Drogen Therapie

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Drogen Betrug Stolz Auto & Co.

Drogen Therapie
Ein Bekannter musste vor ein paar Jahren wegen seiner Kifferei zu einer Therapie bei einer Psychologin. Nur nach Absolvierung der Therapie dürfte er seinen Führerschein behalten. Dazu gehörte auch, so einen Hefter durchzulesen und auf das Gelesene bezogen einen Aufsatz zu schreiben, warum man Drogen genommen hat und wie man sich das in Zukunft vorstellt.
Natürlich hat er den Hefter nicht durchgelesen und mich dann einen Tag vor Abgabetermin gebeten, ihm zu helfen. Nett, wie ich bin, habe ich zugesagt und ihm einen Aufsatz geschrieben, der alle Klischees bediente. Kaum zu glauben, aber er hat sie tatsächlich alle erfüllt.
Seine Therapeutin hat ihn sehr dafür gelobt. Es sei der beste Aufsatz, den sie je gelesen hätte. Leider hat er während der Zeit weiter gekifft und ist dann bei einer Urinprobe unangenehm aufgefallen. Den Führerschein ist er seitdem los.
Meine Beichte ist, dass ich versucht habe einem Kiffer den Führerschein zu erhalten, obwohl ich wusste, dass er bekifft fährt und von Beruf auch noch Taxifahrer ist. Und dass ich bis heute stolz darauf bin, die Psychologin so schön ausgetrickst zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00030825 vom 26.02.2013 um 12:23:30 Uhr (15 Kommentare).

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Unter einem Dach und doch nicht miteinander

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Ignoranz Partnerschaft

Vor fast 21 Jahren habe ich meine heutige Frau in einem Urlaub kennengelernt. Wir wohnten in Westdeutschland und sie etwa 200 Kilometer entfernt. Wir sahen uns nur am Wochenende. Sie verließ für mich ihren langjährigen Freund, was mich ganz schön unter Druck setzte, da ich noch gar nicht wusste, ob ich bereits wieder eine neue feste Bindung wollte. Ich hatte mich erst zirka drei Monate zuvor von meiner langjährigen Freundin im gegenseitigen Einvernehmen getrennt, nachdem meine Ex-Freundin sich mehrere partnerschaftsschädliche Dinge geleistet hatte. Meine Frau ist jedoch eine ganz liebe Frau, die man einfach mögen muss und die mir so viel Liebe schenkte, wie ich es noch nie erlebt habe und ich wollte trotz meiner Bedenken nicht schon wieder eine Beziehung scheitern lassen, so dass wir aneinander festhielten. Nach ungefähr vier Monaten Wochenendbeziehung bekam ich das Angebot, in den Neuen Bundesländern eine tolle Aufgabe zu übernehmen, die mir sofort zusagte. Bei meiner heutigen Frau liefen Tränen, dass sie mich vielleicht dadurch verlieren würde, jedoch war diese berufliche Chance so lukrativ, dass ich diese nicht wegen einer recht neuen Beziehung absagen wollte und sagte ich dieser beruflichen Veränderung zu. Meine Frau überraschte mich dann mit dem Wunsch, sie dorthin mitzunehmen, was mich noch mehr "unter Druck" setzte. Ich war hin- und her gerissen. Letztlich habe ich ihrem Wunsch entsprochen und wir zogen gemeinsam um, bezogen eine neue Wohnung und sie fand dort auch schnell Arbeit. Unsere Beziehung festigte sich von Woche zu Woche. Wir hatten quasi nie Streit. Meine Bindungsängste verringerten sich und wir lernten uns immer mehr schätzen und lieben. Letztlich vermittelte ich jedoch scheinbar doch eine gewisse Restunsicherheit. Den Wunsch meiner Frau, sie zu heiraten, schob ich immer auf. Nach dreijähriger Beziehung hatten wir uns jedoch genug geprüft. Ich glaubte, alles richtig zu machen, als ich sie heiratete. Wir bauten ein Haus und bekamen nach einem Jahr eine Tochter. Alles war sicherlich nicht immer glücklich, aber doch zufriedenstellend und harmonisch. Drei Jahre später kam unser Sohn zur Welt. Damit wuchsen unsere Herausforderungen, jedoch auch Probleme. Wir hatten kaum noch Zeit miteinander, sexuelle Kontakte ließen erheblich nach und jeder ging etwas seinen Weg. Meine Frau mit den Kindern und ich meinen beruflichen Weg. Wir lebten unter einem Dach, jedoch irgendwie doch nicht zusammen. Es begann eine Teufelsspirale nach unten, in der Jeder unzufriedener wurde, was auch unsere Kinder spürten. Unsere inzwischen fast 17-jährige Tochter entwickelte aufgrund von Schul- und der Familienprobleme eine Magersucht und unser 14-jähriger Sohn hat sich in eine virtuelle Welt verzogen. Seit vier Wochen arbeiten wir nunmehr mit einer Paartherapeutin zusammen, die uns hilft, unsere Probleme aufzuarbeiten. Dies ist ein schwieriger und steiniger Weg. Ich fühle mich schuldig, da ich glaube, dass am Anfang unserer Beziehung vielleicht eine Trennung doch besser gewesen wäre und ich viele Jahre mehr Wert auf meine berufliche Karriere als meine Familie gelegt habe. Eine jetzige Trennung sehe ich jedoch auch nicht als Alternative, da diese nur noch mehr Tränen und Schmerzen hinterlassen würde.

Beichthaus.com Beichte #00030354 vom 18.10.2012 um 13:28:58 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Lügen des Drecks wegen

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Lügen Unreinlichkeit Peinlichkeit

Ich (w/23) möchte beichten, dass mein Haushalt unter aller Sau ist. Obwohl ich selber optisch gar nicht den Eindruck mache, so eine Schlampe zu sein, schaffe ich es nicht, hier alles mal auf Vordermann zu bringen. Wäsche wasche ich nur alle zwei Wochen, wenn ich wirklich keine frischen Blusen und Hosen mehr habe. Ich danke Gott für die Erfindung der Spülmaschine, die ich einmal die Woche anschmeiße. Den Boden habe ich das letzte Mal vor zwei Monaten gewischt und die Fenster vielleicht vor zwei Jahren zu Weihnachten geputzt. Meine engsten Freunde wissen, wie es hier aussieht und unterstützen mich schon mal dabei, das größte Chaos zu beseitigen. Bekannte, Arbeitskollegen oder gar meine Familie habe ich ewig nicht mehr zu mir eingeladen, weil mir das alles einfach zu peinlich ist. Ich weiß nicht, ob es wirklich an meinen Depressionen liegt, wie meine Therapeutin sagt, oder ob ich einfach nur tierisch faul bin. Ich bin mir sicher, dass ich allein für den Teil meiner Beichte keine Absolution von euch bekomme. Aber meine eigentliche Beichte besteht darin, dass ich so Panik davor habe, dass jemand all das hier sehen könnte, dass ich mir echt merkwürdige Ausreden einfallen lasse, damit bloß niemals jemand vorbeikommt. Am Anfang waren es nur so Sachen wie "Ich hab 'nen Termin, ich muss länger arbeiten, ich hab schon Besuch..." Doch letzte Woche habe ich es, glaube ich, übertrieben.


Ein Arbeitskollege nervte mich schon seit Wochen damit, dass er mal auf einen Kaffee vorbeikommen möchte. Nach gefühlten 100 Ausreden kam der Tag, an dem ich wirklich nicht mehr drum herum kam. Er schrieb mir eine SMS, dass er schon unterwegs ist. Ich antwortete, dass ich noch schnell mit meinem Moped Milch holen fahre. Natürlich hatte ich nicht vor, Milch zu holen. Ich schwang mich auf mein Moped und baute beabsichtigt einen Unfall. Es waren immerhin keine andere daran beteiligt. Ich habe mich einfach bei etwa 50km/h fallen lassen. Ich hätte nicht gedacht, dass so eine recht niedrige Geschwindigkeit solche Auswirkungen haben kann. Ich habe mir den linken Unterarm zweimal gebrochen, mein Becken angebrochen, Prellungen und habe einen Kapselriss an der Hand. Und ich muss trotzdem sagen, dass sich die Schmerzen lohnen. Ich weiß, dass mein Verhalten ziemlich krank ist. Doch jetzt habe ich sechs Wochen Ruhe vor meinem Kollegen und muss mir keine weiteren Ausreden überlegen. Vorerst.

Beichthaus.com Beichte #00030340 vom 14.10.2012 um 22:58:17 Uhr (33 Kommentare).

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Kostenlose Massagen

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Geiz Habgier Lügen Gesundheit Frankfurt

Ich (m/28) bin ein großer Fan von Massagen. Ich mag einfach das Gefühl, von fremden, weiblichen Händen mit warmem Öl eingerieben, gestreichelt und massiert zu werden. Dabei handelt es sich nicht einmal um erotische Massagen, einfache "seriöse" Ölmassagen tun es auch völlig. Was mich nur ärgert ist der hohe Preis von circa 50 Euro pro Stunde. Nun habe ich einen Weg zu kostenlosen, regelmäßigen Massagen gefunden: Ich war beim Arzt. Dem habe ich etwas von einem eingeklemmten Nerv im Rücken, Taubheitsgefühlen und Kribbeln in den Händen usw. erzählt. Prompt bekam ich ein Rezept für wöchentliche Massagen meines Rückens! Von nun an bekomme ich meine Massagen von der Kasse bezahlt! Und sollte die "Therapie" nach einigen Wochen zu Ende gehen, werde ich einfach den Arzt wechseln. Wenn mir die Ärzte ausgehen, gehe ich wieder zum ersten Arzt und sage, meine Beschwerden seien zurück gekommen. Das ist der Plan, und die ersten zwei Massagen waren schon ganz nett. Nur das Ambiente ist nicht ganz so hübsch: es fehlen die entspannenden Klänge sowie das gedimmte Licht, die schöne fernöstliche Deko und der Duft von Räucherstäbchen. Auch wird "nur" der Rücken massiert, nicht der ganze Körper. Naja, dafür dass es mich nichts kostet, ertrage ich auch die Praxisräume mit den Leuchtstoffröhren und den weißen Wänden. Bin ja mal gespannt wie weit ich das so treiben kann. Wenigstens ist die behandelnde Therapeutin ganz nett. Liebe Krankenkasse, bitte vergib mir meine Sünde. Ich sehe es als eure Gegenleistung für den erhobenen Zusatzbeitrag. Irgendwas muss ich ja dafür bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00029454 vom 19.10.2011 um 04:49:02 Uhr in Frankfurt (Zeil) (22 Kommentare).

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“Beichte

Reittherapie

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Hass Zwietracht Arbeit

Ich beichte, dass ich meinem ehemaligen Arbeitgeber alles schlechte der Welt wünsche. Das Jahrespraktikum, welches ich in einem Therapiezentrum absolviert habe fand ich erschreckend und faszinierend zu gleich. Erschreckend wie mit den zahlenden Klienten umgegangen wird. Ihnen wird eine professionelle Reittherapie von einer Reittherapeutin versprochen. Was sie bekommen sieht aber anders aus, die Klienten samt Pferd werden von den Praktikanten betreut während die Reittherapeutin erst gar nicht anwesend war oder am Kaffeetisch saß und nicht einmal in die Halle schauen konnte. Man stelle sich mal vor wie teuer so eine Therapie pro Monat ist! Und dann wird sie von kurz angeleiteten Praktikanten durchgezogen. Aber sobald Presse oder irgendwelches offizielles Zeug ablief, stand sie mit den Klienten in der Halle und hat auf heile Welt gemacht. Auch die Zustände der Pferdesuche für die Therapien glich einer Farce. Da wurden billige Pferde gekauft und gesagt das sind die neuen Therapiepferde. Wald und Wiesenponys waren das. Ohne gründliche Ausbildung. Dann wurden sie ein paar mal durch den Roundplan gearbeitet und dann hieß es die würden laufen. So ein Schwachsinn. Nur zwei Pferde waren halbwegs Therapie geeignet. Das eine Pferd war so in seinem Trott vertieft das es schon aussah das es einen Burnout hätte. Das andere Pferd war vollkommen unterfordert. Und die Pferde wurden mit Sportlerfutter gefüttert. Was totaler Schwachsinn ist, da die Pferde keine Acht Stunden am Tag gelaufen sind. Viel zu dick waren sie mehrmals trat die Krankheit Hufrehe auf. Jeder der sich mit Pferden auskennt weiß, dass das eine Eiweißerkrankung ist, die einen schnellen Schub des Hornwachstums verursacht, zu einer Entzündung im Huf führt und im schlimmsten Falle eine Hufbeinsenkung mit Durchbruch verursacht. Sprich, das Hufbein bricht durch den Huf. Und Ursache ist eine zu reichhaltige Eiweißfütterung. Wobei faszinierend war es zu sehen wie man mit behinderten Menschen umgehen kann, was Pferde in ihnen bewirken können und welchen Fortschritt sie machen können. Mir hat es gezeigt wie man mit behinderten Menschen umgehen kann. Das war das einzig Gute. Aber für all die Missstände und das persönliche Einmischen der Führungskräfte ins Privatleben wünsche ich ihnen alles schlechte der Welt.

Beichthaus.com Beichte #00029366 vom 14.09.2011 um 21:57:36 Uhr (6 Kommentare).

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