Das Casting

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Boshaftigkeit Falschheit Selbstsucht Saarbrücken

Eigentlich möchte man ehrlich, redlich und ehrenhaft durchs Leben gehen. Leider gehen solche Maxime manchmal in einer Lebenssituation verloren und man handelt ganz anders. Ob man es als Sünde bezeichnen muss, kann man halten wie man will, sicher ist, dass wir in einer konkreten Situation oft anders reagieren, als wir es eigentlich wollen. Es war während meiner Zeit an der Schauspielschule. Dort hatte ich eine wirklich beste Freundin gefunden. Eine renommierte Theateragentur suchte fünf junge Darsteller die sie für ein Gastspiel engagieren wollten. Ich war wirklich sehr gut und zweifelte nicht daran mit ausgewählt zu werden. War es doch das, was ich mir so sehnlichst wünschte, endlich auf der Bühne mich zu beweisen. Meine Enttäuschung war groß, denn ich wurde nicht gewählt, dafür war meine Freundin dabei. Ich ließ mir nichts anmerken und nahm es äußerlich locker, innerlich kochte ich aber. Verwerflich wird es natürlich erst jetzt, denn ich war, vom Ehrgeiz besessen, dabei mir einen gemeinen Plan auszudenken. Am Tag der ersten Probe konnte meine Freundin nicht teilnehmen, da sie mit Durchfall zu Hause bleiben musste. Ich hatte ihre Marmelade gegen Diätmarmelade ausgetauscht, ich wusste, dass sie die nicht verträgt. Und ich gemeines Stück ging zur Probe, dort nahm man es nicht so genau mit nachprüfen, keiner wollte meinen Namen ich war einfach eine der 5 Ausgesuchten. Alles war chaotisch und man war froh, dass alle da waren. So war ich im Team. Ich war überglücklich mein Ziel erreicht zu haben. Meiner Freundin sagte ich später, dass unbedingt jemand einspringen musste weil sie krank war und ich zufällig dort war. Ich hatte eine erfolgreiche Tournee und meine Freundin begleitet mich oft. Wir sind noch immer befreundet. Dies war meine echt größte Schandtat. Damals fand ich es als gerecht, heute weiß ich es war echt fies.

Beichthaus.com Beichte #00028047 vom 10.08.2010 um 05:11:56 Uhr in Saarbrücken (29 Kommentare).

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Abgewiesen von den eigenen Eltern

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Hass Ungerechtigkeit Verzweiflung Familie

Abgewiesen von den eigenen Eltern
Meine Eltern können mich nicht lieben. Als ich geboren wurde, habe ich meine Eltern wie mein Vater sagte "enttäuscht". Weil ich nun die 2. Tochter wurde, und man hatte doch so sehr auf einen Sohn gehofft. Meine Kindheit verlief unfair, grausam und einfach Höllisch. Sie bestand nur aus verboten, harter Arbeit (bis hin zu gesundheitlichen Schäden, die zum Teil bis heute noch da sind!), Zwängen, Aggressionen gegen mich, und viel Geschrei. Meinen Eltern konnte ich es nie recht machen, immer wiesen sie mich ab. Und so kam es, das ich mein bisheriges Leben damit verbracht habe, immer irgendetwas zu tun um doch noch von meinen Eltern geliebt zu werden. So arbeitete ich sehr hart, um es meinem Vater gleich zu tun. Um Anerkennung zu erhalten. Sogar steckte ich in ihr Haus 20.000 Euro. Alles half nichts, ich bin es nicht wert das meine Eltern von mir sprechen, mich anrufen, mich besuchen oder gar an meinen Geburtstag denken. Meine Eltern waren mehr als Grausam zu mir. Und so habe ich schon versucht als Kind von dort weg zukommen. Doch leider hat mich keiner Ernst genommen. Jeder kann sich vorstellen das ich einen langen Spießrutenlauf hinter mir habe. Es gab sogar als ich Kind war eine Kinderpsychologin die ich regelmäßig besuchen musste (weil ich ja das Problem war). Ihr schickte ich irgendwann einen Brief, weil ich Hilfe wollte, weil ich wollte das man mich aus dieser Lieblosen und für mich schädigenden Familie raus nimmt. Und was tat diese Frau? Sie rief meine Eltern an, erzählte von dem Brief und ich bekam Ärger!.

Heute fühle ich nichts mehr, ich habe so gekämpft um doch noch geliebt zu werden, irgendwie. Jetzt ist es mir egal. Ich möchte beichten das ich mir wünsche das sie sterben, das ich mein Geld was ich in das Haus gesteckt habe wieder bekomme. Es gibt nichts was mich von diesem Gedanken abhält. Ich hasse diese Menschen, die nur auf dem Papier meine Eltern sind.

Beichthaus.com Beichte #00028042 vom 06.08.2010 um 15:40:12 Uhr (54 Kommentare).

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“Beichte

Der Pferdeschweif

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Vandalismus Boshaftigkeit Zwietracht Tiere Eschwege

Ich habe vor fast vier Jahrzehnten als Teenager einer Mitkonkurrentin im Reitstall ihre Dressurprüfung vermasselt, indem ich - zusammen mit zwei Mittäterinnen - dafür gesorgt habe, dass ihr Dressurpferd am Prüfungstag etwas anders aussah als alle anderen Pferde. Susanne war in meinen Augen eine eingebildete Zicke, die aber zugegebenermaßen sehr gut reiten konnte. Aus Rache haben wir ihrem Pferd dann am Vorabend des Reitturniers den liebevoll eingeflochtenen und mit kleinen Schleifen verzierten Schweif eingeschnitten, so dass der dicke Zopf an einigen Stellen aussah wie eine Bürste in der Mitte. Borstig und nach allen Seiten abstehend. Dem Pferd war das egal, aber Susanne war am nächsten Morgen stinksauer und natürlich fiel der Verdacht sofort auf mich. Ich habe alles abgestritten. Nach einigen Restaurationsversuchen lief das Pferd dann doch in der Dressurprüfung mit, wurde allerdings nicht platziert. Ich aber leider auch nicht! An diese Geschichte denke ich oft zurück, wenn ich auf einem Reitturnier eingeflochtene Pferdeschweife sehe.

Beichthaus.com Beichte #00028039 vom 05.08.2010 um 19:04:59 Uhr in Eschwege (24 Kommentare).

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Kisten schleppen

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Verzweiflung Zorn Partnerschaft Liebe Karlsruhe

Ich komme zunehmend weniger mit meiner Freundin aus. Egal was wir zusammen tun - es führt zu Streit. Bauen wir ein IKEA-Regal auf dauert es nur ein paar Minuten und irgendwas passt ihr nicht und sie schnauzt mich an - was ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen kann. Vielleicht wäre ich da etwas toleranter wenn es nicht jedes mal so wäre? Ein Beispiel: Ich habe schon mit vielen Leuten z.B. beim Umzug Kisten von A nach B getragen. Aber wenn ich das mit ihr zusammen mache ergeben sich Probleme die ich vorher noch nie so erlebt habe. Normalerweise stelle ich mich an ein Ende der Kiste und warte bis mein Gegenüber das auch getan hat und hebe dann mein Ende der Kiste an. In der Regel macht der andere das auch. Nicht so meine Freundin: Entweder hebt sie an bevor ich überhaupt einen Griff gefunden habe und meckert dann warum das so lange dauere - die Kiste sei schwer. Oder sie hebt nicht an und ich stehe mit der Last alleine herum. Dafür aber macht sie mir dann Vorwürfe, dass ich entweder die Kiste demolieren würde, ihre Finger eingeklemmt habe (weswegen sie nicht hochheben könne) oder sonst irgendwas.
Gehen wir dann durch ein enges Treppenhaus gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder beschwert sie sich dass ich zu langsam mache - die Kiste sei schwer - oder zu unachtsam (zu schnell) und sie beinahe gegen die Wand stoßen (oder die Kiste demolieren) würde.
Hingegen haben wir es nie hinbekommen, dass sie keinen Grund zum Meckern gefunden hätte. Das einzige was etwas geholfen hat ist alles ständig zu versprachlichen: "Ich hebe jetzt hoch - OK?" "sollen wir schneller/langsamer machen?" etc.
Wie gesagt, ich habe das so extrem noch mit niemandem erlebt und es beschränkt sich bei weitem nicht aufs Kisten schleppen.

Zu Beginn unserer Beziehung hatten wir immerhin alle paar Tage einmal Sex, inzwischen liegt das letzte mal über zwei Monate zurück. Und wenn ich ganz ehrlich bin - es zerreißt mir zwar das Herz, aber eigentlich habe ich auch gar keine Lust mehr. Denn jedes mal wenn wir "uns näher gekommen sind" hat es meist nicht lange gedauert und wir haben - wie zu erwarten war - angefangen zu streiten...
Es gibt nichts blöderes als nackig im Bett zu sitzen und sich Vorwürfe machen zu lassen weil man dieses angeblich zu viel und jenes zu wenig gemacht habe - ja kann ich denn Gedanken lesen? Aber vielleicht bin ich ja auch einfach nur ein ungeschickter Tollpatsch.


Außerdem muss sie immer den Ton angeben. Und hat feste Vorstellungen. Das Wohnzimmer muss so und so eingerichtet sein. Überall hängen Babybilder von ihr herum. Ich habe ihr gesagt, dass das auch mein Wohnzimmer ist und ich mich darin nicht wiederfinden würde. Natürlich war sie unglücklich und hat vorgeschlagen auch (Baby-) Bilder von mir aufzuhängen. Dass ich überhaupt keine Babybilder im Wohnzimmer hängen haben will versteht sie zwar, aber akzeptieren kann sie es nicht.

So langsam zweifle ich an mir selbst und an unserer Beziehung. Am besten verstehen wir uns wenn wir uns längere Zeit nicht sehen. Klar: Keine Gelegenheit zu streiten.

Wenn ich ehrlich bin sind wir nur noch zusammen, weil wir zusammen wohnen und es bisher noch nicht so weit gekommen ist, dass einer von uns beiden endgültig ausgezogen wäre. Und weil wir beide jemanden zum kuscheln brauchen - was wir ja auch ab und zu hinbekommen ohne zu streiten. Und weil wir eigentlich gemeinsame Pläne für die Zukunft haben, die aufzugeben nicht so leicht ist. Und natürlich weil wir uns lieben. Aber wenn ich mir vorstelle dass dass immer so weiter gehen wird, dann wird mir schlecht.

Ich gebe ja gerne zu, dass ich nicht ohne Fehler bin und sicherlich auch meinen Teil zu den Problemen beitrage. Zum Beispiel bin ich nachtragend. Kleine Verletzungen räche ich noch nach Monaten. Ich neige dazu meine eigenen Wünsche nicht auszusprechen sondern einfach zu erwarten dass man sie mir an der Stirn abliest. Was im Übrigen mit den meisten Menschen funktioniert, nur nicht mit meiner Freundin. Vermutlich bin ich recht durchschaubar, nur nicht für sie.
Aber, um auf die Umzugskartons zurückzukommen: Solche Probleme hatte ich noch nie, mit niemandem. Deshalb weise ich 90% der Schuld von mir.


Sie hat sich, seit wir zusammen sind gewaltig zu ihrem besseren verändert - sie hat sehr viel abgenommen, ist von Antidepressiva losgekommen, hat ihre Schulden abgebaut, ihre Familie, die seit Jahren total zerstritten war hat sich wieder eingerenkt, sie hat sehr an sich gearbeitet und, und, und. Und ich habe sie schon geliebt als sie noch dick (120 kg), verschuldet und unglücklich war. Also - warum sollte ich sie gerade jetzt hergeben?


Zur Beichte: Ich habe lange Zeit versucht guten Willens zu sein und versucht mit meiner Freundin klar zu kommen. Ich habe viel Geld investiert, Zeit und Mühe geopfert, mit ihr geredet und an mir gearbeitet. Aber wenn nicht schleunigst irgendetwas passiert bin ich im Herbst wieder solo. Bis dahin werde ich ihr, so gut es geht, heile Welt vorspielen. Wenn sie wüsste wie ich mich fühle würde sie mich unter Druck setzen "mich sofort zu entscheiden" was darauf herauslaufen würde Schluss zu machen. Aber wir wollen bald in den Urlaub fahren und das will ich nicht gefährden. Außerdem hoffe ich immer noch auf ein Wunder, ich liebe sie doch.

Beichthaus.com Beichte #00028028 vom 02.08.2010 um 12:59:36 Uhr in Karlsruhe (42 Kommentare).

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Mein Freund Herpes

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Ekel Peinlichkeit Gesundheit Schmallenberg-Dorlar

Mein Freund Herpes
Ich (w/23) habe seit einigen Jahren regelmäßig Besuch von meinem netten Freund Herpes. Ich habe schon alles mögliche ausprobiert, von Zahnpasta bis hin zu allen möglichen Anti-Herpes-Cremes. Das sah dann immer schön eklig aus, inkl. aufgeplatzte Lippe und dick als hätte ich was aufs Maul bekommen. Hiermit möchte ich beichten, dass ich seit circa einem Jahr meinen eigenen Urin mit einem Wattestäbchen auf die Herpesstelle verreibe, wenn es mal wieder so weit ist. Nichts hilft besser als das und es wird auch nicht so eklig weiß wie mit der Antiherpes-Creme. Man sieht es also fast gar nicht und es heilt schneller. Niemand weiß davon und ich werde es auch niemandem erzählen. Natürlich mache ich es nicht, wenn ich meinen Freund sehe, aber sehen wir uns nicht, landet bei jedem Toilettengang ein wenig Urin auf diesem verfluchten Herpeskram!

Beichthaus.com Beichte #00028025 vom 30.07.2010 um 14:41:15 Uhr in Schmallenberg-Dorlar (59 Kommentare).

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