Kaffeekasse manipuliert

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Boshaftigkeit Rache Betrug Chef Zürich

Ich habe einen echt pingeligen Vorgesetzten. Man kann ihm kaum was Recht machen. Selbstverständlich ist er selber alles andere als perfekt. Da mich das tierisch nervt und um heimlich zu beweisen, dass er doch nicht alles so super im Griff hat, habe ich schon vor Jahren begonnen, auf unserer Strichliste für den Kaffee-Bezug bei ihm ab und zu einen Strich zu machen.

Ich mache dies sicher schon seit 8 Jahren. Pro Kaffee muss man 50 Rappen bezahlen. Ich schätze, ich habe pro Woche im Durchschnitt 3 Striche gemacht. Bei durchschnittlich 40 Arbeitswochen pro Jahr und 8 Jahren ist das ein Schaden von etwa 480 Franken. Dies sind etwa 320 Euro. Nicht wahnsinnig viel aber doch ganz nett.

Beichthaus.com Beichte #00027386 vom 08.01.2010 um 09:14:28 Uhr in Zürich (28 Kommentare).

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Meine Ex und der Schönling

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Fremdgehen Habgier Rache Ex Meißen

Meine Ex und der Schönling
Ich bin vergangenes Jahr mit meiner Freundin in eine Wohnung gezogen, die meinen Schwiegereltern gehört. Mein Schwiegervater ist im Immobiliengeschäft, er ist Eigentümer sehr vieler Wohnungen. Da meine Freundin noch studierte, ich aber seit ein paar Jahren eine kleine Firma besitze, bezahlte ich die komplette Einrichtung: Alles von IKEA, Schranksystem, das teuerste Ledersofa, Küche u.a. mit Induktionsherd, 60 Zoll Plasma, der Größte, den ich bekommen konnte. Auf den Wunsch einer einzelnen Dame habe ich sogar Merbau- und Walnuss Parkett verlegen lassen. Einen knappen Monat, nachdem die Hütte komplett eingerichtet war, erwischte ich meine Freundin mit einem Schönling aus dem Studium wild pimpernd im Bett. Sie war auch noch so dusselig nicht auf die Uhr zu gucken, sie wusste eigentlich wann ich nach Hause komme. Der Typ war ziemlich entsetzt, denn sie hatte ihm gesagt, sie wäre Single, wie ich völlig perplex feststellen musste. Er entschuldigte sich sogar mehrmals bei mir. Sie lachte bloß über uns beide und schmiss ihn und mich mehr oder weniger aus der Wohnung. Sie drohte uns mit ihren Eltern, Polizei und Anwalt, diese würden ja sowieso ihr glauben, weil sie die Frau sei. Bei ihren Eltern erzählte sie später den Klassiker, sie habe mich mit meiner Sekretärin erwischt. Meine Sekretärin ist Mutter zweier Kinder, Mitte vierzig und eher mäßig attraktiv.

Ich versuchte ihre Eltern davon zu überzeugen, dass sie diejenige war, die fremd gegangen war, aber sie glaubten natürlich ihrer Tochter mehr. Kann ich ihnen nicht mal verübeln. Ich wollte natürlich zumindest einen Teil der Kohle für die Einrichtung wieder zurück haben, aber da ging kein Weg rein. Nach einer Weile Rumsitzens und Selbstmitleid meinerseits rief mich der Typ aus dem Studium an, mit dem ich sie erwischt hatte. Wir trafen uns und überlegten uns nach ein paar Bier und unter Zuhilfenahme gewisser Beichthaus.com-Geschichten einen fiesen Plan: Er verabredete sich mit ihr zum "Reden". Die beiden landeten im Bett. Nachher wollte er mit ihr tatsächlich noch reden und unter dem Einfluss einiger Wodka-Red-Bull gab sie einigermaßen stolz zu, mich vom Anfang unserer Beziehung an nach Strich und Faden betrogen zu haben, sogar mit einigen Kumpels, von denen ich das nicht einmal im Ansatz vermutet hatte und meinem besten Mitarbeiter, aber das nur am Rande. Was sie nicht wusste war, dass ihr Bettgefährte in seiner schicken Studententasche einen Camcorder mit ziemlich viel Speicherplatz dabei hatte. Zu Hause schnitt ich am Rechner die relevanten Stellen zusammen, die ich anschließend als geschäftliche Email getarnt von einem Freund aus ihrem Vater schickte.

Eine Woche später hatte er mir einen fünfstelligen Betrag auf meinem Konto überwiesen. Und es kamen zig Hass-Emails in denen mich meine Ex mit irgendwelchen Freunden von ihr bedrohte, die ich umgehend an die Polizei weitergeleitet habe. Davon mal abgesehen sollen ihre ach so harten Freunde nur kommen, sie weiß, dass ich zweimal die Woche zu Taekwondo gehe. Vermutlich hat das ihr fremd gehen sogar noch gefördert. Ich möchte an dieser Stelle dem Beichthaus danken, für die Inspiration zu meiner Rache. Ich fand im übrigen die Beichten mit dem "auf-die-Zahnbürste-pinkeln usw." auch ganz nett, aber zu Konsequenz-arm.

Beichthaus.com Beichte #00027308 vom 12.12.2009 um 12:19:21 Uhr in Meißen (87 Kommentare).

Gebeichtet von KleinesArschloch
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“Beichte

Tabasco

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Boshaftigkeit Dummheit Tiere Eckernförde

Früher, als ich bei der Marine war, haben wir oft, wenn Wochenendwache war, Brot mit Tabasco getränkt und zu den im Hafen herum fliegenden Möven hochgeworfen. Wenn die das schnappen konnten, bevor es ins Wasser fiel, gab es immer ein großes Geschrei und die Möve machte einen Sturzflug ins Wasser, wohl, weil es so brannte. Das war Tierquälerei, weiß ich heute, aber damals fanden wir es lustig.

Beichthaus.com Beichte #00027155 vom 28.10.2009 um 14:05:35 Uhr in 24340 Eckernförde (Am Ort) (38 Kommentare).

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Unbelehrbarer Fahranfänger

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Waghalsigkeit Auto & Co. Fürth

Unbelehrbarer Fahranfänger
Ich bin echt ein Vollidiot. Ich habe meinen Führerschein seit 1 1/2 Jahren. Das erste Jahr ist alles glatt gelaufen, nur seit circa einem halben Jahr hagelt es für mich Bußgelder, nicht nur auf Grund von Verkehrssünden. Zuerst hab ich mich in einer Baustelle mit 120 km/h blitzen lassen -> 1 Punkt, 93.50€ Geldstrafe, Aufbauseminar 2 Jahre Probezeitverlängerung. Kurz darauf wurde ich mit einem Bier in der 300m Zone um eine Kirchweih rum erwischt -> 73.50€. Grade auf dem Heimweg bin ich an einem Zebrastreifen vorbeigekommen, wo eine Frau mit Kinderwagen am Gehsteig stand, meiner Meinung nach hatte sie nicht vor, den Zebrastreifen zu überqueren, da sie viel zu weit im Gehweg drin stand. Folglich hab ich auch nicht angehalten. Circa 200m weiter stand eine Polizeistreife und hat was notiert. Wenn es die Kennzeichen der Leute sind, die nicht angehalten haben, bin ich meinen Lappen los. Irgendwer sollte mich mal kräftig schlagen.

Beichthaus.com Beichte #00027079 vom 06.10.2009 um 16:31:47 Uhr in Fürth (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wechselgeldbetrug

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Betrug Habgier Arbeit Pforzheim

Vor etwa 4 Jahren arbeitete ich (m/27) an einer Tankstelle als Kassierer. Die Arbeit an sich war nicht gerade erfüllend, aber besser als arbeitslos. Das schlimme waren eher die Kunden, die meistens unfreundlich waren, oder es nicht schafften von der Zapfsäule bis nach drinnen sich die Nummer zu merken an der sie getankt hatten. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, den Kunden einfach absichtlich das Wechselgeld falsch zurück zu geben. Ich glaube das passiert öfters als man denkt. Falls es mal ein Kunde merkte, entschuldigte ich mich tausend mal bei ihm, und die Sache war wieder ok. An meinem ersten betrügerischen Tag machte ich auf diese Art nebenher ganze 50€! Das beschloss ich nun jede Schicht zu machen und es lief wirklich sehr gut. Mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger. Das einzige das ich bereue ist, dass ich erst einen Monat bevor ich gekündigt habe auf diese Idee gekommen bin. Mensch ist mir da viel Geld durch die Lappen gegangen. Ich bereue rein garnichts. Schließlich tut 1€ niemandem weh, und mir tun Euros von vielen Leuten richtig gut!

Beichthaus.com Beichte #00027032 vom 25.09.2009 um 08:06:47 Uhr in Pforzheim (26 Kommentare).

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