Peinliche Verfolgung

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Begehrlichkeit Feigheit Masturbation Morallosigkeit Peinlichkeit

Ich bin vor einiger Zeit zu Fuß vom Dorf in die Stadt gegangen. Der Weg liegt mitten im Grünen, und so überkommt mich doch plötzlich der Drang mir einen von der Palme zu wedeln. Ich sehe mich also um, ob niemand kommt und lege los. Kurz vor dem Höhepunkt bemerke ich aus dem Augenwinkel eine alte Frau, die den gleichen Weg wie ich hat, und eben um die Ecke biegt. Ich also schnell die Hose hoch, mein Zeug geschnappt und zügig weiter. Ich denke, ich bin nicht gesehen worden, blicke aber trotzdem vorsichtig über die Schulter. Zum Glück, denn da sehe ich ihrem Gesichtsausdruck an, dass sie mich sehr wohl erspäht hat und die Konfrontation sucht.
Also vergrößere ich meine Schritte und sehe starr nach vorne, die Entfernung bis zur rettenden Stadt abschätzend.
Da der Weg zu lang ist, schlage ich mich nach der nächsten Kurve in die Büsche und renne querfeldein bis zur Stadt.
Nie habe ich soviel Schiss gehabt.

Beichthaus.com Beichte #00029307 vom 25.08.2011 um 23:56:45 Uhr (23 Kommentare).

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Informatik- und Medizinstudent

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Faulheit Zwietracht Maßlosigkeit Verzweiflung Familie Berlin

Ich (m/25) bin der jüngere von eineiigen Zwillingen. Mein Bruder und ich sehen uns zum Verwechseln ähnlich. Wir studieren beide (er Medizin, ich Informatik). Während mein Bruder jedoch sehr viel lernen muss um die Prüfungen zu bestehen, lerne ich so gut wie nie. Dieser Umstand, der durch die Studienrichtungen unvermeidbar ist, hat einiges an Spannungen zwischen uns gebracht. Zusätzlich habe ich bereits einiges an Geld erwirtschaftet (Apple sei Dank), was die Situation nur noch mehr zum eskalieren brachte. Wir entschlossen kurzerhand, dass es wohl das beste sei, wenn wir nicht mehr gemeinsam wohnten. Um ihn durch einen Auszug nicht weiter zu belasten, übernahm ich trotzdem weiter meine Teil der Miete und zog trotzdem in eine andere Wohnung (finanziell ist die Doppelbelastung für mich kein Problem). Die neue Wohnung ist für mich nur genial. Wir wohnen hier zu viert (alles Studenten in meinem Alter), jeder hat ein riesiges Zimmer und zusätzlich haben wir noch eine große Küche, ein dekadent eingerichtetes Wohnzimmer und eine herrliche Terrasse. Wir feiern auch oft Parties und züchten unsere eigenen Pflanzen. Kurzum, ich fühle mich pudelwohl. Bis auf eine Kleinigkeit. Ich vermisse meinen Bruder oder besser gesagt, ich bin traurig, denn ich weiß, dass er alleine in unserer alten Wohnung sitzt, büffelt und nichts von meiner geilen Studentenzeit weiß. Bis jetzt war ich es immer gewohnt, alles mit ihm zu teilen, doch ich kann nicht mehr. Ich kann ihm auch nichts von meinem neuen Leben erzählen, da das nur wieder den Streit zwischen uns neu entfachen würde. Meine Beichte ist nicht, dass ich ein emotionaler Waschlappen bin, sondern dass ich trotz meiner Gefühle die Parties und meinen derzeitigen Lifestyle nicht ändere und immer erst im Nachhinein von Reue übermannt werde.

Beichthaus.com Beichte #00029284 vom 18.08.2011 um 20:01:07 Uhr in Berlin (18 Kommentare).

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“Beichte

Neid auf den Türken

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Neid Gewalt Hass Vorurteile Nachbarn

Ich habe vor 4 Jahren eine nicht ganz so günstige Eigentumswohnung gekauft, in der ich mit meiner Frau und Tochter lebe.
Geld ist knapp, wir kommen immer so über die Runden, ein Auto ist gerade noch bezahlbar. Ich bin Vollverdiener, meine Frau arbeitet halbtags.
Zwar heißt es, das Geld nur die Nerven beruhigt, doch irgendwie wünscht man sich doch mehr.
Vor einem Jahr wurde die Nachbarswohnung ebenso neu verkauft, der neue Käufer war ein recht junger Türke.
Man bekommt in unserer Siedlung recht viel über die Nachbarn und deren finanzielle Situation mit. Bei den meisten läuft es ähnlich wie bei uns.
Nicht jedoch bei dem neuen Käufer. Schon den ersten Monat ist mir aufgefallen, dass der neue Audi A3 eigentlich immer auf dem Parkplatz steht.
Meine Frau meinte, das Sie den jungen Herrn eigentlich selten bis nie außer Haus gehen sieht.
Freundlich wie ich bin, suchte ich nach kurzer Zeit das Gespräch mit den Jungen Herrn, keiner kannte ihn schließlich so richtig.
Er war sichtlich unfreundlich und zeigte kein Interesse an unserer Konversation.
Ebenso sprach er schlechtes Deutsch, meinte er ist noch nicht so lang in unserem Land, und Job hätte er auch keinen.
Ich konnte natürlich einen sehr guten Einblick in die Wohnung erhaschen, an Geld mangelt es dem Typen nicht.
Ab diesem Moment fing ich dann richtig zu grübeln an, weil ich doch etwas neidisch wurde. Ich arbeite wie ein Tier, und der Typ ist arbeitslos
und lebt in Saus und Braus. Kann man nichts machen, dachte ich mir.
3 Monate später passierte etwas Unglaubliches: Ich kam nach einem 12 Stunden Arbeitstag nach Hause, parke meinen Wagen ein.
In dem Moment steigt der Junge Herr in einen neuen Audi Q7, lächelt mich an und fragte ob mir sein neues Auto gefallen würde!
Jeder der rechnen kann, weiß, das man sich so einen Lebensstil nicht ohne Arbeit leisten kann.
Also kontaktierte ich einige Stellen (Polizei, Sozialamt, Einwanderungsbehörde etc.) und schilderte diesen Fall. Da mit dem Typen irgendwas faul
war, dachte ich mir, das irgendjemand Interesse darin hätte, den Typen aus dem Verkehr zu ziehen oder mal nachzuforschen.
Ich war erstaunt, es schien keinen wirklich zu kümmern. Meine Wut auf diesen Bastard wurde immer größer.
Was ich dann tat, fällt mir auch heute noch schwer zu glauben. Ich provozierte einen Streit mit dem Herrn, um halb 11 am Abend noch laut Film gucken, geht nicht!
Nachdem ich mich vor seiner Haustür richtig über den Lärm auskotzte, fing ich auch an, lautstark seinen Lebensstil in Frage zu stellen.
Ich beschimpfte ihn als Drogendealer und Sozialschmarotzer. Er reagierte wie erwartet, und wurde wütend! Durch den Lärm wurden einige Mitbewohner munter,
und konnten den Streit somit beobachten. Er mahnte mich öfters, aufzuhören, weil er mir ansonsten gleich die Fresse poliert.
Ich dachte nicht daran, und fuhr das selbe Programm mit ihn weiter. Er zog auf, verpasste mir ein "paar" auf die 12, die ich heute noch spüre.
Obwohl der Schmerz unbeschreiblich war und ich eigentlich nur noch blutend in der Ecke saß, war ich noch voll da.
Rettung und Polizei wurde von den Nachbarn alarmiert, 2 davon kamen zu Hilfe und sorgten dafür, dass der Typ nicht flüchtete.
Ich wurde eingeliefert und verbrachte eine Woche im Krankenhaus. Der Typ hat die Wohnung geräumt. Seitdem geht es mir wieder besser.

Beichthaus.com Beichte #00029276 vom 17.08.2011 um 13:03:07 Uhr (67 Kommentare).

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Fruchtbowle

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Dummheit Trunksucht Drogen Nachbarn Willrod

Ich (w) habe anlässlich eines Straßenfestes meine erste selbst gemachte Bowle kredenzen wollen. Soweit, so gut, Bowlegefäß besorgt, Rezept rausgesucht und einkaufen gefahren. Da ich zu der Zeit aber jeden Tag kiffte und vermutlich ziemlich verplant war, auch wenn ich das selbst zu der Zeit nicht gemerkt habe, habe ich da wohl das eine oder andere verwechselt und erstand Cognac statt Pfirsichlikör. Mit diesem Cognac (250 ml, genau abgemessen) setzte ich die Bowlefrüchte an, marinierte sie einen Tag und kam dann stolz mit der Bowle zum Straßenfest. Sie kam gut an und wurde insbesondere von den Frauen total gern getrunken, das Bowlegefäß war ruckzuck leer. Ich kam spät ins Bett in dieser Nacht, und als ich irgendwann am nächsten Tag gegen Mittag wach wurde und anfing, mich zu bewegen, hatte ich höllische Kopfschmerzen. Es stach und pochte abwechselnd, ich wollte echt nicht mehr leben. Half aber alles nichts, ich musste trotzdem raus, um die Pferde zu versorgen. Der Stalldienst wurde für mich total zur Qual, und ich fragte mich, warum ich so eine dicke Rübe habe. Jedoch fand ich keine Antwort. Als ich schließlich total geschafft zurück zu meiner Wohnung ging, zu Fuß, tauchten auch schon die ersten Nachbarn an den Fenstern und Gartenzäunen auf, und jeder sagte das gleiche: "Meine Frau liegt noch im Bett. Sie hat tierische Kopfschmerzen."

Beichthaus.com Beichte #00029275 vom 17.08.2011 um 11:11:59 Uhr in Willrod (18 Kommentare).

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Aus alt mach neu

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Betrug Habgier Lügen Geiz Auto & Co.

Ich muss etwas Schlimmes beichten. Vor einigen Jahren fuhr ich einen Toyota. Dieser war schon über 10 Jahre alt und hatte auch schon einige Macken. Damals wünschte ich mir schon lange ein neues Auto, weil der Toyota mich fast in den Wahnsinn getrieben hat. Mir fehlte aber das nötige Kleingeld dafür. Dann eines schönen Tages kam mir eine geniale Idee. Ich stieg nachts in das Auto und fuhr sehr weit aus meiner Stadt raus und parkte das Auto in irgendeiner Tiefgarage. Mein Kumpel begleitete mich dabei und wir fuhren mit seinem Auto zurück. Im Morgengrauen rief ich dann die Polizei an und meldete, dass mein Fahrzeug über Nacht gestohlen worden wäre. Sofort kamen einige Beamten in mein Haus und stellten mir viele Fragen über das Aussehen des Fahrzeuges, mögliche Verdächtige etc. Ich verdächtigte natürlich niemanden und daraufhin startete eine mehrere Tage andauernde Suchaktion nach meinem Toyota. Schließlich wurde er aber nicht gefunden, wofür ich ja auch gut gesorgt hatte. Also bekam ich ein Ersatzfahrzeug, da das alte Auto versichert war. Es war ein brandneuer Toyota, den ich sofort in mein Herz geschlossen hatte. Heute besitze ich ihn immer noch und im Nachhinein tut es mir doch sehr Leid. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Trotzdem bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029270 vom 15.08.2011 um 16:55:52 Uhr (27 Kommentare).

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