Mein Kater und der Dorfraudi

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Mord Gewalt Aggression Auto & Co. Tiere Harz

Mein Kater und der Dorfraudi
Vor etwa 2 Jahren zog in unser Dorf ein junger Mann, circa 20 Jahre alt. Er stammte aus einer berüchtigten Familie hier in der Gegend und zog in meine Straße. Trotzdem ich (m/28) hier recht provinziell wohne, bin ich nicht so eingestellt und verurteile auch Menschen nicht nach ihren Verwandten, Herkunftsländern oder ähnlichem. Ich dachte mir gib ihm eine Chance, vielleicht haben seine missratenen, bekanntlich mehrfach vorbestraften, älteren Brüder ihn einfach auf den falschen Weg gebracht und in seiner kleinen Wohnung allein fängt er sich.

Unsere Straße ist recht schmal und die Anwohner fahren hier alle zwangsweise langsam, weil man sonst nicht sehen kann, wenn ein Kind durch die Grundstückstore auf die Straße laufen. Dörfer im Harz haben oft Grundstücke mit hohen Mauern und schweren Toren - man kann also nicht über den Zaun schauen und sehen was gleich auf die Straße kommt. Besagter junger Mann fuhr mit seinem tiefergelegten Hobel auch ganz gern rasant durch den Ort. Ich selbst habe ihn mehrfach höflich (wirklich höflich) darauf hingewiesen, dass dies in dieser Straße gefährlich ist und hier Kinder wohnen. Außer weit offenen Augen und halbweit offenem Mund und definitionslosem Glucksen kam von ihm aber keine Reaktion.

Eines schönen Tages vernahm ich Bremsenquitschen von der Straße. Ich stand schon auf dem Hof und musste nur einen Meter weiter Richtung Straße gehen, um zu sehen was nun folgte: am Fahrbahnrand (auf einem Schotterstreifen) saß mein Kater, in circa 60 Meter Entfernung stand der Wagen des besagten jungen Mannes. Bevor ich begriff was hier gespielt wurde, hörte ich seinen Motor aufheulen und er steuerte auf meinen Kater zu. Dieser war Autos an der Straße gewöhnt und ging deshalb nie weiter als bis auf den schmalen Schotterstreifen neben der Straße. Ich konnte nur noch mit ansehen wie mein Kater mehrere Meter durch die Luft flog und gegen eine Mauerecke klatschte. Den Schrei des Tieres werde ich nie vergessen.
Es war schon zu spät um was zu unternehmen, doch erst jetzt begriff ich, dass der Typ aus blanker Gaudi meinen Kater angefahren hat! Ich lief gleich zu meinem "Grobi" und er lebte noch. Ich fuhr sofort mit ihm zum Tierarzt, aber der konnte ihn nur noch einschläfern. Zurück zu hause begrub ich ihn an einem schönen Plätzchen im Garten. Der Kater war mir ein guter Freund, treu wie ein Schäferhund und sehr auf mich fixiert (hat sogar meine Ex angefaucht und geknurrt als die mich mal rundmachen wollte).

In diesem Moment packte mich auch eine unbändige Wut. Ich lief die Straße hoch und der Typ stand gerade draußen an seinem Auto. Ich weiß im Detail selbst nicht mehr was passiert ist, ich bin total ausgetickt! Ich habe ihn, da er mir körperlich nicht gerade ebenbürtig war, gepackt und ihn mehrfach auf sein Auto geknallt und ihn bestimmt 100 mal gefragt, ob es ihm Spaß macht Lebewesen leiden zu sehen. Als er wimmernd und blutend vor mir lag hab ich mir dann sein Auto vorgenommen. Ich hab sogar geheult dabei - aus Wut, aus Trauer, aus noch mehr Wut.

Resultat dieses Sommernachmittages war ein Sachschaden von 5.000 Euro, ein Eintrag in mein bis dato leeres Führungszeugnis, und bei meinem Spezi ein gebrochener Kiefer, 2 angeknackste Rippen und eine Narbe auf der Stirn, die ihn immer an die Tür seines Golfs (und an mich) erinnern wird.

Ich beichte, dass es mich noch heute ärgert ihn nicht heimtückischer und überlegter dafür fertig gemacht zu haben. Ich beichte, dass ich durch die 5.000 Euro Schadensersatz und dem Schmerzensgeld auch noch sein neues Auto finanziert habe! Ich beichte, dass ich nicht garantieren kann ihm nicht wieder die Fresse zu polieren, wenn er mir begegnet. Ich beichte, dass ich nicht die nötige kriminelle Energie hatte, um ihm nachts die Karre abzufackeln und ihn von Beauftragten zusammentreten zu lassen! Ich bereue, dass ich wegen diesem ignoranten, dauerarbeitslosen und dauerfeiernden Wi***er jetzt eine Vorstrafe habe.

Beichthaus.com Beichte #00028559 vom 24.01.2011 um 14:42:21 Uhr in Harz (92 Kommentare).

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Zu Besuch bei meiner Ex

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Falschheit Boshaftigkeit Rache Ex Berlin

Meine Ex-Freundin hat mich (m/29) vor nunmehr fast drei Jahren von einen auf den anderen Tag eiskalt vor die Tür gesetzt und das ohne mir jemals gesagt zu haben warum. Auch Gespräche und Klärungsversuche blockte sie ab und ließ mich mit der Ungewissheit, was ich je falsch gemacht haben könnte zurück. Das hat sehr an mir genagt und mich fast ein ganzes Jahr ziemlich beschäftigt. Von einem Tag auf den anderen schlugen dann meine noch immer vorhandenen Gefühle für diese Frau in pure Bosheit und Niedertracht um. Ich liebte sie nicht mehr, wollte mich aber dennoch für dieses verlorene Jahr rächen. Also habe ich langsam, ganz zaghaft wieder einen freundschaftlichen Kontakt gesucht. Das hat zwar ein paar Wochen gedauert und einiges an Überzeugungskraft gekostet, aber nach anfänglicher Skepsis hat sie dann schließlich auch auf ein Treffen eingewilligt. Ich habe mir echt Mühe gegeben und sie wie einen alten Kumpel behandelt und offenbar habe ich die Show auch überzeugend rübergebracht. So überzeugend, dass sie mir kurz darauf sogar ihren Neuen vorstellte. Ein Vollaffe, mal ganz nebenbei bemerkt. Naja, mittlerweile ist es so, dass ich alle paar Wochen mal bei den beiden auf einen Kaffee nach der Arbeit vorbeischaue und dabei die gemeinsten Dinge veranstalte. Wenn ich auf Toilette gehe, ziehe ich mal ihre und mal seine Zahnbürste durchs Klo, pinkel in diese affigen Parfümfläschchen die der Typ hat und mache allerlei anderes gemeines Zeugs im Rest der Wohnung, so riecht es dort bereits seit geraumer Zeit etwas streng in der Küche. Ich kenne die Ursache, die da hinter dem Kühlschrank in Form eines klitzekleinen Stücks Forelle vermodert. Selbst schuld, ich warte bis heute auf meine Aussprache. Meine Beichte: Ich schäme mich, dass ich mich so kindisch benehme und nicht über den Dingen stehen kann sondern plumpe Rache anwende.

Beichthaus.com Beichte #00028554 vom 22.01.2011 um 23:27:58 Uhr in Berlin (40 Kommentare).

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Im Suff zur Polizeiwache

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Trunksucht Peinlichkeit Ekel Polizei Last Night Bremen

Hiermit möchte ich (m) etwas mir im Nachhinein sehr peinliches beichten und ich wünsche mir, dass ich den beiden folgenden Personen hoffentlich nie wieder begegnen werde. Es tut mir auch Leid.
Zum Abend: Letztes Jahr im Herbst stand der 18. Geburtstag meines besten Freundes an. Wir feierten erst in einem Restaurant, in welchem wir ziemlich gut gegessen und auch Unmengen von Bier verhaftet haben. Alles deutete bis dahin auf einen ziemlich geilen Abend hin. Nach einigen Stunden und als Jeder in unserer Männerrunde mittlerweile gut dabei war, wanderten wir zu unserem Irischen Stammpub um dort in besagten Geburtstag reinzufeiern. Dort angekommen fiel ich nach nicht mal fünf Minuten vom Stuhl. Es wurden erneut einiges an Bier bestellt, zudem noch der Geburtstagsschnaps und noch mehr Kurze. Angeblich war auch ein Livesänger vor Ort, welcher für meinen Freund ein Geburtstagsständchen gesungen hat und soll auch versucht haben mehrere Leute anzuknabbern. Da ich mittlerweile völlig stramm war und mich nicht mehr gegen die Kurzen wehren konnte, der Gruppenzwang war einfach zu stark, wollte ich vor die Tür flüchten um frische Luft zu bekommen und dem Suff zu entkommen. Leider gab mir der plötzliche Luftwechsel den Rest und ich bin in einem Hauseingang eingeschlafen.


Die eigentliche Beichte: Gerade als ich aufgewacht bin, hält auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Polizeibus und die zwei Beamten kommen zu mir her. Klassisch, wie es halt sein muss, muss ich mich in dem Moment übergeben.
Die Polizisten nehmen mich mit in den Pub, reden mit der Partygesellschaft und ich werde aus hier nicht genannten Gründen mitgenommen. Als wir dann auf dem Weg zur Polizeiwache waren und wir an einer Ampel standen überkam es mich wieder und die nette Polizistin gab mir noch schnell eine Tüte zum kotzen. Ich kann es zwar nicht direkt beurteilen, aber dann war der Gestank im Wagen wohl so schlimm, dass beide Beamten aus dem Wagen flüchteten und der fahrende Polizist sich sogar in einem Gebüsch übergab. Man bedenke, dass wir an einer roten Ampel standen und hinter uns noch Autos waren. Auf der Wache selbst wurde noch ein wenig über den Kollegen gewitzelt und ich dachte, es würde sich über mich lustig gemacht werden. Eigentlich auch zu Recht und deshalb versuchte ich mich noch im Suff und mit schlecht gelallter Argumentation zu beschweren. Als ich dann endlich gehen durfte und auf dem Heimweg noch einen Döner gegessen habe, habe ich nicht an meinen Personalausweis gedacht. Dieser wurde mir am nächsten Abend von den zwei netten Beamten vorbeigebracht. (Die eine hat mich gehen lassen, der Andere hatte den Ausweis.) Leider war ich in dem Moment zu stolz und noch immer zu verkatert, als dass ich wirklich die entschuldigenden Worte sagen konnte, die ich wollte. Darum entschuldige ich mich hier anonym bei den beiden äußerst netten Polizisten und hoffe doch insgeheim, dass sie diese Beichte nicht lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028538 vom 18.01.2011 um 22:42:12 Uhr in 28203 Bremen (Ostertorsteinweg 80) (22 Kommentare).

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Unfall mit Zwei

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Dummheit Waghalsigkeit Unfall Auto & Co. Lahr

Ich (m/22) möchte hiermit beichten, dass ich in frühen Jahren eine Straßenlaterne mit meinem Kopf zertrümmerte. Vor etwa ziemlich genau 20 Jahren, habe ich recht früh Fahrradfahren gelernt, zwar mit Stützrädern, aber ja es hat geklappt. Es war mein 2. Geburtstag, als ich ein Fahrrad mit Stützrädern bekam. Zu Besuch waren meine Verwandten und Bekannten, unter anderem auch der Klassenkamerad meines Bruders. Beide sind etwa 4-5 Jahre älter, also um die 6-7 Jahre. Als ich gegen Abend wieder mit meinem neuen Bike posierte und Jedem die neuen Funktionen und Stunts erklärte, kamen die Beiden auf die Idee mir doch einfach die Stützräder abzumontieren, weil sie der Meinung waren, ich sei in dem Alter auch ohne fahren zu können. Die Dinger waren schnell abmontiert und ich wurde auf das Fahrrad gesetzt. Es kam, wie es von keinem erwartet wurde. Ich fuhr wie eine wilde Sau auf der Straße rum und küsste die Straßenlaterne. Der Kuss bescherte mir ein Loch im Kopf und ein Loch am Kinn, so dass ich meine Zunge unterhalb der Lippe raus strecken konnte. Außerdem fiel durch den Aufschlag die Abdeckung der Straßenlaterne, hinter der sich die Sicherung versteckte, ab. Es tut mir sehr Leid eine Laterne in meinem kindlichen Elan zerstört zu haben, sie konnte ja nichts dafür, sie stand da wo sie immer stand. Aber eigentlich hätte sie es doch auch sehen und aus dem Weg springen können. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, ist sie doch auch selbst schuld, nicht wahr?

Beichthaus.com Beichte #00028536 vom 18.01.2011 um 17:04:33 Uhr in 77933 Lahr (26 Kommentare).

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Die Sexfreundin meines Kumpels

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Neid Habgier Wollust Fremdgehen Hamburg

Ein sehr guter Freund (m/24) war vor einigen Wochen zu Besuch. Mitgebracht hatte er eine Freundin, mit der er eine Sexbeziehung führt. Ich hatte davon schon vorher erfahren. Wir tranken an dem Abend ein bisschen etwas und sie wurde echt heiß auf ihn. Wie es bei den beiden in dieser Nacht noch weiterging (sie schlief bei ihm) kann ich mir gut vorstellen. Aber nun zu meiner eigentlichen Beichte: Nach diesem Abend habe ich mich an seine Sexfreundin rangemacht, nur aus einem Grund: dem Sex! Und es klappte auch. Nach einigen Malen hin und her schreiben sowie heimlichen Treffen, hatten wir Sex. Und das wiederholt sich nun ständig, zwar unregelmäßig, aber es läuft. Hiermit beichte ich, dass ich heimlich mit derselben Frau Sex habe, wie mein Kumpel. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00028535 vom 18.01.2011 um 09:44:52 Uhr in Hamburg (39 Kommentare).

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