Gestohlene Klassenarbeiten

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Diebstahl Schamlosigkeit Schule Neu-Isenburg

Ich (w/21) habe vor fast sieben Jahren, also in der achten Klasse, unsere Kurztests aus dem Fach Englisch gestohlen und vernichtet. Wir hatten damals eine ziemlich verplante und schon etwas ältere Lehrerin, die stets neben sich stand. Sie vergaß andauernd ihr eigenes Material, bei welchem Thema wir waren, unsere Namen oder auch einfach, das Klassenzimmer abzusperren. Immer, wenn wir eine Arbeit schrieben, legte sie diese erst einmal lose in unser Klassenbuch. An jenem Tag, es war die sechste Stunde, durften wir schon früher gehen. Auch die Lehrerin hastete ein paar Minuten früher aus dem Zimmer. Da ich noch mit einer Freundin diskutierte, waren wir die Letzten. Uns fiel auf, dass das Klassenbuch immer noch auf dem Tisch lag. Als meine Freundin schon zur Tür rausging, drehte ich mich noch einmal um und steckte das Buch kurzerhand ein. Bei der Arbeit ging es mir nämlich echt mies und meine Versetzung war auch gefährdet! Zu Hause warf ich das Klassentagebuch, mitsamt den Tests, in den Kachelofen und zündete im Sommer ein Feuer an. Am nächsten Tag suchten wir die ganze Englischstunde lang im Klassenzimmer nach dem Tagebuch...

Beichthaus.com Beichte #00035891 vom 09.06.2015 um 20:22:34 Uhr in Neu-Isenburg (8 Kommentare).

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Schleimige Mikrowellen-Pizza

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Manie Ernährung

Schleimige Mikrowellen-Pizza
Ich bin absolut ärmlich aufgewachsen. Ich habe oft verfaulte Lebensmittel gegessen - mit anschließenden Magenkrämpfen. Und habe steinhartes Brot geraspelt, um es als Paniermehl roh zu verzehren. Heute würden mich die meisten allerdings als wohlhabend bezeichnen. Ich beichte hiermit, dass ich trotz meiner hervorragenden Kochkünste und der überteuerten Lebensmittel aus der Bioecke ab und zu eine Fungi-Tiefkühlpizza kaufe, um diese in die Mikrowelle zu stecken und danach ihren schleimigen Belag mit einem Löffel zu verzehren und sie anschließend zusammenzuklappen und sie wie ein wabbeliges Brot zu essen.

Meine Frau sieht mich bei diesem seltenen, aber immer wieder vorkommenden, Ereignis angewidert an und weist mich darauf hin, dass wir auch einen Backofen besitzen oder uns eine Pizza bestellen könnten. Doch ich esse diese Pizza so, weil ich sie so lieben gelernt habe. Sie war in meiner Kindheit das Leckerste, was ich zum Essen bekam und da wir keinen Backofen hatten, kannte ich nur die schleimige Mikrowellenvariante. Und die Macht der Gewohnheit treibt mich ab und zu noch heute dazu, mir eine schleimige Mikrowellenpizza zu genehmigen. Ich bitte um Absolution für dieses vermutlich für Außenstehende widerliche Spektakel.

Beichthaus.com Beichte #00035812 vom 29.05.2015 um 02:31:59 Uhr (26 Kommentare).

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Selbstbefriedigung mit fremden Gegenständen

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Masturbation Schamlosigkeit

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich, seit ich 16 bin, fremde Gegenstände zum Masturbieren benutze. Es fing irgendwie damit an, dass ich aus Versehen einen Stift meiner Freundin nach der Schule in meiner Federtasche wiederfand. Ich weiß auch nicht, warum es mich erregt hat, mir diesen Stift in den Mund zu schieben und daran zu saugen. Am nächsten Tag gab ich ihr den Stift zurück und mir gefiel der Gedanke, dass sie diesen wieder verwendet. Aber es reichte mir mit der Zeit nicht mehr aus, fremde Sachen mit meinem Speichel zu versehen. Also band ich deshalb immer mehr Stifte, Löffel und andere Sachen in die Selbstbefriedigung ein, indem ich mir diese Sachen einführte und sie danach wieder an ihren ursprünglichen Platz legte. Der besondere Kick für mich war es, wenn jemand den Stift nichts ahnend benutzt. Inzwischen ist es weniger geworden, obwohl ich noch hin und wieder etwas aus dem Büro mit nach Hause nehme. Ich weiß, dass das falsch ist, auch aus hygienischen Gründen, aber es macht mich einfach an. Könnt ihr mir verzeihen?

Beichthaus.com Beichte #00035658 vom 07.05.2015 um 12:09:19 Uhr (7 Kommentare).

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Schreibmaschine im Zug

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Faulheit Bahn & Co.

Als meine Eltern das gemietete Haus räumen mussten, gab es viel zu entsorgen. Auch eine schwere Olivetti-Kugelkopfschreibmaschine war übrig. Da ich den Weg zur Arbeit mit der Bahn zurücklegte, war es kein Problem das Teil zu entsorgen: Einfach in einen alten Koffer gesteckt, im ICE in die Gepäckablage und dort vergessen. Auf diese Weise konnten wir die Lumpen, die wir zum Ölofen-Reinigen verwendeten, ein verschissenes Katzenklo und andere diverse Gegenstände der Bahn übereignen. Ich bereue es leider gar nicht, denn die verschissene Bahn hat mich auch oft stehen lassen!

Beichthaus.com Beichte #00035580 vom 28.04.2015 um 11:40:57 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wie das Leben spielt...

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Neid Falschheit Morallosigkeit Lüneburg

Ich (w/29) habe vor zehn Jahren, zugegeben sehr überstürzt, meinen Mann geheiratet. Der Hauptgrund war eigentlich, dass wir gegen unsere Eltern rebellieren wollten. Denn sie hielten nichts von unserer Beziehung. Wir zogen damals dann in eine kleine Wohnung, ich hatte gerade mein Abitur gemacht und fing ein FSJ an, er war da schon ausgelernter Bürokaufmann und arbeitete in Festanstellung. Aber unsere Ehe ist gar nicht das Thema dieser Beichte, viel mehr unsere Freunde. Nach dem FSJ studierte ich, entsprechend war es finanziell immer sehr eng bei uns. Wir waren bald als das arme Ehepaar verrufen, die nie in Urlaub fuhren und vielleicht ein, zwei Mal im Monat mit auf Partys kamen, dann aber auch nur zusammen an einem Cocktail schlürften. Und natürlich waren wir beide etwas neidisch, wenn wieder Urlaubsbilder von Malle oder New York rumgezeigt wurden. Dazu muss man sagen, dass die meisten Freunde von uns noch bei Mama wohnten. Nach fünf Jahren wirklich harter Arbeit, war ich dann fertig mit meinem Studium und Referendariat und kam bei einer Privatschule unter, mit entsprechendem Verdienst.

Etwa Mitte meines Studiums kam unser Freundeskreis auf die grandiose Idee, endlich mal zu Hause auszuziehen. Dazu muss ich sagen, dass ich von einem Kern von 3-4 Leuten spreche, die die besten Freunde meines Mannes waren, seit der Kindheit. Sie waren alle in befristeten Verhältnissen und zwei noch in der Ausbildung, zwei brachten noch ihre Freundin mit und sie mieteten sich in ein wirklich schönes Loft ein. Sie fragten uns auch, ob wir nicht Bock darauf hätten, aber ich brauchte meine Ruhe. Ich nahm mein Studium sehr ernst und wollte meinem Ehemann nicht unnötig lang auf der Tasche liegen. Aber trotzdem kamen wir regelmäßig vorbei und feierten dort auch so manche Party mit. Nach zwei Monaten ging dann der Streit los. Keiner wollte sich an den Putzdienst halten, es verschwanden Sachen und auch viele der neuen Möbel waren nach kurzer Zeit ganz schön ramponiert, was nicht zum Frieden beisteuerte. Bald hatten wir regelmäßig jemanden bei uns sitzen, der sich bei meinem Mann auskotzte.

Der Höhepunkt kam aber erst ein Jahr später, als es eigentlich schon wieder harmonisch geworden war. Einer der Kumpels meines Mannes hatte eine Banklehre gemacht, wurde aber nicht übernommen. Zwar bekam er etwas Arbeitslosengeld, aber nicht genug, um den Anteil seiner Miete zu zahlen und auch die Unterstützung seiner Eltern wurde eingestellt. Also zog er aus. Keine zwei Wochen später trennte sich das eine Pärchen, beide zogen aus und die Miete wurde pro Kopf zu hoch. Wir wurden förmlich angebettelt, einzuziehen, aber für uns war die Miete zu teuer. Und auch die Suche nach neuen Mitbewohnern gestaltete sich als schwierig. Da wir in einer Studentenstadt leben, meldeten sich eben auch nur Studenten und für die war die Miete pro Kopf auch zu hoch. Schließlich kündigte der Hauptmieter, ohne den Anderen etwas zu sagen, den Mietvertrag und stellte sie drei Monate später vor vollendete Tatsachen.

Neben dem Stress der Wohnungssuche kam der Streit über die Gemeinschaftsmöbel hinzu. Die hatten sie grandioserweise zusammengekauft und konnten sich nicht einigen, wem was gehört. Es war wirklich eine turbulente Zeit, auch weil oft versucht wurde, uns auf bestimmte Seiten zu ziehen. Ich versuchte mich zwar rauszuhalten, aber mein Mann litt in der Zeit sehr viel unter dem Streit seiner besten Freunde, sodass ich auch immer mitgerissen wurde. Ich hatte zu der Zeit gerade mein Referendariat angefangen, also eigentlich auch mehr als genug eigenen Stress, versuchte dann aber trotzdem zu schlichten und kam durch Studienkontakte zu einigen WG-Angeboten für die Freunde. Wie gesagt, es war wirklich stressig für mich und ich machte drei Kreuze, als ich meine zweite Prüfung bestand und auch sofort zum neuen Schuljahr eine Anstellung fand.

Es ging also bei uns bergauf, bei unseren Freunden bergab. Ich kann nicht mal mehr sagen, wer von ihnen es war, doch von heute auf Morgen tauchte ein Blog im Internet auf - über die WG. Und es waren echt krasse Dinge darin zu lesen und noch krassere Bilder. Der Link wurde an alle verschickt, Vermieter, Kollegen, Mitbewohner. Wer auch immer es war, er hat also auch sein Leben zerstört. Und hier komme ich zu meiner ersten Beichte: Ich habe es richtig genossen, als ich sah, wie die Freundschaften zerbrachen. Und dafür schäme ich mich sehr, irgendwie waren es ja auch meine Freunde. Aber wir haben uns immer viel Kritik über unseren Lebensstil anhören müssen - früh heiraten, obwohl man kein Geld hat. Ich studiere, arbeite aber nicht nebenbei. Und dann auch noch Grundschullehramt, obwohl es ein Grundschulsterben gibt. Ob ich deswegen so eine Genugtuung empfand, kann ich nicht sagen. Gesprochen habe ich darüber mit niemandem. Meine zweite Beichte ist, dass ich einen dieser Freunde extra sabotiert habe. Sein Neffe sollte unbedingt bei uns auf die Schule gehen, also bat er mich, ein gutes Wort einzulegen. Als Privatschule haben wir strenge Auswahlverfahren und alles wird bei richtigen Konferenzen besprochen. Als es zu seinem Neffen kam, sprach ich mich gegen ihn aus. Ich nannte zwar keinen Grund, aber meist reicht ein Nein aus, damit jemand aussortiert wird. Als die Absage bei seiner Schwester ankam, rief er mich an. Ich sagte, dass ich alles gegeben hätte, er aber nicht unseren Ansprüchen genügt hätte.

Mittlerweile bin ich schwanger und wir sind vor einigen Wochen in ein großes, spießiges Reihenhaus gezogen, allerdings nur zur Miete. Bei dem Umzug waren auch einige dieser Freunde anwesend und sie rissen sich sogar richtig zusammen. Trotzdem merkte man ihnen an, wie neidisch sie sind. Das Krasseste war jedoch, als einer von ihnen fragte, wie ausgerechnet wir uns denn so eine Bude leisten können. Mir fiel wirklich alles aus dem Gesicht, aber auch hier sagte ich, wie viel zu oft schon, nichts. Meine dritte Beichte ist also, dass ich immer noch nicht verstehen kann, wie man so oberflächlich und dabei so blöd - oder eher naiv - sein kann. Und ich verstehe mich selbst nicht, dass ich diese Typen immer noch so in mein Leben lasse, obwohl ich seit meiner Hochzeit nur Frust und Ärger mit ihnen hatte und meinem Mann immer noch nicht gesagt habe, dass es nicht infrage kommt, dass einer dieser Idioten Patenonkel meines Kindes wird.

Beichthaus.com Beichte #00035217 vom 08.03.2015 um 09:57:56 Uhr in Lüneburg (Uelzener Straße) (12 Kommentare).

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