Action im Auto

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Wollust Auto & Co. Shopping Wien

Letzte Woche hatte ich ein derart bizarres Erlebnis, dass ich es euch einfach nicht vorenthalten kann. Zur Vorgeschichte: Meine Freundin (18) und ich (19) haben derzeit eine etwas schwierige Wohnsituation. Sie wohnt in einer Art Studentenwohnheim in Wien; ich einstweilen noch bei meinen Eltern in Niederösterreich (also recht weit weg).

Eines Abends kam es dann soweit das wir Sex im Auto hatten. Im Allgemeinen eine furchtbar anstrengende Sache: Es ist heiß, eng und unbequem. Aber der Reiz des Erwischt-werdens macht das Ganze eben ziemlich interessant. Da diese Hemmschwelle nun gefallen war suchten wir uns immer öfter unter Tags diverse Plätzchen an dem man halbwegs ungestört Sex haben konnte (ein gewisses Risiko musste ja da sein!). Immer wieder traf es dann ein entlegenes Plätzchen in der Tiefgarage eines Einkaufzentrums in Wien (für Einheimische: Millenium City). Es war etwa gegen 18.00 Uhr, wir hatten gerade gegessen und geplant um 20.15 Uhr einen Kinofilm anzusehen. Nun saßen wir also beide verschwitzt auf der Rückbank, ich im Gegensatz zu meiner Freundin - welche nur untenrum nackt war - komplett entkleidet, das Fenster heruntergekurbelt.


Plötzlich kreischte meine Freundin, an mir vorbeischauend auf. Erschrocken drehte ich mich um und blickte in die grinsende Fratze eines männlichen Security-Mitarbeiters in den besten Jahren. Keine Ahnung wie lang der Typ da schon stand. Keine Ahnung ob er die Peniskonversation mitbekommen hat. Auf jeden Fall aber hat er einen nackten Typen gesehen der seinen leicht eingeschrumpelten Penis in der Hand hält und so tut als würde dieser Todesqualen leiden. Meine Freundin und ich brachen erstmal in einen nervösen Lachanfall aus, eher vor Scham als Belustigung. Die Augen vor unterdrücktem Schalk glitzernd ließ er ganz trocken ein: "Einmal anziehen bitte!" verlauten. Als ich wieder begann zu lachen, schob er noch ein recht barsches "Sofort!" nach. Dann drehte er sich um, ging außer Sichtweite und amüsierte sich deutlich hörbar mit einem Kollegen über das eben Gesehene.

Wir zogen uns also schnellst möglichst an, bemüht diese peinliche Situation schnell hinter uns zu lassen. Also wieder flux ins Auto und ab die Post. Leider Gottes musste ich noch mein Parkticket auslösen. Also schnell nochmal das Auto abgestellt, rein in die Aufzugshalle und da war er - der Security. Nach einer kurzen Entschuldigung und einem Versuch das humoristisch anzugehen ("Du hast nichts gesehen, oder?"), klärte er mich amüsiert darüber auf, dass ich solche Unternehmungen doch lieber im untersten Parkgeschoss machen sollte, da dort der Chef der Securityabteilung nicht durchkontrolliert.

Beichthaus.com Beichte #00028169 vom 27.09.2010 um 15:00:16 Uhr in Wien (Millenium City) (24 Kommentare).

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Von Ehemann zum Geldablieferer

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Verzweiflung Hass Engherzigkeit Partnerschaft München

Ich (m/44) bin seit 15 Jahren verheiratet. Anfangs war unsere Liebe sehr groß, alle beneideten uns dafür. Mit der Zeit wuchs meine Bereitschaft zu mehr Arbeit, mehr Verantwortung und damit verbunden auch mehr Gehalt. Dann kam das erste Kind, es wahr sehr aktiv. Kaum eine Nacht die wir wenigstens zwei Stunden durchschlafen konnten. Bei mir in der Arbeit war es zu der Zeit die Hölle. Der Chef und sein Schäferhund haben uns gemobbt wo es nur ging, zum Teufel mir den beiden. Dann kauften wir das erste Haus. Damals dachte ich alles gut geplant zu haben aber die unkalkulierbaren Größen wurden deutlicher als ich gedacht hatte. Mit dem zweiten Kind kam auch die Gewissheit das dieses Haus jetzt nicht mehr groß genug für uns alle war, wir suchten ein größeres. Als es soweit war kauften wir auch dieses und zogen bald darauf um. Anfangs überdeckte das gute Gefühl hier in diesem wundervollen Haus zu sein alles, es ist super vor allem sehr ruhig, aber auch mit viel Arbeit verbunden. Da unsere finanziellen Mittel nicht so weit reichen um alle Arbeiten von Handwerkern erledigen zu lassen packe ich inzwischen viel mehr an als Anfangs gedacht. Heute blicke ich auf fünf Jahre zurück, fünf Jahre in denen ich jedes Wochenende und jede freie Minute in Arbeit umsetze. Sowohl im Baumarkt als auch auf der Deponie oder im Kieswerk begrüßt man mich freundlich. Zu Hause gibt es diesen freundlichen Ton schon längst nicht mehr.

Meine Frau fordert nur noch, alles geht zu langsam, nichts ist ihr mehr gut genug. Sie hingegen benötigt für ihre Umfänge eine Unmenge an Zeit. Alles in allem habe ich die Schnauze gestrichen voll und dachte mehrfach daran den Laden hin zu werfen, ich schaffe es nicht wegen der Kinder. Ich kann sie nicht dieser Frau überlassen die ich ein Mal geheiratet habe. Unglaublich wie sich diese Frau geändert hat. Ich möchte beichten, dass ich zu lange so gnadenlos ausgenutzt wurde und immer noch werde. Ich kann beim besten Willen nicht erkennen das Frauen das Thema Liebe ernst meinen, vielmehr ist es so das sie sich aufgrund bessere Verhältnisse grundlegend geändert hat und das ohne lange zu zögern. Es bleibt dabei: Frauen werden dafür geliebt was sie sind und Männer für das was sie haben. Ich habe fertig, würde das nächstbeste Abenteuer auf mich nehmen um wieder Mensch, vielmehr Mann sein zu dürfen, denn aktuell bin ich nur der Geldablieferer und Sich-um-alles-Kümmerer. Ungeliebt und unentgeltlich, versteht sich. Scheiß Weiber! Ihr seid nicht einmal die Rippe Wert! Inzwischen bin ich Krank und kann es nicht zeigen. Wenn ich meinem Arbeitgeber sage das ich Burn out, Tinnitus und Herzbeschwerden habe ist es in der jetzigen Zeit schneller vorbei als man glaubt. Dann bleibt mir nicht mal mein Lebenstraum. Danke fürs lesen. Macht es besser als ich Jungs!

Beichthaus.com Beichte #00028163 vom 23.09.2010 um 22:17:22 Uhr in 80807 München (62 Kommentare).

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Flitzerblitzer

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Verrat Schamlosigkeit Polizei

Flitzerblitzer
Ich war heute mit dem Rad unterwegs, als ich direkt neben dem Radweg auf dem Parkstreifen einen blauen Kombi mit einem seltsamen Gerät im Kofferraum entdeckte. Es war ein Blitzer. Die Herren darin hatten die Fenster runtergekurbelt und genossen den schönen Tag nahe dem Wald. Ich hielt direkt neben dem Wagen, zückte mein Handy und rief den örtlichen Radiosender an. Die sogenannte Blitzerhotline. Die Nummer habe ich immer gespeichert, auch wenn ich mittlerweile kein Auto mehr fahre. Ich meldete den Blitzer im Beisein der beiden Herren. Durch das geöffnete Fenster verstanden sie jedes Wort. Nach dem Gespräch wünschte ich den Beiden noch einen schönen Tag und radelte weiter. Die Beiden waren leicht sprachlos. Ich vermute mal, dass sie ihren schönen Standort wieder wechseln mussten, denn als ich später noch mal an der Stelle vorbeikam, waren sie weg. Ich beichte, dass ich die Autorität der Ordnungsamtsschergen in deren Beisein untergraben habe.

Beichthaus.com Beichte #00028161 vom 22.09.2010 um 14:44:26 Uhr (29 Kommentare).

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Günstiges Hotel in London

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Rache Boshaftigkeit Ekel Urlaub London

Vor ungefähr einem Jahr fasste ich (damals 22) mit zwei Kommilitonen in den Semesterferien kurzfristig den Plan, einen Kurzurlaub zu machen. Wir suchten also im Internet nach günstigen Flügen und fanden einen Billigflug nach London, den wir direkt buchten. Nun brauchten wir nur noch ein günstiges Hotel. Auch das war schnell gefunden. Insgesamt sollten die drei Übernachtungen dort pro Person etwa 100 Euro kosten. Wir freuten uns über den relativ günstigen Preis, denn die Hotelzimmer sahen auf den Bildern ziemlich gut aus. Drei Wochen später in London angekommen traf uns fast der Schlag, als wir in besagtes Hotel eincheckten. Die Bilder, die man uns präsentiert hatte, hatten mit der Realität rein gar nichts gemeinsam. Die Zimmer waren klein und äußerst schmutzig, das Frühstück war grauenhaft und aus der Dusche kam nur kaltes Wasser (angeblich war zufällig gerade der Boiler kaputtgegangen). Das gesamte Personal war äußerst unfreundlich und reagierte auf Beschwerden gereizt und teilweise sogar aggressiv.
Wir ließen uns dadurch unseren Urlaub nicht kaputtmachen, sondern genossen trotzdem die Stadt und versuchten so wenig Zeit wie möglich im Hotelzimmer zu verbringen. Vor der Abreise wollten wir trotzdem noch ein besonderes Abschiedsgeschenk im Hotel lassen: Wir kauften im Supermarkt einen schönen großen Fisch. Außerdem besorgten wir uns Paketband. Kurz bevor wir abreisten klebten wir den Fisch mit dem Paketklebeband sorgfältig von unten an eines der Betten. Dass sich dort irgendjemand vom Personal zum Saubermachen herunterbücken würde und etwas entdecken würde, hielten wir in Anbetracht der sich dort befindenden Staubschicht für sehr unwahrscheinlich.
Ich wüsste nur zu gerne, ob, wann und von wem der Fisch letztendlich entdeckt wurde und wie lange es gedauert hat, bis der bis dahin entstandene Geruch durch das einzige winzige Fenster im Zimmer abgezogen war. Wir haben jedenfalls nie wieder etwas von dem Hotel gehört, offensichtlich konnten die uns also nicht als Übeltäter identifizieren. Heute würde ich so etwas wahrscheinlich nicht mehr machen, sondern einfach eine miese Hotelbewertung auf der Buchungsseite hinterlassen.

Beichthaus.com Beichte #00028160 vom 22.09.2010 um 02:25:20 Uhr in London (26 Kommentare).

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Der Lüfter

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Dummheit Neugier Waghalsigkeit

Ich beichte, dass ich nicht dazu lerne. Ich habe heute einen Lüfter aus einem alten Computernetzteil ausgebaut und mir gedacht, cool den kannst du ja vielleicht brauchen. Wie ihr vielleicht wisst, benötigt ein Lüfter Strom. Dieser kommt aus der Steckdose und kann sehr gefährlich werden.
Das hat mir mein Vater auch mal sehr deutlich erklärt als ich circa 13 Jahre alt war und mich fast selber umgebracht habe, als ich eine Steckerleiste reparieren wollte, was nicht so ganz geklappt hatte.
Nun zurück zu meinem Lüfter. Auf diesem stand er benötigt 12V und 0.19A. Gut dachte ich mir, schaust du mal nach ob du ein Netzteil hast, was genau jenes bringt. Hatte leider nur eines da, welches 5V und 0.05A abgibt. Ausprobiert und siehe da er dreht sich. Leider war es nur ein schwaches Lüftchen und ich machte mich auf die Suche nach was stärkerem.
Und was erblickten meine Augen da? Ein Stromkabel inklusive Adapter auf welchem 30V und 0.4A stand. Tolle Sache dachte ich mir, dann wird der Lüfter ja abgehen wie eine Rakete.
Und dann beging ich den Fehler. Ich entfernte den Adapter vom Kabel (dumme Idee) und Steckte die beiden Kabel vom Lüfter in das Kabel vom Adapter... Gut, es passierte etwas, nur leider hat er sich nicht gedreht, dass kann ich euch sagen. Denn die 230V (oder wie viel auch immer) direkt aus der Steckdose, killten den Lüfter und liesen ein Wunderbares Schauspiel von Blitzen und Funken entstehen, und einen schönen schwarzen Kreis auf meinem Teppich. Ich kann von Glück reden, dass ich nicht noch zusätzlich gegrillt wurde.

Das tolle dabei war ja, dass ich mich genau an die Geschichte von damals erinnert habe als ich den Lüfter am ausbauen war, aber es trotzdem nicht lassen konnte und genau auf diesen Moment hingearbeitet habe. Ich wollte einfach wissen was passiert, wie der Lüfter läuft, wenn er etwas mehr Power bekommt. Jetzt weis ich es, er läuft garnicht.

Beichthaus.com Beichte #00028146 vom 14.09.2010 um 21:20:25 Uhr (25 Kommentare).

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