Der perfekte Aufreißer

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Eitelkeit Stolz Wollust

Ich möchte beichten, dass ich Aufreißer bin. Ich habe bis zum heutigen Datum in diesem Jahr mit 119 Frauen geschlafen, von denen nach eigenen Angaben 27 einen Freund besaßen. Um der Statistik Willen gebe ich noch ein paar Fakten dazu, ich besitze sechs Outfits jedes optimiert mit jeweiligem Parfüm, Schmuck, Schuhe und diversen Accessoires für ein absolut konsistentes Auftreten, ich habe Fremdsprach-, Schauspiel-, Rhetorik-, Psychologie-, Tanz-, Benimm- und, um absolutes Körpergefühl zu erlangen, auch Yoga-Kurse besucht, alle Romane von Dostojewski, Thomas Mann, Satre, Camus gelesen und die Lyrikbände von Rilke und Brecht studiert, außerdem höre ich viel klassische Musik.

Damit waren die Grundsteine gelegt. Von 100 Frauen, mit denen ich rede, schaffe ich es, mich mit 50 zu verabreden, mit rund 30 davon werde ich schlafen. Nun zu meiner eigentlichen Beichte, ich bin enttäuscht von den Frauen, ich kann mich nur an genau zwei erinnern, die wirklich gute Menschen waren, die sanft, vorurteilsfrei, leidenschaftlich, mit Vernunft, mit Güte und Aufrichtigkeit dem Leben gestrotzt haben, und keine von beiden konnte ich halten, irgendetwas muss mir fehlen, nur was?

Beichthaus.com Beichte #00025192 vom 24.11.2008 um 05:46:27 Uhr (51 Kommentare).

Gebeichtet von tamtamboy
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Ich lernte, meine Freiheit zu lieben!

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Fremdgehen Begehrlichkeit Bremen

Mit meinem Freund bin ich seit 11 Monaten zusammen. Er ist sexy, hat gute Manieren, wir liegen auf einer Wellenlänge, sind in den entscheidenden Dingen gleich und den richtigen unterschiedlich, der Sex ist toll, er trägt mich auf Händen, noch immer prickelt es, wenn ich ihn sehe. Vor drei Monaten bin ich für ein Praktikum in eine 800 km entfernte Stadt gezogen. Anfangs litt ich wie ein gequältes Tier, konnte meine Freiheit und die tolle Stadt gar nicht genießen, wäre am liebsten nach der Arbeit sofort ins Bett gegangen um zu schlafen, damit die Zeit schneller vorbei ginge und ich endlich wieder bei ihm sein könnte. Dann fing an alles Hand in Hand zu gehen, verzwickter und chaotischer zu werden, wir fingen uns an wegen Kleinigkeiten zu zanken, ich habe mich hier gleich zweimal verliebt, in die Stadt und meine neue ungewohnte Freiheit. Ich habe mich immer seltener gemeldet, nur eine SMS am Tag - oft belanglos.

Ich wollte die Verpflichtung, die ohne die Annehmlichkeiten einer Beziehung schwer auf meinen Schultern lastete, einfach nur loswerden. Plötzlich fühlte ich mich immer mehr zu einem Kollegen hingezogen, der eigentlich nicht einmal "mein Typ" ist. Es ist nur körperlich, aber unleugbar da. Nie ist etwas passiert was man als Fremdgehen auslegen könnte. Letztes Wochenende besuchte ich dann meinen Freund nach sieben Wochen des Nicht-Sehens und schweren Kriselns, ich war überzeugt wir würden uns trennen. Trotzdessen war es einfach nur toll, ich sah ihn und wusste: verdammt du liebst ihn; wir haben über unsere Probleme geredet, und sonst einfach nur eine schöne Zeit und hervorragenden Sex gehabt. Bei meiner Rückkehr war ich mir sicher, dass ich das mit dem Kollegen als Flirt, der einer bleibt und nie zu etwas führen wird abtun kann und ich meinen Freund über alles liebe.

Gestern ist es geschehen, ich bin mit dem Kollegen nach ein paar Bier und Gesprächen auf meinem Bett gelandet. Wir haben uns weder auf den Mund geküsst, noch Sex gehabt aber dieses heftige Teenager-Petting war erotischer als so mancher Sex den ich bereits hatte. Das Begehren und die Gier die aus seinen Augen sprachen machten mich nur noch mehr an, ich ließ ihn aus Eitelkeit Dinge mit mir tun, für die er sonst eine Ohrfeige kassiert hätte. Ich will es meinem Freund sagen, doch es bedeutend nichts, ich verstehe selbst nicht, wie es dazu kommen konnte, ich war gerade einmal angetrunken und wusste zu jeder Sekunde was ich tue, trotzdem war es wie in einem Rausch. Es hätte wahrscheinlich mit jedem passieren können. Meine Gefühle für meinen Freund sind unverändert, ich will ihm nicht wehtun, aber egal was ich tue, ob ich es ihm verschweige oder beichte, ich habe es schon getan. Nie hätte ich gedacht, dass so etwas mir passiert.

Beichthaus.com Beichte #00025181 vom 22.11.2008 um 14:03:38 Uhr in Bremen (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Ekelhafte Nacht im Krankenbett

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Faulheit Ekel Unreinlichkeit Gesundheit Aichtal

Hiermit möchte ich beichten, dass ich (m) als ich neulich krank war, Nachts so niesen musste, dass ein riesiger Rotzklumpen an meiner Bettdecke hing. Ich war so müde, trotzdem wischte ich ihn ab. Meine Nase lief, also schnäuzte ich. In derselben Nacht dann wachte ich auf und sah auf einmal etwa 5cm von meinem Gesicht entfernt einen weiteren Rotzklumpen kleben. Ich wischte ihn ebenfalls mit einem Taschentuch weg. Ich ekelte mich selbst vor mir. Als ich dann das Taschentuch neben das Bett gelegt habe, blieb ich an meiner Wasserflasche hängen, welche umkippte und in ein anderes Taschentuch fiel, worauf an der Wasserflasche der größte, ekligste, verklumpte Rotzklumpen aller Zeiten hing. Ich war so angeekelt davon dass ich sehr lange nicht einschlafen konnte. So, das war es nun.

Beichthaus.com Beichte #00025171 vom 21.11.2008 um 11:30:59 Uhr in 72631 Aichtal (10 Kommentare).

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Ferkelei in Paris

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Ekel Unreinlichkeit Frankreich

Dieses Jahr war ich in Paris - in einer alten, heruntergekommenen Jugendherberge. Die Betten waren durchgelegen, und die lärmende Müllabfuhr kam jeden Morgen pünktlich um 6:23 Uhr. Gerade saß ich vor dem überteuertem Klotz, der den Zugang zum Internet versprach, als ich dringend auf die Toilette musste. Ich bin schnellstens auf die nächstbeste Toilette gerannt. Zwei Tage zuvor war ich schon fast auf selbiger gewesen, bis mir auffiel, dass dort kein Klopapier war. Doch jetzt, in meiner großen Not, hatte ich in diesem Moment nicht die Nerven, die vielen Treppen zur nächsten Toilette hochzuklettern. Als ich dann endlich auf dem stillen Örtchen saß, musste ich erschreckend feststellen, dass immer noch Klopapier fehlte. Doch da war es schon zu spät - und nun saß ich da. Gut, dachte ich mir, wie kommst du jetzt am besten aus dieser Situation heraus? Nun, es blieb mir nur eins: Das Handtuch neben den Waschbecken im unabgeschlossenen Vorraum. Ich schloss die Türe zum frei begehbaren Vorraum auf, wischte mir schnell die vier Buchstaben mit dem Handtuch ab, wieder zurück zur Toilette, Hose hochgezogen und raus. Ich würde vielleicht sagen, dass es mir leidtut, aber wenn die Putzfrauen es nicht auf die Reihe bekommen, nach zwei Tagen neues Klopapier zu besorgen: selbst schuld! Doch trotzdem muss ich grinsen, wenn ich daran denke, wie die französische Putzfrau meine braune Ferkelei an dem Handtuch entdeckt hat.

Beichthaus.com Beichte #00025156 vom 19.11.2008 um 19:27:05 Uhr in Frankreich (Paris) (15 Kommentare).

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Wegen Schutzfolien verschuldet

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Sucht Maßlosigkeit Verschwendung Geld

Ich (m/19) habe hohe Schulden. Trotzdem nehme ich immer wieder Kredite auf. Ich lebe sehr zurückgezogen und am Existenzminimum. Meine Kollegen können mir nicht mehr helfen. Auch bei ihnen habe ich Schulden. Ich kaufe einfach zu viel! Zu 99 Prozent kaufe ich elektronische Kleinartikel (z. B. MP3-Player, Handys, Funkgeräte, iPods). Einfach alle Artikel die in irgendeiner Hinsicht einen Display haben. Ich bin traurig und habe schon oft an Selbstmord gedacht. Jeder, dem ich mein Problem erzähle, will nichts mehr mit mir zu tun haben, weil sie Angst haben, dass ich aufs Übelste Geld pumpen möchte bei ihnen. Nun zu meinem Problem: Ich bin süchtig danach, die Anti-Kratz-Folie auf den Geräten zu entfernen, es gibt kein schöneres Gefühl als bei einem noch unberührten Display die "schützende Haut" abzuziehen. Ich genieße es und befriedigt mich aufs Unermessliche. Ich bin krank.

Beichthaus.com Beichte #00025153 vom 19.11.2008 um 10:36:57 Uhr (22 Kommentare).

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