Mord in einer lauen Sommernacht

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Peinlichkeit Polizei Kinder Maxdorf

Ich möchte etwas beichten, was mir seit 20 Jahren auf der Seele liegt. Ich, damals ein 14-jähriges Teenie-Mädchen durfte an einem Freitag nach der Schule bei meiner besten Freundin übernachten. Wir sind also nach der Schule zu ihr und hatten sturmfreie Bude, weil ihre Eltern an dem Abend ausgehen wollten. Es war eine schöne Sommernacht und wir saßen beide gemütlich auf der Terrasse ihres Dachgeschosses. Als wir die Nachbarn nebenan beim Vögeln hörten, bekamen wir natürlich einen heftigen Lachanfall, und um nicht gehört zu werden, verkrochen wir uns in ihr Zimmer nebenan. Irgendwann hörten die Nachbarn auf und wir kamen auf eine wirklich dumme Idee: Wir machten überall die Lichter aus und fanden die Idee lustig, uns aus dem Dachfenster die Seele aus dem Leib zu stöhnen. Wir fanden es irre lustig, so zu tun, als würden wir beim Sex abgehen. Nach ungefähr fünf Minuten hatten wir aber keine Lust mehr drauf. Wir hatten unseren Spaß und gingen dann runter ins Wohnzimmer, um fernzusehen.


Keine halbe Stunde später stand die Feuerwehr vor der Tür und fragte uns, wo unsere Eltern seien. Wir, natürlich der Lage noch nicht bewusst, meinten, dass ich zu Besuch bei ihr bin und ihre Eltern später kommen würden. Dann kam die Polizei, nahm unsere Personalien auf und bat uns, bitte erst einmal im Haus zu bleiben und niemandem die Tür zu öffnen außer den Kollegen, die gleich noch kommen würden. Als sie gingen, wurden wir natürlich neugierig, und um etwas zu sehen, sind wir wieder auf die Terrasse gegangen. Die ganze verdammte Straße war komplett gesperrt. Zehn Polizeiwagen, zwölf Krankenwagen und mehrere Feuerwehrwagen. Alle aneinandergereiht. Ich übertreibe nicht, denn wir haben sie alle einzeln gezählt. Und das nur, wie sich später laut Auskunft der Polizei bestätigte, weil "mehrere Nachbarn den Notruf gewählt haben und berichtet haben, dass ein Mann seine Frau und seine Kinder ermordet." Sie hätten angeblich flehende und quälende Schreie gehört, dann hätten die Schreie nach mehreren Schüssen (wir haben auf den Sims gehauen) urplötzlich aufgehört.


Es tat mir damals schon sehr leid, dass ein so dummer Scherz solche Konsequenzen nach sich gezogen hat und noch heute, wenn ich mich daran erinnere, schaudert es mich. Es tut mir immer noch sehr, sehr leid. Auch haben wir mehr Glück als Verstand gehabt, und die Sache wurde nicht weiter verfolgt, nachdem alle Häuser im Umkreis noch in der Nacht untersucht wurden. Ich habe bis heute das Gefühl, dass einer der Feuerwehrmänner ganz genau wusste, dass wir Mist gebaut hatten. Ich hoffe wirklich, dass es damals keinen wirklichen Notfall gegeben hat und wegen uns Einsatzfahrzeuge gefehlt haben.

Beichthaus.com Beichte #00036068 vom 01.07.2015 um 19:24:06 Uhr in Maxdorf (1 Kommentare).

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Auseinandersetzung mit Verletzten

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Aggression Gewalt Trunksucht Last Night

Ich (m/31) muss beichten, dass ich vor Jahren mal eine Auseinandersetzung hatte, bei der ich jemanden verletzt habe. Es muss 2005 gewesen sein. Ich war mit Freunden auf einer Party. Es floss entsprechend Alkohol und so verliert man die Hemmung und einem ist alles egal. […]
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Beichthaus.com Beichte #00036026 vom 27.06.2015 um 01:42:44 Uhr (20 Kommentare).

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Hilfe, mein Vater ist gewalttätig!

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Aggression Gewalt Verzweiflung Familie

Ich (w/17) werde regelmäßig von meinem Vater geschlagen. Weil ihm mal wieder irgendetwas nicht passt, oder ich ihm zu frech schaue. Das passiert immer wieder. Ich muss dafür nicht einmal Streit angefangen haben. Meine Mutter macht dagegen jedoch nichts. Manchmal […]
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Beichthaus.com Beichte #00036015 vom 24.06.2015 um 07:17:43 Uhr (21 Kommentare).

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Abgeschlossene Fahrräder

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Lügen Falschheit Boshaftigkeit Polizei Philippsreut

An einem typischen Freitagmorgen - ausgelaugt und froh, dass die Woche endlich bald vorbei ist - habe ich, wie jeden Morgen, mein Fahrrad am Bahnhof angeschlossen, um mit dem Zug auf die Arbeit zu fahren. Ich nutze immer die überdachten und überwachten Fahrradständer. Bei denen muss man die Fahrräder hochkant in eine Schiene reinstellen. Ich schließe es also an und gehe Richtung Bahnsteig. Allerdings sehe ich noch im Gehen, dass ich aus Versehen ein anderes Fahrrad, das mit dem Vorderrad in Richtung zu meinem angeschlossen war, auch noch angeschlossen habe. Ich war zum einen zu faul, um zurückzugehen, und zum anderen dachte ich mir, dass ich sicher eher als der Besitzer des anderen Rades da sein werde und es somit gar nicht auffällt. Am Nachmittag dann, ich hatte einen dringenden Termin unweit des Bahnhofes und musste 15 Minuten nach Ankunft des Zuges dort sein, stieg ich aus dem Zug aus und ging nichts ahnend zu meinem Fahrrad, schloss es ab und wollte es aus dem Ständer rausheben. Das ging nicht, anfangs dachte ich, ich hätte die Pedale irgendwie verhakt, sodass ich nicht fortkam.

Im nächsten Moment sah ich, dass das mir gegenüberstehende Fahrrad dasselbe wie an dem Morgen war. Der Besitzer des Rades hat aus Rache - da er seines auch nicht wegbekommen hat - mein Rad ebenfalls angeschlossen, und nicht mal eine Nachricht hinterlassen. Ich wusste nun nicht, wie ich den Besitzer finden soll und ging in den Bahnhof zum Servicepoint. Die konnten mir auch nicht helfen. Also ging ich raus und rief die Polizei. Während des Telefonats sah ich, dass das andere Fahrrad codiert und somit auch registriert war. Ich gab die Nummer durch, in der Hoffnung, dass der Besitzer gefunden werden kann. Die Polizisten kamen auch schon bald an und sagten mir, dass die Kollegen auf der Wache nach dem Besitzer suchen. Nach einer Weile ohne Rückmeldung vom Revier fuhren mich die Polizisten nach Hause. Sie sagten, ich solle es später abholen, wenn der Andere sein Rad abgeschlossen hat. (Kurze Info: Ich habe den Polizisten verschwiegen, dass ich das andere Rad selbst angeschlossen hatte - ich bin ja nicht blöd.)

Kurz vor meiner Haustür kam endlich eine Meldung durch den Funk, dass der Besitzer ausfindig gemacht wurde und jetzt zum Bahnhof kommt. Also ist der Streifenwagen rumgedreht und wieder zurück zum Bahnhof. Auf dem Weg dorthin kam der Hinweis der Polizisten über Funk an "meine" Polizisten, dass es etwas anstrengend werden kann, da der Besitzer auf 180 sei, weil ich seines angeschlossen hatte und er einen wichtigen Termin hatte und diesen nicht einhalten konnte. Als wir dann am Bahnhof ankamen, dauerte es nicht lange, und der wütende Mann kam mit großen Schritten auf uns zu. Die Beamten gaben ihm die Schuld an der ganzen Sache - ohne ihn anzuhören. Denn sie meinten, dass ich es sicherlich nicht mit Absicht gemacht habe, er es jedoch mutwillig getan hat. Er sollte mein Fahrrad entschließen und anschließend seine Personalien im Streifenwagen angeben, denn er soll die Aufwandsentschädigung für den Einsatz zahlen. Ich dankte den Polizisten noch einmal fix und machte mich sofort vom Acker. Inzwischen hatte ich mehr als eine Stunde Verspätung. Ich möchte mich noch mal ganz doll bei dem Mann entschuldigen und hoffe, er hat sich mein Fahrrad nicht gemerkt und lässt mal die Luft runter oder so.

Beichthaus.com Beichte #00036011 vom 23.06.2015 um 19:47:06 Uhr in Philippsreut (12 Kommentare).

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“Beichte

Erkenntnisse eines Türstehers

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Vorurteile Ungerechtigkeit Aggression Arbeit

Ich arbeite als Türsteher in einem ziemlich angesagten Club in einer großen Stadt in Deutschland. Ich selbst bin kein Deutscher, sondern habe osteuropäische Wurzeln. Der Job ist nur ein Nebenjob, der Spaß macht und gut bezahlt wird. Man hat Kontakt zu vielen netten Menschen und es wird nie langweilig. Aber jede Nacht gibt es auch Ärger - mit Leuten, die nicht reinkommen, oder auch Leuten im Club. Die Leute, die Ärger machen sind zu 90 Prozent "Ausländer", und das ist kein Vorurteil, sondern ein Fakt! Vor diesem Job war ich allen Volksgruppen gegenüber gleich eingestellt, aber wenn man jedes Wochenende von Ausländern beschimpft, bespuckt und auch angegriffen wird, entwickelt man eine extreme Abneigung gegen diese Volksgruppen. Auch ihr Verhalten gegenüber Frauen ist so asozial und tierisch, sodass ich innerlich vor Wut koche.


Ich beichte, dass ich mich so radikalisiert habe, dass ich inzwischen einen Hass auf alle Südländer und Schwarze entwickelt habe. Schwarze und Südländer kommen bei mir schon aus Prinzip nicht rein, und sobald es Ärger mit einen oder mehreren von ihnen vor der Tür gibt, freue ich mich darauf ihnen in einer Auseinandersetzung wehzutun und sie zu quälen, bis die Polizei da ist. Natürlich sollte man nicht alle über einen Kamm scheren, meine Erfahrungen haben mich aber zu dieser Einstellung gebracht und bestätigen sich jedes Wochenende erneut.

Beichthaus.com Beichte #00036000 vom 22.06.2015 um 12:06:47 Uhr (13 Kommentare).

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