Der Kita-Erzieher meiner Tochter

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Begehrlichkeit Verzweiflung Kindergarten Herzebrock-Clarholz

Ich bin 28 Jahre alt und Mutter eines vierjährigen Mädchens. Mein Mann ist vor drei Jahren bei einem Autounfall gestorben und ich hatte seitdem keinen anderen Mann, einfach, weil ich emotional nicht konnte und überhaupt nicht das Bedürfnis hatte. Mein Mann fehlte mir sehr. Jetzt jedoch habe ich mich in den Kindergartenerzieher, der seit einem halben Jahr neu in der Kita meiner Tochter ist, verliebt. Er ist so warmherzig und freundlich und ich habe das Gefühl, er fühlt sich auch zu mir hingezogen, weil er oft das Gespräch mit mir sucht und immer zu mir kommt, wenn ich meine Tochter abholen komme, auch wenn ich schon mit einer anderen Erzieherin spreche. Und letztens hat er mich gefragt, ob ich als Begleiterin auf einen Ausflug mitkommen könnte und als eine andere Erzieherin dann meinte, das sei nicht mehr nötig, weil sie schon eine Begleiterin haben, hat er darauf bestanden, dass sie aber noch eine gebrauchen könnten. Und dabei hat er mich wieder so angeguckt. Er kommt von der Elfenbeinküste und hat einen Akzent zum Dahinschmelzen. Ich habe sowieso schon, wie wahrscheinlich die meisten Frauen, eine Schwäche für Schwarzafrikaner. Und dieser hier ist noch ein ganz besonders göttliches Exemplar. Groß, breitschultrig, athletisch, umwerfendes Lächeln. Ein richtiger Beschützertyp. Und dann ist er auch noch Kindergartenerzieher! Harte Schale, weicher Kern. Gibt es etwas Verführerischeres? Aber ich habe ein schlechtes Gewissen, denn meine Tochter hat so ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm aufgebaut, er ist ihr echt wichtig. Ich habe Angst, dass sie dann denkt, dass ich ihn ihr "wegnehme". Ich habe auch ein schlechtes Gewissen meinem verstorbenen Ehemann gegenüber.

Beichthaus.com Beichte #00031518 vom 26.06.2013 um 20:34:07 Uhr in Herzebrock-Clarholz (73 Kommentare).

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Mein ekelhafter Nachbar

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Ekel Feigheit Zorn Nachbarn

Mein Nachbar ist ein Schwein. Er wiegt sicher 200 Kilo und stöhnt jedes Mal wie ein Tier beim Wasserlassen. Also kein befreiendes "Aaah", sondern ein tiefer, angestrengter Laut, ja, beinahe schon ein Brüllen. Generell höre ich alles, was er im Bad von sich gibt, auch bei geschlossenen Fenstern und Türen. Jetzt, da es wärmer ist und die Fenster meist geöffnet, sowieso. Fast jeder Schritt ist mit diesem Stöhnen begleitet und beim Duschen rotzt er zusätzlich pausenlos rum. Ich hoffe, dass er bald die Treppen in den dritten Stock nicht mehr schafft und deshalb ausziehen muss. Ich wohne schon seit über einem Jahr hier und es ist fast nicht auszuhalten, so ekelhaft ist das. Nur gut, dass ich viel zu tun habe und oft unterwegs bin und es deshalb nicht den ganzen Tag zu hören bekomme. Ich traue mich nicht, anzuklopfen und ihn darauf anzusprechen. Und beim Vermieter anschwärzen gehört sich irgendwie nicht. Dabei hatte ich bei dem Fußballer, der beinahe täglich ein anderes monoton kreischendes Mädel vögelte - die Geräuschkulisse war vergleichbar mit einem Formel-1-Rennen inklusive Crashs - keine Probleme, einfach anzuklopfen. Genau, wie ich mir auch wünschen würde, darüber in Kenntnis gesetzt zu werden, wenn ich jemanden störe. Ich meine, ist er sich seiner "Lebensgeräusche" etwa nicht bewusst, oder macht er das sogar absichtlich? Meine Beichte ist meine Feigheit und dass ich dem Kerl sogar neulich einen Herzinfarkt gewünscht habe, als ich zu Hause etwas länger für die Uni lernen musste.

Beichthaus.com Beichte #00031443 vom 16.06.2013 um 22:55:43 Uhr (14 Kommentare).

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“Folge

Die Respektlosigkeit der Gesellschaft

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Hass Aggression Vorurteile Zorn Gesellschaft Tirschenreuth

Ich (m) hasse es, wenn jemand abschätzige Bezeichnungen wie zum Beispiel "Neger" oder "Kanake" verwendet. Ich weiß nicht, was daran so schwer ist, "Farbiger" oder zumindest "Schwarzer" zu sagen. Ich vermisse den Respekt in unserer Gesellschaft. Ich möchte beichten, […]
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Beichthaus.com Beichte #00031442 vom 16.06.2013 um 22:30:10 Uhr in Tirschenreuth (64 Kommentare).

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Badehosen für die Flutopfer

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Engherzigkeit Morallosigkeit Zorn Ignoranz Gesellschaft München

Ich möchte beichten, dass ich laut meiner Schwester "ein egoistisches Arschloch" bin, da mir diese ewigen Spendenaktionen für die Flutopfer mittlerweile unglaublich auf die Nerven gehen. Nein, liebe Gesellschaft, ich möchte weder näher zusammenrücken, noch meine Seele reinigen oder derartigen Unsinn. Ich habe aber trotzdem gerade eine große Tüte mit Klamotten gefüllt, die ich nicht mehr anziehe, welche aber praktisch neuwertig sind. Für die Flutopfer. Nicht aus Nächstenliebe oder zu meinem Seelenfrieden, sondern weil ich mich auch über warme Stricksocken freuen würde, wenn ich alles verloren hätte und durchnässt wäre. Aber ich musste total lachen, als ich überlegt habe, ob ich den Flutopfern eine Badehose dazugeben sollte. Mir tut es leid, so herzlos zu sein, aber diese ganze Scheiße langweilt mich tierisch! Außerdem tut mir mein extrem schwarzer Humor leid, aber die Vorstellung ist einfach zu witzig.

Beichthaus.com Beichte #00031385 vom 08.06.2013 um 14:30:10 Uhr in München (Neuhauserstr.3) (17 Kommentare).

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“Beichte

Ekel-Lärm

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Hass Feigheit Ekel Familie Stuttgart-Mitte

Ich (w/22) liebe meine Mutter und bewundere ihre einzigartige, herzliche und schlicht unglaublich tolle Persönlichkeit und alles, was mit ihr zu tun hat. Aber in einer Sache geht sie mir gewaltig auf den Keks. Sie arbeitet in einer Behörde in Stuttgart, wo ich auch […]
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Beichthaus.com Beichte #00031346 vom 04.06.2013 um 09:58:58 Uhr in Stuttgart-Mitte (19 Kommentare).

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