Mein unsäglicher Lebenswandel

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Morallosigkeit Wollust Trunksucht Selbstsucht

Ich bin momentan auf Heimatbesuch in Deutschland - eigentlich studiere ich in den USA und spiele College Football. Ursprünglich mal in Division 1, was bedeutet, dass man jede Woche vor knapp 60.000 Leuten aufläuft und richtigen Medienrummel genießen kann. Und natürlich auch die typischen Partys, zu denen man als Athlet so eingeladen wird. Ich genoss mein Leben also sehr. Jedoch änderte sich das schlagartig. Am Ende der Saison verletzte ich mich stark am Knie, was dazu führte, dass meine Chancen Profi zu werden nun gegen null tendieren. Außerdem wurde mein Stolz schwer angekratzt, und ich wechselte auf eine kleinere Uni und landete in Division 2. Die Menschen hier sind offener und weniger oberflächlich als die Leute, mit denen ich vorher zusammen war - und es kam, wie es kommen musste - ich verliebte mich in eine süße Amerikanerin. Wir hatten fast zwei Jahre miteinander, bis alles an meinem riesigen Ego scheiterte. Irgendwie war ich zum Ende hin einfach der Meinung, dass ich nichts mehr für die Beziehung tun müsste, weil ich sie ja schon hatte. Sie trennte sich und brach mir das Herz.


Aber es gab kein zurück. Nach der Trennung fiel ich in alte Gewohnheiten zurück. Ich trank zu viel, feierte zu hart, und benutzte Mädchen, als seien sie Frischfleisch im Supermarkt. Besonders die Mädels im Freshman-Year fielen gerne auf mich rein, da ich immer noch einen guten Ruf genoss. Das Ganze ging so weit, dass ich verschiedene Mädels hatte, die einfach alles taten, was ich wollte. Und jetzt bin ich vorübergehend zu Hause und merke, was für ein schlechter Mensch ich geworden bin. Es gibt keine Entschuldigung für mein Verhalten. Dabei sehne ich mich am Ende nur nach meiner geliebten Ex. Sie war einfach die perfekte Frau und ich war unglaublich dumm, dass ich sie einfach gehen ließ. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00032458 vom 25.12.2013 um 06:24:53 Uhr (12 Kommentare).

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Das Ende am heiligen Abend

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Engherzigkeit Verzweiflung Partnerschaft Weihnachten

Ich möchte beichten, dass ich meinen Freund genau heute, an Heiligabend, verlassen werde und das aus einem guten Grund! Er ist ein völliges Muttersöhnchen und extremer Familienmensch, was an sich noch halbwegs hinnehmbar ist. Aber dieses Mal hat er den Bogen definitiv überspannt, zumal schon so viele Dinge im Vorfeld passiert sind. Seit wir uns kennen, habe ich mindestens hundert Mal erwähnt, dass mir meine Mutter für meine erste eigene Wohnung einmal eine Kaffeemaschine geschenkt hat, die ich nie benutzt habe, weil ich so etwas nicht brauche. Aber genau so eine lag heute - von seiner Mutter - wieder für mich unter dem Weihnachtsbaum. Und er gab ihr den Hinweis für diesen Kauf! Ich weiß, ich erscheine undankbar, aber ich war so niedergeschlagen und konnte meine Enttäuschung kaum verbergen. Alle aus seiner Familie haben das passende Geschenk bekommen und sich gefreut, nur ich saß da und hätte heulen können. Und er erwartet noch, dass ich mich freue!


Kurz darauf bin ich unter Tränen gegangen und mein Freund sitzt auch jetzt noch lieber bei seiner Familie, als unseren ersten Heiligabend gemeinsam mit mir zu verbringen. Das ist das Schlimmste und traurigste Weihnachten, das ich je erlebt habe. Und ich werde ihm wohl nie verzeihen können, dass er mich zu Weihnachten alleine lässt, nur um mit seiner Familie zu feiern. Natürlich hat sich jeder Mühe gegeben und es war wohl keine böse Absicht, aber mir reicht es, mit jemandem zusammen zu sein, der mich für seine Familie im Stich lässt und dem ich so wenig wert bin. Darum wird dies das Erste und letzte Weihnachten mit meinem Freund sein, denn es geht um viel mehr als nur um ein falsches Geschenk! Sobald er nach Hause kommt, werde ich ihm sagen, dass ich die Nase voll habe und ihn verlasse. Ich kann es nicht mehr ertragen, dass er so ein Muttersöhnchen ist und dermaßen an seiner Familie hängt!

Beichthaus.com Beichte #00032455 vom 24.12.2013 um 23:25:59 Uhr (53 Kommentare).

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Das gestohlene Smartphone

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Diebstahl Ungerechtigkeit Engherzigkeit Falschheit Studentenleben

Vor knapp einem Jahr war ich zufällig anwesend, als einer Studienkollegin das Smartphone gestohlen wurde. Da sie es schon häufiger in ihrer Tasche suchte, weil sie es verlegt hatte, dachte ich mir dabei nichts Schlimmes. Jedenfalls, bis sie mich per Mail darauf hinwies, dass ich ihr gefälligst ihr Handy wiedergeben solle, oder sie müsse die Polizei einschalten. Entsetzt und wütend wehrte ich mich gegen diese Anschuldigungen, ich ließ sogar eine Hausdurchsuchung über mich ergehen, um das Problem zu lösen. Doch die Anschuldigungen nahmen einfach kein Ende. Erst, als ich jeglichen Kontakt abbrach, kehrte Ruhe ein. Ich frage mich oft, wieso mir das passieren musste. Immer, wenn ich sie irgendwo auf dem Campus sehe, wünsche ich ihr, dass ihr eines Tages auch so eine Ungerechtigkeit zuteilwird. Im nächsten Moment bereue ich diesen Gedanken aber auch schon wieder. Denn sie wird wohl nie verstehen, was sie mir damit angetan hat.

Beichthaus.com Beichte #00032444 vom 23.12.2013 um 17:50:22 Uhr (12 Kommentare).

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Das Fest des Hasses

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Fremdgehen Zorn Verzweiflung Hass Weihnachten

Auf den Tag genau vor sieben Jahren wurde ich (m/25) von meiner damaligen Freundin aus heiterem Himmel verlassen. Es deutete damals nichts darauf hin, dass unsere dreijährige Beziehung kurz vor dem Ende stünde oder gar die Luft raus wäre. Sie kam am Abend des 22.12. einfach zu mir und machte kurz nach ihrer Ankunft Schluss, als wir beide bei mir im Zimmer saßen. Sie war zwar nicht meine erste Freundin, jedoch die Erste, die ich wirklich "Freundin" nennen würde. Wir sprachen sogar immer mal wieder davon, wie wir unsere gemeinsame Wohnung einrichten wollten und solche Sachen. Unterm Strich würde ich also sagen, dass wir beide glücklich und zufrieden miteinander waren, denn auch sonst konnte niemand die Trennung nachvollziehen. Ich saß dort also in meinem Zimmer, in Schockstarre, mit aufgerissenen Augen und konnte nicht glauben, was sie sagte. Auf meine vielen Fragen erhielt ich keine Antwort, sie sah mich einfach nur mit einem gefühlstoten Blick an und hatte offenbar nicht die Eier dazu, mir einen Grund zu nennen. Diesen Blick habe ich vorher noch nie an ihr gesehen, und nach vielen Fragen ging sie irgendwann zu meiner Mutter, überreichte ihr ein kleines Weihnachtsgeschenk und sagte ihr, dass sie Schluss gemacht hatte. Meine Mutter weinte wie ein Schlosshund, auch sie kann bis heute nicht verstehen, warum meine Ex damals Schluss machte. Sie war beinahe wie eine zweite Tochter für meine Mutter und die beiden verstanden sich einfach bestens. Das Tollste jedoch war, dass ich später herausfand, dass sie zu dem Zeitpunkt, als sie mit mir Schluss machte, längst einen anderen Kerl hatte. Sie ließ sich von ihm scheinbar wie bekloppt durchnehmen - nur um später genau das gleiche Spiel mit ihm zu treiben, wie mit mir.


Wegen ihr waren meine letzten sieben Weihnachtsfeste der letzte Dreck. Ich liebte Weihnachten damals, die ganze Atmosphäre, die Stimmung, die Vorfreude, eine Kleinigkeit geschenkt zu bekommen und anderen eine Freude zu machen, war einfach jedes Jahr aufs Neue toll. In den letzten Jahren wurde Weihnachten aber mehr und mehr zum "Fest des Hasses", da mir der Gedanke an diese Trennung einfach alles verdarb. Hinzu kommt, dass ich seitdem keine Beziehung mehr eingehen konnte. Jedes Mal, wenn ich ein nettes Mädel kennenlerne, und wir uns dann näher kommen, sagt mein Herz mir, dass ich das auf keinen Fall machen darf. Und jedes Mal ziehe ich die Mauer ein kleines bisschen höher. Wenn man so etwas der Betroffenen dann erklären will, denkt diese gleich, sie hätte etwas falsch gemacht - oder ich selbst würde keinen hochbekommen, wäre schwul oder Vergleichbares. Die ganzen Gerüchte, die dadurch entstanden sind, sind echt der Knaller! Seitdem belasse ich es auch meist dabei, solche Geschichten nach ein paar Nummern wieder zu beenden. Was ich jetzt beichten möchte? Ich wünsche mir, dass meine Ex das Gleiche erleben wird, was ich jedes Jahr aufs Neue durchleiden muss. Ich wünsche ihr einfach, dass sie irgendwann genauso unglücklich ist wie ich. Zudem wünsche ich mir, dass sie mir irgendwann auf der Straße über den Weg läuft, damit ich ihr meine ganze angestaute Wut entgegenbrüllen kann - am Besten vor einem großen Publikum. Und ich hoffe, dass dieser Albtraum bald ein Ende nimmt und ich dann nicht mehr "alleine" sein muss.

Beichthaus.com Beichte #00032442 vom 22.12.2013 um 17:08:20 Uhr (25 Kommentare).

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Der Ausbeuterbetrieb

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (m/34) beichte, dass ich die Firma, in der ich arbeite, hasse. Ich bin bei einer Dienstleistungsfirma beschäftigt. Als ich 2009 dort anfing, wurde ich als Gebäudereiniger eingestellt, sollte aber auch Hausmeistertätigkeiten nachgehen. Im ersten Winter musste ich Winterdienst in 15 Objekten übernehmen, ich hatte in drei Monaten gerade mal zwei Wochenenden frei. Nach nicht einmal einem Jahr wurde ich von meinen Objekten abgezogen, weil ich als Springer eingesetzt werden sollte - also immer dort, wo es brennt. Es hat sich relativ schnell herumgesprochen, dass ich meine Arbeit gewissenhaft und zuverlässig mache. Und so wurde ich kurze Zeit später Haustechniker in einem exquisiten Hotel. Meine Firma hatte dort schon lange einen Kollegen abgestellt, dessen Verhalten war aber offensichtlich nicht ideal, weshalb man mich dort hinschickte, um den Kunden zu halten. Seit drei Jahren bin ich nun schon dort und es gefällt mir sehr. Da ich mich mit dem technischen Leiter im Hotel super verstehe, kenne ich auch die Summe, die das Hotel für mich an meine Firma zahlen muss. Es ist wie Zeitarbeit - ich verdiene nicht einmal die Hälfte von dem, was die Firma einstreicht. Ich werde immer noch nach Reinigungs-Tarif bezahlt, obwohl ich nichts mehr damit zu tun habe.


Ich hatte dieses Jahr dann ein Gespräch zwecks Lohn-Anpassung mit der Geschäftsleitung. Mir wurde schamlos ins Gesicht gelogen, und meine Arbeit und Leistungen wurden heruntergespielt. Ich habe verschiedene Aufträge angepriesen, die ich für die Firma an Land gezogen habe, aber die Antwort war nur, dass man das von den Mitarbeitern auch erwarte. Ich musste mich extrem zusammenreißen und war drauf und dran den Chef über den Tisch zu ziehen. Ich habe es natürlich nicht gemacht, obwohl meiner Forderung auf eine Lohnerhöhung nicht stattgegeben wurde. Seitdem hält mich nichts mehr in der Firma, ich spekuliere nur noch darauf, dass mich das Hotel irgendwann übernimmt. Spätestens, wenn der technische Leiter in drei Jahren in Rente geht, habe ich sehr gute Chancen diesen Ausbeuterbetrieb endlich zu verlassen!

Beichthaus.com Beichte #00032434 vom 20.12.2013 um 20:19:42 Uhr (7 Kommentare).

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