Die Sex-Diät

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Ehebruch Falschheit Selbstsucht Morallosigkeit

Ich (w/40) hatte mein Leben lang einen BMI von 22. Dann habe ich zwei Kinder bekommen und mein BMI verharrte nach dem zweiten Kind auf 26. Ich fühlte mich fett und hässlich. Meinem Mann ist alles egal, er wurde immer bequemer und schlief ständig vor dem Fernseher ein. Geglotzt hat er nur noch dusselige Shopping-Kanäle. Gepflegt hat er sich auch nicht mehr. Seine Fußnägel sind einen Zentimeter lang, gelb und hornig. Wenn ich seine Füße sehe, könnte ich kotzen. Die Zähne putzt er sich abends auch nicht mehr. Morgens nur, wenn er unter der Woche ins Büro geht. Die Kinder schreit er ständig an, weil sie nicht machen, was er will. Trennen will ich mich nicht, weil er eigentlich ein freundlicher Mensch ist. Sex mit ihm will ich aber auch nicht mehr. Als wir noch frisch verliebt waren, vor den Kindern, hatten wir jede Nacht zweimal Sex. Ich war schlank und sah super aus. Ich glaube, durch irgendwelche Sex-Hormone nimmt man ab. Vielleicht auch durch das Schwitzen beim Sex, die Bewegung oder Ähnliches. Keine Ahnung.

Ich habe mir gesagt, ich suche mir einen Mann, den verführe ich, damit wir wilden Sex haben und ich endlich abnehme. Ich habe mir einen Mann gesucht und diesen bewusst zum Sex verführt. Er ist Informatiker und hat mir ständig langweilige Geschichten aus seinem Job als Chef einer IT-Abteilung erzählt. Diese Technik-Typen wittern alle immer überall Spionage und die ganz große Weltverschwörung. Totaler Schwachsinn. Ich habe dem Mann aber stattdessen gesagt, wie wahnsinnig schlau und großartig ich ihn finde, dass nur er die Dinge durchschaut und wir alle viel zu wenig Ahnung von diesen Computerdingen hätten. Ich habe ihm zugestimmt, dass wir einen "Cyber-Minister" brauchen. Innerlich habe ich mich kaputtgelacht. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihm stundenlang zuhören könnte, er könne so gut reden, es sei kein Wunder, dass er der Chef der Abteilung sei. Dabei habe ich gedacht, der Trottel solle endlich still sein, weil ich abnehmen will. Ich musste drei Abende Computer-Gelaber über mich ergehen lassen und habe mir diverse Dinge über die NSA, Clouds und Security Response erklären lassen, die mich nicht die Bohne interessiert haben. Dann hatte ich ihn endlich so weit. Ich habe ihn zum Abschied umarmt - etwas länger - und da hat er es endlich gecheckt. Jetzt ist er verliebt und begeistert und denkt, ich wäre es auch. Er glaubt, ich bin eine der ganz wenigen Frauen, die ihn und seinen Job versteht und ernst nimmt. Ich denke nur, dass er mir meinen Computer einrichten kann und dass wir ständig wilden Sex miteinander haben. Ich habe in einem Monat bereits acht Kilo abgenommen! Ich bin begeistert. Ich werde das so lange fortsetzen, bis ich wieder einen BMI von 23 habe. Also vielleicht noch ein paar Monate. Dann muss ich sehen, wie ich die Diät halte. Das IT-Gelaber kann ich mir nicht ewig antun.

Beichthaus.com Beichte #00033344 vom 27.05.2014 um 01:06:21 Uhr (34 Kommentare).

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Überfordert vom Horror-Studium

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Trägheit Verzweiflung Feigheit WG Studentenleben

Ich beichte hiermit, dass ich mich unfähig fühle, ein eigenständiges Leben zu führen, und erwachsen zu werden. Mir ging es immer gut, ich hatte gute Noten, die Lehrer mochten mich, meine Eltern waren stolz auf mich, ich hatte tolle Freunde und machte schließlich mein Abi mit 1,8 und blickte zuversichtlich in die Zukunft. Doch ich fand in meinem Studium keine Erfüllung, mit jedem Tag fühlte es sich für mich sinnloser an. Das selbstständige Lernen, insbesondere die Recherchearbeit in der Bibliothek, machte mir immer mehr Schwierigkeiten. Ich quälte mich durch meine Hausarbeiten - einfach nur bestehen lautete die Devise. Ich hatte in der Kennenlern-Woche ein paar nette Leute kennengelernt und entschied mich schnell dazu, mit zwei von ihnen in eine WG zu ziehen, denn fast zwei Stunden pendeln macht keinen Spaß und raubt Zeit. Doch auch hier wartete eine Enttäuschung, das spürte ich in dem Moment, in dem ich meine Mutter zur Verabschiedung umarmte und die Wohnung mit Sack und Pack betrat. Renoviert sollte sie sein - doch überall waren Mängel, die Badezimmertür fehlte, die Gastherme machte Probleme und ratterte bedrohlich. Bald überflutete auch die ganze Wohnung wegen der falsch angebrachten Spülmaschine. Ich hatte Heimweh, so sehr, dass ich es kaum ertragen konnte. Meine neuen Freunde entpuppten sich als komisch, ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren und fühlte mich unwohl in ihrer Nähe. Meine Mitbewohner und ich lebten uns so schnell auseinander, wir waren einfach völlig verschieden.


Andere Freunde hatte ich jedoch nicht und fühlte mich einfach nur völlig fremd. Keiner außer mir putzte die Wohnung, nicht mal die Toilette. Versuche meinerseits, mich mit schöner Deko und gründlich geputzter Wohnung wohler zu fühlen, wurden ignoriert und nicht geschätzt. Währenddessen hasste ich mein Studium immer mehr. An den Wochenenden flüchtete ich zurück nach Hause, heulte mich bei meiner Mutter und meinen alten Freunden aus und verkroch mich in meinem alten Bett. Ich fühlte mich wie ein Versager, wie ein kleines Kind, zu dumm für das Studium und nicht überlebensfähig ohne Mama. So fühle ich mich heute immer noch. Das Studium ist abgebrochen, morgen werde ich offiziell meinen Auszug verkünden und so meinen neuen Freundeskreis zurücklassen und zurück zu Mutti gehen. Ich bereue meinen überstürzten Auszug und hoffe, dass ich in zwei oder drei Jahren reif genug sein werde, alleine klarzukommen. Ich enttäusche meine Mitbewohner, meine Eltern, aber vor allem mich selbst.

Beichthaus.com Beichte #00033330 vom 25.05.2014 um 01:13:43 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Drogen, Glatzen und ein Dreier

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Drogen Missbrauch Dummheit Gewalt Aggression Wurmannsquick

Meine zehn Jahre jüngere Cousine war schon seit ihrer Geburt etwas Besonderes für mich. Ich hatte mir immer ein Geschwisterchen gewünscht, aber meine Eltern wollten eben nur ein Kind. Ich verbrachte also immer viel Zeit mit meiner kleinen Cousine, die quasi mein Geschwisterersatz war. Vergangenes Jahr ist sie 16 geworden und hat zu dieser Zeit auch ihren ersten richtigen Freund kennengelernt. Dieser Typ ist allerdings schon 31 und ein Totalversager. Er ist fett, hässlich, hohl, hat Tunnel in den Ohren, durch die man bequem einen Gymnastikball schießen könnte, außerdem noch überall bescheuerte, schlecht gestochene Tattoos, und genau zwei Hobbys: Saufen und Fußball. Am liebsten in Kombination. Offiziell ist er 450 Euro Jobber, geht aber immerhin fleißig schwarzarbeiten als Maler und Trockenbauer, und dealt mit kleineren Mengen Crystal. Er provoziert gerne andere, um sich als überlegen darzustellen. Alles in allem ein unglaublich sympathischer Zeitgenosse. Die ganze Familie riet ihr zwar von der Beziehung ab, aber natürlich half das mal gar nichts. Er begann ihr vorzuschreiben, was sie für Klamotten tragen sollte, mit wem sie keinen Kontakt mehr haben sollte, selbst was und wie viel sie aß, schrieb er ihr vor. Sie ließ sich von ihm beeinflussen, und rutschte immer mehr in seinen vollkommen vercrystalten Assi-Freundeskreis ab. Bald kam aus unserer Familie niemand mehr an sie heran, da er ihr einredete, wir würden ihr nur schaden wollen, und nur er wüsste, was gut für sie sei. Sie kam und ging, wie sie lustig war, und vor dem Haus ihrer Eltern patrouillierte des Öfteren ein uralter Siebener BMW mit zwei Glatzen drin auf und ab. Meistens hörte man geistreiche Landser-Texte. Viermal holten ihre Eltern deswegen die Polizei, vier Mal passierte gar nichts. Eines Tages entdeckte ich auf einem Speicherstick von ihr, den sie mir geliehen hatte, ein Video, wie sie mit irgendeiner verratzten, speckbäuchigen Tussi und ihrem Freund einen Dreier macht, sie wurde dabei von beiden geschlagen und erniedrigt. Er urinierte sie beispielsweise an und ohrfeigte sie dabei. Darauf im Vertrauen angesprochen, reagierte sie nur sauer und blockte ab.


Als sie dann schließlich mit Verletzungen und Hämatomen im Gesicht ankam, die ihren vagen Aussagen nach von Missgeschicken herrührten, reichte es uns als Familie. Wir warteten ab, bis sie zu Hause in ihrem Zimmer war, dann schlossen wir es ab, damit sie nicht herauskonnte und holten einen befreundeten Psychologen vom Kriseninterventionsteam und auch die Polizei, die einen positiven Drogenschnelltest durchführte und meine Cousine mit auf die Wache nahm. Ich ließ dem Finanzamt Beweise für die Schwarzarbeit ihres Freundes zukommen, und natürlich zeigte ich ihn auch wegen der Drogen an. Den BMW Glatzen lauerten wir direkt danach zu sechst auf, mit ein paar Kumpels von einem örtlichen Motorradclub, und nahmen einige drastische Kaltverformungsarbeiten am guten Siebener vor. Außerdem wird jetzt regelmäßig vor deren Haus patrouilliert und fotografiert, sowohl von uns als auch endlich mal von der Polizei. Seitdem der Freund meiner Cousine in U-Haft sitzt, ist tatsächlich friedliche Ruhe eingekehrt. Meine Cousine ist jetzt in Therapie und langsam auf dem Weg, das Ganze zu verarbeiten. Mittlerweile redet sie auch darüber, was er ihr alles angetan hat. Ich beichte hiermit vorsorglich, dass ich, wenn er aus dem Knast raus ist, mal ein ernstes Wörtchen mit ihm reden werde.

Beichthaus.com Beichte #00033204 vom 05.05.2014 um 11:10:07 Uhr in Wurmannsquick (21 Kommentare).

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Kostenlos U-Bahn fahren in Berlin

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Betrug Geiz Bahn & Co.

Kostenlos U-Bahn fahren in Berlin
Als Teenager fuhr ich gerne mit Freunden in die Hauptstadt und zog mit 18 auch dorthin. Die abnormen Fahrpreise konnte ich mir aber eigentlich nie leisten und so kam ich auf die fixe Idee, den Schwerbehindertenausweis meiner jüngeren Schwester zu nutzen. Sie hat keine geistige Behinderung, sondern Diabetes. Da das quasi als unheilbar gilt, bekommt man diesen Ausweis und mit dem auch so einige nette Vorteile. Nämlich zum Beispiel gratis Bahn fahren. Das zog ich so lange durch, bis ich auszog und sie mir das Ding nicht mehr ständig überlassen konnte. Da ich nach meinem Umzug immer noch zur Schule ging und nicht gerade viel Geld hatte, kopierte ich den Ausweis mit einem stinknormalen Drucker, lochte mein Passfoto mit zwei Ösen und einer Zange drauf und ließ mir von ihr jedes Jahr das aktuelle Beiblatt mit der Wertmarke, die die Gültigkeit bestätigt, kopieren. Jeder Vollidiot hätte gesehen, dass mit dem Ausweis etwas nicht stimmt.

Die Farben waren viel zu hell, das Papier zu dünn und nicht einmal gerade abgeschnitten, der Stempel war nur halb zu sehen, weil der eigentlich über das Passfoto gestempelt wird, die Ösen waren krumm, schief und golden und natürlich standen da der Name, das Geburtsdatum und die Anschrift meiner Schwester drauf. Die meisten schauten bei der Kontrolle immer nur auf die Rückseite mit der Wertmarke. Gut, die sieht auch ganz passabel aus, aber natürlich gab es auch Kontrolleure, die die Vorderseite sehen wollten und es nicht gerafft haben. Dieser Ausweis ist nur mit passendem Personalausweis gültig und ich schwöre, dass es sogar mal einen gab, der meinen Pass haben wollte, beide Dokumente in den Händen hatte und dem weder die verschiedenen Daten noch die Fälschung des Schwerbehindertenausweises auffiel. Ich fuhr also jahrelang kostenlos überallhin, bekam ermäßigten Eintritt, durfte gratis auf öffentliche Toiletten und erregte falsches Mitleid.

Heute, mit 22, mache ich das nicht mehr. Vor knapp einem Jahr schaute ein Schaffner im Zug ganz genau drauf und sagte: Ja, man muss da immer genau gucken, weil viele Leute den Ausweis von der Oma fälschen. Ich ließ mich dann auch noch zu einem: "Was? Wer macht denn so was?!" hinreißen. Er ging dann einfach weiter und ich glaube, er hat es gewusst. Bei der nächsten Station stieg ich aus und rannte wie eine Irre, weil ich solche Angst hatte, mir käme irgendwer hinterher und würde mich verhaften. Seitdem kaufe ich brav meine Tickets und mittlerweile ist es mir auch echt peinlich. Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass die Preise für Bus und Bahn ein Unding sind, aber der Druck, dem man sich Tag für Tag mit solchen Aktionen aussetzt, ist es im Nachhinein nicht wert. Die ständige Angst, kontrolliert zu werden und wenn man kontrolliert wird, der dicke Kloß im Hals - einfach nur unangenehm. Komischerweise habe ich immer noch Schiss davor, kontrolliert zu werden, trotz Monatsticket, aber ich glaube, gerade in Berlin mit ihren tollen Methoden, den Ausgang des Bahnhofs mit 25 Mann zu blockieren und einen erst nach Vorzeigen des Tickets durchzulassen, ist das nicht verwunderlich.

Beichthaus.com Beichte #00033152 vom 28.04.2014 um 11:24:15 Uhr (24 Kommentare).

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Fang das Schaf!

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Trunksucht Fetisch Tiere Emden

Fang das Schaf!
Meine Beichte ist ein bisschen eklig, aber ich muss das mal loswerden. Als ich sechzehn war, bin ich mal wieder von einer Party nach Hause gegangen, ich musste dafür durch ein Dorf und ein bisschen auch durch die Wiesen. Ich war natürlich schwer betrunken und aus irgendeinem Grund unglaublich geil, wahrscheinlich Hormone. Das Beste wäre es wohl gewesen, wenn ich einfach hinter dem nächsten Busch verschwunden wäre, um mir das Würstchen gewaltig zu streicheln. Stattdessen habe ich etwas anderes getan - das zum Glück aber nicht geklappt hat. Ich bin an einer Wiese vorbeigekommen, auf der Schafe waren. Mir ist im betrunkenen Kopf dann der Gedanke gekommen, wie angenehm es doch sein muss, ein Schaf zu knallen. Also habe ich mich splitternackt ausgezogen und wollte mir mal eben das nächste Tier schnappen - zum Glück hat das nicht so ganz geklappt. Die Tiere sind natürlich weggerannt, und nachdem ich vergeblich versucht hatte, eines zu fangen und völlig außer Atem war, habe ich es dann aufgegeben. Dann habe ich mich wieder angezogen und bin nach Hause gegangen.

Am nächsten Tag war ich extrem geschockt und habe es zum Glück geschafft, mir die Füße zu waschen, bevor irgendwer merkt, wie schmutzig die waren. Das alles hat mich noch einige Wochen verfolgt, auch musste ich daran denken, wie wohl der Bauer geguckt hat, als er dort überall Fußspuren im Schlamm gesehen hat. Ich bin unglaublich froh, dass ich es nicht geschafft habe, eines der Tiere zu poppen. Ich habe danach auch angefangen, mich nicht mehr ganz so hemmungslos zu betrinken und bin von den Dorfpartys weggeblieben. Da ich damals auch noch keine Freundin hatte, wäre mein erstes Mal auch mit einem Schaf gewesen. Der Gedanke ist einfach unglaublich widerlich und hätte mich gewiss ewig verfolgt. Ich hoffe, ihr könnt mir verzeihen, dass ich die Schafe und eventuell auch den Bauern so erschreckt habe.

Beichthaus.com Beichte #00033129 vom 24.04.2014 um 20:35:04 Uhr in 26721 Emden (23 Kommentare).

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