Fensterplatz

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Boshaftigkeit Hochmut Bahn & Co. Bochum

Vor einiger Zeit habe ich (w) mir aus reiner Langeweile im Bus folgenden Spaß erlaubt: Ich setzte mich beabsichtigt auf den Platz neben einer Person, die am Fenster saß. So konnte die Person nicht aussteigen, solange ich sie nicht an mir vorbei lasse. Und so kam es dann auch - an der Wunschhaltestelle meines Sitznachbarn fragt dieser mich ganz freundlich "Kann ich mal bitte vorbei?". Ich schaute ihn an, lächelte, und sagte "Nein!". Der Kerl hat zu meiner Verwunderung nur "okay" gesagt, und es sich wieder gemütlich auf seinem Platz gemacht. Innerlich fand ich das ziemlich witzig. Seitdem wiederhole ich den Vorgang das ein oder andere Mal, allerdings werden manche Sitznachbarn dabei ziemlich zickig, überwiegend allerdings die Mädels.

Beichthaus.com Beichte #00028798 vom 03.04.2011 um 13:32:07 Uhr in 44787 Bochum (Kortumstraße) (34 Kommentare).

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Komasaufen

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Last Night Mettmann

Ich bin eigentlich jemand, der seinen Alkoholkonsum sehr gut unter Kontrolle hat. Ich trinke relativ häufig mal was, bin allerdings wirklich wer, von dem man sagen würde "der kennt seine Grenzen". Hatte nie größere Probleme, komme immer gut nach Hause und mache keinen Unfug, wenn ich betrunken bin. Mit einer Ausnahme leider: Ich war auf einer Gartenparty von einem relativ guten Freund eingeladen. Seine halbe Familie inklusive Bekanntenkreis und seine Freundin (die auch eine Freundin von mir ist) waren anwesend. Ich kam etwa 3 Stunden später als der Großteil der anderen Gäste und hatte demnach an Alkoholkonsum einiges nachzuholen, da alle anderen bereits gut angeheitert waren. Also trank ich kräftig drauf los, unterhielt mich ein wenig und mir wurde ständig guten Willens nachgeschenkt, so dass ich schon nach kurzer Zeit, ohne es richtig zu realisieren, viel zu viel in mich reingekippt hatte. Wie das so ist, merkt man dann immer erst, wie viel man intus hat, wenn man mal aufsteht. So auch bei mir - ich musste auf Toilette, ging ins Haus und merkte auf dem Weg, wie höllisch betrunken ich in dieser kurzen Zeit geworden war (ich war vielleicht eine Stunde anwesend). Ich torkelte also zur Toilette und erleichterte meine Blase, hatte allerdings Probleme, meinen Hosenknopf wieder zuzumachen. Kurz gespült, weiter versucht, torkelte ich dabei langsam zurück, bis ich auf einmal rückwärts über den Badewannenrand stolperte und mit dem Hintern (zum Glück ohne mich ernsthaft zu verletzen) in der Wanne landete. Meine Beine hingen noch über den Rand und ich versuchte mit aller Kraft, mich wieder aufzurichten, was allerdings völlig zwecklos war - ich war viel zu betrunken.


So lag ich also in der Badewanne in einem etwa 15-Minütigen, mäßig angenehmen "Koma", als plötzlich die Tür zum Bad aufging und einige Sekunden später ein schriller Schrei zu hören war. Eine Bekannte meines Freundes wollte auf Toilette gehen und hatte mich erst entdeckt, als sie sich bereits mit herunter gelassener Hose hingesetzt hatte. Wieder einige Minuten mussten wohl vergangen sein, als mein Freund mich mit einem kräftigen Ruck aus der Badewanne zog, und in ein Zimmer brachte, wo ich mich aufs Bett legen konnte. Alles drehte sich höllisch, wie selten zuvor. ich erinnere mich nur noch verschwommen, wie er und seine Freundin im Raum waren und er etwas auf seinem Keyboard spielte, als es mir plötzlich hoch kam. Ohne Vorwarnung kotzte ich sein halbes Zimmer voll und war zu überhaupt nichts mehr in der Lage. Als die Gäste davon mitbekamen brach eine kleine Panik aus und sie überlegten, ob sie einen Krankenwagen rufen sollten. Die Party war jedenfalls geplatzt. Schließlich riefen sie mir dann ein Taxi und beauftragten den Taxifahrer, mich in meine Wohnung zu bringen.
Das alles wurde mir im Nachhinein so erzählt. Der Freund von mir hat es zwar nie zugegeben, aber seit diesem Tag ist der Kontakt größtenteils abgebrochen und ich denke, ich bin bei ihm und seinem Bekanntenkreis ziemlich untendurch.

Beichthaus.com Beichte #00028796 vom 02.04.2011 um 18:25:05 Uhr in Mettmann (Herrenhauser Straße) (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Regenwurm

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Ekel Eitelkeit Ungerechtigkeit Morallosigkeit Shopping Adelsheim

Heute habe ich mich mal aufgerafft, meine vielen Pfandflaschen (3 1/2 Säcke) abzugeben. Bevor ich allerdings dazu kam, standen die ein paar Tage im Garten. Als ich reinkam, hat die Frau, die die zählt schon einen gut ablehnenden, fast schon beleidigend verächtlichen Blick draufgehabt. Gut, war mir egal. Dann hat sie angefangen die Flaschen zu zählen und plötzlich höre ich sie schreien und die fast leere Tüte mit Schmackes auf den Boden feuern. Anscheinend hatte sich ein Regenwurm darin häuslich eingerichtet. Die Frau hat sich nicht mal mehr getraut die Tüte anzufassen und etliche Kommentare abgelassen, die darauf hinausliefen, dass ich ungepflegt sei, Würmer in meiner Wohnung hätte. Sie hat extra einen Kollegen geholt, der weitergemacht hat, weil sie kurz vorm kotzen war, wegen einem verdammten Wurm! Besagter Kollege und ich haben die ganze Zeit gegrinst und als ich rausging, musste ich erstmal schallend lachen, genau wie meine Familie, der ich es am Abend erzählte. Ich hoffe, sie hat das mitbekommen!

Beichthaus.com Beichte #00028792 vom 01.04.2011 um 23:08:40 Uhr in Adelsheim (19 Kommentare).

Gebeichtet von Gewürzcola
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Lockmittel Porsche

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Falschheit Betrug Wollust Auto & Co. Last Night Düsseldorf

Ich bin Student, habe also keine Kohle, und als super gut aussehend würde ich mich auch nicht bezeichnen. Allerdings trage ich normale Klamotten, bin auch nicht fett oder ähnliches, halt durch und durch normal. Meine Erfolgsquote bei Frauen ist jedoch eher mäßig. Nun habe ich mir unlängst den Porsche meines Onkels geliehen, um ein Experiment zu starten: Teure Kleider, fette Uhr (Replika aus dem Internet) und natürlich der Porsche. So ausgestattet habe ich versucht, Frauen aufzureißen, was auch ganz gut geklappt hat. In einer Bar oder Club einfach was getrunken, Frauen angesprochen, gesagt ich sei neu in der Gegend bla, bla, bla. Ging auch immer ganz gut, musste natürlich immer ein bisschen Geld in die Hand nehmen, um Getränke zu sponsern. Nach einiger Zeit und einigem Alkohol habe ich eine Auserwählte unter Vorwand zu "meinem" Auto gelockt ("Habe meine Zigaretten/mein Handy/meine Hausschlüssel/meine Jacke im Auto vergessen, aber nehme mir später ein Taxi" oder ganz klassisch: "Ich fahr Dich heim!"). Das hat ihr natürlich den Rest gegeben, sie dachte sich "Wow, der hat ja wirklich Kohle und tut nicht nur so!".


Ich habe dann immer am/im Auto gemerkt, wie die Anziehung sofort spürbar zugenommen hat. Von jetzt auf gleich, als hätte ich einen Schalter umgelegt. Ich hätte das nie gedacht, aber was dieses "Ich-habe-Kohle-Ding" bewirkt", dafür bräuchte man einen Waffenschein! Wie die sich blenden lassen, wie die sich selbst aufgeben und verkaufen! Ich meine, es spricht für Porsche (will jetzt auch einen!), aber ist das nicht unglaublich traurig?! Ist jede Frau so ein simples Wesen, das sich einmal wie Julia Roberts in "Pretty Woman" fühlen möchte und für "ihren" Prinzen (heutzutage wohl = Millionär) alles tun würde?! Und glaubt ja nicht, ich wäre in Dorfdiskos gewesen und hätte Friseusen und Krankenschwestern abgeschleppt - nein! Bankerinnen, Ärztinnen, eine Anwältin, mehrheitlich BWL-Damen, Frauen aus der PR, also Frauen mit Hintergrund und gewisser Bildung.


Naja, ich habe das natürlich ausgenutzt, und mit ihnen rumgemacht. Einfach stumpf und ohne Vorwarnung die Zunge in den Hals gesteckt, und sie haben mitgemacht. Wahnsinn, habe ich mir gedacht, das sind Top-Frauen, wirklich, sehen aus wie im Film, die sind schlau und erfolgreich, und jetzt machen sie einfach so mit mir rum! Klar, aber alles nur wegen des vermeintlichen Status. Nicht wegen mir. Das hat mich frustriert. Zugleich wollte ich mehr. Also habe ich versucht, ob ich sie dazu bringen kann, mir im Auto einen zu blasen - und sogar das hat funktioniert! Ich war fix und fertig. Ich habe meinen Glauben an die Frauen verloren. Ich habe das gerade nochmal gelesen, es tat so gut, dass alles einmal niederzuschreiben, und möchte noch eines hinzufügen: Es entsteht der Eindruck, ich wäre jedes mal erfolgreich und das ohne großen Aufwand - dem ist natürlich nicht so. Es steckt schon einiges an Arbeit und Überredungskunst dahinter, und doch funktioniert es manchmal nicht so, wie es soll. Manche wollen nur Nummern tauschen, manche geben mir ihren vollen Namen und sagen, ich solle sie bei Facebook anschreiben (klar, so können sie mich ja auch abchecken), manche wollen sich sofort zum Essen-gehen verabreden. Es ist halt Düsseldorf. Aber dennoch - oft funktioniert es, und jeder Erfolg wiegt jede Niederlage zehnfach auf.

Beichthaus.com Beichte #00028787 vom 01.04.2011 um 13:03:33 Uhr in Düsseldorf (40 Kommentare).

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Die dicke Mutti von letzter Nacht

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Wollust Falschheit Morallosigkeit Last Night Hamburg

Ich (m/19) habe an meinem Geburtstag etwas schreckliches getan, ich traf in einer Bar, die vollkommen mit alten Säcken übervölkert war, eine 26-jährige dicke Mutter eines 6-jährigen Kindes. Sie sagte mir das sie mich total süß findet aber leider zu Jung für sie sei, dass nahm ich in meinem stark angeheiterten Zustand natürlich sofort als Herausforderung an und Schwupps landeten wir so gegen 4 Uhr morgens in der Wohnung ihrer besten Freundin. Ab diesem Moment wollte ich eigentlich so schnell wie möglich abhauen da mir allerdings keine passende Ausrede einfiel musste ich mir mehrere Stunden lang ihre gesamte deprimierende Lebensgeschichte anhören, daraufhin tat sie mir so Leid das ich mit ihr geschlafen habe. Es war grauenhaft und nachdem ich ihr vorgeschwindelt habe das ich zur Arbeit müsste floh ich auf schnellstem Weg nach Hause. Es tut mir wirklich Leid der armen Frau Hoffnungen gemacht zu haben denn ich war nach dem Vater ihres Kindes der zweite Mann mit dem sie überhaupt geschlafen hat.

Beichthaus.com Beichte #00028778 vom 30.03.2011 um 17:25:26 Uhr in Hamburg (23 Kommentare).

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