Bei Oma zu Hause

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit

Vor einigen Jahren, als ich circa 10 Jahre alt war, fuhren meine Eltern, meine Geschwister und ich in den Ferien zu meiner Oma, die außerhalb Deutschlands wohnt. Da das Haus, in dem sie wohnt, schon sehr alt ist und sie in einem Land wohnt, das nicht gerade sehr fortgeschritten war zu damaliger Zeit, hatte sie noch kein europäisches Klo im Haus, sondern einen dieser Plumpsklos. Für mich, der in Europa geboren und aufgewachsen ist, natürlich eine ungewohnte Situation und auch ziemlich unbequem. Jedenfalls waren wir im Sommer dort, weswegen es ziemlich heiß im Ort war. Bei so einer Hitze kann ich generell nicht viel essen, habe das Essen damals aber auch absichtlich vermieden soweit es ging, um bloß nicht auf's Klo zu müssen. Was auch einigermaßen gut gelaufen ist, bis zum Tag unserer Abreise.
Mein Bauch war inzwischen so groß wie der von meinem Vater, und ich musste wirklich dringend einen großen Abseilen. Ich weigerte mich aber immer noch auf diesem Plumpsklo kacken zu gehen, obwohl ich wusste, dass mir einige Tage Autofahrt bevorstünden, mit der Hoffnung, dass das Kackgefühl irgendwann verschwindet, wie in den restlichen 14 Tagen zuvor.
Da hatte ich mich aber deutlich geschnitten. Gerade, als der letzte Koffer ins Auto gepackt wurde, konnte ich es nicht mehr aushalten und stürmte also noch einmal ins Haus rein. Beim Plumpsklo angekommen, machte mein Schließmuskel nicht mehr mit und ich kackte mir in die Hose. Ich kackte mir so dermaßen in die Hose, dass ich dachte, da wäre noch was aus Deutschland mitgekommen.

Was also tun? Klamotten waren alle eingepackt, und ich, mit meinem 10-Jährigen Stolz, wollte vor niemandem als Hosenscheißer dastehen. Ich zog also meine vollgeschissene Unterhose aus und versteckte sie hinter der Waschmaschine von meiner Oma, die sich im Raum neben des Plumpsklos befand. Ich ging glücklich und erleichtert zurück zum Auto und fuhr ohne Unterhose aber mit schlechten Gewissen nach Deutschland zurück. Bis heute hat mich weder meine Oma noch jemand anderes darauf angesprochen. Die Waschmaschine ist aber inzwischen weg. Ich entschuldige mich hiermit, dass ich meiner Oma wahrscheinlich das Ekligste geboten habe, dass sie bis dato je gesehen hat. Aber es ging nicht anders.

Beichthaus.com Beichte #00029809 vom 17.02.2012 um 19:39:03 Uhr (22 Kommentare).

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Die verschwunde Zigarettenschachtel

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Diebstahl Dummheit Shopping

Als ich noch in der Berufsschule ging, waren wir in der Mittagspause in einem Supermarkt einkaufen. Neben Energydrinks waren auch Zigaretten sehr beliebt. Wir nahmen also alle eine Schachtel Zigaretten und einen Energydrink und legten es auf das Band an der Kasse. Ich war vorletzter von meinen Kumpels. Als ich bezahlt hatte, hab ich noch auf den letzten gewartet. Als er in seinem Geldbeutel nach Kleingeld gesucht hat, habe ich blitzschnell seine Schachtel Zigaretten geklaut und in meine Tasche gesteckt. Keiner hat es bemerkt, auch er selbst nicht. Als wir dann draußen standen und rauchen wollten konnte er seine Zigaretten natürlich nicht finden. Er überlegte also wo sie nur sein könnten und ich gab ihm den Tipp, dass er sie vielleicht an der Kasse vergessen hatte. Er also zurück in den Supermarkt um die Frau an der Kasse zu fragen, ob seine Zigaretten noch da seien. In der Zwischenzeit habe ich den anderen erzählt, dass ich die Zigaretten habe und sind fast umgefallen vor lachen, als sie unseren Kollegen im Supermarkt, der zwischen den Filialleitern stand, sahen. Die beiden netten Herren versuchten nicht seine Zigaretten zu finden, sondern stellten ihn zur Rede, ob er sie auf den Arm nehmen will er sich seine Zigaretten kaufen soll und nicht mit irgendwelchen Geschichten ankommen soll von wegen er hätte seine Zigaretten verloren. Der arme Kerl musste sich rechtfertigen und war richtig sauer als er wieder raus kam. Aber sein Gesicht, als ich ihm die Schachtel zurückgegeben habe, war alle Beschimpfungen danach wert!

Beichthaus.com Beichte #00029803 vom 16.02.2012 um 14:43:02 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Teurer Schachsport

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Diebstahl Geiz Habgier Schamlosigkeit Sport Münster

Ich spiele Schach. Öfters haben wir auch Mannschaftsspiele. Die Hälfte davon außerhalb. Solche Spiele können bis zu 6 Stunden lang dauern. Deswegen bietet jeder Gastgeberverein Kaffee, Getränke, Schokoriegel oder manchmal sogar belegte Brötchen als Verpflegung an. Gegen Geld versteht sich. Oft heißt es dabei "Essen und Getränke werden kostengünstig angeboten". Meist sind die Preise auch völlig in Ordnung, aber einige Vereine haben doch eine komische Vorstellung was denn "kostengünstig" ist. Oder sie meinen einfach "kostengünstig" für sich selbst. Wenn ich einen Euro für einen kleinen Schokoriegel, 1,50 für ein Tässchen Filterkaffee aus einer schäbigen Maschine, oder einen Euro für ein 0,2er Gläschen Cola zechen soll, fühle ich mich einfach nur abgezockt. Da ich natürlich nicht 6 Stunden nur von Luft leben kann, kaufe ich mir trotzdem etwas. Zahle aber nie den vollen Preis. Ich lege einen Euro in die Kasse, wenn ich mir einen Kaffee hole und nehme 50 Cent wieder raus. Eben so als hätte ich zwei Euro in die Kasse getan. Das Ganze mache ich dann bis zu 5-mal pro Spiel. Das funktioniert auch nur, weil die Gastgeber und übrigens auch mein Verein bei Heimspielen auf die Ehrlichkeit der anderen vertraut und man zum Bezahlen einfach die paar Münzen in eine Schale legen muss und sich dann, fast immer unbeaufsichtigt sein gekauftes Zeug nehmen kann. Mich freut dann immer die Vorstellung, wenn die tatsächlich glauben, ich würde den vollen Preis bezahlen. Nur darf ich mir nicht zu viel kaufen, sonst wird irgendwann jemand doch noch stutzig. Ich beichte also, dass ich andere Vereine beklaue, weil ich zu faul bin mir vor dem Spiel eine Stulle zu schmieren und eine Pulle Cola einzupacken.

Beichthaus.com Beichte #00029794 vom 12.02.2012 um 01:03:08 Uhr in 48143 Münster (21 Kommentare).

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Die Frau, die mich damals mobbte

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Gewalt Ungerechtigkeit Schule Arbeit

Ich war ein jahrelanges Mobbingopfer. Fast meine ganze Klasse beteiligte sich daran, mich zu schlagen und vor allem psychisch zu peinigen. Oft genug hatte ich keine Lust mehr in die Schule zu gehen, und mich jeden Tag aufs Neue beleidigen und herumschubsen zu lassen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00029793 vom 10.02.2012 um 12:10:03 Uhr (44 Kommentare).

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10 Affären

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Ehebruch Fremdgehen Lügen Partnerschaft

Die Mutter meiner Kinder habe ich vor 25 Jahren kennen gelernt. Bis jetzt leben wir noch zusammen. Bis zum Jahr 2000 ging es ganz gut mit uns. Ich hatte bis dahin zwar auch schon eine Affäre, aber trotzdem hat die Beziehung überlebt. Jedenfalls habe ich im Jahr 2000 einen neuen Job angefangen. Seit dem hatte ich mit insgesamt zehn Frauen ein Verhältnis. Mit der jetzigen ist es meiner Meinung nach schon eine Beziehung. Wir kennen uns jetzt zwei Jahre. Mit ihr brennt einfach das Leben. Sie hat und macht all das, was meine jetzige Frau noch nie gemacht hat. Das Leben leben und mit dem großen Löffel essen.
Es ist meiner Frau mehr als unfair gegenüber. Ich belüge und betrüge sie von vorne bis hinten. Sie hütet die Kinder und ich mache Party. Unfair ist ein viel zu mildes Wort dafür. Das weiß ich selber. Das da etwas ist, weiß sie und sie ahnt was da ist. Ich versuche nun schon seit einem Jahr den Mut aufzubringen, ihr es zu sagen. Ich sage es nicht, wegen der Konsequenzen. Nur ich weiß auch eins, so kann es nicht weiter gehen. Daran gehen sonst alle Beteiligten kaputt.

Beichthaus.com Beichte #00029790 vom 08.02.2012 um 09:20:37 Uhr (30 Kommentare).

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