Die 5 Kitten vom Bauernhof

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Gewalt Morallosigkeit Tiere Mord

Ich habe eine traurige Geschichte zum Erzählen. Wir lebten damals auf einem Bauernhof im Osten. Es war Sommer, ich war fünf Jahre alt und wir hatten total viel Spaß und tollten herum - wie Kinder eben so sind, in der freien Natur auf einem Bauernhof. Wir hatten auch viele Tiere - Kühe, Hunde, Schweine und eben auch Katzen. Die Katzenmutter Maunzi hatte geworfen und wir hatten fünf junge Kätzchen, mit denen wir immer spielten. Doch meinen Eltern, denen der Hof gehörte, waren das zu viele Katzen und sie wollten kein Geld ausgeben, um sie zu kastrieren und sterilisieren. Also gaben unsere Eltern uns einen Sack und den Auftrag, die Katzenjungen in einem Fluss zu versenken. Mein größerer Bruder und ich packten alle Katzenbabys in den Sack. Die Katzenjungen waren quicklebendig und versuchten, wieder herauszukommen. Wir machten den Sack zu und gingen zum Fluss. Dort warfen wir den Sack in den Fluss und aus einem zaghaften fünf-stimmigen Miauen wurde eine Art kreischen. Der Sack war gut verschnürt und kein Katzenbaby kam heraus. Mein Bruder und ich verabschiedeten uns von "Mikey", "Mimmi", "Mausi", "Murli" und "Schnurri".

Noch heute wache ich nachts schweißgebadet auf und sehe eine kleine Katzenpfote, die aus dem Sack herausschaut und versucht die Schnur zu lockern. Noch heute höre ich die flehenden Katzenstimmchen. Erst ein fiepender Chor von Rattenfängern dann ein schrilles panisches Kreischen. Noch heute sehe ich den flehenden Blick aus dem Sack heraus von Schnurri, der mir sagt "ich habe dich trotzdem lieb". Noch heute sehe ich die Blicke der Katzenmutti Maunzi: "Was habt ihr mit meinen Kitten gemacht?" Gott vergib mir, ich habe gesündigt!

Beichthaus.com Beichte #00026120 vom 20.04.2009 um 18:33:23 Uhr (81 Kommentare).

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Hilfe, mein Freund ist eine Niete im Bett

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Dummheit Lügen Partnerschaft Bonn

Ich (w/23) hasse meinen Freund. Er ist eine Niete im Bett und sonst macht er auch nichts im Haushalt. Ich habe mich damals von meinem Ex getrennt, weil ich noch sehr naiv war. Ich habe mir dann den nächstbesten, den ich beim Chatten gefunden habe, geangelt. Zu dem bin ich dann gleich hingezogen (600km) und habe mich von ihm schwängern lassen. Er war damals 21 und ich 20. Ich bereue, dass ich nicht bei meinem Ex geblieben bin.

Beichthaus.com Beichte #00026117 vom 20.04.2009 um 11:27:15 Uhr in Bonn (34 Kommentare).

Gebeichtet von Beautyful Driver
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“Beichte

Enttäuschung im Freudenhaus

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Fremdgehen Prostitution Verschwendung Beeskow

Ich (m/33) wohne in einer Kleinstadt, wo es auch ein Freudenhaus gibt. Da meine Frau mich seit ihrer Schwangerschaft sexuell verhungern lässt, habe ich mich entschlossen den Damen mal einen Besuch abzustatten. Als ich eintraf, öffnete mir eine kleine junge Frau (ca. 1,55m groß/blond/22 Jahre) die Tür. Wir kamen relativ schnell zum Geschäft. Ausgezogen und ab auf das kaputte Bett. Sie legte sich zu mir und streichelte meine Schulter. Das war es dann auch. Dabei bemerkte ich, dass sie eine Knoblauchfahne vom Feinsten hatte. Nicht gerade förderlich. Nach ca. 10 Minuten fragte ich sie, ob sie mir einen blasen kann. Sie tat das auch, für eine Minute. Also musste ich mein bestes Stück selbst in Position bringen. Als ich endlich soweit war und ihren kleinen Hintern bearbeiten wollte, sagte sie mir, das geht nicht. Nur GV, kein Anal. Sie wollte es ohne Gummi machen.

Ich sagte, mit ist mit lieber. Also eine kurze Nummer, wobei sie keinerlei Erregung ausstrahlte und eigentlich nur wollte, dass das Ganze schnell vorbei ist. Ich tat ihr den Gefallen auf den Bauch, angezogen und Auf Wiedersehen gesagt, wobei das nicht ernst gemeint war. Das waren die schlechtesten 100 Euro, die ich je investiert habe. Nie wieder so einen Besuch - 0 Prozent Wiederholungsfaktor. Drei Minuten später traf ich meine Frau auf der Straße, die gerade vom Einkaufen kam. Sie hat sich zum Glück nur kurz gewundert, dass ich aus einer Seitenstraße komme, wo sonst nichts los ist. Das war knapp.

Beichthaus.com Beichte #00026098 vom 17.04.2009 um 10:34:06 Uhr in Beeskow (19 Kommentare).

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Das gestohlene Fahrrad

15

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Diebstahl Engherzigkeit Polizei Tübingen

Gestern war ich auf dem Polizeirevier in meiner Stadt, denn mein Fahrrad wurde gestohlen. Als meine Mutter mich dort absetzte und ich das Gebäude betrat, wurde ich sehr freundlich von einem Beamten begrüßt, der mir einen weiteren Beamten zustellte. Nach kurzem Warten kam er durch die Tür und begrüßte mich sehr freundlich mit Handschlag. Er führte mich in einen Raum und befragte mich über das Aussehen des Fahrrads. Dann musste ich noch einen Strafantrag ausfüllen, denn ein Fahrrad stehlen ist ja kein Kavaliersdelikt. Am nächsten Tag wurde ich von ihm angerufen und er meinte, seine Kollegen hätten ein Fahrrad gefunden, dass auf meine Beschreibung zutrifft und das die Rahmennummer auch stimmt. Am Abend wurde ich aufs Revier bestellt und zu meinem Fahrrad gebracht, um zu bestätigen, dass es auch meines ist. Das Witzige war allerdings, dass der Täter an meinem Fahrrad einiges verändert hatte, sprich er hat eine Tasche, eine Lampe, einen Gel-Aufsatz für den Sattel und Schutzbleche an meinem Fahrrad angebracht. Der Täter war wohl darauf aus, dass er das Fahrrad länger behalten würde, als nur damit zum Bahnhof zu fahren. Als wir alles demontiert hatten, hat er mir mehr über den Täter erzählt, dass er ein vorbestrafter, drogensüchtiger und Polizei bekannter junger Mann ist und ob ich meinen Strafantrag noch aufrechterhalten wolle. Zuerst kam das Mitleid in mir hoch. Doch heißt es nicht, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind? Wer ein Fahrrad im Wert von mehreren Hundert Euro klaut, braucht in meinen Augen kein Mitleid, sondern eine Strafe, die ihm klar macht, dass er so etwas nicht nochmal macht.

Beichthaus.com Beichte #00026097 vom 17.04.2009 um 03:58:45 Uhr in Tübingen (15 Kommentare).

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Ich hatte einfach keine Gefühle mehr

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Selbstverletzung Hass Magdeburg

Ich ritze mich. Angefangen hat es damit, das ich eine schlechte Zeit durchgemacht habe. Damals habe ich nur noch geweint. War nur noch traurig. Irgendwann wich die Trauer und wandelte sich in Verzweiflung. Diese Verzweiflung hielt länger an. Aber irgendwann merkte ich, dass dem allen eine Art Gefühl gewichen war. Obwohl es kein Gefühl mehr war, denn ich konnte auf einmal überhaupt nichts mehr fühlen. Jedes Gefühl war aus meinem Körper gewichen. Ich hatte keine Wut, Freude, aber auch keine Trauer mehr.

Dann schnitt ich mich mehr aus Zufall beim Rasieren und merkte, da ich noch den Schmerz fühlte, dass ich noch lebe. Es tat nicht weh, es war eine Erleichterung. Das ging dann immer weiter. Ich nahm früher Scherben oder normale Küchenmesser und verletzte nur die obere Haut. Dann wurden die Schnitte tiefer. Ich begann damit, dass ich Rasierklingen benutzte. Inzwischen habe ich überall Narben. Ich hasse es, aber ich kann nicht mehr davon los. Ich habe Angst vor dieser Leere. Ich habe diesen unendlichen Hass in mir.

Beichthaus.com Beichte #00026092 vom 16.04.2009 um 09:54:22 Uhr in Magdeburg (21 Kommentare).

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