Ich hasse Kondome

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Selbstsucht Waghalsigkeit

Ich hasse Kondome
Ich hasse Kondome, meine Freundin wollte aber einfach nicht die Pille nehmen. Als ich einmal das Kondom überrollte, habe ich es heimlich mit meinem Fingernagel angeritzt. Während dem Akt ist es dann, wie erwartet, gerissen und ich bin einfach in ihr gekommen. Sie war natürlich geschockt und ist sofort zum Arzt für die Pille danach. Die Pille wollte sie trotzdem nicht nehmen, also musste ich sie noch mal überzeugen wie unsicher Kondome sind, indem ich das gleiche Spiel ein paar Wochen wiederholte. Jetzt nimmt sie die Pille, nachdem ich zwei Schwangerschaften riskiert habe.

Beichthaus.com Beichte #00031021 vom 12.04.2013 um 16:11:33 Uhr (58 Kommentare).

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Der überstarke Kaffee

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Boshaftigkeit Kollegen Ernährung Oldenburg

Der überstarke Kaffee
Ich (m/28) arbeite in einer Firma, die einem relativ viele kleine Vorteile bietet, die ich auch zu schätzen weiß. So zum Beispiel Kaffee und Tee, so viel man möchte, täglich frisches Obst, eine nagelneue, sehr hochwertige Mitarbeiterküche. Dieses System muss nur von den Mitarbeitern aufrecht erhalten werden, dann sind alle glücklich und zufrieden. Wir sind im Verwaltungstrakt vielleicht 30 Leute, es geht fast familiär zu, umso motivierter sollte man sein, den anderen keine Steine in den Weg zu legen. Kleine Regeln, wie zum Beispiel, wenn man den letzten Kaffee hatte, dass man dann eben 45 Sekunden Zeit investiert, um neuen aufzusetzen. Und eben genau hier ist der Knackpunkt, der mich zur folgenden, regelmäßigen Handlung hingerissen hat und noch immer hinreißt. Immer, aber auch immer, wenn ich mir mal einen Kaffee holen möchte, ist die Kanne leer, aber neu aufgesetzt hat ihn niemand. Anfänglich hat man sich nichts gedacht; einfach neuen gemacht und gut wars, aber mit der Zeit wurde es immer extremer. Man fand natürlich schnell raus, wer die Übeltäter waren, sodass ich gezielt an meiner Rache arbeiten konnte.

Kurz vor einem dreistündigen, regelmäßig stattfindenden Meeting, vor welchem sich die meisten nochmal am Nektar der edlen Bohne delektierten, setzte ich einen Kaffee auf, der einem die Schuhe auszog. Es war eher ein Espresso, auf jeden Fall so stark, dass ich beim Einfüllen des Pulvers schon das erste Mal lachen musste. Meine Erfahrung bei zu starker Dosierung ist, dass es relativ zeitnah die Darmperistaltik ziemlich in Wallung versetzt. Ab dem ersten Schluck startet ein innerer Countdown, nach Ablauf dieser Zeit muss ich so dermaßen dringend auf den Zylinder, dass ein Aufschub fast unmöglich ist. Warum sollte dies denn nicht auch bei meinen Kollegen funktionieren. Mit süffisantem Lächeln beobachtete ich also, wie sich kurz vor dem Meeting die zwei großen Kannen in Rekordzeit leerten, kurz danach saßen wir dann im Konferenzraum. Allein der überdominante Geruch des Kaffees, der die Raumluft schwängerte, war auffällig. Die Kollegen ließen sich jedoch nichts anmerken, nahmen sie halt ein Stück Zucker mehr in die Tasse. Nach dem Konsum dauerte es bei einigen Kollegen nicht sehr lange, bis sie nervös anfingen, auf ihren Stühlen hin und her zu rutschen. Die Darmaktivität machte sich bei einigen auch durch lautes Gluckern bemerkbar. Ab und an waberte der Geruch eines Schleichers durch den Raum, da war bei einigen wohl schon das Notventil aufgegangen. Ich hätte losschreien können, durch Beißen auf die Unterlippe konnte ich mich aber gerade noch zusammenreißen. Wie sie es gemacht haben, weiß ich nicht, aber sie haben knapp zweieinhalb Stunden durchgehalten. Der Leiter der Runde hat diese wunderlicherweise frühzeitig abgebrochen, ihn plagte wohl auch ein gewisser Drang, das WC aufzusuchen. Am Ende des Meetings stürmten locker 12 Mann mit spurtähnlicher Gangart Richtung Klo, leider haben wir nur zwei Toiletten und einige Pinkelbecken. Es sah aus wie in einer Disco, die Kabinen waren belegt, Fürze und Grunzen waren bis auf den Flur vernehmbar, davor tummelten sich nervöse Schlipsträger, die auch im Sekundentakt ihren nicht aufzuhaltenden Flatulenzen Freiheit gewähren mussten. Was ein überstarker Kaffee für lustige Wirkungen auslösen kann! Seitdem mache ich dies auf regelmäßiger Basis, der Kaffeekonsum ist spürbar zurückgegangen, gerade vor dem langen Meeting, aber einige lernen es einfach nicht und kämpfen regelmäßig mit der Wirkung des überstarken Gebräus. Es tut mir leid, falls die Produktivität darunter leidet beziehungsweise die Leute sich sehr unwohl fühlen, aber diese Genugtuung gleicht es für mich mehr als aus, dass ich täglich mehrfach vor einer leeren Kaffeekanne stehe.

Beichthaus.com Beichte #00031019 vom 12.04.2013 um 09:42:08 Uhr in Oldenburg (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der beharrliche Verehrer

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Begehrlichkeit Engherzigkeit Liebe Hamburg

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich einem echt lieben Typen das Herz herausgerissen habe und ihm weiter ignorieren werde, weil er es nicht lernt. Als ich vor drei Jahren mit meinem jetzigen Ex-Freund eine Beziehungspause eingelegt habe, weil wir uns entweder nur gestritten oder nur ignoriert haben, habe ich mich bei meinem besten Freund über ihn ausgekotzt. Er hat mich natürlich getröstet und beruhigt und mich zu sich eingeladen, damit ich auf andere Gedanken komme, da er gut 200 Kilometer weit weg von mir wohnt. Ich bin da natürlich sofort drauf eingestiegen, habe mich in den Zug gesetzt und bin bei ihm übers Wochenende geblieben. Dabei hat er mich langsam aber sicher abgefüllt, sodass wir angefangen haben, rumzuknutschen. So haben wir also eine Fern-Affäre angefangen, die für mich nie einen ernsthaften Charakter hatte, für ihn, wie ich dann später herausgefunden habe, allerdings schon.
Das lief dann so drei Monate vor sich hin, bis ich mich mit meinem damaligen Freund wieder versöhnt habe. Ich habe ihm alles erzählt, er war nicht unbedingt begeistert darüber, hat es aber akzeptiert, da ja auch nichts weiter zwischen mir und meinem Kumpel gelaufen ist und wir unsere Beziehung ja auf Eis gelegt hatten. Ich habe die Affäre dann auch sofort beendet, nicht ohne mir von meinem Kumpel über fünf Stunden lang anzuhören, dass er mich lieben würde, dass ich etwas Besseres verdient hätte als meinen Ex und dass er mich glücklich machen würde. Da ich, wie gesagt, nicht damit gerechnet habe, dass er das alles so ernst nimmt und so krass drauf reagiert, war ich erst ein wenig überfordert und habe dann die Standard-Sätze abgespult. "Es liegt nicht an dir, es liegt an mir", "Gerade funktioniert das nicht aufgrund der Entfernung, vielleicht, wenn wir irgendwann mal in der gleichen Stadt wohnen, können wir es ja nochmal probieren" und so weiter. Ich wollte ihn ja nicht verletzen und er war mir ja schon wichtig. Als er aber nicht aufgehört hat, mich zu bedrängen, habe ich zu ihm fürs Erste den Kontakt eingestellt. Vereinzelt kamen dann immer wieder Versuche von ihm, sich mir wieder anzunähern, die ich aber jedes Mal abgeblockt habe.


Vor Kurzem dann, als die Beziehung schon länger endgültig vorbei war und ich tatsächlich aufgrund des Studiums umgezogen bin und dabei einige Zeit lang nur 15 Minuten von ihm entfernt gewohnt habe, habe ich mir zunächst nichts weiter gedacht, für mich war die Sache ja abgehakt und schon lange Geschichte. Ich habe auch den Kontakt zu ihm wieder zugelassen, weil er es nicht mehr erwähnte und ich dachte, dass inzwischen Gras über die Sache gewachsen ist und er es auch überwunden hat, zudem hatten wir einige Kurse an der Uni zusammen.
Doch allmählich bekam ich das Gefühl, dass da doch noch nicht alles von seiner Seite aus abgehakt sein könnte. Er schrieb mir immer wieder, aus eigenem Antrieb, und ließ sich nicht dadurch abschrecken, wenn ich mal keine Zeit oder keine Lust zum Antworten hatte. Als ich Geburtstag hatte, lud er mich zum Essen und ins Kino ein, die Frage nach dem "Pärchensessel" in letzterem (zwei Sitze im Kino ohne Lehne dazwischen zum aneinander kuscheln), musste ich aber ablehnen, weil er mich an dieser Stelle nur angestarrt hat. Meine Familie und Freunde bestätigten mich dann später immer und immer wieder in meinem Verdacht. So fragte mich meine Mutter nach einem Fest im Ferienhaus meiner Tante, wo er mit seiner Familie auch immer ist, ob zwischen uns was läuft, weil er mich immer so "sehnsuchtsvoll" angeschaut hätte. Auch Bekannte, die nichts von unserer kurzen Liaison wussten, sprachen mich darauf an, ob ich denn bemerkt hätte, dass eben dieser Kumpel mich immer wieder so anstarren würde. Inzwischen versucht er, mich immer wieder zu sich in seine WG einzuladen, um "Filme zu schauen". Dass ich inzwischen in einen anderen Stadtteil gezogen bin, habe ich ihm noch nicht erzählt. Auch immer, wenn ich ihn zufällig auf dem Campus begegne, versuche ich ihm auszuweichen und tue so, als würde ich ihn nicht sehen. Bevor hier jetzt ein Shitstorm losgeht, in dem man mich fertig macht und mir sagt, dass ich typisch Frau wäre und den lieben Kerl für einen Idioten wegstoßen würde: Ich will keine Beziehung zu einem Idioten, der mich nur fertig machen will und dem ich für Anerkennung hinterher kriechen muss. Ich möchte aber auch nicht mit einem Typen zusammen sein, der nahezu willenlos in mich verliebt ist und mir für Anerkennung hinterher schleicht. Da habe ich ab und zu lieber richtigen Streit und einen Typen, der bereit ist, sich (verbal!) durchzusetzen, als ein kleines Weichei, der keine eigene Meinung hat, von mir komplett abhängig ist und kein Rückgrat hat.

Beichthaus.com Beichte #00030946 vom 28.03.2013 um 23:35:45 Uhr in Hamburg (Bundesstraße) (20 Kommentare).

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Gift in der Schokolade

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Rache Ernährung Kinder Weihnachten Uster

Gift in der Schokolade
Meine Geschichte liegt schon eine Weile zurück. Ich (w) war damals circa 16 Jahre alt. Jedes zweite Wochenende ging ich meinen Vater besuchen, der in einem Mehrfamilienhaus wohnte. In diesem Wohnhaus war er Hausmeister. Zur Weihnachtszeit hat er das Treppenhaus auf jedem Stock mit einem Tannenzweig voller Schokolade geschmückt. Nach einer Weile haben einige Nachbarsjungen dies bemerkt und pünktlich nach dem Schmücken jeden Samstag alle Schokolade runter gerissen und sich mit der Beute aus dem Staub gemacht. Trotz der Warnungen meines Vaters haben die Jungs immer weitergemacht. Nun zu meiner Beichte: Wir haben uns von meiner Stiefmutter eine Spritze mit einer ganz feinen Nadel geborgt. Danach haben wir die Schokolade mit Tabasco gefüllt und sie pünktlich am Samstagmorgen an die Zweige gehängt. Wir lauerten draußen auf die Jungs und siehe da, sie kamen genau so pünktlich wie immer. Sie rannten ins Haus und rissen wieder die ganze Schokolade von den Zweigen. Mit der Beute sind sie zum nächsten Bushäuschen gerannt. Als sie genussvoll in die Schokolade rein bissen, spuckten sie es genauso schnell wieder raus. Wir haben ihnen dann lachend erzählt, dass wir in die Schokolade Gift gespritzt haben. Sie machten sich ziemlich schnell aus dem Staub. Etwas später standen auch schon die Eltern der Diebesbande vor der Tür. Wir haben sie natürlich aufgeklärt. Es tut mir leid, dass wir mit der Angst anderer gespielt haben, aber der Rest war echt lustig.

Beichthaus.com Beichte #00030903 vom 19.03.2013 um 18:53:26 Uhr in Uster (Haberweid) (21 Kommentare).

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Die Nacht, die mich veränderte

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Gewalt Missbrauch Feigheit Verzweiflung Ex Frankfurt am Main

Die Nacht, die mich veränderte
Ich habe das Folgende noch nie jemandem erzählt und habe es auch in Zukunft nicht vor, aber es liegt mir einfach auf der Seele. Ich bin 16 und weiblich und eigentlich ein ganz normaler deutscher Durchschnitts-Teenager. Etwas unterscheidet mich aber von meinen Altersgenossen: Ich wurde vor einem halben Jahr von meinem Ex-Freund vergewaltigt, nachdem er mich unter Drogen gesetzt hatte. Es war noch dazu mein erstes Mal und alles, woran ich mich erinnern kann, ist viel Blut und schlimme Schmerzen im Unterleib. Nachdem er mit mir fertig war, schlief er seelenruhig ein und ich versuchte, meine halb zerrissenen Klamotten zu finden und mich aus seiner Wohnung zu schleichen. Als ich das Haus verlassen hatte, sah ich mich um und merkte, dass ich keine Ahnung hatte, wo ich war. Es war hab sechs Uhr morgens, also blieb mir nichts anderes übrig, als in irgendeine Richtung zu laufen, bis ich ein Straßenschild finden konnte. Schlussendlich bin ich dann irgendwie mit dem Taxi nach Hause gekommen und nachdem ich meiner Mutter wiedereinmal eine absurde Lügengeschichte aufgetischt hatte, wieso ich erst um halb sieben zu Hause war, legte ich mich ins Bett und weinte mich in den Schlaf. Es dauerte eine Weile, bis die Frakturen abgeheilt waren und vor allem auch sonst wieder alles so war wie es sein sollte. Aber diese Sache hat mich verändert. Seitdem hatte ich schon öfter bedeutungslosen Sex mit Männern, die ich kaum kenne, oder mit meinen Freunden, oder einfach mit irgendwelchen entfernten Bekannten, die mir ihre Verschwiegenheit versichern. Ich will, dass mir irgendjemand zeigt dass Sex auch schön sein kann, aber ich spüre einfach kaum etwas dabei und bin immer wieder froh, wenn es vorbei ist, tue es aber dann wieder. Ich beichte hiermit, dass ich meine Familie, meine Freunde und mich selbst belüge und meinen Körper leichtsinnig hergebe. Ich habe mich verändert.

Beichthaus.com Beichte #00030870 vom 11.03.2013 um 22:54:14 Uhr in Frankfurt am Main (Philosophenweg) (43 Kommentare).

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