Das Unglück der Ältesten

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Hass Familie

Ich (w) beichte, dass ich meine Eltern hasse. Ich bin religiös aufgewachsen und habe sehr wohl gelernt, Vater und Mutter zu ehren. Allerdings finde ich, dass dies auf Gegenseitigkeit beruhen sollte und ich fühle mich nicht gerade geehrt. Ich habe zwei kleine Geschwister und damit die leidvolle Aufgabe der Ältesten, was so viel bedeutete wie, wenn einer heulte, war ich schuld und kassierte den Schlag ins Gesicht. Meine mittlere Schwester ist nicht viel jünger als ich und das war auch gut so, denn so konnten wir aufeinander aufpassen und hatten wenigstens einen Menschen auf der Welt. Als ich sechs Jahre alt war, gingen meine Eltern gerne auch mal die ganze Nacht weg und ich musste auf meine vier Jahre alte Schwester aufpassen. Mit fünf Jahren zwang mein Vater mich, zur Musikschule zu gehen und Klavier spielen zu lernen, was ich nur mit mäßiger Begeisterung tat. Ich war einfach nicht gut. Ich hatte kein Ohr dafür, kein Taktgefühl, jedes Stück musste ich mir hart erarbeiten und das nur, weil er wollte, dass ich später in der Kirche Choräle spiele. Sowieso ist die Kirche ja das Wichtigste überhaupt. Egal wie müde man war, es musste abends gebetet werden und jeden Sonntag durfte man im Gottesdienst vergammeln.


Wenn mein Vater von der Arbeit kam, zwang er mich zum Klavier spielen, selbst wenn ich schon vorher die halbe Stunde geübt hatte. Einmal zog er mich an den Füßen vom Hochbett bis ich mich nicht mehr halten konnte und mit dem Kopf auf die Leiter und den Boden knallte. Ich wehrte mich und der Kampf ging an der Treppe weiter, die zum Wohnzimmer führte. Ich hielt mich am Geländer fest, rutschte weg, er ließ los und ich fiel die Treppe runter. Ich heulte wie ein Schlosshund, aber er trug mich zum Klavier, setzte mich auf den Stuhl und ließ mich spielen. Vor lauter Tränen konnte ich gar nichts mehr sehen, aber ich spielte fast tadellos. Was meine Mutter in meiner Kindheit gemacht hat, weiß ich nicht mehr. Ich weiß, dass sie manchmal mit uns gebastelt hat, wochenlang auf irgendwelchen Kuren war und ihre Schläge immer schlimmer waren, weil ich da emotional viel mehr litt. Meine Schwester und ich haben alles zusammen und vor allem alleine gemacht. Für mich gab es nur sie. Hatten wir uns gestritten, kam unsere Mutter rein, hat rumgebrüllt, mich geohrfeigt und ist wieder gegangen und obwohl wir uns keine fünf Sekunden vorher übel gezofft hatten, haben wir uns danach gegenseitig getröstet. An meinem ersten Schultag bin ich alleine in eine fremde Stadt mit dem Bus gefahren, während alle anderen Kinder von ihren stolzen Eltern zur Schule gefahren wurden. Ich konnte als Erste lesen und schreiben, hatte einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und einen eisernen Willen. Freunde fand ich eher schwer, weil ich im Kopf einfach weiter war als die anderen Kinder und die Älteren wollten nicht mit mir spielen. Obwohl meine Schwester und ich uns liebten und sie immer fair und lieb zu mir war, wurden wir unterschiedlich behandelt. War ich krank, musste ich, wenn ich schon mal Zuhause war, abwaschen oder sonstigen Haushaltskram erledigen. War sie krank, musste ich ihr Tee ans Bett bringen und es wurde extra zum Arzt gefahren. Waren Mama und ich einkaufen, redete sie dauernd davon, was meine Schwester alles brauchen würde. Wenn ich etwas haben wollte, hieß es immer, ich hätte ja schon so viel. Dazu muss ich sagen, ich habe, seitdem ich so 12, 13 Jahre alt war, bis zu meinem 19. Lebensjahr, immer nur eine Hose besessen, bis diese zu kaputt war, um sie weiterhin anzuziehen, dann bekam ich eine neue. Als ich angefahren wurde und mir die Rippen gebrochen habe und eine Woche lang im Krankenhaus war, besuchte mich mein Vater einmal, um mir Sachen vorbei zu bringen. Vorher hatte ich drei Tage lang in den Klamotten aus dem Fundus des Krankenhauses vor mich hin vegetiert. Ein paar Monate später war meine Schwester im Krankenhaus, weil bei ihr Diabetes festgestellt wurde und, ich schwöre, wir waren geschlossen als Familie fast jeden Tag zweimal da. Meine zweite Schwester wurde geboren, Papas kleiner Sonnenschein und wir waren sowieso uninteressant. Meine Eltern haben sich nie verstanden und ich verstehe nicht, wie dieses Kind in dieser lieblosen Verbindung entstanden ist. Aber als ich 14 war, zwang ich meine Mutter, sich endlich zu trennen und auszuziehen. Ich habe quasi meine Familie geschnappt, Wohnungen angeschaut, war mit meiner Mutter bei sämtlichen Ämtern, nebenbei besuchte ich die Schule und tröstete beide Schwestern und meine Mutter, die keine Mutter mehr war. Unfähig einkaufen zu gehen, zu kochen oder sonstige mütterliche Pflichten zu erfüllen, übernahm ich das eben. Ich habe nie persönlich weder ein Danke, noch ein Wort der Anerkennung von ihr gehört. Um die Gräueltaten meiner Mutter und meines Vaters während meiner Jugendzeit aufzuzählen, bräuchte ich sicherlich noch eine Beichte, aber es war schlimm.


Inzwischen habe ich Depressionen, kriege nichts mehr auf die Reihe und bin auf dem besten Wege, alles hinzuschmeißen. Mittlerweile bin ich ausgezogen, aber aufgrund meiner Schwestern besuche ich meine Mutter immer noch. Und meine Beichte ist, dass ich sie trotz allem immer noch nicht richtig hassen kann. Das heißt, ich kann mich auch nicht von ihr abwenden und das macht mich fertig. Neulich hat sie mich gefragt, warum ich nicht mehr wie meine Schwester sein kann und dass sie mich eben "strenger" behandeln musste, weil ich so anders bin.

Beichthaus.com Beichte #00030478 vom 22.11.2012 um 06:49:44 Uhr (32 Kommentare).

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Die besondere Post

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Ekel Hass Feinde München

Ich (w/19) muss beichten, dass ich vor zwei Monaten einem Typen, den ich nicht leiden kann, einfach so, ohne jeglichen Grund, benutzte Tampons in den Briefkasten und Eier an die Haustür geworfen habe. Ich habe auch kein schlechtes Gewissen deswegen; ich muss jedes Mal lachen, wenn ich mir sein Gesicht vorstelle, als er in den Briefkasten geschaut hat.

Beichthaus.com Beichte #00030449 vom 12.11.2012 um 18:40:11 Uhr in München (Jahnstraße) (26 Kommentare).

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“Beichte

Mein Auslandsjahr in China

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Unreinlichkeit Ekel Gesundheit

Vor ein paar Jahren habe ich ein Auslandsjahr in China verbracht und musste zwischendurch medizinisch behandelt werden, da ich in der Provinz, wo ich gelebt habe, sehr krank geworden bin. Die Zustände dort wünsche ich wirklich niemandem. Nicht nur, dass es kein Versicherungssystem gibt und Behandlung nur gegen Vorkasse erfolgt, die hygienischen Umstände sind auch unvorstellbar. Wir haben an einer Schule gelebt, an der die Toiletten aus zehn Erdlöchern bestanden und durch kleine Vorsprünge voneinander getrennt waren, ohne Licht und Waschbecken, dafür mit Ratten. Sie mussten von den Schülern durchgespült und ausgeschaufelt werden. Den Gestank vergesse ich nie im Leben. Ich möchte beichten, dass wir am Ende nur noch einen Eimer in unserer Wohnung benutzt haben und den Inhalt immer aus dem Fenster gekippt und mit Wasser nachgespült, falls denn welches aus der Leitung kam. Mit der Zeit gewöhnt man sich mehr oder weniger daran, nicht immer fließendes und vor allem nie warmes Wasser zu haben. Ein Jahr ohne Dusche war zwar hart, aber was solls. Wir hatten dauernd Probleme mit dem Magen. Wer isst auch schon rohes Schweinefleisch, Hühnerköpfe und Innereien vom Fisch?
Nach sechs Wochen mit Infusionen in der Hand und von neugierigen Chinesen umringt, ohne dass irgendeine Form der Besserung eintrat, bin ich schließlich dank der Versicherung mit einem Arzt in ein Krankenhaus für Ausländer nach Peking ausgeflogen worden. Am Flughafen dort musste ich richtig dringend aufs Klo. Alles war besetzt und er hat auf mich gewartet. Nach so langer Zeit abgestumpft und aus der Not heraus bin ich dann einfach in den Putzraum daneben, den man nicht mal abschließen konnte, und habe mir den Putzeimer mit Lappen gesucht und alles stehen lassen, weil ich es nirgends hinschütten konnte. Im Nachhinein habe ich dort viele eklige Dinge getan. Ich gestehe, dass ich in Deutschland ungefähr zwei Monate gebraucht habe, bis meine Haut nicht mehr braun vom Schmutz war.

Beichthaus.com Beichte #00030303 vom 03.10.2012 um 20:12:50 Uhr (17 Kommentare).

Gebeichtet von islandno77
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Zahnbürste, Tagebuch und Nudelsalat

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Neugier Masturbation Ekel Fetisch WG

Zahnbürste, Tagebuch und Nudelsalat
Ich möchte beichten, dass ich während dem Studium öfters mal meine Mitbewohnerin zu Masturbationszwecken missbraucht habe. Ich wohnte mit ihr alleine in einer Zwei-Personen-WG. Sie ist ein Jahr jünger als ich und hat zwar nicht unbedingt das hübscheste Gesicht, aber dafür einen knackigen Körper. Auch wenn das Verhältnis rein freundschaftlich war und ich nie mit ihr intim geworden bin, habe ich mich regelmäßig mit ihrer Hilfe befriedigt, ohne, dass sie es mitbekommen hat.
Es dauerte nicht lange bis ich gemerkt habe, dass sie beim Sex sehr laut ist. Wenn sie Männerbesuch hatte, habe ich regelmäßig ihrem Stöhnen gelauscht und mir vorgestellt, was in ihrem Zimmer so alles passiert. Es ist sogar so weit gekommen, dass ich mich in den Flur geschlichen habe und wichsend vor ihrer Zimmertür stand, während sie drinnen Sex hatte. Ich möchte gar nicht wissen, wie peinlich das gewesen wäre, wenn plötzlich die Türe aufgegangen wäre. Ich habe oft mit dem Gedanken gespielt ein kleines Mikro oder eine Kamera in ihrem Zimmer zu verstecken, aber das habe ich mich dann doch nicht getraut. Auf jeden Fall hatte sie sehr oft Sex und sie hat extrem laut gestöhnt und immer schön Aufforderungen wie "Ja, fester" geschrien.

Am nächsten Morgen, wenn sie schon in der Uni war, bin ich dann in ihr Zimmer und habe mir das Bett angeschaut. Sie war nicht besonders reinlich und so haben sich die Spermaflecken über mehrere Wochen hinweg angesammelt. Ab und zu habe ich noch zusätzlich in ihr Bett onaniert, weil ich mir dachte, dass es vor lauter Flecken eh nicht auffällt. Ich habe auch regelmäßig in ihren Mülleimer geschaut. Sie hatte zwar nicht besonders oft mit Kondom Sex, aber falls es doch mal vorkam, habe ich das benutzte Kondom aus dem Müll geholt, daran gelutscht und mir zum onanieren übergezogen. Das fremde Sperma hat mich nicht gestört, im Gegenteil.
Ab und zu, bin ich ins Bad und habe mich mit ihrer elektrischen Zahnbürste befriedigt. Ich habe die rotierende Bürste solange an meine Eichel gehalten, bis ich gekommen bin. Meistens war der Bürstenkopf danach voller Sperma. Ich habe ihn lediglich etwas mit Wasser abgespült und wieder zurück in den Schrank gestellt. Im Bad hatte sie zusätzlich noch einen Wäschekorb. Aus diesem habe ich mir oftmals getragene Slips von ihr rausgeholt, daran gerochen, den Schritt abgeleckt, meinen Penis daran gerieben und sie angezogen. Natürlich habe ich auch öfters mal rein onaniert und die Slips dann in den Wäschekorb zurückgelegt. Besonders hat es mich angemacht, wenn ihre Slips stark nach ihr gerochen haben oder wenn noch Schamhaare vorhanden waren.

Besonders übel finde ich im Nachhinein, dass ich ihre externe Festplatte durchwühlt habe. Dort habe ich so einige Fotos von ihr und ihrem Ex-Freund gefunden. Auf den Fotos war sie zwar nicht nackt, aber oftmals im BH oder Bikini. Außerdem habe ich ihre Tagebücher gelesen. Ich konnte es erst gar nicht glauben, dass sie mit 20 noch Tagebücher geschrieben hat, aber darin war ziemlich genau beschrieben, mit wem sie wann Sex hatte. Dort habe ich auch gelesen, dass sie das ein oder andere mal One Night Stands mit Kommilitonen aus ihrer Lerngruppe hatte oder dass der Sex mit dem spanischen Austauschstudent besonders geil war.

Die Krönung war jedoch, als sie eines Tages ankündigte, dass sie mit ihren ehemaligen Schulfreundinnen einen Weiberabend in unserer WG veranstalten wollte, da sie wusste, dass ich an dem besagten Wochenende nicht da sein würde. Ich hatte natürlich nichts dagegen und beobachtete wie sie schon Tage vorher einige Vorbereitungen traf. Am Tag des Weiberabends ist sie morgens früh in die Uni. Ich habe nach dem Frühstück meine Sachen gepackt und wollte übers Wochenende zu meinen Eltern fahren, doch da habe ich im Kühlschrank den Nudelsalat gefunden, den sie für den Abend vorbereitet hatte. Ich kannte einige ihrer Freundinnen, von denen die ein oder andere richtig attraktiv ist. Ich konnte einfach nicht anders als daran zu denken, wie es wohl wäre, wenn ich den Nudelsalat mit meinem Sperma verfeinern würde und die ganzen Mädels mehr oder weniger mein Sperma schlucken würden. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und wenige Minuten später habe ich in den Nudelsalat onaniert und danach alles schön vermischt. Nach dem Wochenende kamen zwar keine Beschwerden über den Nudelsalat, aber ich muss oft dran denken und finde es im Nachhinein schon etwas eklig, was ich da gemacht habe. Aber andererseits macht es mich immer wieder total an, wenn ich irgendwo eine Freundin von ihr treffe und daran denken muss, dass sie schon mal mein Sperma im Mund hatte. Das ein oder andere von den Sachen, die ich gemacht habe, sind sicherlich okay, da niemand zu Schaden gekommen ist, aber gerade die Geschichte mit dem Tagebuch, der Zahnbürste oder dem Nudelsalat tun mir im Nachhinein schon Leid.

Beichthaus.com Beichte #00030251 vom 07.09.2012 um 08:07:05 Uhr (69 Kommentare).

Gebeichtet von marthacharly
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Ich bin auch Jüdin

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Falschheit Lügen Begehrlichkeit Studentenleben USA

Vor circa einem Jahr war ich für ein Studienjahr in den USA. Zwei Tage bevor ich wieder nach Deutschland zurück geflogen bin, habe ich auf einer Party einen Typen kennengelernt. Er ist mir vorher schon aufgefallen - richtig gut aussehend, etwas schüchtern und schlank. Wie es sich herausstellte, ist er Jude. Da ich mich mit Religionen gut auskenne, habe ich ihm weiß gemacht, ich sei auch Jüdin. Und so sind wir ins Gespräch gekommen. Wir haben den ganzen Abend gequatscht. Meine Freundinnen haben schon immer geschaut und anzüglich gegrinst, uns aber in Ruhe gelassen. Schließlich haben wir beide beschlossen noch woanders hinzugehen und sind einfach von der Party abgehauen und ziellos übers Campusgelände gestreift, haben Händchen gehalten und uns geküsst. Ich bin einfach mit zu ihm gegangen und habe mit ihm geschlafen. Es war so schön, der ganze Abend und der Sex und überhaupt. Aber ich musste ja wieder weg und so habe ich ihn wieder angelogen, ihm eine falsche Telefonnummer da gelassen und bin nach Hause. Als ich dann abreisen musste, habe ich tatsächlich geheult und kurz überlegt, eine Freundin zu beauftragen, ihn aufzusuchen, ihm die Wahrheit zu sagen und meine richtige Adresse zu geben. Aber ich habe mich geschämt, weil ich ihn erstens wegen meiner Herkunft bzw. Religion belogen habe und zweitens gleich am ersten Abend mit ihm ins Bett gegangen bin. Also habe ich es gelassen. Ich bereue bis heute. Seit 3 Monaten habe ich einen Freund. Er sieht meinem US-Juden sehr ähnlich aus. Und wenn ich mit ihm schlafe, denke ich manchmal an den anderen. Irgendwie krank.

Beichthaus.com Beichte #00030236 vom 31.08.2012 um 18:52:49 Uhr in USA (Fullerton, CA) (19 Kommentare).

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