. Ich kann nicht anders, nach kurzer Zeit habe ich schon den Drang nach einer Anderen, welche nach dem Schluss machen auch immer schnell gefunden wurde. Ich bin nicht stolz drauf und beneide Paare, die sich schon über Jahre gegenseitig Liebe schenken können. Ich will das auch.

Beichthaus.com Beichte #00027911 vom 18.06.2010 um 10:26:52 Uhr in Viersen (19 Kommentare).

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Hass auf gesundheitsunbewusste Menschen

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Hass Neid Ungerechtigkeit Zorn Gesundheit Leipzig

Ich (m/18) sitze seit einem Unfall im Rollstuhl. Ich gehe damit recht locker um, wenn mich jemand fragt, dann bin ich nicht zu schüchtern ihm zu sagen, warum ich nur noch auf Achse bin. Gegen leute, die ihre Bewunderung ausdrücken, wie ich damit umgehen kann, habe ich nichts. Manchmal entwickelt sich dann z.b. ein nettes Gespräch daraus. Was ich absolut nicht leiden kann, ist wenn Leute dann anfangen solche Statements abzulassen wie: "Ich könnte damit nicht umgehen", "in deiner lage hätte ich mich umgebracht!", "Ist schon Scheiße wa?". Die Leute, die sowas rausblasen, ich würde diesen Leuten das wünschen, was mir wiederfahren ist. Den schlimmen Verkehrsunfall, Monatelange krankenhaus und Rehaaufenthalte. Es muss ja nicht permanent sein. So ein kleiner Abriss daraus würde schon genügen. Niemand weiß, wie er sich nach so einem Unfall verhalten würde. Aber die Leute gehen echt zu weit. Ausserdem muss ich sagen, dass ich mich langsam zum Misanthropen entwickle. Das soll nicht heißen, dass ich ungern unter Menschen bin, nein, ich mag es sogar mit meinen Freunden unterwegs zu sein, Kneipen, Konzerte, Festivals etc, aber ich entwickle gerade eine Abscheu gegenüber den Typus Mensch, der sich seiner Gesundheit nicht bewusst ist, einfach nur in den Tag lebt und allgemein nichts aus seinem Leben machen will.

Beichthaus.com Beichte #00027907 vom 15.06.2010 um 03:45:55 Uhr in Leipzig (48 Kommentare).

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Vernachlässigtes Nachbarskind

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Verrat Ungerechtigkeit Nachbarn Kinder Leipzig

Vernachlässigtes Nachbarskind
Die meisten von Euch werden es sicher nicht verstehen, warum ich ein schlechtes Gewissen habe. Aber es ist nun mal da und es quält mich schon seit einigen Jahren obwohl jeder andere in meiner Situation sicher genauso gehandelt hätte, weil mein Handeln einfach richtig war.

Vor einigen Jahren lebte eine Etage über mir eine junge Frau mit ihrem kleinen Jungen (circa 4-5). Sie schienen ansich ein gutes Verhältnis zu einander zu haben und sahen beide auch immer gepflegt und völlig normal aus. Irgendwann bekam ich mit wie sie sich nachts immer auf den Weg irgendwo hin machte. Sicher kam der Verdacht schon auf, dass sie ihr Kind vielleicht allein lässt. Aber wie es so ist, man denkt sich immer, dass man so etwas nur aus dem TV oder durch Erzählungen kennt und sowas keiner wirklich tun würde. Ich habe selbst einen Sohn der mittlerweile 5 (damals war er circa 1 Jahr) ist und ich würde ihn niemals allein lassen. Dann sah man mit der neuen Nachbarin auch andere neue Leute die sicher zu ihrem Bekanntenkreis gehörten und man dachte sich, dass dann sicher auch jemand bei ihrem Kind ist.

Eines Tages kam ich vom Einkaufen und hörte Geräusche ein Stockwerk über uns, als ich die Treppe hoch kam. Ich ging hoch um zu sehen was dort los ist da es sich nach einem Kind anhörte. Ich sah den Jungen mit nichts außer einem verdreckten Pullover bekleidet, wie er versuchte wieder in die Wohnung hineinzukommen - er hatte sich ausgesperrt. Ich hab mich erstmal auf die Treppe gesetzt und ihn nach dem Namen gefragt und was denn los sei. Er meinte er habe sich ausgesperrt und als ich fragte wo denn seine Mama sein meinte er, dass sie "übermorgen" wiederkommt. Als ich fragte seit wann sie denn weg ist, meinte er "seit gestern früh".
Ich habe dann die Wohnungstür aufgebrochen, damit er sich wenigstens was anziehen konnte und um in die Wohnung zu sehen ob nicht vielleicht was anderes passiert ist. Als ich die Tür aufgebrochen hatte, traf mich allerdings der nächste Schlag - die Wohnung war total verwüstet so daß ich die Tür gerademal soweit aufbekam um den Kleinen durch den Spalt durchschlüpfen zu lassen um sich Klamotten zu holen. Nach mehreren Versuchen gab ich es auf, ihn saubere Sachen suchen zu lassen - alles war verdreckt und stank schrecklich.
Meine damalige Freundin und ich riefen dann sofort die Polizei an als ich mit dem Kleinen in unsere Wohnung kam.
Die Polizisten hatten es dann doch irgendwie geschafft die Tür richtig zu öffnen. Es sah echt übel aus. Überall lagen Sachen herum und man sah den Fußboden nicht mehr wegen all dem Zeug.
Wenig später kam dann auch eine Frau vom Jugendamt und war echt sauer auf mich, weil wir eben die Polizei geholt hatten. Als der Polizist sie fragte ob das Jugendamt eine Anzeige macht, verneinte sie es mit der Begründung es sich mit der Mutter nicht "verscherzen" zu wollen. Daraufhin meinte der Polizist, daß er dann eine Anzeige schreibt - notfalls auch als Privatperson. Er war ebenfalls sehr schockiert über diese ganze Sache.
Das letzte was ich von dem Jungen gesehen hatte war, wie er im Polizeiwagen saß und weggefahren ist.

Seither habe ich ein wahnsinnig schlechtes Gewissen ihm und auch seiner Mutter gegenüber. Ich weiß, dass mein Handeln richtig war, aber für ihn war dieser Zustand "normal" und ich bin mir sicher, dass er seine Mutter geliebt hat. Ich bin mir ebenfalls sicher, dass seine Mutter auch ihn geliebt hat, aber mit der Situation überfordert war. Ich habe Bilder im Kopf, wo ich den Jungen in dieser verwüsteten Wohnung sehe - allein - weder TV oder Radio - völlig allein - vor sich hin vegetierend.
Diese Bilder kommen immer öfter da jetzt mein Sohn etwa im Alter dieses Jungen von damals ist. Es macht mich fertig und es tut mir für beide wahnsinnig Leid. Trotzdem würde ich immer wieder so handeln!

Beichthaus.com Beichte #00027901 vom 11.06.2010 um 23:22:08 Uhr in Leipzig (58 Kommentare).

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Chillige Zivildienststelle

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Drogen Sucht Zivi & Bund Köln

Ich musste letztes Jahr meinen Zivildienst absolvieren und habe deswegen mit behinderten Menschen zusammen gearbeitet. Die behinderten Menschen mit denen ich gearbeitet habe, waren eigentlich ziemlich selbständig und haben wenig Hilfe gebraucht. Dafür aber waren sie ziemlich stressig, sind sehr oft ausgerastet, haben dich beleidigt usw. Viele Zivis sind nach einer Weile damit nicht klargekommen und waren die ganze Zeit gestresst, hatten kein Bock mehr und haben den Job gehasst. Ich dagegen war mit den behinderten Menschen immer ganz gelassen und bin cool geblieben. Nach einer Weile haben die behinderten Menschen das bemerkt und waren auch cool zu mir. Ich hab angefangen mit ihnen herumzualbern und ihnen immer gerne geholfen. Die meisten haben in meiner Gegenwart aufgehört auszurasten und haben mich hin und wieder umarmt. Keiner der Zivis wusste wie ich das hinbekommen habe. Mein Geheimniss war, dass ich alle 2 Stunden mir eine "Raucherpause" genehmigt habe um einen Joint zu rauchen. Ich war die meiste Zeit einfach nur high (hatte sehr gutes Lemon Haze). Und NEIN, ich habe niemals jemanden vernachlässigt als ich high war.

Beichthaus.com Beichte #00027900 vom 10.06.2010 um 21:41:03 Uhr in Köln (44 Kommentare).

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