Geisterstunde

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Feigheit Dummheit

Ich (w) bin 19 und schlafe öfter bei meiner Freundin (18). Wir gehen beide noch zur Schule, sind aber nächstes Jahr fertig und wollen beide Medizin studieren. Neulich erzählte mir meine Freundin, dass es in ihrem Zimmer nachts spuken würde! Ich habe sie natürlich ausgelacht, weil ich an diesen ganzen Geisterkram nicht glaube. Doch sie erzählte mir ganz aufgeregt, dass sich nachts ganz von alleine die Tür ihres Einbauschrankes öffnen würde, obwohl sie den abgeschlossen hätte. Außerdem würden vom Schrankinneren nachts komische Geräusche kommen. Ich versprach ihr, dass ich am Wochenende bei ihr schlafen würde, um der Sache auf den Grund zu gehen. Am Samstag legte ich meine Matratze sogar direkt vor den Schrank. Um ganz sicher zu gehen, räumten wir den Schrank komplett leer, klopften ihn von Innen nach Hohlräumen oder versteckten Türen ab und saugten und wischten ihn blitzeblank. Ich habe dem Ganzen nicht viel Bedeutung beigewohnt, fand es eher lustig. Gemeinsam warteten wir die "Geisterstunde" ab. Nichts geschah. Gegen 2:00 Uhr legten wir uns hin und schliefen ein.

Kurze Zeit später wurde ich aber durch einen eiskalten Windzug geweckt. Es war so, als würde mir etwas Eisiges direkt ins Gesicht pusten. Ich schreckte hoch, durchs Fenster fiel Licht ins Zimmer und ich sah meine Freundin. Sie schlief seelenruhig in ihrem Bett. Und plötzlich hörte ich ein Rascheln im Schrank und dann ein leises Klopfen. In Panik schrie ich auf und setzte mich mit dem Rücken gegen die Schranktür. Meine Freundin wurde wach und machte das Licht an. Zwei Mal hat es noch ganz laut von Innen gegen die Tür gebollert. Ich habe es richtig im Rücken gemerkt. Und plötzlich war alles vorbei. Der Schock saß uns beiden noch in den Gliedern, wir trauten uns aber nicht, die Schranktür zu öffnen. So setzte sich meine Freundin neben mich auch mit dem Rücken zur Schranktür. Und auf einmal raschelte es wieder in dem Schrank und die Tür fing an zu vibrieren. Dann hörte es wieder auf. Wir saßen beide vor dieser Tür und weinten. Und dann geschah das Unfassbare. Meiner Freundin fiel der Schrankschlüssel auf den Kopf, was gar nicht hätte passieren können, da wir den Schrank abgeschlossen hatten und dem Schlüssel noch eine Extradrehung gegeben hatten. Der Schlüssel fiel einfach aus dem Schloss heraus. Wie kann das gehen?

Wir erschraken sehr laut, wovon auch ihre Eltern wach wurden und ins Zimmer kamen. Als der Vater uns so sah, musste er lachen. Wir gingen von der Tür weg, er hob den Schlüssel auf und öffnete den Schrank. Nichts! Es war nichts zu sehen. Es war noch so sauber und leer wie am Nachmittag. Natürlich hat er uns nicht geglaubt und vermutet, dass bei uns Drogen im Spiel seien. Dem ist aber nicht so. Wir haben uns das alles nicht eingebildet. Wir haben das wirklich erlebt und gehört. Ganz schön gruselig, oder? Es gibt offenbar zwischen Himmel und Erde Dinge und Phänomene, die naturwissenschaftlich nicht wirklich zu erklären sind. Und ich weiß jetzt definitiv, dass es Geister gibt. Nicht im Sinne von Hui-Buh oder Poltergeist, daran glaube ich nicht.

Wahrscheinlich aber sind es Rest-Energien von verstorbenen Seelen oder so. Und sie spuken auch. Das heißt, sie entladen ihre Energien noch irgendwo bzw. wollen kommunizieren. Sie sind wahrscheinlich nicht böse und wollen niemandem schaden, aber nervenaufreibend ist es schon. Meine Beichte? Ich glaube an Geister und habe den Beweis dafür, dass es sie gibt. Da ich es selber erlebt habe.

Beichthaus.com Beichte #00024176 vom 29.06.2008 um 17:33:55 Uhr (46 Kommentare).

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Der Bodensatz der Gesellschaft

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Gewalt Hass Zorn Aggression

Meine jüngere Schwester (16) und ich (19) sind beide an der gleichen Schule. Sie wird seit Anfang des Jahres von einem dieser komischen Möchtegern-Gangster-Kiddies, die glauben, sie hätten ein Riesenteil in der Hose, angebaggert und ziemlich belästigt. Kurz bevor für mich die Abi-Prüfungen losgingen, ist es dann passiert. Ich sitze in der Pause mit meinen Kumpels draußen in der Sonne, wir spielen paar Runden Schafkopf. Ich bekomme eine SMS von meiner Schwester, von wegen sie wäre auf dem Mädchenklo bei den Turnhallen und dieser Kerl steht vor ihrer Kabinentür und will rein. Ich habe meine Karten hingeschmissen und bin losgerannt. Rein ins Mädchenklo, da steht dieser Penner vor den Kabinen und versucht, mit irgendeinem Metallteil die Tür von außen aufzusperren. Er sieht mich und bekommt Schiss. Ich muss dazu sagen, dass ich den Kerl schon einmal gewarnt hatte, dass er meine Schwester in Ruhe lassen soll, ansonsten würde ich mal mit ihm zusammenrempeln. Damals hatte er seine "Homies" um sich und seine einzige Antwort bestand aus einer Aufforderung zum Analverkehr mit meiner Mutter. Jetzt war er allein auf weiter Flur und hatte einen stinkwütenden großen Bruder, der seit dreizehn Jahren aktiv Kampfsport betreibt, vor sich. Ich schnappte mir den Kerl an seinem viel zu großen T-Shirt, schubste ihn gegen die nächste Wand, verpasste ihm eine linke Gerade in den Magen und eine Ohrfeige aus der Rückhand.

Der kleine Gangster klappt zusammen wie ein nasser Sack und fängt das Flennen an. Meine Schwester hat das alles gehört, kommt aus ihrer Kabine und fotografiert den heulenden, aus Mund und Nase blutenden Gangster mit ihrem Handy. Das Bild dürfte mittlerweile an der ganzen Schule kursieren. Ich beichte hiermit, dass ich, obwohl ich grundsätzlich gegen Gewalt als Lösungsmittel aller Probleme bin, es genossen habe, den Kerl zu vermöbeln. Dieser Bodensatz der Gesellschaft versteht einfach keine andere Sprache.

Beichthaus.com Beichte #00024164 vom 29.06.2008 um 12:06:44 Uhr (52 Kommentare).

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“Beichte

Eine zerstörte Hochzeit

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Dummheit Fremdgehen Ungerechtigkeit

Wir (6 Typen) beichten, dass wir vor zwei Jahren aus Versehen die Hochzeit unseres Freundes verhindert und durch die daraus resultierende Kettenreaktion viele Leute ins Unglück gestürzt haben. Es kam so: Wir organisierten seinen Junggesellenabschied und zogen mit ihm betrunken über den Kiez (Reeperbahn/Vergnügungsmeile in Hamburg). Dort musste er an junge Frauen Schnäpse verkaufen. So weit, so gut. Der Zufall wollte es, dass wir dort auch auf seine Ex aus Dänemark trafen, von der er sich zwei Jahre zuvor getrennt hatte und die wieder zurück nach Kopenhagen gezogen war und hier an diesem Wochenende nur eine Freundin besuchte. Sie umarmten sich lange und küssten sich. Daran ist an einem Junggesellenabschied nichts auszusetzen! Zumal noch ein finaler Puff-Besuch fest eingeplant war. Dann zogen wir weiter. 20/30 Minuten später, in einem unbeobachteten Augenblick, haute er aber ab. Unser Kollege war plötzlich verschwunden. Er war nicht mehr aufzufinden. Er war weg. Das Problem, er tauchte auch am nächsten Tag nicht mehr auf. Wir alle, seine Eltern/Schwiegereltern und seine Zukünftige suchten ihn überall. Einer von uns bekam dann eine SMS, in der unser Kollege schrieb, dass wir bitte der zukünftigen Braut das Ende der Beziehung mitteilen mussten. Er war mit seiner alten Liebe wieder zusammen und wollte mit ihr leben und nach Dänemark ziehen.

Natürlich hat uns alle Welt Vorwürfe gemacht und seine ehemalige Verlobte hasst jeden Einzelnen von uns. Immer noch! Zumal man sagen muss, dass die beiden eigentlich verdammt gut zusammengepasst hätten. Letztes Jahr hat er dann seine Dänin geheiratet, weil sie relativ schnell schwanger geworden ist. Naja, und seit April dieses Jahres lebt er wieder hier in Deutschland und hat sich von seiner dänischen Frau getrennt. Die uralten Probleme, die Gründe weshalb schon der erste Versuch mit den beiden scheiterte, waren auch diesmal wieder Schuld. Er ist natürlich über den bisherigen Verlauf seines Lebens recht unglücklich und war am Anfang schlecht auf uns zu sprechen, da er uns zumindest eine Teilschuld an seiner Misere gab. Aber jetzt hängen wir alle wieder zusammen an den Wochenenden ab und haben mächtig Spaß. Echte Freundschaft vergeht nie!

Beichthaus.com Beichte #00024158 vom 29.06.2008 um 00:39:52 Uhr (28 Kommentare).

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Zwei Schwule auf der Weihnachtsfeier

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Begehrlichkeit Sex

Ich möchte beichten, dass ich seit der Weihnachtsfeier im letzten Jahr mit einem Kollegen zusammen bin, was ja erstmal nicht schlimm ist. Das Problem ist, er ist 45, ich bin süße 22 und wir sind beide männlich. Das Ganze passierte nach der Weihnachtsfeier, als ich mit ihm zur Bahn ging und wir in einen ziemlichen heftigen Regen- und Hagelschauer gerieten. Da bot er mir an, doch schnell mit zu ihm nach Hause zu kommen und mich erstmal abzutrocknen. Ich dachte mir da erstmal nichts bei und ging mit, nachdem wir beide geduscht hatten (alleine), saßen wir bei ihm auf der Couch und er hat noch eine Flasche Rotwein aufgemacht und dann kam er mir näher. Zuerst berührte er mich "zufällig" immer mal ganz sanft und ich zeigte keine Abwehrreaktion, dann wurde er mutiger und küsste mir auf den Mund und zu seiner Verwunderung öffnete ich meine Lippen und ließ seine Zunge gewähren. Während er mich langsam auszog, musste er mir erst Versprechen, dass er ganz zärtlich zu mir ist und das ich erst mal keinen Posex haben möchte. Wir haben dann einige Stunden zärtlichen Sex gehabt.

Am nächsten Tag war ich dann ziemlich durcheinander und musste erst mal ziemlich viel nachdenken. Die Feier war Freitagabends und ich hatte den ganzen Samstag Zeit zum Nachdenken, aber am Sonntag fasste ich meinen ganzen Mut zusammen und rief ihn an und fragte, ob ich ihn besuchen könnte. Er war sehr überrascht, aber auch erfreut und so ging ich zu ihm und wir unterhielten uns erstmal zwei Stunden über alles. Dann fielen wir uns gegenseitig um den Hals und gingen wieder für einige Stunden ins Bett. Es hat dann noch einen Monat gedauert, bis ich ihn auch hinten rein ließ, aber seitdem machen wir das auch regelmäßig. Meinen Freundeskreis habe ich seitdem verloren, was ich nicht schlimm finde, solange ich mit meinem Schatz zusammen sein kann, aber dafür bin ich in seinen Freundes- und Bekanntenkreis voll aufgenommen. In der Zwischenzeit bin ich über ein halbes Jahr mit ihm zusammen und ich glaube, ich werde noch lang seinen gut gebauten Körper genießen können - und er meinen jungenhaften Body.

Beichthaus.com Beichte #00024100 vom 27.06.2008 um 13:43:28 Uhr (33 Kommentare).

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“Beichte

Chatten während der Arbeitszeit

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Faulheit Ungerechtigkeit Zorn Internet Kollegen

Ich habe den dümmsten Arbeitskollegen der Welt! Er tut während der Arbeitszeit nichts, als mit irgendwelchen Teenies zu chatten. Meine Arbeitskollegen und ich haben ihn mal auf seiner Chat-Seite gesucht und gefunden. Sobald unsere Schicht losgeht, ist er online. Das nervt mich dermaßen, dass ich jedes Mal zu Schichtbeginn auf sein Profil gehe und auf "Passwort vergessen?" klicke, sodass er jeden Tag ein neues Passwort zugeschickt bekommt und erst einmal eine Weile beschäftigt ist, bevor er loschatten kann. Vielleicht merkt dieser Idiot mal, dass er hier lieber arbeiten sollte, als sich beim Chatten über seine Sex-Vorlieben mit 16-Jährigen zu unterhalten.

Beichthaus.com Beichte #00024070 vom 19.06.2008 um 01:33:07 Uhr (11 Kommentare).

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