Sinnlose Wahlen

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Faulheit Ignoranz Trägheit Politik Ermstedt

Ich beichte, dass ich nicht zur Wahl gehe. Mir ist es wirklich egal, wer wo und wann gewählt wird, da die Stimmen doch sowieso nichts bringen. Die Politiker versprechen und versprechen und halten es sowieso nicht ein. Die Wahlunterlagen, die man zugeschickt bekommt, habe ich zwar vor einigen Tagen schon ausgefüllt und sie liegen bereit. Aber es ist mir einfach zu blöd, für nichts und wieder nichts das Haus zu verlassen. Ich mache mir lieber einen entspannten Sonntag mit Schlafanzug im Bett, anstatt die erste Wahlmöglichkeit meines Lebens wahrzunehmen. Übrigens: Seid froh, dass ich nicht wähle. Laut Wahl-O-Mat müsste ich die NPD wählen und ich wäre versucht, dies auch wirklich zu tun. Ist doch sowieso egal.

Beichthaus.com Beichte #00033332 vom 25.05.2014 um 10:47:06 Uhr in Ermstedt (23 Kommentare).

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Mit prekären Bildern erpresst

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Ehebruch Falschheit Wollust Nachbarn

Ich bin eine dreifache Mutter und 32 Jahre alt. Ich genieße das Familienleben total und auch das Mutter-Dasein. Früher war Sex für mich total unwichtig. Ich dachte, das wäre eine Nebensache und das Wichtigste sei die Liebe. Jedoch wurde mein Verlangen mit dreißig immer größer. Mein Mann konnte meine Lust nicht mehr befriedigen. Ich kaufte mir einen Dildo und einen Vibrator. Machte es mir dauernd selbst und genoss es, dabei laut zu stöhnen. Eine Nachbarin schien dies mitzubekommen. Sie machte heimlich Fotos von mir, als ich auf dem Bett lag und es mir selbst machte. Und sie kam eines Tages zu mir nach Hause und begann, mich mit den Fotos zu erpressen. Ich muss seither öfters ihre Lust befriedigen. Am Anfang war das auch wirklich schlimm, aber inzwischen habe ich sogar ein schlechtes Gewissen, weil ich es genieße.

Beichthaus.com Beichte #00033325 vom 24.05.2014 um 00:07:12 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Ausweis an der Kasse

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Eitelkeit Peinlichkeit Dummheit Shopping Schmölln

Ich (m/18) habe vor Kurzem meine Pfandflaschen weggebracht, die sich nun seit etwa zwei Monaten gestapelt hatten. Vom Rückgeld wollte ich mich dann wieder mit neuen Getränken versorgen. Als ich allerdings mit meinem Bier an der Kasse stand, stellte ich fest, dass ich meinen Personalausweis nicht dabei hatte. Da ich aber noch relativ jung aussehe, durfte ich die Getränke natürlich nicht mitnehmen. Aus Frust bin ich dann nach Hause gegangen, habe mir meinen Personalausweis geschnappt und bin wieder zurück in den Laden gegangen. Dort habe ich mir dann erst einmal mehrere alkoholische Getränke gekauft. Dann habe ich mir die Kasse mit derselben Kassiererin gesucht und habe ihr grinsend meine Einkäufe präsentiert. Natürlich erinnerte sie sich - das konnte man an ihrem skeptischen Blick sehen - und verlangte nach meinem Ausweis. Den habe ich ihr dann unter die Nase gehalten und ich sage euch: Noch nie hat eine Verkäuferin bei mir so lange den Ausweis überprüft! Allerdings machte sie dann einen ziemlich gleichgültigen Blick, was mich total deprimierte. Jedenfalls bin ich dann mit den vier Bierflaschen in der Hand heimgegangen, weil ich vergessen hatte, mir eine Tüte mitzunehmen. Das war mir dann doch etwas peinlich, weil die Leute mich alle anguckten. Und ich muss zugeben: Es sah auch ein wenig asozial aus. Meine Beichte ist also, dass ich mich manchmal immer noch wie ein Kind aufführe.

Beichthaus.com Beichte #00033317 vom 22.05.2014 um 20:54:20 Uhr in 04626 Schmölln (Am Markt) (13 Kommentare).

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Erkenntnis im Bordell

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Fremdgehen Morallosigkeit Selbstsucht Partnerschaft Brunau

Ich (m/31) bin mittlerweile seit über zehn Jahren in einer Beziehung. Sie ist meine erste Freundin und meine Jugendliebe. In den ersten fünf Jahren der Beziehung habe ich mich aufgrund unserer Liebe in Sachen flirten mit anderen Frauen sehr zurückgehalten und habe, aus Solidarität meiner Freundin gegenüber, kaum anderen Frauen hinterhergeschaut. Leider war sie bis vor Kurzem ein sehr anstrengender Mensch, und obwohl wir so lange zusammen waren, bin ich nicht davon ausgegangen, dass ich sie irgendwann als meine Frau haben möchte. Wir beide haben einfach schwer zusammengepasst. Nach dem fünften Jahr bin ich ab und an mal ins Bordell, wenn es gepasst hat. Seltsamerweise hat der bezahlte Sex mich wahnsinnig entspannt und hat die Beziehung gerettet. Irgendwann hatte ich das Bedürfnis nach neuen Schmetterlingen im Bauch und habe mich tatsächlich in eine andere verliebt. Wir haben uns geküsst, jedoch keinen Sex gehabt. Sie wollte keine Beziehung, da sie nicht diejenige sein wollte, die eine Beziehung beendet. Ab diesem Punkt hat sich alles in meinem Leben verändert.


Mir ist etwas klar geworden. Affären, Puffs und Spaß sind nicht zukunftsorientiert und nachhaltig. Es geht vorbei und du bleibst am Ende immer alleine. Ich habe ihr sofort einen Heiratsantrag gemacht und wir beide werden bald Mann und Frau sein. Meine Bald-Frau weiß von dem Ganzen nichts. Es belastet mich heute schon ein wenig, dass ich in der Vergangenheit so etwas gemacht habe, aber ich sehe es nicht als Fehler an. Diese Art zu leben hat mir erst die Augen geöffnet und mir gezeigt, worauf es wirklich in meinem Leben ankommt. Ich habe mit dem ganzen Unsinn sofort aufgehört und werde es auch als Ehemann nicht mehr tun. Hoffentlich bestraft mich das Karma für meine Vergangenheit nicht. Wenn doch akzeptiere ich es. Ich allein bin verantwortlich.

Beichthaus.com Beichte #00033308 vom 21.05.2014 um 13:52:04 Uhr in Brunau (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Toilettenhygiene bei der Armee

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Ekel Rache Zwang Unreinlichkeit Zivi & Bund Rochlitz

Ich (m) bin ziemlich paranoid, was Keime und dergleichen angeht. Und so ist es natürlich nicht verwunderlich, dass ich die Arbeitsplatztoiletten nicht besonders toll finde. Vor allem meinen die Leute quasi: Nach mir die Sintflut und sauen alles ein. Ich brauche daher oft zehn Minuten, nur um zuerst das Klo zu reinigen, bevor ich mich hinsetze! Darüberschweben wird mit der Zeit nämlich ganz schön anstrengend. Ich desinfiziere es sogar, denn ich habe immer ein Desinfektionsmittel dabei. Und jetzt zur eigentlichen Beichte. Ich habe versucht, mit gutem Beispiel voranzugehen und das Klo geputzt zu verlassen, hat aber leider nicht funktioniert. Also verschmutze ich es einfach nach jedem Klogang exakt so, wie ich es vorgefunden habe. Manchmal mache ich davor Fotos, um mich noch genau daran zu erinnern und brauche dafür dann auch noch ein paar Minuten. Ich bin doch nicht der Trottel, der allen hinterherputzt. Und ich muss gestehen, dass es für mich eine richtige Befriedigung ist, wenn sich jemand über die Verschmutzung in den Toilettenräumen aufregt. Selbst Schuld! Ich bin übrigens bei der Armee. Hier sind nur Dreckspatzen!

Beichthaus.com Beichte #00033307 vom 21.05.2014 um 13:51:44 Uhr in Rochlitz (13 Kommentare).

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