Mama, ich bin bisexuell!

9

anhören

Feigheit Verzweiflung Falschheit

Ich (w) beichte, dass ich vor knapp zwei Jahren realisiert habe, dass ich bisexuell bin. Allerdings traue ich mich nicht, mich vor meiner Familie zu outen, da ich ihre Meinung zu der Thematik eindeutig kenne. Ich bin seit über vier Monaten mit meiner Freundin zusammen und trotz meines jungen Alters bin ich mir ziemlich sicher, dass ich sie niemals verlieren möchte.

Beichthaus.com Beichte #00039386 vom 22.02.2017 um 17:51:43 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das Lächeln meines Abendkurs-Lehrers

10

anhören

Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Ich (w/30) bin seit fast fünf Jahren in einer Beziehung und fühle mich vom Abendkurs-Lehrer der Naturwissenschaften angezogen.
Ich denke, dass er ungefähr in meinem Alter ist. Er ist ein sehr aufgeschlossener, intelligenter junger Mann. Jeden Freitag freue ich mich einfach darauf, sein Lächeln zu sehen. Wenn er mir in die Augen schaut, bin ich hin und weg. Er hat etwas, das mich komplett aus der Bann wirft. Klar, ich bin 30 und keine 16 mehr, aber er ist trotzdem bis Juli mein Lehrer und es ist meiner Meinung nach nicht okay ihn so zu sehen. Davon abgesehen lebe ich ja in einer Beziehung - und das nicht erst seit Kurzem. Ich bin mit der Situation relativ überfordert, weil ich mich extrem angezogen fühle. Allerdings glaube ich nicht, dass dies bei ihm auch der Fall ist. Ja, er lächelt mir zu und ich denke auch, dass er mich sympatisch findet und bei manchen Blicken habe ich das Gefühl, vielleicht gefalle ich ihm schon ein wenig. Aber naja... Ich komme mir bescheuert vor!

Beichthaus.com Beichte #00039371 vom 19.02.2017 um 08:41:47 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Die graue Maus und ihr Schlägerfreund

18

anhören

Aggression Gewalt Kollegen

Vor einigen Jahren hatte ich eine wirklich nette Arbeitskollegin. Sie war etwas schüchtern und zurückhaltend. Man kann sie unter dem Begriff "graue Maus" einordnen. Aber wir alle mochten sie wirklich gerne. Absolut verlässlich und fleißig. Eines Tages kam sie zwei Stunden zu früh zur Spätschicht. Sie wollte unbedingt eine Kollegin sprechen. Nach ein paar Minuten holte mich diese Kollegin ins Dienstzimmer. Die "graue Maus" saß auf dem Arbeitstisch und war am Weinen. Es kam heraus, dass sie seit Jahren von ihrem Mann beschimpft und verprügelt wird. Ihr Sohn beschimpft sie inzwischen auch und wirft Gegenstände nach ihr. Sie konnte nicht mehr. Ich bot ihr sofort an, dass sie vorübergehend zu mir und meiner Frau ziehen kann. Allerdings war dann die Idee, dass sie ins Frauenhaus geht, besser. Wir Kollegen besprachen uns auch und beschlossen, dass wir ihr helfen würden, wo wir können. Wir sprachen uns ab, sie anwechselnd abzuholen und sie nach der Schicht wieder zurück zu fahren. Ich als Mann sollte natürlich nicht wissen, wo das Frauenhaus ist, und setzte sie in einer Nebenstraße ab. Ich holte sie ab und an auch mal so ab, damit sie mal rauskommt.

Eines Tages, als ich sie zum Frauenhaus fuhr, kam uns ihr Mann entgegen. Er raste uns hinterher. Verursachte fast einen Unfall. Drängte uns fast in den Gegenverkehr. Leider dachte ich in der Aufregung nicht daran, per Handy die Polizei zu rufen. Er drängte uns von der Straße ab, sprang aus dem Wagen, riss meine Autotür auf und griff mich an. Ich schaffte es trotz seines Angriffes, aus dem Wagen zu kommen. Ich habe jahrelang Kampfsport betrieben und konnte seine plumpen Angriffe abwehren. Aber es wurde mir zu blöd: Ich ergriff ihn und drehte ihn in den Schwitzkasten. Seine Frau schrie, wir sollten aufhören. Also ließ ich ihn los. Er merkte, dass er keine Chance hat, und brüllte nur noch rum. Meine Kollegin sagte, dass sie die letzten 50 Meter zum Frauenhaus zu Fuß geht und ich mich ins Auto setzen und einfach wegfahren soll. In der Öffentlichkeit tue er ihr nichts. Nach diesem Vorfall war meine Kollegin so fertig, dass sie für eine Weile in eine psychologische Einrichtung musste. Sie kündigte ihre Stelle und zog zu ihrer Schwester.

Ich zeigte den Kerl natürlich an. Bei der Anzeige sprach mich der Polizist unter vier Augen mit "du" an und sagte: "Warum zum Teufel hast du diesen Penner nicht verdroschen. Der hat es so etwas von verdient. Was der schon alles seiner Frau angetan hat und wir bekommen ihn nicht zu fassen. Wir wissen, was er tut, aber immer wieder hat er seine Freunde, die für ihn lügen. Er windet sich immer wieder raus." Ich bereue heute auch wirklich, dass ich diesem Mistschwein nicht die Fresse poliert habe. Ich hatte die Möglichkeit, ihm das zu geben, was er verdient und habe es nicht getan. Aber immerhin nicht aus Feigheit, sondern aus Vernunft.

Beichthaus.com Beichte #00039352 vom 15.02.2017 um 10:27:02 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Kuchen für die Kollegen

24

anhören

Boshaftigkeit Ekel Falschheit Kollegen Baden-Baden

Zwecks meines Geburtstages habe ich (w) für meine Abteilung einen Kuchen gebacken, allerdings nur, weil es die gesellschaftlichen Gepflogenheiten verlangen. Eigentlich hasse ich die ganzen Säcke dort, weshalb ich in den Kuchen einige "Spezialzutaten" reinmixte. Also Obacht: Obwohl zwei Vegetarierinnen und ein Veganer dabei sind, habe ich fettes Schweineschmalz genommen anstatt Margarine und freilich auch Eier für den Teig. Für den umweltbewussten Öko-Heini habe ich natürlich extra die billigsten und am wenigsten nachhaltigen Eier besorgt. Die Dame, die eine Laktoseintoleranz vortäuscht, weil das wohl gerade im Trend liegt, bekam selbstverständlich extra viel Milch mit hinein und der Depp, der keinen Weizen frisst, aß ihn trotzdem, ohne es zu wissen.

Im Büro habe ich erzählt, dass ich nur Bio-Zutaten und keine tierischen Produkte verwendet habe und keine Kuhmilch oder Weizen enthalten ist. Alles alternativ und nachhaltig eben. Das haben die mir auch noch geglaubt und gierig aus meiner Hand gefressen. Ich fühlte mich richtig diabolisch. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass ich es wirklich allen versaue, habe ich natürlich auch alle Teller abgeleckt. Ich bin irgendwie schon etwas geisteskrank.

Beichthaus.com Beichte #00039338 vom 12.02.2017 um 22:00:04 Uhr in Baden-Baden (Rheinstraße) (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Dusche im Besprechungszimmer

13

anhören

Dummheit Peinlichkeit Arbeit Passau

Ich (m/20) bin Qualitätsmanager im Futtermittel und Lebensmittelbereich eines mittelgroßen Unternehmens (ca. 150 Mitarbeiter) in Niederbayern. Hört sich eigentlich recht wichtig an, ist es aber nicht wirklich. Mein Hauptaugenmerk bezieht sich darauf, dass die einzelnen Zweigstellen auf ihre Hygienerichtlinien achten und diese auch einhalten. Bisher gab es auch noch nie irgendwelche bedeutenden Probleme. Das Ganze mache ich auch erst seit Beginn des Jahres. Mein Kollege, der zuvor dafür verantwortlich war, wird mir bis Ende März noch mit Rat und Tat zur Seite stehen, danach soll ich alles alleine machen. Ist auch nicht wirklich viel dabei, solange man sich damit ein bisschen beschäftigt und am Ball bleibt. Dazu gehören auch immer wieder mal Gespräche mit diversen Ämtern und Instituten. Und genau da ist mir heute etwas wirklich Lustiges, wenn auch Peinliches passiert.

Ich und mein Kollege (Ende 20) warteten auf zwei Professoren aus Niedersachsen, die aufgrund wichtiger Änderungen im Lebensmittelbereich mit uns etwas besprechen müssen. Die Freude war nicht gerade groß, da wir einerseits sowohl Anfahrtskosten (Niedersachsen bis Grenze zu Österreich, irgendwo 0,50€/km) als auch die Aufenthaltskosten (1 Tag im Hotel, natürlich keine Billigabsteige) zu bezahlen hatten. Andererseits hatten wir eigentlich Besseres zu tun, als uns eine Stunde lang von denen vollquatschen zu lassen (versteht mich nicht falsch, wir nehmen den Job sehr ernst, allerdings sind gewisse Personen leider relativ realitätsfremd...). Wir warteten also ca. 10 Minuten im Besprechungszimmer auf die feinen Herren, die offensichtlich Verspätung hatten. Mir wurde langweilig, und während mein Kollege mit seinem Handy spielte, spielte ich mit einer vollen Wasserflasche (bisschen werfen, im Kreis drehen,...) nach weiteren 10 Minuten kamen besagte Herren endlich und nach den gewöhnlichen Begrüßungen und ein bisschen Small Talk setzten wir uns und boten unseren Gästen etwas zu trinken an. Ich nahm also die Wasserflasche (mit Kohlensäure) und öffnete sie voller Elan.

Ihr könnt es euch sicherlich denken: das Wasser spritzte nur so heraus - und da wir an einem kleinen Tisch saßen, wurden alle nass. Wusste gar nicht, dass so wenig Wasser so lang spritzen kann. Mir war das alles so peinlich, doch mein Kollege konnte sich nicht mehr halten und begann laut zu lachen. Mich hat es auch gepackt und musste mitlachen (ist mal eine etwas andere Art, um das Eis zu brechen). Unsere Gäste allerdings waren alles andere als amüsiert. Sie hielten das alles für einen schlechten Scherz und waren wütend, da ihre teuren Anzüge nass wurden. Auch diverse Unterlagen hat es mit kleinen Flecken erwischt. Das Ende vom Lied? Unsere Gäste verließen nach fünf Minuten das Besprechungszimmer, sagten so könnten sie nicht arbeiten und fuhren zurück in ihr Hotel. Den zusätzlichen Tag und die "Reinigung" ihrer Anzüge werden sie natürlich uns in Rechnung stellen. Zum Glück nahmen es mein Kollege und vor allem der Chef mit Humor, auch wenn uns der kleine "Spaß" wahrscheinlich einen Tausender kostet.

Beichthaus.com Beichte #00039331 vom 10.02.2017 um 12:44:44 Uhr in Passau (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000