Das Geld ist knapp

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Falschheit Lügen Verschwendung Geld Partnerschaft

Mein Freund und ich haben wenig Geld zur Verfügung, weil wir noch in der Ausbildung sind, und haben deswegen einen festen Betrag für Ausgaben gesetzt. Also für Allgemeines, gemeinsame Aktivitäten und natürlich auch jeweils für uns selbst, hier sind auch Klamotten usw. drin enthalten. Und wir haben einen Betrag für die Arbeit, also Mittagessen und Kaffee ausgemacht. Das Geld darf auch nur für diese Dinge ausgegeben werden. Eine Beichte ist es deswegen, weil das Geld, das ich für mich selbst ausgeben darf, 30 Euro monatlich beträgt und das für die Arbeit 15 Euro wöchentlich, aber ich habe meinem Mann nicht erzählt, dass der Kaffee dort umsonst ist und ich immer nur das esse, was ich mir selbst mitnehme und mir somit nichts kaufe. Stattdessen verwende ich das Geld für mich persönlich, damit ich mir im Monat auch mal etwas leisten kann, weil ich das langsam nicht mehr aushalte. Wenn ich ihm das sagen würde, dann würde es natürlich auch kein Geld mehr für die Arbeit geben. Ehrlich gesagt habe ich dabei schon ein schlechtes Gewissen, andererseits auch nicht und werde das auch weiter so machen. Der Eine kann eben damit lange auskommen, der Andere nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031202 vom 14.05.2013 um 20:35:21 Uhr (19 Kommentare).

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Das Schlafshirt

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Unreinlichkeit Ekel Falschheit Dating Arnsdorf

Das Schlafshirt
Ich bin in der Mitte meiner Zwanziger und wohne in München. Ich gehe gerne aus und lerne so auch einige Frauen kennen. Wenn ich Single bin, nehme ich die eine oder andere auch gern mit nach Hause. Wenn es dann ans Zubettgehen geht, fragen mich die Frauen oft nach einem Schlaf T-Shirt. Wozu eigentlich, wenn doch klar ist, dass sie es drei Minuten später eh wieder ausziehen wird? Ich habe dafür ein spezielles T-Shirt, das ich mal von einer Ex-Freundin geschenkt bekommen habe. Meine Beichte ist, dass ich dieses Shirt noch nie gewaschen habe, obwohl es bestimmt schon zehn Mädels anhatten! Am Anfang war es, weil ich es einfach in den Schrank zurückgelegt und vergessen hatte. Auf der einen Seite finde ich die Vorstellung irgendwie lustig und verbinde mit diesem T-Shirt viele schöne Erinnerungen. Auf der anderen Seite weiß ich natürlich, dass es ekelhaft ist und ich habe das Gefühl, das Vertrauen der Mädchen zu betrügen, dass ich ihnen nichts ekelhaftes antun werde.

Beichthaus.com Beichte #00031201 vom 14.05.2013 um 20:24:16 Uhr in Arnsdorf (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Muttersöhnchen

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Rache Falschheit Boshaftigkeit Ex Hilden

Das Muttersöhnchen
Mein Ex ist das größte Muttersöhnchen, das mir je begegnet ist. Er hat ausnahmslos alles getan, was seine Mutter von ihm verlangt hat, was einen immensen Einfluss auf unsere Beziehung hatte, da sie aus religiösen Beweggründen strikt dagegen war, mich auch nur in der Nähe ihres Sohnes zu dulden. Er hat es sogar geschafft, ihr glaubhaft zu machen, er wäre gegen Sex vor der Ehe. Seine einzigen Zugeständnisse an unsere Beziehung lagen darin, dass er am Wochenende zu mir kam und wir uns hin und wieder in der Uni sahen, Übernachtungen waren nicht drin. Ich war wahnsinnig in ihn verliebt und der festen Überzeugung, dass wir irgendwann eine normale Beziehung führen könnten, deswegen habe ich mir viel zu viel gefallen lassen. Seine Mutter indes trieb mich langsam aber sicher mit ihrem Kontrollzwang und ewiger Nörgelei in den Wahnsinn. Sie beschimpfte mich, meine Familie und sperrte ihn regelmäßig zu Hause ein, nicht einmal an meinen Geburtstagen sah ich ihn besonders lange. Sie durchsuchte seine Taschen und sein Portemonnaie, sein Handy und den Laptop, druckte ganze Gesprächsverläufe bei ICQ aus, an die sie mithilfe ihrer Tochter gelangte, und markierte "verwerfliche Gesprächswechsel" mit Textmarker, um sie ihm vor die Nase zu knallen, und ihm stundenlang Predigten darüber zu halten, was für ein verkommener Mensch er und auch ich seien. Kurzum: Sie schnüffelte und kontrollierte immerzu.

Wir wollten bald zusammenziehen, allein deswegen ließ ich mir das alles gefallen und baute ihn regelmäßig auf. Ich opferte meine gesamte Freizeit, verlor Freunde und bekam Probleme im Studium, weil ich immerzu für ihn erreichbar sein wollte, und wenn es nur zum Zuhören bei der Internettelefonie war. Als seine Schwester aufgrund ihres Studiums ins Ausland zu Verwandten zog, half er ihr drei Tage beim Umzug, seine Eltern begleiteten ihn, aber sollten erst zwei Tage später zurückkommen. Er war damals sehr vernarrt in ein Browserspiel auf einer bekannten sozialen Plattform und gab mir, während er fort war, sein Passwort, damit ich mich um seine "Farm" kümmern konnte, weil er davon ausging, keine Zeit dafür zu haben. Ich vertraute dem Mann wirklich blind und sah mir nicht einmal seine Nachrichtenverläufe an. Was man wissen muss: Loggt man sich auf einem anderen Gerät ein, kann man Chats praktisch "live" von jedem Gerät verfolgen, man wird nicht etwa automatisch gekickt, sobald ein neuer Zugang geöffnet wird, das wusste ich nicht - er aber auch nicht. So kam es, dass er sich einloggte, während ich auf seinem Account aktiv war und sich ein Chatfenster zwischen ihm und einer Frau öffnete. Das Gespräch fand komplett auf Polnisch, also seiner Muttersprache, statt und dauerte knapp fünf Minuten, dann loggte er sich wieder aus. Ich verstand kein Wort, machte mir aber auch keine Sorgen. Das Fenster ploppte immer bei einer neuen Nachricht wieder auf und ich schloss es jedes Mal, bis mir plötzlich das polnische Wort für "Freundin" ins Auge sprang - eines der wenigen, die ich kenne. Kurz zusammengefasst: Nach einigen Recherchen hatte ich den Text so weit verstanden, dass klar wurde, dass er mich im Ausland betrogen hat, und seine größte Sorge bestand wohl darin, dass ich es mitkriegen könnte. Mir zerriss es damals das Herz. Als er wieder zu Hause war, fuhr ich wie geplant zu ihm, um die Nacht, bevor seine Eltern zurückkommen sollten, bei ihm zu verbringen. Er erzählte von den anstrengenden Tagen und einer kleinen Einweihungsfeier, bei der er angeblich nichts getrunken und früh wieder abgehauen wäre. Der Kerl log mir also eiskalt ins Gesicht!

Eigentlich wollte ich ihn darauf ansprechen, nachdem er mich aber so kalt belogen hatte, fasste ich einen anderen Plan. An dem Abend überwog wirklich die blanke Wut all meinen Schmerz. Ich wollte ihn treffen, irgendwie. Ich hatte Sex mit ihm, drei Mal. Auf dem geliebten Perserteppich seiner Mutter, auf ihrer, stets blitz blank desinfizierten, Küchenanrichte und auf ihrem Lieblingsplatz auf der Couch. Ich schlief in dieser Nacht keine Minute, sondern feilte an meinem Plan, während mein Bald-Ex selig neben mir schlief. Am nächsten Morgen putzte er die Bude wie ein Besessener, aus Angst, seine Mutter könne merken, dass ich dort gewesen sei, danach ging er duschen. Während er unter der Dusche stand, habe ich dann meinen Plan in die Tat umgesetzt. Ich habe überall im Haus meine Spuren hinterlassen. Haare im Abfluss, Haarnadeln und Zopfgummis und als Krönung einen meiner Strings in der Couchritze und ein paar Haare auf dem Kopfkissen seiner Mutter, zusammen mit einer Lippenstiftspur auf ihrem Laken. Zwischen die Matratzen seiner Eltern habe ich benutzte Boxershorts von ihm gestopft, unters Bett ein leeres Kondompäckchen gelegt und die benutzten Kondome vom Vorabend, die er sicherheitshalber in seiner Unitasche, eingewickelt in Taschentücher und Gefrierbeutel, verstaut hatte, habe ich ausgepackt und in drei verschiedene Mülleimer im Haus geworfen, gut sichtbar versteht sich. Das Ganze dauerte ungefähr zehn Minuten. Ich wartete, bis er mit Duschen fertig war und sich bereit machte, seine Eltern vom Bahnhof abzuholen, brav mit Hemd und Krawatte. Wir verabschiedeten uns vor der Tür, er fuhr weg. Ich schrieb noch einen Zettel mit folgendem Wortlaut: "Sehr geehrte Frau ..., bitte richten Sie Ihrem Sohn aus, dass er nun gern weiterhin die Schl... aus Polen vö... kann, mich ist er endgültig los. Ach, und er kifft bei jeder sich bietenden Gelegenheit, raucht, besch**ßt in der Uni, wann immer er kann, und säuft wie ein Loch, vielleicht sollten Sie ihn bei Zeiten auf die Risiken aufmerksam machen." Ich habe keine Ahnung, welches Echo ich damit ausgelöst habe, mein Ex hat sich nicht wieder bei mir gemeldet - und es tut mir im Nachhinein sehr leid, ich hätte mich nicht auf dieses Niveau herabbegeben sollen, sondern einfach einen würdevollen Abgang machen müssen. Dass ich so ausgeflippt bin, tut mir aufrichtig leid.

Beichthaus.com Beichte #00031200 vom 14.05.2013 um 18:29:16 Uhr in Hilden (23 Kommentare).

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Achte auf dein Karma

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Betrug Feigheit Lügen Sucht Internet Fleetmark

Vor einigen Jahren, als ich meinen ersten Job verloren habe, bin ich in eine tiefe Onlinespielsucht gefallen.
Es soll keine Ausrede sein, aber ich habe für diesen Betrieb drei Jahre meines Lebens geopfert, war auf Dauermontage, also sechs Tage die Woche und am Wochenende habe ich teilweise auch noch mit gearbeitet. Ich wollte mich auf diese Art hocharbeiten und hatte viel Vertrauen seitens der Firmenleitung, bis ich hinterrücks verraten und fristlos entlassen wurde. Um Neujahr herum hatte ich auch meine damalige Freundin verloren, die zurück zu ihrem Ex ist. Jedenfalls habe ich mich dann in ein Onlinespiel vergraben. Damals spielte ich Ragnarok Online und hatte, nur wegen dem Style, zwei weibliche Charaktere. Eine Assassine und eine Priesterin. Das Problem war zu damaliger Zeit, dass man in dem Spiel ohne Equipment nur sehr schlecht vorankam, oder teilweise auch gar nicht. Über die Gilde lernte ich dann einen Jungen kennen, der Waffen für eine Assassine hatte und genau das war anfangs mein Ziel. Die Waffen hatten einen enormen Wert und sind auch nicht, wie zum Beispiel in WoW, seelengebunden und somit frei handelbar. Um sein Vertrauen zu bekommen, habe ich mich weiterhin als Frau ausgegeben. Ich habe diesem Jungen etwas vorgespielt und ihn richtig verarscht. Ich habe mich als weibliche Person ausgegeben, habe ihm Bilder einer wildfremden Frau geschickt und es damit auch noch richtig übertrieben. Er hatte sich in mich verliebt, wir hatten mehrmals Cybersex und wir haben sogar in dem Spiel geheiratet. Denn damals wurde das Wedding-System frisch eingeführt. Der Junge war richtig in mich verschossen, also in die Frau, die ich ihm vorspielte. Er hat nie irgendwelche Zweifel geäußert und auch nie nach einer Telefonnummer oder so gefragt. Ich habe das so lange ausgenutzt, bis ich keinen Bock mehr auf das Spiel hatte, und habe es dann noch nicht mal fertiggebracht, ihm die Wahrheit zu sagen und bin einfach Offline geblieben.

Eine Freundin von mir sagte einmal, dass ich aufs Karma achten soll. Wenn ich jemanden etwas Böses antue, werde ich dies doppelt oder dreifach zurück bekommen. Jetzt weiß ich, dass es Karma gibt. Meine letzten drei Beziehungen waren die pure Verarsche und Retourkutsche. Ich wurde selbst von Frauen ausgenutzt, die einfach nur Aufmerksamkeit wollten, und zum Schluss sind alle drei zu ihren Ex-Freunden zurück gegangen. Die Letzte hat mich mit ihrem Ex betrogen, ist jetzt schwanger von ihm und wird ihn noch dieses Jahr heiraten. Es spielt keine Rolle, wie es mir damit geht, denn heute weiß ich, dass ich es verdient habe. Derzeit bereue ich es zutiefst, diesen Jungen so verarscht zu haben, denn an sich war er ein lieber Bursche und er hatte das nicht verdient. Wenn ich heute Kontakt zu ihm herstellen könnte, würde ich mich persönlich bei ihm entschuldigen. Nan-Barad, so hieß er im Spiel, seinen richtigen Namen habe ich vergessen. Falls du dies lesen solltest und dir eine "Sarabis aka Jennifer" bekannt vorkommen sollte. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00031199 vom 14.05.2013 um 17:58:54 Uhr in Fleetmark (14 Kommentare).

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Das Zeug aus meiner Nase

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Hamburg

Ich (m/30) möchte eine richtig ekelhafte Beichte abgeben. Seit ich denken kann, bohre ich in der Nase und esse meine Popel dann mit Genuss auf. Das mache ich immer nebenbei, wenn ich mich unbeobachtet fühle. Beispielsweise morgens im Auto auf dem Weg zur Arbeit, wenn die Nase noch richtig schön voll von der Nacht ist. Es gibt nichts Besseres, als dieses Zeug aus den tiefsten Tiefen der Nase zu holen, frei durchatmen zu können und auf dem Zeug rumzukauen. Irgendwann fing ich an, Schlaf zu essen und was soll ich sagen, der schmeckte sogar richtig gut. Letztens habe ich dann aber wie im Affekt etwas getan, das mich ins Grübeln brachte. Ich habe in ein Taschentuch geschnäuzt und es war nichts Festes dabei. Deshalb habe ich, ohne nachzudenken, meinen Mund an das Taschentuch gehalten und den Schnodder aufgesaugt. Wenn ich mir das bildlich vorstelle, ekele ich mich richtig vor mir selber. Aus diesem Grund will ich dieses Treiben jetzt ganz sein lassen, da feste Popel nicht besser sind, als flüssiger Schnodder.

Beichthaus.com Beichte #00031194 vom 14.05.2013 um 11:11:32 Uhr in Hamburg 20459 (Böhmkenstraße) (20 Kommentare).

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